Im Auge der Pflanzen

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,6/11,3/1,6 cm

Gewicht

198 g

Beschreibung

Rezension

»Almeidas Roman ist ein literarisches Kleinod, das es schafft, die so verschiedenen Seiten eines Menschen auszuleuchten und gleichzeitig dessen schleichenden Verfall zu schildern. Man kann Im Auge der Pflanzen als einen Roman über portugiesische Geschichte lesen, aber auch als eine wunderbar poetische Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit. Almeidas Roman begreift sie als Rückkehr in eine gleichgültige, alles verschlingende Natur von unvergleichlicher Schönheit.« ("SWR2")
»Ein schmaler Roman, üppig wie ein Paradiesgarten, über Dasein, Erinnerung und Verschwinden.« ("Annabelle")
»Der Garten und seine pflanzlichen Bewohner werden hier zu einer poetischen Orgie. Die üppig wuchernde und duftende Natur strömt aus allen Seiten des schmalen Büchleins. Pereira de Almeida ist eine wunderbare Allegorie gelungen, verzaubernd, eine Allegorie vom prallen blühenden Leben und dem Tod, dem gewaltsamen wie auch dem friedlichen. Ich kann nur sagen und schreiben: dieses kleine Juwel lesen, lesen, lesen. Sich verzaubern lassen.« ("Lovelybooks")
»Almeidas Satzgebilde nur geschliffen zu nennen, wäre eine maßlose Untertreibung. Sie funkeln, sie leuchten von innen, sind gesättigt mit Poesie, Melancholie und angereichert mit wohl dosierten Metaphern. In ihre Sprache kann man sich nur verlieben. Die Übersetzung von Barbara Mesquita strahlt im Deutschen mit einer Opulenz und Sprachgewalt, die mich Staunen macht. Ein magisches Wortkunstwerk.« ("Bücher-Apotheke")
»Im Auge der Pflanzen ist ein Roman über die Vergänglichkeit, ein literarisches Feuerwerk und ein Sprach-Bouquet, das Worte wie leuchtende Blüten hervorbringt. Leidenschaftlich und in einem einmalig romantischen sowie modernen Stil zeichnet das Werk den Wandel eines Gartens von der Wüste zur Oase nach und spiegelt die innerlich schon tote Existenz der Hauptfigur mit dem wiedererwachten Leben der Pflanzen. Almeida beschreibt auf so einzigartige wie brillante Art, wie der Garten geschaffen und zur Blüte getrieben wird, und malt die von düsteren Erinnerungen geprägte Gestalt des Kapitäns in leuchtenden Farben.« ("Sonntagsblatt")
»Es ist große Kunst, mit welcher Zärtlichkeit Djaimilia Pereira de Almeida ihren Helden, den alten Celestino, zeichnet. Ein dichter, fantasievoller Roman mit fiebrigen Bildern, die kein Film je bieten könnte. Ein Roman, den man schwer vergessen wird.« ("Biorama")
»Almeida erweckt den alten Kapitän zum Leben, wie er heimkehrt und den Garten als Lebenssinn entdeckt. Wer dazu bereit ist, wird eine Sprache genießen, die außergewöhnlich ist. Almeida müsste in der Position einer Anklägerin sein, aber sie interveniert nicht, sondern lässt ihre Leserinnen und Leser selber Schlüsse ziehen.« ("Neues Deutschland")
»Ein lyrischer Blick in die Düsternis.« ("Kurier Wien")
»In Almeidas preisgekröntem Roman geht es um Gut und Böse, die Natur und Moral. Mit einer interessanten Hauptfigur, deren Schuld- und Reuegefühle im Ungewissen bleiben. Stimmungsvoll, wort- und bildgewaltig und kongenial übersetzt.« ("ekz Bibliotheksservice")
»Die portugiesische Autorin porträtiert einen Mann ohne Reue, dem im Herzen eine Pflanze wächst, die sich verzweigt. So wird die Hauptfigur ins Fantastische, ins Obskure gewendet, weil sich ihre monströse Schuld nicht abtragen lässt. Der Roman beschwört mit magischen Natur- und Wetterszenarien eine andere Wahrheit. Der Tod lässt ein bisschen Trost zu – für die Lebenden.« ("Westfälische Zeitung")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,6/11,3/1,6 cm

Gewicht

198 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

A Visão das Plantas

Übersetzt von

Barbara Mesquita

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00581-5

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grandios

Ronny S. am 22.11.2023

Bewertungsnummer: 2074049

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Die Sonne, die Blätter, die Pflaumen, die Tannen […] sie waren auch er.“ (Seite 47) Die Menschen hatten Angst vor dem Kapitän Celestino. Schauergeschichten erzählte man sich über ihn. Kinder hielt man von ihm gänzlich fern. Man wechselt lieber die Straßenseite und kreuzigt sich. Viel sah man vom Kapitän nicht, man erspähte zwischen den Hecken höchstens seinen schwarzen Schatten und hörte das Schlagen der Hacke im Garten. Doch er scherte sich nicht über die Meinung und das Verhalten der anderen. Er interessierte sich viel mehr welche neue Stecklinge er zu pflanzen hat, welche Tiere ihn in und über der Erde erwarten, was gerade wie blüht und wie die Ernte ausfallen wird. Sein Handeln ist wie ein Tanz mit den Pflanzen und Tieren. Der Garten wurde zu seinem Vertrauten, sodass sein Leben wieder zu ihm zurückkehrt … „Den Garten sich räkeln sehen, entschädigt für ein ganzes Leben.“ (Seite 35) Aber nur Celestino selbst weiß um seine Untaten. Was hat er gemacht? Was war sein Wunsch, seine Hoffnung, seine Angst? „Der Kapitän erklärte ihm, die Nelkenstecklinge hätten ein Geheimnis, das er wohl mit ins Grab nehmen werde, niemand interessiere sich dafür.“ (Seite 23) „Nichts geht über den Schlaf meines Nelkenstocks, den Duft der Fantasie riechen, den sie verströmen, während sie träumen. Ich sehe, wie sie schlafen und sich aufrichten, sie alle so ganz die meinen, sie alle so stumm, wollten sie mir entfliehen, ich würde sie sogleich mit diesen Händen aus der Erde reißen, Blumen mein, so mein, sobald der Tag anbricht, und ich mich auf Knien bereit mache, mich um sie zu kümmern, träume ich davon, dass sie erneut schlafen, dass es schnell Nacht werde, damit sie mir schlafen.“ (Seite 36) Schuld, Erinnerung, Abgrenzung, Freude, Leben und Tod zeichnet Djaimilia Pereira De Almeida in höchster Güte und Kraft nieder. Der wertvollen Übersetzung aus dem Portugiesischen ins Deutsche von Barbara Mesquita ist ein Dank zu zollen ... eine sehr gute Komposition.
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Ronny S. am 22.11.2023
Bewertungsnummer: 2074049
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Die Sonne, die Blätter, die Pflaumen, die Tannen […] sie waren auch er.“ (Seite 47) Die Menschen hatten Angst vor dem Kapitän Celestino. Schauergeschichten erzählte man sich über ihn. Kinder hielt man von ihm gänzlich fern. Man wechselt lieber die Straßenseite und kreuzigt sich. Viel sah man vom Kapitän nicht, man erspähte zwischen den Hecken höchstens seinen schwarzen Schatten und hörte das Schlagen der Hacke im Garten. Doch er scherte sich nicht über die Meinung und das Verhalten der anderen. Er interessierte sich viel mehr welche neue Stecklinge er zu pflanzen hat, welche Tiere ihn in und über der Erde erwarten, was gerade wie blüht und wie die Ernte ausfallen wird. Sein Handeln ist wie ein Tanz mit den Pflanzen und Tieren. Der Garten wurde zu seinem Vertrauten, sodass sein Leben wieder zu ihm zurückkehrt … „Den Garten sich räkeln sehen, entschädigt für ein ganzes Leben.“ (Seite 35) Aber nur Celestino selbst weiß um seine Untaten. Was hat er gemacht? Was war sein Wunsch, seine Hoffnung, seine Angst? „Der Kapitän erklärte ihm, die Nelkenstecklinge hätten ein Geheimnis, das er wohl mit ins Grab nehmen werde, niemand interessiere sich dafür.“ (Seite 23) „Nichts geht über den Schlaf meines Nelkenstocks, den Duft der Fantasie riechen, den sie verströmen, während sie träumen. Ich sehe, wie sie schlafen und sich aufrichten, sie alle so ganz die meinen, sie alle so stumm, wollten sie mir entfliehen, ich würde sie sogleich mit diesen Händen aus der Erde reißen, Blumen mein, so mein, sobald der Tag anbricht, und ich mich auf Knien bereit mache, mich um sie zu kümmern, träume ich davon, dass sie erneut schlafen, dass es schnell Nacht werde, damit sie mir schlafen.“ (Seite 36) Schuld, Erinnerung, Abgrenzung, Freude, Leben und Tod zeichnet Djaimilia Pereira De Almeida in höchster Güte und Kraft nieder. Der wertvollen Übersetzung aus dem Portugiesischen ins Deutsche von Barbara Mesquita ist ein Dank zu zollen ... eine sehr gute Komposition.

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Hortus conclusus oder Der alte Mann und das Meer

Almut Scheller-Mahmoud am 18.02.2022

Bewertungsnummer: 1659689

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin dieses Büchleins, die in Angola geborene Portugiesin Djaimilia Pereira de Almeida, ist im deutschsprachigen Raum fast unbekannt. Das ändert nun der Schweizer Unionsverlag mit der Publizierung ihres kleinen Romans „Im Auge der Pflanzen“. Der Garten und seine pflanzlichen Bewohner als Metapher für das chtonische Leben wird hier zu einer poetischen Orgie. Die üppig wuchernde und duftende Natur strömt aus allen Seiten des schmalen Büchleins und verbindet sich wie Schlingpflanzen mit der Lebensgeschichte von Celestino. Dem alten Kapitän, der in seinen Geburtsort zurückkehrt. Dem alten Korsaren, der fast sein ganzes Leben auf dem Meer verbrachte, dem Auf und Ab der Wellen hingegeben, den Winden und Stürmen trotzend. Und der sich schuldig machte. Der Menschen töten ließ und selbst tötete, der gnadenlos in den afrikanischen Dörfern wütete. Warum? Auf Befehl? Aus Lust an der Vernichtung? Als „weißer alter Mann“ sich berufen fühlend, den „Negern“ zu zeigen, wer Herr im Land, wer Herr ihres Schicksals sei? Seine Geschichte beantwortet genau diese Fragen nicht. Aber sie sind gewiss der Hintergrund für all diese Taten, die von ihm und Tausend anderen begangen worden sind. Überlegenheit, Überheblichkeit, ein fast göttliches Gefühl. Seine Geschichte mäandert zwischen seiner gärtnerischen Schöpfung und seinen gespenstischen Erinnerungen hin und her. Die Pflanzen in ihrer lebensprallen Farbigkeit werden ihm zu Freunden, verdrängen die Heimsuchungen in seinem Inneren und so lebt er einige Jahre in Frieden, ein einsames geruhsames zurückgezogenes Leben. Im Ort brodelt die Gerüchteküche, da werden die Vorurteile gedämpft, Gespenster- und Aberglauben gluckern und der Teufel wird zum Satansbraten. Und die mutig Neugierigen, die durch die Hecken lugen, erschauern, sehen ihn mit der Vogelscheuche tanzen, ahnen fast neidisch ein Leben, das sie nicht gelebt haben. Die Schatten der Vergangenheit holen Celestino ein, manifestieren sich als Dämonen, die Sklaven, die er in de Ladeluke mit Löschkalk überstäuben ließ. Die Schatten sind präsent in der kleinen Holländerin, die er mit verbundenen Augen, an einen Baum gefesselt, dem Dschungel überließ, in der Schwarzen, die er im Ozean versinken ließ. Sie lassen ihn den nahenden Tod ahnen. Seine innere Uhr verlangsamt sich, wie eine Sanduhr tröpfelt sein Leben. Er begräbt seine weißen Barthaare unter dem Zitronenbaum. Der Verstand verabschiedet sich sacht, er kann seine eigene Schrift nicht mehr entziffern und er kann nicht mehr sprechen, er wandelt somnambul durch seinen Garten. Sein letzter Wunsch wäre gewesen, in ein Beet zu fallen, von seinen geliebten Blumen umkränzt, vom Regen begossen, vom Wind umbrandet, Hände und Beine wurzelschlagend, er wäre einer der ihren geworden. Es ist die Ironie seines Lebens, dass er nicht im Wasserbett des Ozeans stirbt, sondern dass die Schwerkraft der Erde ihn heimholt. Pereira de Almeida ist eine wunderbare Allegorie gelungen, verzaubernd, eine Allegorie vom prallen blühenden Leben und dem Tod, dem gewaltsamen wie auch dem friedlichen, dem „Es ist Zeit. Ich bin einverstanden“-Tod. Sie schreibt in einer blühenden, phantasievollen Sprache „die Nelken würden sich mit den Geranien vermählen, die Kamelien die Blattläuse ehelichen, die Tomaten die Käfer heiraten“. Und sie setzt ein Denkmal: dem Garten, der zum Sinnbild des Lebens wird und den Pflanzen. Dem Tod als ein gleichmachendes Ende für alle Wesen auf dieser Welt. Den einen ist seine Präsenz bewusst und sie erwarten ihn, die anderen fürchten ihn, die anderen wissen nichts von ihm und verlöschen. Ich kann nur sagen und schreiben: dieses kleine Juwel lesen, lesen, lesen. Sich verzaubern lassen.
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Hortus conclusus oder Der alte Mann und das Meer

Almut Scheller-Mahmoud am 18.02.2022
Bewertungsnummer: 1659689
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin dieses Büchleins, die in Angola geborene Portugiesin Djaimilia Pereira de Almeida, ist im deutschsprachigen Raum fast unbekannt. Das ändert nun der Schweizer Unionsverlag mit der Publizierung ihres kleinen Romans „Im Auge der Pflanzen“. Der Garten und seine pflanzlichen Bewohner als Metapher für das chtonische Leben wird hier zu einer poetischen Orgie. Die üppig wuchernde und duftende Natur strömt aus allen Seiten des schmalen Büchleins und verbindet sich wie Schlingpflanzen mit der Lebensgeschichte von Celestino. Dem alten Kapitän, der in seinen Geburtsort zurückkehrt. Dem alten Korsaren, der fast sein ganzes Leben auf dem Meer verbrachte, dem Auf und Ab der Wellen hingegeben, den Winden und Stürmen trotzend. Und der sich schuldig machte. Der Menschen töten ließ und selbst tötete, der gnadenlos in den afrikanischen Dörfern wütete. Warum? Auf Befehl? Aus Lust an der Vernichtung? Als „weißer alter Mann“ sich berufen fühlend, den „Negern“ zu zeigen, wer Herr im Land, wer Herr ihres Schicksals sei? Seine Geschichte beantwortet genau diese Fragen nicht. Aber sie sind gewiss der Hintergrund für all diese Taten, die von ihm und Tausend anderen begangen worden sind. Überlegenheit, Überheblichkeit, ein fast göttliches Gefühl. Seine Geschichte mäandert zwischen seiner gärtnerischen Schöpfung und seinen gespenstischen Erinnerungen hin und her. Die Pflanzen in ihrer lebensprallen Farbigkeit werden ihm zu Freunden, verdrängen die Heimsuchungen in seinem Inneren und so lebt er einige Jahre in Frieden, ein einsames geruhsames zurückgezogenes Leben. Im Ort brodelt die Gerüchteküche, da werden die Vorurteile gedämpft, Gespenster- und Aberglauben gluckern und der Teufel wird zum Satansbraten. Und die mutig Neugierigen, die durch die Hecken lugen, erschauern, sehen ihn mit der Vogelscheuche tanzen, ahnen fast neidisch ein Leben, das sie nicht gelebt haben. Die Schatten der Vergangenheit holen Celestino ein, manifestieren sich als Dämonen, die Sklaven, die er in de Ladeluke mit Löschkalk überstäuben ließ. Die Schatten sind präsent in der kleinen Holländerin, die er mit verbundenen Augen, an einen Baum gefesselt, dem Dschungel überließ, in der Schwarzen, die er im Ozean versinken ließ. Sie lassen ihn den nahenden Tod ahnen. Seine innere Uhr verlangsamt sich, wie eine Sanduhr tröpfelt sein Leben. Er begräbt seine weißen Barthaare unter dem Zitronenbaum. Der Verstand verabschiedet sich sacht, er kann seine eigene Schrift nicht mehr entziffern und er kann nicht mehr sprechen, er wandelt somnambul durch seinen Garten. Sein letzter Wunsch wäre gewesen, in ein Beet zu fallen, von seinen geliebten Blumen umkränzt, vom Regen begossen, vom Wind umbrandet, Hände und Beine wurzelschlagend, er wäre einer der ihren geworden. Es ist die Ironie seines Lebens, dass er nicht im Wasserbett des Ozeans stirbt, sondern dass die Schwerkraft der Erde ihn heimholt. Pereira de Almeida ist eine wunderbare Allegorie gelungen, verzaubernd, eine Allegorie vom prallen blühenden Leben und dem Tod, dem gewaltsamen wie auch dem friedlichen, dem „Es ist Zeit. Ich bin einverstanden“-Tod. Sie schreibt in einer blühenden, phantasievollen Sprache „die Nelken würden sich mit den Geranien vermählen, die Kamelien die Blattläuse ehelichen, die Tomaten die Käfer heiraten“. Und sie setzt ein Denkmal: dem Garten, der zum Sinnbild des Lebens wird und den Pflanzen. Dem Tod als ein gleichmachendes Ende für alle Wesen auf dieser Welt. Den einen ist seine Präsenz bewusst und sie erwarten ihn, die anderen fürchten ihn, die anderen wissen nichts von ihm und verlöschen. Ich kann nur sagen und schreiben: dieses kleine Juwel lesen, lesen, lesen. Sich verzaubern lassen.

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von Djaimilia Pereira de Almeida

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