Chamäleon

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2022

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,8/14/2,9 cm

Beschreibung

Rezension

"Ein Buch der Trauer, aber nicht traurig, sondern warmherzig, reflektiert, anekdotenreich." Cornelia Geißler, Berliner Zeitung "Eine lebendige, vielfarbige und mitreißende Familiengeschichte, die universelle Fragen stellt: Was ist es, das uns prägt? Und was bleibt, wenn ein Leben viel zu früh zu Ende geht?" Anne-Dore Krohn, rbb kultur "Annabel Wahba erzählt, als könne sie den Tod ihres Bruders vielleicht doch noch aufhalten. Eine Tausendundeine-Nacht-Geschichte aus der bayrischen Provinz." Nora Gantenbrink "Eine einfühlsame Erzählung von Identität und Familie." Tagesspiegel Ticket

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2022

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,8/14/2,9 cm

Gewicht

422 g

Auflage

1. Auflage 2022

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0097-9

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Mal wieder ein Fall von: Auf Klappentext und vermeintliche Leserstimmen reingefallen

Sue aus Uelzen am 23.12.2022

Bewertungsnummer: 1847528

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Annabel Wahbas Roman "Chamäleon" war so ganz anders, als der Klappentext und die vermeintlichen Leserstimmen erahnen ließen. Klappentext: Als ihr Bruder schwer erkrankt, kehrt Annabel in ihren Heimatort zurück. Von einem Bild über Andrés Bett schaut der ägyptische Totengott Anubis auf sie herab. Sie erinnert sich an die gemeinsame Kindheit in der bayerischen Kleinstadt, in der ihre Herkunft etwas Exotisches war. In Andrés letzten Stunden übernimmt die Erzählerin eine Reise in ihre Familiengeschichte. Zu den Vorfahren ins München des Zweiten Weltkriegs. Ins New York der Fünfzigerjahre, wo ihre Mutter einst arbeitete. Ins Nildelta, wo ihr Vater aufwuchs und die Eltern noch die Ehepartner für die Kinder aussuchten. Annabel kann ihren Bruder nicht festhalten, dafür aber das, was sie beide und vor ihnen ihre Eltern erlebt haben als Chamäleons zwischen den Welten. Stimmen wie "Eine Tausendundeine-Nacht-Geschichte aus der bayerischen Provinz." und auch "Eine lebendige, vielfarbige und mitreißende Familiengeschichte.", ließen mich im Vorfeld an wunderschöne Anekdoten, fröhliche und traurige Momente voller Gefühl denken. Doch weit gefehlt: Im Endeffekt war der ganze Roman sehr nüchtern. Gespickt mit Unmengen an politischen und geschichtlichen Hintergrundinformationen, fehlte mir hier leider die Leidenschaft und Liebe, welche ich erwartet habe. Einfach das Gefühlvolle. Kurz gesagt, das Buch war mir persönlich zu glatt und beherrscht und die vermeintlichen Leserstimmen im Nachhinein viel zu überzogen. Mein Herz wurde wider erwarten überhaupt nicht angerührt und das obwohl ich mit Tränen und Schmerz meinerseits gerechnet hatte, da mich solche persönlichen Geschichten normalerweise absolut mitnehmen. Sehr positiv aufgefallen ist mir hingegen der Schreibstil von Wahba. Dieser ist sprachlich wirklich sehr angenehm zu lesen und war auch der Grund, warum ich dieses Buch überhaupt zu Ende gelesen habe. Ein anderer Grund war der Scharfsinn mit dem Wahba die Geschichte ihrer Familie erzählt, obwohl wahrscheinlich gerade diese Scharfsinnigkeit schuldig daran ist, dass dieses Buch so beherrscht wirkt.
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Mal wieder ein Fall von: Auf Klappentext und vermeintliche Leserstimmen reingefallen

Sue aus Uelzen am 23.12.2022
Bewertungsnummer: 1847528
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Annabel Wahbas Roman "Chamäleon" war so ganz anders, als der Klappentext und die vermeintlichen Leserstimmen erahnen ließen. Klappentext: Als ihr Bruder schwer erkrankt, kehrt Annabel in ihren Heimatort zurück. Von einem Bild über Andrés Bett schaut der ägyptische Totengott Anubis auf sie herab. Sie erinnert sich an die gemeinsame Kindheit in der bayerischen Kleinstadt, in der ihre Herkunft etwas Exotisches war. In Andrés letzten Stunden übernimmt die Erzählerin eine Reise in ihre Familiengeschichte. Zu den Vorfahren ins München des Zweiten Weltkriegs. Ins New York der Fünfzigerjahre, wo ihre Mutter einst arbeitete. Ins Nildelta, wo ihr Vater aufwuchs und die Eltern noch die Ehepartner für die Kinder aussuchten. Annabel kann ihren Bruder nicht festhalten, dafür aber das, was sie beide und vor ihnen ihre Eltern erlebt haben als Chamäleons zwischen den Welten. Stimmen wie "Eine Tausendundeine-Nacht-Geschichte aus der bayerischen Provinz." und auch "Eine lebendige, vielfarbige und mitreißende Familiengeschichte.", ließen mich im Vorfeld an wunderschöne Anekdoten, fröhliche und traurige Momente voller Gefühl denken. Doch weit gefehlt: Im Endeffekt war der ganze Roman sehr nüchtern. Gespickt mit Unmengen an politischen und geschichtlichen Hintergrundinformationen, fehlte mir hier leider die Leidenschaft und Liebe, welche ich erwartet habe. Einfach das Gefühlvolle. Kurz gesagt, das Buch war mir persönlich zu glatt und beherrscht und die vermeintlichen Leserstimmen im Nachhinein viel zu überzogen. Mein Herz wurde wider erwarten überhaupt nicht angerührt und das obwohl ich mit Tränen und Schmerz meinerseits gerechnet hatte, da mich solche persönlichen Geschichten normalerweise absolut mitnehmen. Sehr positiv aufgefallen ist mir hingegen der Schreibstil von Wahba. Dieser ist sprachlich wirklich sehr angenehm zu lesen und war auch der Grund, warum ich dieses Buch überhaupt zu Ende gelesen habe. Ein anderer Grund war der Scharfsinn mit dem Wahba die Geschichte ihrer Familie erzählt, obwohl wahrscheinlich gerade diese Scharfsinnigkeit schuldig daran ist, dass dieses Buch so beherrscht wirkt.

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Chamäleon

Gedankenlabor am 20.11.2022

Bewertungsnummer: 1829675

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Chamäleon" von Annabel Wahba ist eine Familiengeschichte der besonderen Art, denn letztlich erzählt sie ihre Geschichte. >>Annabel Wahba sitzt am Bett ihres schwer kranken Bruders André. Von einem Bild schaut der Totengott Anubis auf ihn herab. Sie erinnert sich an die gemeinsame Kindheit in der Kleinstadt, in der ihre deutsch-ägyptische Herkunft etwas Exotisches war. In Andrés letzten Stunden unternimmt die Erzählerin eine Reise in ihre Familiengeschichte. Zu den Vorfahren im München des Zweiten Weltkriegs. Ins New York der Fünfzigerjahre, wo ihre Mutter einst arbeitete. Ins Nildelta, wo ihr Vater aufwuchs und die Eltern noch die Ehepartner für die Kinder aussuchten. Sie kann ihren Bruder nicht festhalten, dafür aber, was sie beide und ihre Eltern vor ihnen erlebt haben als ägyptisch-deutsche Chamäleons.<< Letztlich greift die Autorin hier die große Frage auf, was uns im Leben prägt und wie wir zu dem werden, der wir sind. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mich in der Geschichte einzufinden, konnte ich es nach und nach immer weniger aus der Hand legen. Es blieben am Ende für mich viele Gedanken und Fragen, über die ich nachdenken konnte und so war das Buch in Gänze vielleicht kein Highlight, aber eben eines dieser Bücher, die einen beschäftigen und das stimmt mich im Bezug auf "Chamäleon" doch sehr positiv!
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Chamäleon

Gedankenlabor am 20.11.2022
Bewertungsnummer: 1829675
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Chamäleon" von Annabel Wahba ist eine Familiengeschichte der besonderen Art, denn letztlich erzählt sie ihre Geschichte. >>Annabel Wahba sitzt am Bett ihres schwer kranken Bruders André. Von einem Bild schaut der Totengott Anubis auf ihn herab. Sie erinnert sich an die gemeinsame Kindheit in der Kleinstadt, in der ihre deutsch-ägyptische Herkunft etwas Exotisches war. In Andrés letzten Stunden unternimmt die Erzählerin eine Reise in ihre Familiengeschichte. Zu den Vorfahren im München des Zweiten Weltkriegs. Ins New York der Fünfzigerjahre, wo ihre Mutter einst arbeitete. Ins Nildelta, wo ihr Vater aufwuchs und die Eltern noch die Ehepartner für die Kinder aussuchten. Sie kann ihren Bruder nicht festhalten, dafür aber, was sie beide und ihre Eltern vor ihnen erlebt haben als ägyptisch-deutsche Chamäleons.<< Letztlich greift die Autorin hier die große Frage auf, was uns im Leben prägt und wie wir zu dem werden, der wir sind. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mich in der Geschichte einzufinden, konnte ich es nach und nach immer weniger aus der Hand legen. Es blieben am Ende für mich viele Gedanken und Fragen, über die ich nachdenken konnte und so war das Buch in Gänze vielleicht kein Highlight, aber eben eines dieser Bücher, die einen beschäftigen und das stimmt mich im Bezug auf "Chamäleon" doch sehr positiv!

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von Annabel Wahba

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