Das Zeitalter der Unschärfe

Das Zeitalter der Unschärfe

Die glänzenden und die dunklen Jahre der Physik 1895-1945

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Beschreibung

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Format

ePUB

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Nein

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Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

06.11.2021

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ePUB

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Erscheinungsdatum

06.11.2021

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

8416 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608117097

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Physik vor 100 Jahren

Bewertung aus Wien am 15.08.2022

Bewertungsnummer: 1767251

Bewertet: eBook (ePUB)

3,5 Sterne Der Autor hat wirklich sehr viel Recherchearbeit getätigt, um eine zusammenhängende Geschichte der Entwicklung der Physik von 1895 bis 1945 abzuliefern. Sind die ersten Kapitel, z.B. über die Curies, noch eher eigenständig, so verschmelzen die Geschichten in den späteren Kapiteln immer mehr. Genauso, wie die Arbeiten des einen Physikers von dem anderen fortgeführt wurden oder sie zumindest von ihm beeinflusst wurden (oder manchmal eben auch genau das Gegenteil hervorbrachten). Auch die unterschiedlichen Forschungstypen werden beschrieben, so sind manche Physiker großartig im Nachdenken und ihre Arbeit überlappt sich schon fast mit der Philosophie. Andere widerum müssen Dinge durch Experimente herausfinden, nur das ist für sie das einzig Wahre. Welche Ausdauer beide Forschertypen beweisen mussten, um überhaupt zu einem Ergebnis zu kommen - ob das dann auch richtig oder doch falsch war ist erstmal gänzlich unerheblich - war mir gar nicht bewusst, wird aber von Tobias Hürter in diesem Buch sehr gut verdeutlicht. Wenn Hürter dann allzu sehr ins Detail geht, ist es für mich als Laie doch manchmal auch unverständlich geworden und ich habe ganze Abschnitte übersprungen, um etwas später dann wieder einzusteigen. Insgesamt ein sehr gutes Buch für alle Physik-Interessierte. Und es beweist wohl, dass in keiner Wissenschaft "alles, was es zu erforschen gibt, schon erforscht wurde" - so wie es einige Fachleute um 1900 herum damals von der Physik dachten.
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Physik vor 100 Jahren

Bewertung aus Wien am 15.08.2022
Bewertungsnummer: 1767251
Bewertet: eBook (ePUB)

3,5 Sterne Der Autor hat wirklich sehr viel Recherchearbeit getätigt, um eine zusammenhängende Geschichte der Entwicklung der Physik von 1895 bis 1945 abzuliefern. Sind die ersten Kapitel, z.B. über die Curies, noch eher eigenständig, so verschmelzen die Geschichten in den späteren Kapiteln immer mehr. Genauso, wie die Arbeiten des einen Physikers von dem anderen fortgeführt wurden oder sie zumindest von ihm beeinflusst wurden (oder manchmal eben auch genau das Gegenteil hervorbrachten). Auch die unterschiedlichen Forschungstypen werden beschrieben, so sind manche Physiker großartig im Nachdenken und ihre Arbeit überlappt sich schon fast mit der Philosophie. Andere widerum müssen Dinge durch Experimente herausfinden, nur das ist für sie das einzig Wahre. Welche Ausdauer beide Forschertypen beweisen mussten, um überhaupt zu einem Ergebnis zu kommen - ob das dann auch richtig oder doch falsch war ist erstmal gänzlich unerheblich - war mir gar nicht bewusst, wird aber von Tobias Hürter in diesem Buch sehr gut verdeutlicht. Wenn Hürter dann allzu sehr ins Detail geht, ist es für mich als Laie doch manchmal auch unverständlich geworden und ich habe ganze Abschnitte übersprungen, um etwas später dann wieder einzusteigen. Insgesamt ein sehr gutes Buch für alle Physik-Interessierte. Und es beweist wohl, dass in keiner Wissenschaft "alles, was es zu erforschen gibt, schon erforscht wurde" - so wie es einige Fachleute um 1900 herum damals von der Physik dachten.

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Die Physik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Bewertung aus Leiben am 08.07.2022

Bewertungsnummer: 1743524

Bewertet: eBook (ePUB)

Viele neue physikalische Entdeckungen und Erkenntnisse bringt der Beginn des 20. Jahrhunderts. Und wohl jedem sagen die Namen Marie Curie, Albert Einstein, Niels Bohr, Max Planck, Werner Heisenberg oder Erwin Schrödinger etwas. Und natürlich sagen auch die Relativitätstheorie und die Quantentheorie bzw. Quantenmechanik vielen etwas, auch wenn man es nicht genau beschreiben kann, wenn man kein Physiker ist. Das Buch führt uns die Physik und ihre Protagonisten von 1900 bis 1945 vor Augen, ihr Leben und ihre Entdeckungen. Das Cover ist etwas unscheinbar, aber doch ansprechend und passend zum Thema des Buches. Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; das Buch ist chronologisch geordnet und zeigt das Leben der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts, deren Entdeckungen, aber auch deren Diskussionen und Streitereien. Es ist relativ einfach geschrieben, wer die beschriebenen physikalischen Vorgänge allerdings verstehen will, wird für das Buch einige Zeit benötigen. Physik an sich wird man mit dem Buch nicht lernen, aber es lädt ein sich weiter damit zu beschäftigen. Auch weitere Recherchen für interessierte Leser sind hier zu empfehlen um einiges besser zu verstehen. Besonders interessant fand ich das hier beschriebene Leben der Physik-Größen, das wohl auch den wenigsten im vorhinein bekannt ist. Am Ende des Buches gibt es einen umfangreichen Anhang, in dem der Autor eine Auswahl seiner Quellen auflistet, ein Bildverzeichnis sowie ein Namens- und Ortsregister. Weiters wird hier auch beleuchtet, wie die Wissenschaft mit dem Nationalsozialismus umging bzw. der Nationalsozialismus mit den Wissenschaftlern. So endet das Buch auch mit dem Ende des 2. Weltkrieges, der hier wohl auch einige weitere Theorien der Physik verhinderte oder zumindest verzögerte. Sehr interessant fand ich auch den Kampf um die Atombombe und wie die Deutschen ihn verloren. Einige Bilder machen das Buch noch anschaulicher, allerdings hätten es hier ruhig auch mehr sein dürfen, also zumindest eine Abbildung von jeder wissenschaftlich genannten Größe. Fazit: Interessantes und lehrreiches Buch über physikalische Entdeckungen und deren Entdecker. 4,5 von 5 Sternen
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Die Physik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Bewertung aus Leiben am 08.07.2022
Bewertungsnummer: 1743524
Bewertet: eBook (ePUB)

Viele neue physikalische Entdeckungen und Erkenntnisse bringt der Beginn des 20. Jahrhunderts. Und wohl jedem sagen die Namen Marie Curie, Albert Einstein, Niels Bohr, Max Planck, Werner Heisenberg oder Erwin Schrödinger etwas. Und natürlich sagen auch die Relativitätstheorie und die Quantentheorie bzw. Quantenmechanik vielen etwas, auch wenn man es nicht genau beschreiben kann, wenn man kein Physiker ist. Das Buch führt uns die Physik und ihre Protagonisten von 1900 bis 1945 vor Augen, ihr Leben und ihre Entdeckungen. Das Cover ist etwas unscheinbar, aber doch ansprechend und passend zum Thema des Buches. Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; das Buch ist chronologisch geordnet und zeigt das Leben der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts, deren Entdeckungen, aber auch deren Diskussionen und Streitereien. Es ist relativ einfach geschrieben, wer die beschriebenen physikalischen Vorgänge allerdings verstehen will, wird für das Buch einige Zeit benötigen. Physik an sich wird man mit dem Buch nicht lernen, aber es lädt ein sich weiter damit zu beschäftigen. Auch weitere Recherchen für interessierte Leser sind hier zu empfehlen um einiges besser zu verstehen. Besonders interessant fand ich das hier beschriebene Leben der Physik-Größen, das wohl auch den wenigsten im vorhinein bekannt ist. Am Ende des Buches gibt es einen umfangreichen Anhang, in dem der Autor eine Auswahl seiner Quellen auflistet, ein Bildverzeichnis sowie ein Namens- und Ortsregister. Weiters wird hier auch beleuchtet, wie die Wissenschaft mit dem Nationalsozialismus umging bzw. der Nationalsozialismus mit den Wissenschaftlern. So endet das Buch auch mit dem Ende des 2. Weltkrieges, der hier wohl auch einige weitere Theorien der Physik verhinderte oder zumindest verzögerte. Sehr interessant fand ich auch den Kampf um die Atombombe und wie die Deutschen ihn verloren. Einige Bilder machen das Buch noch anschaulicher, allerdings hätten es hier ruhig auch mehr sein dürfen, also zumindest eine Abbildung von jeder wissenschaftlich genannten Größe. Fazit: Interessantes und lehrreiches Buch über physikalische Entdeckungen und deren Entdecker. 4,5 von 5 Sternen

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von Tobias Hürter

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Martin Berger

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5/5

Teilchen, Wellen - oder beides zugleich?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In den fünfzig Jahren von 1895 bis 1945 entstand eine neue Welt. Es war die Zeit, in der die Atomphysik und die Quantenmechanik das alte physikalische Weltbild revolutionierten. Die Namen der beteiligten Wissenschafter und (wenigen) Wissenschafterinnen lesen sich fast wie die Liste der Nobelpreisträger/innen dieser Jahre. Das neue Wissen kulminierte schließlich im August 1945 mit der Explosion der ersten Atombombe über Hiroshima. Doch bereits im Ersten Weltkrieg wurden die Forscher in das Kriegsgeschehen verwickelt, ob bereitwillig oder widerstrebend. Tobias Hürter erzählt die Geschichte dieses faszinierenden Zeitalters der Physik und ihrer Protagonisten. So kompliziert sein Thema auch ist, das Buch ist auch für Laien verständlich geschrieben und spannend zu lesen, ein ausgezeichnetes Sachbuch. (Siehe auch: Fölsing, Albert Einstein)
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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In den fünfzig Jahren von 1895 bis 1945 entstand eine neue Welt. Es war die Zeit, in der die Atomphysik und die Quantenmechanik das alte physikalische Weltbild revolutionierten. Die Namen der beteiligten Wissenschafter und (wenigen) Wissenschafterinnen lesen sich fast wie die Liste der Nobelpreisträger/innen dieser Jahre. Das neue Wissen kulminierte schließlich im August 1945 mit der Explosion der ersten Atombombe über Hiroshima. Doch bereits im Ersten Weltkrieg wurden die Forscher in das Kriegsgeschehen verwickelt, ob bereitwillig oder widerstrebend. Tobias Hürter erzählt die Geschichte dieses faszinierenden Zeitalters der Physik und ihrer Protagonisten. So kompliziert sein Thema auch ist, das Buch ist auch für Laien verständlich geschrieben und spannend zu lesen, ein ausgezeichnetes Sachbuch. (Siehe auch: Fölsing, Albert Einstein)

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