Die Enkelin

Die Enkelin

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Birgit ist zu Kaspar in den Westen geflohen, für die Liebe und die Freiheit. Erst nach ihrem Tod entdeckt er, welchen Preis sie dafür bezahlt hat. Er spürt ihrem Geheimnis nach, begegnet im Osten den Menschen, die für sie zählten, erlebt ihre Bedrückung und ihren Eigensinn. Seine Suche führt ihn zu einer völkischen Gemeinschaft auf dem Land – und zu einem jungen Mädchen, das in ihm den Großvater und in dem er die Enkelin sieht. Ihre Welten könnten nicht fremder sein. Er ringt um sie.

»Ein großes Buch mit brillantem Schluss.«

Helmut Atteneder / OÖNachrichten, Linz

Details

Verkaufsrang

17617

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

368

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

17617

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,4/12,2/2,6 cm

Gewicht

332 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07181-8

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Ein sehr lesenswertes und wichtiges Buch!

Gedankenlabor am 10.05.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>Man kann einander lieben und verlieren.<< ...Innerhalb dieser Gefühlsspanne des Liebens und Verlierens startete die Geschichte zu „Die Enkelin“ von Bernhard Schlink. Eine Ausgangssituation zwischen Kaspar und seiner Frau Birgit, die mich gleich zu Beginn schon ganz tief in die Zeilen gesogen und die Gedanken mehr und mehr zum rotieren gebracht hat. Schon zu Beginn wird klar, dass ganz ganz viel in der Vergangenheit, in der Verschwiegenheit der beiden verborgen liegt. Bernhard Schlink nimmt einen hier mit auf eine ganz tiefe Seelenreise, die thematisch wieder unheimlich viele Anstöße zum nachdenken gibt und innerhalb der Leserunde mit Anke, Sarah, Leilani, Mandy & Karin für viel Gesprächsstoff sorgte! Mitunter spielt die ehemalige DDR hier eine große Rolle, ein politischer Aspekt, der meiner Meinung nach viel zu wenig behandelt wird und bei weitem nicht so präsent ist, wie er sein sollte, denn beim Austausch innerhalb der Gruppe wurde klar, wie viel einfach unter den Tisch gekehrt wird. Gleichzeitig greift Bernhard Schlink hier auch die Thematik des Nationalsozialismus auf und das auf sehr eindringliche Art und Weise, z.B. innerhalb Charakterbilder, die mich mitunter wütend und sprachlos gemacht haben. Im Fokus steht hier auch ganz klar Kaspar, der sich mit so vielem auseinandersetzen und im Alter über sich hinaus wachsen muss. Er hat ein so sensibles Wesen, gleichzeitig macht ihm das Leben mit all den Hürden, die sich ihm stellen zu schaffen und so wirkt er manches mal vielleicht unbeholfen, und doch gibt er nicht auf und greift nach den kleinen Ansätzen etwas zu verändern und das empfand ich mitunter als wirklich großartig! Fazit: „Die Enkelin“ von Bernhard Schlink war für mich ein sehr forderndes Buch, gleichzeitig aber ebenso emotional und aufschlussreich. Ich hatte zudem das Gefühl, Bernhard Schlink hier in Kaspar sehr wiederzuerkennen und glaube, dass er hier sehr viel von sich in die Geschichte hat einfließen lassen. Für den ein oder anderen mögen Birgit und auch Kaspar vielleicht ein bisschen unnahbar scheinen, doch konnte Schlink für mich wieder einmal auf so intensive wunderbare Weise zeigen, wie gekonnt er zwischen den Zeilen erzählen und mich tief berühren kann. Ein großartiges Buch, das ich jedem sehr ans Herz legen kann!

Ein sehr lesenswertes und wichtiges Buch!

Gedankenlabor am 10.05.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>Man kann einander lieben und verlieren.<< ...Innerhalb dieser Gefühlsspanne des Liebens und Verlierens startete die Geschichte zu „Die Enkelin“ von Bernhard Schlink. Eine Ausgangssituation zwischen Kaspar und seiner Frau Birgit, die mich gleich zu Beginn schon ganz tief in die Zeilen gesogen und die Gedanken mehr und mehr zum rotieren gebracht hat. Schon zu Beginn wird klar, dass ganz ganz viel in der Vergangenheit, in der Verschwiegenheit der beiden verborgen liegt. Bernhard Schlink nimmt einen hier mit auf eine ganz tiefe Seelenreise, die thematisch wieder unheimlich viele Anstöße zum nachdenken gibt und innerhalb der Leserunde mit Anke, Sarah, Leilani, Mandy & Karin für viel Gesprächsstoff sorgte! Mitunter spielt die ehemalige DDR hier eine große Rolle, ein politischer Aspekt, der meiner Meinung nach viel zu wenig behandelt wird und bei weitem nicht so präsent ist, wie er sein sollte, denn beim Austausch innerhalb der Gruppe wurde klar, wie viel einfach unter den Tisch gekehrt wird. Gleichzeitig greift Bernhard Schlink hier auch die Thematik des Nationalsozialismus auf und das auf sehr eindringliche Art und Weise, z.B. innerhalb Charakterbilder, die mich mitunter wütend und sprachlos gemacht haben. Im Fokus steht hier auch ganz klar Kaspar, der sich mit so vielem auseinandersetzen und im Alter über sich hinaus wachsen muss. Er hat ein so sensibles Wesen, gleichzeitig macht ihm das Leben mit all den Hürden, die sich ihm stellen zu schaffen und so wirkt er manches mal vielleicht unbeholfen, und doch gibt er nicht auf und greift nach den kleinen Ansätzen etwas zu verändern und das empfand ich mitunter als wirklich großartig! Fazit: „Die Enkelin“ von Bernhard Schlink war für mich ein sehr forderndes Buch, gleichzeitig aber ebenso emotional und aufschlussreich. Ich hatte zudem das Gefühl, Bernhard Schlink hier in Kaspar sehr wiederzuerkennen und glaube, dass er hier sehr viel von sich in die Geschichte hat einfließen lassen. Für den ein oder anderen mögen Birgit und auch Kaspar vielleicht ein bisschen unnahbar scheinen, doch konnte Schlink für mich wieder einmal auf so intensive wunderbare Weise zeigen, wie gekonnt er zwischen den Zeilen erzählen und mich tief berühren kann. Ein großartiges Buch, das ich jedem sehr ans Herz legen kann!

Auf ein Neues

Bewertung am 17.03.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin einer der allergrössten Fans der Buchreihe "Keepers of the lost Cities von Shannon Messenger. Das Cover ist wie auch bei seinen Vorgängern wunderschön zum Buch passend gestaltet. Dies ist mitterweile der vierte Band, der die Geschichte von Sophie erzählt und sie verliert in keinster Weise an Spannung. Ein Buch in das man sich verlieren kann, das süchtig macht und dich einfach nicht aufhören lässt zu lesen. Keepers of the lost Cities-Der Verrat ist für Kinder ab elf Jahren, was aber für Erwachsene in keinster Weise weniger interessant ist. Sophie ist in diesem Buch weiterhin auf der Suche nach ihren wahren Eltern. Diesmal muss sie vor dem Hohen Rat fliehen. Sie und ihre Freunde Fitz, Biana, Keefe und Dex schliessen sich Black Swan an. Sie wissen nicht wen sie vertrauen können und wem nicht. Aber sie wollen unbedingt die Wahrheit herausfinden.

Auf ein Neues

Bewertung am 17.03.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

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Claudia Settele

Thalia Linz - Landstraße

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4/5

Eine Geschichte, die man nicht so schnell vergisst - mit viel Stoff zum Nachdenken

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser spannende und hochinteressante Roman von Bernhard Schlink hat mich sehr nachdenklich gestimmt und mit vielen offenen Fragen zurückgelassen. Es ist eine gelungene Geschichte mit besonderer Tiefe und der Erkenntnis, dass die Themen Holocaust und Nationalsozialismus noch lange nicht ruhen. Schlink versteht es mit wunderbarer Sprache und einem ruhigen, sehr präzisen Erzählstil viele Emotionen hervorzurufen, zeigt die Sichtweisen seiner Charaktere sehr deutlich auf und überlässt es den Leser*innen zu werten. Anspruchsvoll und sehr lesenswert! Nur der langatmige, zähe Beginn des Buches - bei dem es mir schwerfiel, in den Roman hineinzufinden - hat mich dazu veranlasst, nur 4 von 5 Sternen zu vergeben.
4/5

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