Und immer wieder aufbrechen

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.07.2021

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

404

Maße (L/B/H)

20,4/13,1/3,3 cm

Beschreibung

Rezension

„Ich fühlte mich wie in einem tiefgründigen und bedeutungsschaffenden Gespräch mit einer engen Freundin. Was mir am meisten in Erinnerung bleiben wird, ist die mutige Intimität. Msimang offenbart ihre Seele – von ihrer innigen Beziehung mit ihrer Familie über ihre Suche nach einem Zuhause bis zu ihrem politischen Erwachen.“
Bright Magazine, Sarika Bansal
„Sisonke Msimangs Buch besticht durch seinen wahrhaft abenteuerlichen Inhalt, sein unbedingtes Engagement und seine Offenheit in der Selbstreflexion … Obwohl ,Und immer wieder aufbrechen‘ auch ein mit großer Begeisterung erzähltes Stück südafrikanischer Landesgeschichte ist, ist das Buch von vielen heute auf der ganzen Welt brennenden Themen geprägt: das Leben in Exil und Emigration, das Bewältigen der eigenen Entwurzelung, die Konfrontation mit Rassismen und Vorurteilen aller Art sind universelle Probleme.“
APA – Austrian Presse Agentur
„Mit kompromissloser Schärfe nähert sich Sisonke Msimang im Text dem problematischen Heimatbegriff, hinterfragt Held/innenmythen, prüft ihre eigenen Standpunkte, stellt sich dem überbordenden Komplex an Problemen jenes Landes, dem sie sich letztlich zugehörig fühlt, spricht über die fast nicht zu stemmende Aufgabe, in diesem Kontext Kinder großzuziehen, immer Stärke beweisen zu müssen – und bewahrt sich eine anrührende Warmherzigkeit im Erzählen.“
BUCHKULTUR, Sylvia Treudl
„Für die Lesenden offenbart sich ein Südafrika der Widersprüche, das sich zwischen dem Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit, sowie der Enttäuschung durch Stillstand und Wiederholung der Geschichte bewegt. Politisch und persönlich erzählt Sisonke Msimang ihre Geschichte, die unausweichlich mit dem Kampf gegen Rassismus und Unterdrückung verwoben ist.“
Homepage der Bibliothek für Entwicklungspolitik
„Msimang schreibt kompromisslos offen; ihr kluger Blick auf Südafrika aus weiblicher Sicht ist schon für Jugendliche interessant.“
ekz-Informationsdienst, Barbara Dankert
„In der Reflexion der eigenen Privilegiertheit erweist sich dieses Memoir als kluger Kommentar zu den Rassismus- und Genderdebatten der Zeit, ohne in moralinsaure Larmoyanz zu verfallen. Um immer wieder aufzubrechen, brauchen die Menschen keine Helden – sie brauchen sich selbst, ihren Mut, ihren Willen.“
Generalanzeiger Bonn, Hartmut Löschke (Buchhandlung Büchergilde, Bonn)

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.07.2021

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

404

Maße (L/B/H)

20,4/13,1/3,3 cm

Gewicht

564 g

Originaltitel

Always Another Country: A Memoir of Exile and Home

Übersetzer

Tatjana Kruse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8140-5

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Was bedeutet Heimat

Sikal am 29.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sisonke Msimang wird als Tochter eines Freiheitskämpfers geboren und wächst im Exil auf. Es scheint, sie ist überall auf der Welt zu Hause ohne jemals in Südafrika – in ihrer eigentlichen Heimat – zu leben. Erst als junge Erwachsene betritt sie zum ersten südafrikanischen Boden. Doch was ist das für ein Land, das sie bis jetzt nur in ihren Träumen kannte? Als Nelson Mandela zum Präsidenten gewählt wurde, scheint Frieden einzuziehen und die Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß ad acta gelegt werden. Doch wie man mittlerweile weiß, sind Freiheit und Gleichberechtigung zwar ein kostbares Gut aber nicht sonderlich stabil. „Und immer wieder Aufbrechen“ ist die Autobiografie von Sisonke Msimang und sie schafft es, mit einer wunderbaren Erzählweise uns an ihrem Leben teilhaben zu lassen. Das Thema ist schwierig und berührt oder schockiert auch zum Teil. Frauenfeindlichkeit, Missbrauch, Apartheit – um nur einige Themen zu nennen. Während man dem Leben der Autorin folgt, ihren Werdegang, ihren persönlichen Kampf gegen Rassismus oder ihren Weg zur Emanzipation, liest man über den politischen Kontext sowie über die gesellschaftlichen Strukturen Südafrikas. Spannend finde ich die Suche nach der wahren Heimat. Während sie ihren Wohnort sehr oft wechselt, steht die Suche nach den Wurzeln im Vordergrund. Dabei wird sie begleitet von Familie und Freunden, die ihrerseits selbstbewusst ihren Weg gehen. Die Autorin überrollt uns förmlich mit einer großartigen Fabulierkunst, was mich nicht mehr losgelassen hat. Mittlerweile habe ich Teile der Biografie schon ein zweites Mal gelesen und ich bin nach wie vor begeistert wie überzeugend die Figuren beschrieben wurden – beinahe wie bei einem Roman. Ein überzeugendes, sehr persönliches Buch, das sich auf jeden Fall 5 Sterne verdient

Was bedeutet Heimat

Sikal am 29.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sisonke Msimang wird als Tochter eines Freiheitskämpfers geboren und wächst im Exil auf. Es scheint, sie ist überall auf der Welt zu Hause ohne jemals in Südafrika – in ihrer eigentlichen Heimat – zu leben. Erst als junge Erwachsene betritt sie zum ersten südafrikanischen Boden. Doch was ist das für ein Land, das sie bis jetzt nur in ihren Träumen kannte? Als Nelson Mandela zum Präsidenten gewählt wurde, scheint Frieden einzuziehen und die Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß ad acta gelegt werden. Doch wie man mittlerweile weiß, sind Freiheit und Gleichberechtigung zwar ein kostbares Gut aber nicht sonderlich stabil. „Und immer wieder Aufbrechen“ ist die Autobiografie von Sisonke Msimang und sie schafft es, mit einer wunderbaren Erzählweise uns an ihrem Leben teilhaben zu lassen. Das Thema ist schwierig und berührt oder schockiert auch zum Teil. Frauenfeindlichkeit, Missbrauch, Apartheit – um nur einige Themen zu nennen. Während man dem Leben der Autorin folgt, ihren Werdegang, ihren persönlichen Kampf gegen Rassismus oder ihren Weg zur Emanzipation, liest man über den politischen Kontext sowie über die gesellschaftlichen Strukturen Südafrikas. Spannend finde ich die Suche nach der wahren Heimat. Während sie ihren Wohnort sehr oft wechselt, steht die Suche nach den Wurzeln im Vordergrund. Dabei wird sie begleitet von Familie und Freunden, die ihrerseits selbstbewusst ihren Weg gehen. Die Autorin überrollt uns förmlich mit einer großartigen Fabulierkunst, was mich nicht mehr losgelassen hat. Mittlerweile habe ich Teile der Biografie schon ein zweites Mal gelesen und ich bin nach wie vor begeistert wie überzeugend die Figuren beschrieben wurden – beinahe wie bei einem Roman. Ein überzeugendes, sehr persönliches Buch, das sich auf jeden Fall 5 Sterne verdient

Starke Worte einer beeindruckenden Frau

Bewertung am 09.08.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wir stecken also in der Falle - die Gefühlslosigkeit der Gegenwart wird durch die Schrecken der Vergangenheit entschuldigt." (S.299) Sisonke Msimangs Buch ist laut, ehrlich und voller Kraft. Mit intensiven und bedeutungsschweren Worten schildert sie ihr Leben; berichtet über den ewigen Kampf gegen Rassismus und für Frauenrechte. Erzählt von Misserfolgen, Höhepunkten und schockierenden Erlebnissen. Dieses Buch ist aufrüttelnd und wichtig! Das Cover: ansprechend und wird durch die angenehme Farbwahl gelungen abgerundet. Normalerweise präferiere ich Cover ohne Gesichter, doch in diesem Fall passt es zur Geschichte, schließlich handelt dieses auch von ihrem Leben. Die Handlung: Sisonke Msimangs Gesellschaft und die ihrer Schwestern kämpfen gegen die Apartheid und für ein unabhängiges Südafrika. Schon immer sehnt sie sich nach einer Heimat, wurde im Exil geboren und zog später nach Swasiland, Sambia, Nairobi und Kanada. Zum Studieren zog sie in die USA, kehrte mit über 20 Jahren wieder zurück nach Südafrika und selbst dann ist ihr Kampf nach Gleichberechtigung noch nicht vorbei. Doch was bedeutet Heimat nun für sie? „Wir werden zu wütenden und redegewandten Fürsprecherinnen der Vielfalt." (S. 198) Ich muss gestehen, dass mich das erste Drittel des Buches leicht erschlagen hatte. Viele Begrifflichkeiten tauchten auf und auch die Ereignisse prasselten auf mich ein. Der Einstieg fiel mir etwas schwer und ich hatte leichte Schwierigkeiten in der Geschichte anzukommen. Daraufhin legte ich das Buch kurz zur Seite. Doch diese Pause hat mir gutgetan. Kaum hatte ich es danach wieder aufgeschlagen, nahm mich ihre Geschichte völlig mit - ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist so intensiv und teilweise auch poetisch, ich wurde wirklich positiv überrascht. So viele Schicksalsschläge hat diese starke Frau schon hinter sich und trotzdem steht sie immer noch für ihre Werte ein - gibt nicht auf. Dieses Buch ist definitiv an vielen Stellen nicht leicht zu lesen, doch es ist wichtig, auch über solche Geschehnisse zu berichten. Die Personen: Misonke ist eine unglaublich beeindruckende Frau: vieles hat sie bereits im Leben erreicht, hat gekämpft und einstecken müssen. Unzählige Umzüge hat sie bereits hinter sich. Auch ihre selbstreflektierende Art hat mich sehr fasziniert. Sie übt Kritik an sich, erklärt, an welchen Stellen sie damals falsch abbog und gleichzeitig wieder zu sich zurückfand. Doch auch ihre Eltern, ihre Schwestern, ihr Mann und später auch Kinder spielen eine wichtige Rolle und haben ihre Geschichte sehr bereichert. Fazit: für mich ein wichtiges und informatives Buch. An vielen Stellen hat es mich aufgewühlt, wütend gemacht und gleichzeitig habe ich diese starke Frau angefeuert. Wegen des erschwerten Anfangs vergebe ich hier 4/5 Sternen, aber eine klare Leseempfehlung! „Sie atmeten Feuer und Revolution, und ich wollte unbedingt eine von ihnen werden." (S. 25)

Starke Worte einer beeindruckenden Frau

Bewertung am 09.08.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wir stecken also in der Falle - die Gefühlslosigkeit der Gegenwart wird durch die Schrecken der Vergangenheit entschuldigt." (S.299) Sisonke Msimangs Buch ist laut, ehrlich und voller Kraft. Mit intensiven und bedeutungsschweren Worten schildert sie ihr Leben; berichtet über den ewigen Kampf gegen Rassismus und für Frauenrechte. Erzählt von Misserfolgen, Höhepunkten und schockierenden Erlebnissen. Dieses Buch ist aufrüttelnd und wichtig! Das Cover: ansprechend und wird durch die angenehme Farbwahl gelungen abgerundet. Normalerweise präferiere ich Cover ohne Gesichter, doch in diesem Fall passt es zur Geschichte, schließlich handelt dieses auch von ihrem Leben. Die Handlung: Sisonke Msimangs Gesellschaft und die ihrer Schwestern kämpfen gegen die Apartheid und für ein unabhängiges Südafrika. Schon immer sehnt sie sich nach einer Heimat, wurde im Exil geboren und zog später nach Swasiland, Sambia, Nairobi und Kanada. Zum Studieren zog sie in die USA, kehrte mit über 20 Jahren wieder zurück nach Südafrika und selbst dann ist ihr Kampf nach Gleichberechtigung noch nicht vorbei. Doch was bedeutet Heimat nun für sie? „Wir werden zu wütenden und redegewandten Fürsprecherinnen der Vielfalt." (S. 198) Ich muss gestehen, dass mich das erste Drittel des Buches leicht erschlagen hatte. Viele Begrifflichkeiten tauchten auf und auch die Ereignisse prasselten auf mich ein. Der Einstieg fiel mir etwas schwer und ich hatte leichte Schwierigkeiten in der Geschichte anzukommen. Daraufhin legte ich das Buch kurz zur Seite. Doch diese Pause hat mir gutgetan. Kaum hatte ich es danach wieder aufgeschlagen, nahm mich ihre Geschichte völlig mit - ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist so intensiv und teilweise auch poetisch, ich wurde wirklich positiv überrascht. So viele Schicksalsschläge hat diese starke Frau schon hinter sich und trotzdem steht sie immer noch für ihre Werte ein - gibt nicht auf. Dieses Buch ist definitiv an vielen Stellen nicht leicht zu lesen, doch es ist wichtig, auch über solche Geschehnisse zu berichten. Die Personen: Misonke ist eine unglaublich beeindruckende Frau: vieles hat sie bereits im Leben erreicht, hat gekämpft und einstecken müssen. Unzählige Umzüge hat sie bereits hinter sich. Auch ihre selbstreflektierende Art hat mich sehr fasziniert. Sie übt Kritik an sich, erklärt, an welchen Stellen sie damals falsch abbog und gleichzeitig wieder zu sich zurückfand. Doch auch ihre Eltern, ihre Schwestern, ihr Mann und später auch Kinder spielen eine wichtige Rolle und haben ihre Geschichte sehr bereichert. Fazit: für mich ein wichtiges und informatives Buch. An vielen Stellen hat es mich aufgewühlt, wütend gemacht und gleichzeitig habe ich diese starke Frau angefeuert. Wegen des erschwerten Anfangs vergebe ich hier 4/5 Sternen, aber eine klare Leseempfehlung! „Sie atmeten Feuer und Revolution, und ich wollte unbedingt eine von ihnen werden." (S. 25)

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