Der frühe Derrida und die Phänomenologie
Klostermann RoteReihe Band 135

Der frühe Derrida und die Phänomenologie

Eine Vorlesung

Buch (Kunststoff-Einband)

€ 25,50 inkl. gesetzl. MwSt.
  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Beschreibung

Jacques Derridas Diplomarbeit von 1953/54 „Das Problem der Genese in Husserls Philosophie“ ist eines jener Beispiele dafür, dass wichtige Philosophen und Philosophinnen auch schon in ihren frühen Arbeiten Außergewöhnliches leisten. Alexander Schnell liest in seiner Vorlesung „Der frühe Derrida und die Phänomenologie“ Derridas Schrift nicht nur als einen Schlüsseltext zu dessen eigenem Denken, sondern nachgerade zu einer zukünftigen Phänomenologie und zwar in Auseinandersetzung mit den Fragen und Problemen der Metaphysik. Dabei entfaltet er kenntnisreich nicht nur den sachlichen und historischen Zusammenhang, in dem Derridas Text sich befindet, sondern ebenso den sachlichen und historischen Kontext der von Derrida interpretierten Texte Husserls.

Jacques Derrida's 1953/54 thesis "The Problem of Genesis in Husserl's Philosophy" is one of those examples of important philosophers reaching extraordinary levels of erudition even in their early work. In his lecture "Der frühe Derrida und die Phänomenologie", Alexander Schnell reads Derrida's thesis not only as prime example for Derrida´s own thinking, but also as a key text for a future phenomenology, namely in its confrontation with the questions and problems of metaphysics. In doing so, Schnell elaborately unfolds not only the factual and historical context in which Derrida's text itself is situated, but also the factual and historical context of Husserl's texts interpreted by Derrida.

Alexander Schnell ist Professor für theoretische Philosophie und Phänomenologie an der Bergischen Universität Wuppertal.

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

01.05.2021

Verlag

Klostermann, Vittorio

Seitenzahl

214

Maße (L/B/H)

19,9/12/1,4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

01.05.2021

Verlag

Klostermann, Vittorio

Seitenzahl

214

Maße (L/B/H)

19,9/12/1,4 cm

Gewicht

222 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-465-04573-1

Weitere Bände von Klostermann RoteReihe

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Dr. Ralf ROTHER

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Dr. Ralf ROTHER

Thalia Wien - Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Rekonstruktion, Kritik und Neuanfang

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Alexander Schnell ist mir schon seit geraumer Zeit mit seinen Arbeiten zur Phänomenologie aufgefallen. In seinen Publikationen rekonstruiert er einerseits die frühen Anfänge der Phänomenologie (z.B. Husserls Kritik am Psychologismus, Ausarbeitung des Begriffs der Intentionalität), andererseits diskutiert er die jüngeren Entwicklungen innerhalb der Phänomenologie (z.B. bei Merleau-Ponty, Levinas, Derrida und Richir). Dabei erweisen sich seine Studien als weitreichend und kenntnisreich, wie präzise in ihrer detaillierten Darstellung, auch wenn die Lektüre seiner Untersuchungen einiges an Vorwissen und Aufmerksamkeit abverlangt. Sein neues Buch "Der frühe Derrida und die Phänomenologie" verspricht nicht zu wenig, wenn es als eine Vorlesung im Untertitel angekündigt wird. Stunde für Stunde führt Alexander Schnell seine Hörer und Hörerinnen durch Jacques Derridas Diplomarbeit "Das Problem der Genese in Husserls Philosophie". In der minutiösen Studie zeigt er zum einen wie umfassend Derridas Kenntnisse bezüglich der Phänomenologie schon am Beginn seiner Forschungstätigkeit waren, zum anderen verdeutlicht Alexander Schnell, welche Fragen und Probleme in Derridas früher Auseinandersetzung mit der Phänomenologie schon virulent waren, die dann in dessen späterer Beschäftigung mit Husserl, Foucault, Levinas, Bataille, Heidegger, Merleau-Ponty und Nancy zum Tragen kamen. Keine Frage: Alexander Schnell belässt es nicht bei einer bloßen Nachbetrachtung der Diskussion, die Derrida mit der Phänomenologie führte. Aus eigenen phänomenologischen Forschungen trägt er seiner Vorlesung weiterführenden Stoff bei. Für Alexander Schnell geht es nicht allein um die Rekonstruktion alter, wenn auch brisanter Diskussionen in der Phänomenologie, sondern vielmehr um die Sondierung einer künftigen Phänomenologie.
5/5

Rekonstruktion, Kritik und Neuanfang

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Alexander Schnell ist mir schon seit geraumer Zeit mit seinen Arbeiten zur Phänomenologie aufgefallen. In seinen Publikationen rekonstruiert er einerseits die frühen Anfänge der Phänomenologie (z.B. Husserls Kritik am Psychologismus, Ausarbeitung des Begriffs der Intentionalität), andererseits diskutiert er die jüngeren Entwicklungen innerhalb der Phänomenologie (z.B. bei Merleau-Ponty, Levinas, Derrida und Richir). Dabei erweisen sich seine Studien als weitreichend und kenntnisreich, wie präzise in ihrer detaillierten Darstellung, auch wenn die Lektüre seiner Untersuchungen einiges an Vorwissen und Aufmerksamkeit abverlangt. Sein neues Buch "Der frühe Derrida und die Phänomenologie" verspricht nicht zu wenig, wenn es als eine Vorlesung im Untertitel angekündigt wird. Stunde für Stunde führt Alexander Schnell seine Hörer und Hörerinnen durch Jacques Derridas Diplomarbeit "Das Problem der Genese in Husserls Philosophie". In der minutiösen Studie zeigt er zum einen wie umfassend Derridas Kenntnisse bezüglich der Phänomenologie schon am Beginn seiner Forschungstätigkeit waren, zum anderen verdeutlicht Alexander Schnell, welche Fragen und Probleme in Derridas früher Auseinandersetzung mit der Phänomenologie schon virulent waren, die dann in dessen späterer Beschäftigung mit Husserl, Foucault, Levinas, Bataille, Heidegger, Merleau-Ponty und Nancy zum Tragen kamen. Keine Frage: Alexander Schnell belässt es nicht bei einer bloßen Nachbetrachtung der Diskussion, die Derrida mit der Phänomenologie führte. Aus eigenen phänomenologischen Forschungen trägt er seiner Vorlesung weiterführenden Stoff bei. Für Alexander Schnell geht es nicht allein um die Rekonstruktion alter, wenn auch brisanter Diskussionen in der Phänomenologie, sondern vielmehr um die Sondierung einer künftigen Phänomenologie.

Dr. Ralf ROTHER
  • Dr. Ralf ROTHER
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Der frühe Derrida und die Phänomenologie

von Alexander Schnell

0 Rezensionen filtern

  • Der frühe Derrida und die Phänomenologie