Die Hauptverhandlung als Forum der Wahrheit.

Inhaltsverzeichnis

1. Die mündliche und unmittelbare Hauptverhandlung in der europäischen Rechtsgeschichte: Vom Partei- zum Inquisitionsprozess – Die Entstehung der Hauptverhandlung – Die Verteilung der Prozessrollen in der deutschen Reichsstrafprozessordnung von 1877

2. Wahrheit und Verfahren: Strafprozessmodelle und Wahrheitserforschung – Annäherung beider Modelle

3. Verfahrensrecht und materielles Recht: Der Bezug beider Strafverfahrensmodelle zum materiellen Strafrecht – Wechselwirkung – Innerprozessuale Orientierung

4. Straftheorien und Schuldprinzip als Ausgangspunkt der Wechselbeziehung: Straftheorien und Verfahrensstruktur – Absolute Straftheorien – Relative Straftheorien – Folgerungen für das Strafverfahren

5. Begründungen in Lateinamerika für die Ausgestaltung des adversatorischen Strafprozesses: Der Unparteilichkeitsgedanke – Kritik der adversatorischen Strömung an der früheren Übernahme des europäischen reformierten Strafprozesses in Lateinamerika – Wahrheitsgebot nur im Fall der Verurteilung – Parallele Ansichten in der deutschen Literatur – Erwiderung – Weitere Begründungen in Lateinamerika für eine adversatorische Struktur: das ultima-ratio-Prinzip

6. Die strafprozessualen Wurzeln in Lateinamerika auf Grundlage des kontinentaleuropäischen Modells: Einleitung – Das spanische Inquisitionsverfahren in den Kolonien – Der Reformursprung in Argentinien

7. Die Reformbewegung in Lateinamerika: Verbreitung – Die Verwandlung des ursprünglichen Konzepts – Mexikanische Reformentwicklung

8. Kontinentaleuropäische vs. adversatorische Verfahrensstruktur in Lateinamerika am Beispiel Mexikos: Die Verteilung der Prozessrollen und das Beweisverfahren als Kernpunkt der Modelldichotomie – Die Absprachen im neuen Bundesstrafprozessgesetz Mexikos von 2014 – Schlussfolgerungen

9. Zusammenfassung und Ausblick

Literaturverzeichnis
Band 305

Die Hauptverhandlung als Forum der Wahrheit.

Eine Analyse mit Blick auf die Strafprozessreformen von Argentinien und Mexiko.

Buch (Gebundene Ausgabe)

113,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.04.2022

Verlag

Duncker & Humblot

Seitenzahl

441

Maße (L/B/H)

24,8/16,6/2,8 cm

Beschreibung

Rezension

»Die Untersuchung von Sacher ist umfassend, gründlich und jedenfalls bestens geeignet, den nationalen, aber auch den rechtsvergleichenden Diskurs über die Ausgestaltung von Strafverfahren, konkret die Gewichtung des Kräfteverhältnisses der Verfahrensbeteiligten, neu zu beleben.« Prof. Dr. Gerson Trüg, in: Strafverteidiger, 12/2023

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.04.2022

Verlag

Duncker & Humblot

Seitenzahl

441

Maße (L/B/H)

24,8/16,6/2,8 cm

Gewicht

760 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-428-18438-5

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  • 1. Die mündliche und unmittelbare Hauptverhandlung in der europäischen Rechtsgeschichte: Vom Partei- zum Inquisitionsprozess – Die Entstehung der Hauptverhandlung – Die Verteilung der Prozessrollen in der deutschen Reichsstrafprozessordnung von 1877

    2. Wahrheit und Verfahren: Strafprozessmodelle und Wahrheitserforschung – Annäherung beider Modelle

    3. Verfahrensrecht und materielles Recht: Der Bezug beider Strafverfahrensmodelle zum materiellen Strafrecht – Wechselwirkung – Innerprozessuale Orientierung

    4. Straftheorien und Schuldprinzip als Ausgangspunkt der Wechselbeziehung: Straftheorien und Verfahrensstruktur – Absolute Straftheorien – Relative Straftheorien – Folgerungen für das Strafverfahren

    5. Begründungen in Lateinamerika für die Ausgestaltung des adversatorischen Strafprozesses: Der Unparteilichkeitsgedanke – Kritik der adversatorischen Strömung an der früheren Übernahme des europäischen reformierten Strafprozesses in Lateinamerika – Wahrheitsgebot nur im Fall der Verurteilung – Parallele Ansichten in der deutschen Literatur – Erwiderung – Weitere Begründungen in Lateinamerika für eine adversatorische Struktur: das ultima-ratio-Prinzip

    6. Die strafprozessualen Wurzeln in Lateinamerika auf Grundlage des kontinentaleuropäischen Modells: Einleitung – Das spanische Inquisitionsverfahren in den Kolonien – Der Reformursprung in Argentinien

    7. Die Reformbewegung in Lateinamerika: Verbreitung – Die Verwandlung des ursprünglichen Konzepts – Mexikanische Reformentwicklung

    8. Kontinentaleuropäische vs. adversatorische Verfahrensstruktur in Lateinamerika am Beispiel Mexikos: Die Verteilung der Prozessrollen und das Beweisverfahren als Kernpunkt der Modelldichotomie – Die Absprachen im neuen Bundesstrafprozessgesetz Mexikos von 2014 – Schlussfolgerungen

    9. Zusammenfassung und Ausblick

    Literaturverzeichnis