Pleroma – zu Genesis und Struktur einer dialektischen Hemeneutik bei Hegel.

Herausgegeben von Shinu Sara Ottenburger und Peter Trawny

Klostermann RoteReihe Band 140

Werner Hamacher

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Beschreibung

Als Werner Hamacher Anfang der siebziger Jahre bei Peter Szondi am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Berlin studiert, bildet sich in dem kleinen neu gegründeten Institut eine Gruppe von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die das aus Paris und den USA nach Deutschland kommende Denken der Dekonstruktion in ihre eigene Arbeit übernehmen. Hamacher gehört nicht nur zu ihnen, sondern wird recht schnell eine Galionsfigur dieser Denkart. Seine Dissertation „pleroma — zum Begriff der Lektüre bei Hegel“ aus dem Jahr 1976 zeigt, wie eigenständig und originell er sie sich aneignet. Selbstbewusst veröffentlicht er sie 1978 mit verändertem Untertitel als eine Art von gigantischer Einführung in eine Edition von Hegel’schen Texten. Nun erscheint dieser bemerkenswerte Text mit begleitenden Dokumenten als Einzelausgabe in "Klostermann Rote Reihe".

In the early 1970s, a group of scholars with the late Peter Szondi at its center formed at the small, newly founded institute for comparative literary studies in Berlin. Together, they adopted the thinking of deconstruction, which had only recently made its way to Germany from Paris and the United States. Werner Hamacher was not only one of them, but quickly became a figurehead of this way of thinking. His 1976 dissertation "pleroma – on the concept of reading in Hegel" shows how independently and originally he appropriates it. Quite self-confidently, he published it in 1978 with an altered subtitle as a kind of gigantic introduction to an edition of Hegel's texts. Now, this text, an extraordinary feat of philosophical scholarship, is for the first time available as an individual edition, enhanced by accompanying documents, in the series "Klostermann Rote Reihe".

Der Komparatist und Literaturtheoretiker Werner Hamacher (1948–2017) war Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Erscheinungsdatum 01.10.2021
Herausgeber Shinu Sara Ottenburger, Peter Trawny
Verlag Klostermann, Vittorio
Seitenzahl 342
Maße (L/B/H) 19,9/12,2/2,2 cm
Gewicht 351 g
Auflage 2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-465-04574-8

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Hamacher – noch einmal … Hamacher – ein Mahl.

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Werner Hamacher Text „pleroma – zu Genesis und Struktur einer dialektischen Hermeneutik bei Hegel“ erschien 1978 als das Vorwort einer Publikation des Ullstein Verlags, die unter dem Titel „Der Geist des Christentums. Schriften 1796-1800“ damals bislang unveröffentlichte Arbeiten von G.W.F. Hegel herausausgab. Leider verzichtete die Neuauflage im Klostermann Verlag auf die Hegel-Texte, die allerdings woanders nachzulesen sind, was jedoch Mühe macht, da Werner Hamacher explizit auf diese Texte Bezug nimmt. Mitte / Ende der 80ziger Jahre erwarb ich mir das Buch eher durch Zufall. Seitdem begleiten mich Werner Hamachers weit verstreut publizierten Arbeiten. Erst später lernte ich ihn als einen äußerst aufmerksamen und freundlichen Menschen, Freund und Lehrer persönlich kennen. Der Neuauflage wurde eigentlich nichts Relevantes zugefügt, außer eben jene zwei Dissertationsgutachten von Paul de Man und Klaus Heinrich sowie eine Stellungnahme von Jacques Derrida und von Werner Hamacher selbst. Wer Werner Hamacher liest, weiß, was Jacques Derrida meint, wenn dieser schreibt, dass Hamachers Hegel-Studie „kühn neue Wege des Lesens“ eröffnet. Zurecht weist Peter Trawny darauf hin, dass Personen wie Werner Hamacher und Jacques Derrida nicht nur zu „Klassikern“ der kontinentalen Geschichte der Philosophie geworden sind. Sie sind auch mahnende (De-)Figuren eines Denkens und einer Verantwortung, die sich nicht im Konformismus des zeitgenössischen Ökonomismus – auch innerhalb der Philosophie und in ihren Institutionen – auflösen.
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Werner Hamacher Text „pleroma – zu Genesis und Struktur einer dialektischen Hermeneutik bei Hegel“ erschien 1978 als das Vorwort einer Publikation des Ullstein Verlags, die unter dem Titel „Der Geist des Christentums. Schriften 1796-1800“ damals bislang unveröffentlichte Arbeiten von G.W.F. Hegel herausausgab. Leider verzichtete die Neuauflage im Klostermann Verlag auf die Hegel-Texte, die allerdings woanders nachzulesen sind, was jedoch Mühe macht, da Werner Hamacher explizit auf diese Texte Bezug nimmt. Mitte / Ende der 80ziger Jahre erwarb ich mir das Buch eher durch Zufall. Seitdem begleiten mich Werner Hamachers weit verstreut publizierten Arbeiten. Erst später lernte ich ihn als einen äußerst aufmerksamen und freundlichen Menschen, Freund und Lehrer persönlich kennen. Der Neuauflage wurde eigentlich nichts Relevantes zugefügt, außer eben jene zwei Dissertationsgutachten von Paul de Man und Klaus Heinrich sowie eine Stellungnahme von Jacques Derrida und von Werner Hamacher selbst. Wer Werner Hamacher liest, weiß, was Jacques Derrida meint, wenn dieser schreibt, dass Hamachers Hegel-Studie „kühn neue Wege des Lesens“ eröffnet. Zurecht weist Peter Trawny darauf hin, dass Personen wie Werner Hamacher und Jacques Derrida nicht nur zu „Klassikern“ der kontinentalen Geschichte der Philosophie geworden sind. Sie sind auch mahnende (De-)Figuren eines Denkens und einer Verantwortung, die sich nicht im Konformismus des zeitgenössischen Ökonomismus – auch innerhalb der Philosophie und in ihren Institutionen – auflösen.

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