Flucht – Eine Menschheitsgeschichte

Flucht – Eine Menschheitsgeschichte

Buch (Taschenbuch)

€19,00

inkl. gesetzl. MwSt.

Flucht – Eine Menschheitsgeschichte

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab € 25,90
Taschenbuch

Taschenbuch

ab € 19,00
eBook

eBook

ab € 14,99
  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Beschreibung


Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis als bestes Sachbuch des Jahres 2020, nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2021, prämiert mit dem Preis für „Das politische Buch“ 2021 der Friedrich-Ebert-Stiftung

Andreas Kossert, renommierter Experte zum Thema Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert und Autor des Bestsellers »Kalte Heimat«, stellt in diesem Buch die Flüchtlingsbewegung des frühen 21. Jahrhunderts in einen großen geschichtlichen Zusammenhang. Immer nah an den Einzelschicksalen und auf bewegende Weise zeigt Kossert, welche existenziellen Erfahrungen von Entwurzelung und Anfeindung mit dem Verlust der Heimat einhergehen - und warum es für Flüchtlinge und Vertriebene zu allen Zeiten so schwer ist, in der Fremde neue Wurzeln zu schlagen. Ob sie aus Ostpreußen, Syrien oder Indien flohen: Flüchtlinge sind Akteure der Weltgeschichte - Andreas Kossert gibt ihnen mit diesem Buch eine Stimme.

»Flucht« wurde mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2020 und mit dem Preis für »Das politische Buch« 2021 der Friedrich-Ebert-Stiftung ausgezeichnet.

»Kossert zeigt auf, dass Flucht und Vertreibung nicht das Problem der anderen ist, sondern gerade auch in Deutschland tief verwoben ist mit der eigenen Familiengeschichte.« (Aus der Begründung der NDR-Sachbuchpreis-Jury)

»Ein wichtiges, ja wegweisendes Buch. So einfühlsam und verständnisvoll, wie das hier geschieht, sind die bedrückenden Erfahrungen, welche die Vertriebenen im Nachkriegsdeutschland machen mussten, noch nie erzählt worden. Dadurch erhält die mit so viel Rechthaberei und gegenseitiger Bezichtigung belastete Debatte um das richtige Gedenken an Flucht und Vertreibung eine neue Wendung.« ("Die Zeit")
»In diesem wichtigen, brillant erzählten Buch zeichnet Andreas Kossert das bedrückende Panorama eines jahrhundertealten und zugleich höchst aktuellen Menschheitsdramas. Er beleuchtet die Anatomie eines Massenphänomens. Doch im Zentrum stehen die einzelnen Flüchtlinge, ihre Schicksale und Zeugnisse. Das Buch für unsere Zeit!« ("Christopher Clark")
»Ein Buch, das einen nicht kalt lässt...Ebenso brillant geschrieben wie komponiert.« ("rbb kulturradio")
»Er zeigt auf, dass Flucht und Vertreibung nicht das Problem der anderen ist, sondern gerade auch in Deutschland tief verwoben ist mit der eigenen Familiengeschichte, und stiftet einen Sinn dafür, dass es eben alle angeht.« ("Aus der Jurybegründung zum NDR Kultur Sachbuchpreis")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

432

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.08.2022

Verlag

Pantheon

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,3/13,3/3,5 cm

Gewicht

523 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-55450-0

Das meinen unsere Kund*innen

5.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Jeder kann morgen ein Flüchtling sein

Bewertung aus Attenhofen am 14.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Flucht und Heimat – das sind zwei Begriffe, die eng zusammengehören. Wer fliehen muss, weiß Heimat mehr zu schätzen als jemand, der in Sicherheit lebt. Seit einigen Jahren kommen besonders viele Flüchtlinge nach Deutschland. Die Stimmung im Land ist gespalten. Während die einen die fremden Menschen liebevoll willkommen heißen, sehen die anderen in ihnen eine Bedrohung. Dabei gibt es kaum einen Deutschen, der nicht in irgendeiner Weise in seiner Verwandtschaft oder Bekanntschaft eine Fluchtgeschichte hat. Oft meinen Menschen, die vor Generationen nach Deutschland gekommen sind, dass ihre Situation eine ganz andere war, doch „die existentielle Erfahrung eines Heimatverlustes ist Flüchtlingen auf der ganzen Welt gemein“. Die meisten Flüchtlinge sind nicht Menschen, die für einen besseren Lebensstandard eine waghalsige Reise antreten, sondern Verzweifelte, die alles hinter sich lassen und ihr Leben riskieren, um ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Und oft tragen sie wenig mehr mit sich als einen wertlosen Haustürschlüssel; ein Symbol dafür, dass sie unbedingt zurückkehren wollen. Dieses aufwühlende Sachbuch gibt Einblick in viele verschiedene Fluchtgeschichten aus unterschiedlichen Zeitepochen. Flucht ist nämlich nichts Neues, schon zu biblischen Zeiten mussten Menschen fliehen. Der Autor berichtet von Menschen aus vielen Ländern der Erde – aus Vietnam, Griechenland, Russland, der Türkei, Burma, Polen, Ostpreußen und mehr. Auch wenn sich die Umstände unterscheiden, ähneln sich doch die Schicksale und Leidensgeschichten. Der Autor webt diese unterschiedliche Geschichten zu einem bewegenden Ganzem zusammen. So stehen beispielsweise die Erlebnisse von Juden und burmesische Rohingya, Ostdeutschen und Jesiden nebeneinander. Neben vielen Augenzeugenberichten werden literarische Quellen und andere Texte verwendet, denn auch Romane erzählen vom wahren Erleben der Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Flüchtlinge und Vertriebene müssen nicht nur mit dem Erlebten zurechtkommen – mit dem Verlust von Angehörigen, mit Vergewaltigung und Verfolgung; sie sind außerdem selten an ihrem Ankunftsort willkommen. Doch die Aufnahmeländer sollten nicht vergessen - jeder kann morgen ein Flüchtling sein. Fazit: Diese Buch lässt den Leser an vielfältigen Fluchtschicksalen teilnehmen. Es macht betroffen und rüttelt auf. Hoffentlich trägt es dazu bei, dass Vorurteile abgebaut werden und Deutschland zurückfindet zu einer herzlichen Willkommenskultur. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

Jeder kann morgen ein Flüchtling sein

Bewertung aus Attenhofen am 14.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Flucht und Heimat – das sind zwei Begriffe, die eng zusammengehören. Wer fliehen muss, weiß Heimat mehr zu schätzen als jemand, der in Sicherheit lebt. Seit einigen Jahren kommen besonders viele Flüchtlinge nach Deutschland. Die Stimmung im Land ist gespalten. Während die einen die fremden Menschen liebevoll willkommen heißen, sehen die anderen in ihnen eine Bedrohung. Dabei gibt es kaum einen Deutschen, der nicht in irgendeiner Weise in seiner Verwandtschaft oder Bekanntschaft eine Fluchtgeschichte hat. Oft meinen Menschen, die vor Generationen nach Deutschland gekommen sind, dass ihre Situation eine ganz andere war, doch „die existentielle Erfahrung eines Heimatverlustes ist Flüchtlingen auf der ganzen Welt gemein“. Die meisten Flüchtlinge sind nicht Menschen, die für einen besseren Lebensstandard eine waghalsige Reise antreten, sondern Verzweifelte, die alles hinter sich lassen und ihr Leben riskieren, um ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Und oft tragen sie wenig mehr mit sich als einen wertlosen Haustürschlüssel; ein Symbol dafür, dass sie unbedingt zurückkehren wollen. Dieses aufwühlende Sachbuch gibt Einblick in viele verschiedene Fluchtgeschichten aus unterschiedlichen Zeitepochen. Flucht ist nämlich nichts Neues, schon zu biblischen Zeiten mussten Menschen fliehen. Der Autor berichtet von Menschen aus vielen Ländern der Erde – aus Vietnam, Griechenland, Russland, der Türkei, Burma, Polen, Ostpreußen und mehr. Auch wenn sich die Umstände unterscheiden, ähneln sich doch die Schicksale und Leidensgeschichten. Der Autor webt diese unterschiedliche Geschichten zu einem bewegenden Ganzem zusammen. So stehen beispielsweise die Erlebnisse von Juden und burmesische Rohingya, Ostdeutschen und Jesiden nebeneinander. Neben vielen Augenzeugenberichten werden literarische Quellen und andere Texte verwendet, denn auch Romane erzählen vom wahren Erleben der Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Flüchtlinge und Vertriebene müssen nicht nur mit dem Erlebten zurechtkommen – mit dem Verlust von Angehörigen, mit Vergewaltigung und Verfolgung; sie sind außerdem selten an ihrem Ankunftsort willkommen. Doch die Aufnahmeländer sollten nicht vergessen - jeder kann morgen ein Flüchtling sein. Fazit: Diese Buch lässt den Leser an vielfältigen Fluchtschicksalen teilnehmen. Es macht betroffen und rüttelt auf. Hoffentlich trägt es dazu bei, dass Vorurteile abgebaut werden und Deutschland zurückfindet zu einer herzlichen Willkommenskultur. Ein sehr empfehlenswertes Buch!

Unsere Kund*innen meinen

Flucht – Eine Menschheitsgeschichte

von Andreas Kossert

5.0

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Martin Berger

Martin Berger

Thalia Wien - Mitte / W3

Zum Portrait

4/5

Man muss Heimat haben, um sie nicht nötig zu haben (J. Amery)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Andreas Kossert widmet sich in seinem neuen Buch einem leider immer aktuellen und umstrittenen Thema – Flucht und Vertreibung. Es gibt viele Gründe, die Menschen dazu zwingen ihre Heimat zu verlassen und sich in eine unsichere Zukunft an einem fremden Ort zu begeben. Wohl niemand, der nicht selbst dieses Schicksal teilen musste, kann sich in die Betroffenen hineindenken. Der Verlust von Heimat, Beruf, sozialem Umfeld, Sprache und Kultur stellt einen schier unvorstellbaren Einschnitt dar. Egal, ob diese Menschen aus Myanmar, Syrien, Afghanistan, Ostpreußen oder aus anderen Gebieten stammen, Kossert wertet nicht, er lässt sie hier ihre Geschichten erzählen und macht aus einer sonst anonymen Masse Einzelpersonen mit ihrer jeweils eigenen Biografie. (Siehe auch: Gerwarth, Die Besiegten)
4/5

Man muss Heimat haben, um sie nicht nötig zu haben (J. Amery)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Andreas Kossert widmet sich in seinem neuen Buch einem leider immer aktuellen und umstrittenen Thema – Flucht und Vertreibung. Es gibt viele Gründe, die Menschen dazu zwingen ihre Heimat zu verlassen und sich in eine unsichere Zukunft an einem fremden Ort zu begeben. Wohl niemand, der nicht selbst dieses Schicksal teilen musste, kann sich in die Betroffenen hineindenken. Der Verlust von Heimat, Beruf, sozialem Umfeld, Sprache und Kultur stellt einen schier unvorstellbaren Einschnitt dar. Egal, ob diese Menschen aus Myanmar, Syrien, Afghanistan, Ostpreußen oder aus anderen Gebieten stammen, Kossert wertet nicht, er lässt sie hier ihre Geschichten erzählen und macht aus einer sonst anonymen Masse Einzelpersonen mit ihrer jeweils eigenen Biografie. (Siehe auch: Gerwarth, Die Besiegten)

Martin Berger
  • Martin Berger
  • Buchhändler*in

Unsere Buchhändler*innen meinen

Flucht – Eine Menschheitsgeschichte

von Andreas Kossert

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Flucht – Eine Menschheitsgeschichte