Mente Alienari

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Beschreibung

Inhalt: Wien und seine Vororte im Jahre 1683. Die Angst vor einer Belagerung durch die Osmanen geht um. Gleichzeitig stirbt der junge Toni Steiner einen gewaltsamen Tod. Hauptmann Florentinus Moser, neu im Amt und nunmehr für die Sicherheit der Bürger von Hernals zuständig, macht sich an die Aufklärung des Falles. Ihm zur Seite steht der verrufene, aus der Standesgilde ausgeschlossene Bader Alois Wolf, der vor allem dem hiesigen Pfarrer und dem Gemeinderat ein Dorn im Auge ist. Kurz nach Tonis Tod wird eine weitere Leiche gefunden, diesmal gekreuzigt. Schnell führen die Ermittlungen zu einer Person, die offensichtlich dem Wahnsinn verfallen ist, was jedoch längst nicht das Ende der Gewalt bedeutet. Mit "Mente Alienari" hat die Autorin Monika Grasl einen düsteren Historienkrimi geschaffen, der die Bigotterie innerhalb der mittelalterlichen Kirche mehr als einmal verdeutlicht.

Monika Grasl lebt in Österreich, genauer in Wien, und kann bereits auf diverse Veröffentlichungen in unterschiedlichen Genres, vor allem Dark Fantasy, zurückblicken. Neben dem vorliegenden Titel ist sie bei PUPUT BOOKS bereits mit einer schaurig-schönen Kurzgeschichte in der Anthologie "Puput Books HORROR 1" vertreten.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.12.2020

Verlag

Puput Books

Seitenzahl

232

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.12.2020

Verlag

Puput Books

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,4 cm

Gewicht

342 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948540-11-1

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Facettenreich und authentisch

Circlestones Books Blog am 27.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Erst ein paar Stunden im Amt, noch keine Belagerer in Sichtweite, aber schon ein Mordopfer im Morast.“ (Zitat Pos. 291) Inhalt An diesem ersten April 1683, irgendwann gegen Mitternacht, stirbt der erst achtzehnjährige Toni Steiner in einer dunklen Gasse. Er ist allein, nur ein Fuchs beobachtet ihn. Am zweiten April 1683 wird Florentinus Moser von seinem Platz bei der Stadtwache abgezogen. Er muss jetzt für die Sicherheit in Hernals sorgen, denn die Osmanen rücken näher. Doch zunächst will er diesen Mord aufklären und gemeinsam mit dem Bader Alois Wolf macht er eine interessante Entdeckung. Da geschieht ein zweiter Mord. Thema und Genre Dieser historische Kriminalroman spielt zwischen April und Juli 1683 in Hernals, damals noch ein eigenständiges Gemeindegebiet weit außerhalb der Stadtmauern von Wien. Es geht nicht nur um die Mordfälle, sondern um das Leben der einfachen Menschen, Armut und Gewalt sind allgegenwärtig. Zuvor protestantisch, ist die Ortsgemeinde nun dem Domkapitel von St. Stephan und somit der Macht der katholischen Kirche unterstellt. Charaktere Die einzelnen Figuren wirken absolut authentisch, was die genaue Recherche erkennen lässt. Hier gibt es keine eleganten Ermittler mit gehobenem Lebensstandard, denn das hätte nicht in das Hernals des 17. Jahrhunderts gepasst. Florentinus Moser und Alois Wolf sind aus unterschiedlichen Gründen absolut keine Freunde der Kirche und denken fortschrittlich. In Lukas Gruber, Pfarrer von Hernals, aber keineswegs aus christlicher Überzeugung, haben sie einen erbitterten Gegner. Handlung und Schreibstil Die Geschichte beginnt Anfang April 1683, während der Fastenzeit, der Ostersonntag war in diesem Jahr der 18. April, und endet am 12. Juli 1683, als die Osmanen Wien erreichten. Es ist eine facettenreiche Geschichte, in der es um die Schicksale und Lebensumstände der Menschen in dieser Zeit geht, die Taten entstehen aus nachvollziehbaren Motiven und stehen jeweils mit aktuellen Ereignissen in Verbindung. Die Autorin bringt auch Elemente des Schauerromans, des möglichen Übernatürlichen in die Handlung ein, was dem Geschehen einen spannenden weiteren Aspekt verleiht. Die Sprache ist in der Ausdrucksform der Zeit angepasst, ohne jedoch bemüht zu wirken, sie bleibt angenehm locker und sehr gut lesbar. Fazit Ein vielschichtiger Kriminalroman, der 1683 vor den Toren von Wien spielt, in einer Zeit, die geprägt ist von Armut, Gewalt und den immer näher rückenden Osmanenheeren. Die Figuren und die Schilderungen spiegeln ein authentisches, nicht romantisiertes Bild der Zeit und des täglichen Lebens rund um Wien wider. Ein interessantes, spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen, das, obwohl die Handlung im Frühjahr spielt, perfekt in die momentanen dunklen, nebeligen Novembertage passt.

Facettenreich und authentisch

Circlestones Books Blog am 27.11.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Erst ein paar Stunden im Amt, noch keine Belagerer in Sichtweite, aber schon ein Mordopfer im Morast.“ (Zitat Pos. 291) Inhalt An diesem ersten April 1683, irgendwann gegen Mitternacht, stirbt der erst achtzehnjährige Toni Steiner in einer dunklen Gasse. Er ist allein, nur ein Fuchs beobachtet ihn. Am zweiten April 1683 wird Florentinus Moser von seinem Platz bei der Stadtwache abgezogen. Er muss jetzt für die Sicherheit in Hernals sorgen, denn die Osmanen rücken näher. Doch zunächst will er diesen Mord aufklären und gemeinsam mit dem Bader Alois Wolf macht er eine interessante Entdeckung. Da geschieht ein zweiter Mord. Thema und Genre Dieser historische Kriminalroman spielt zwischen April und Juli 1683 in Hernals, damals noch ein eigenständiges Gemeindegebiet weit außerhalb der Stadtmauern von Wien. Es geht nicht nur um die Mordfälle, sondern um das Leben der einfachen Menschen, Armut und Gewalt sind allgegenwärtig. Zuvor protestantisch, ist die Ortsgemeinde nun dem Domkapitel von St. Stephan und somit der Macht der katholischen Kirche unterstellt. Charaktere Die einzelnen Figuren wirken absolut authentisch, was die genaue Recherche erkennen lässt. Hier gibt es keine eleganten Ermittler mit gehobenem Lebensstandard, denn das hätte nicht in das Hernals des 17. Jahrhunderts gepasst. Florentinus Moser und Alois Wolf sind aus unterschiedlichen Gründen absolut keine Freunde der Kirche und denken fortschrittlich. In Lukas Gruber, Pfarrer von Hernals, aber keineswegs aus christlicher Überzeugung, haben sie einen erbitterten Gegner. Handlung und Schreibstil Die Geschichte beginnt Anfang April 1683, während der Fastenzeit, der Ostersonntag war in diesem Jahr der 18. April, und endet am 12. Juli 1683, als die Osmanen Wien erreichten. Es ist eine facettenreiche Geschichte, in der es um die Schicksale und Lebensumstände der Menschen in dieser Zeit geht, die Taten entstehen aus nachvollziehbaren Motiven und stehen jeweils mit aktuellen Ereignissen in Verbindung. Die Autorin bringt auch Elemente des Schauerromans, des möglichen Übernatürlichen in die Handlung ein, was dem Geschehen einen spannenden weiteren Aspekt verleiht. Die Sprache ist in der Ausdrucksform der Zeit angepasst, ohne jedoch bemüht zu wirken, sie bleibt angenehm locker und sehr gut lesbar. Fazit Ein vielschichtiger Kriminalroman, der 1683 vor den Toren von Wien spielt, in einer Zeit, die geprägt ist von Armut, Gewalt und den immer näher rückenden Osmanenheeren. Die Figuren und die Schilderungen spiegeln ein authentisches, nicht romantisiertes Bild der Zeit und des täglichen Lebens rund um Wien wider. Ein interessantes, spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen, das, obwohl die Handlung im Frühjahr spielt, perfekt in die momentanen dunklen, nebeligen Novembertage passt.

Rezension zu "Mente Alienari"

Zsadista am 24.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hernal, ein Vorort Wiens 1683. Es ist eine unruhige Zeit. Die Osmanen dringen immer weiter nach Wien vor und die Vororte sind der Gefahr, von Überfällen ausgesetzt. In dieser Zeit wird der normale Wachmann Florentinus Moser zum Hauptmann befördert. Er soll für die Sicherheit von Hernal und seinen Einwohnern sorgen. Die Sache ist nicht so einfach, wie man denkt. Die reichen Herrschaften haben etwas Besseres zu tun, als ihre Arbeiter zum Wachdienst abzustellen. Sie sind eher dabei, ihr Hab und Gut zusammen zu packen und nach Wien zu flüchten. Auch sind der Gemeinderatsvorsteher David Brandel und der örtliche Pfarrer Lukas Gruber nicht gerade zufrieden mit dem Hauptmann Moser. Viel zu ernst nimmt er seine Aufgaben. Vor allen Dingen, als Toni Steiner, der Sohn der Wirtin, tot aufgefunden wird. Moser bittet den von der Gilde ausgeschlossenen Bader Alois Wolf um Hilfe in der Sache. Da es seltsam ist, dass der starke Steiner-Sohn so einfach ermordet werden konnte. Und so beginnt das Unheil seinen Lauf. „Mente Alienari“ ist ein historischer Krimi aus der Feder der Autorin Monika Grasl. Die Autorin versteht es außerordentlich gut, die Zeit um 1683 darzustellen. Es ist der Anfang des Großen Türkenkriegs und so wird die Szenerie auch gut dargestellt. Am Anfang sind die Osmanen noch eher eine weit entfernte Erscheinung, die im Laufe der Geschichte immer bedrohlicher näher rückt. Die Figuren Moser und Wolf haben mir gut gefallen. Beide haben ihre Ecken und Kanten und kommen mit der Obrigkeit nicht wirklich klar. Dafür müssen es auch beide auf ihre Weise am Ende, bzw. am Anfang ausbaden. Es wird auch klar aufgezeigt, was sich die Herren mit Geld oder Kirche im Rücken alles leisten können, wofür das gemeine Volk bluten und leiden muss. Und wieder muss ich mich fragen, warum die heilige Kirche so viel Zuspruch bekommt. Gut, früher war halt, wer nicht für sie ist, ist des Satans. Kann sich sozusagen auch gleich selbst verbrennen. Gerade der Pfarrer ist wieder ein Paradebeispiel. Sonntags wird heilig von der Kanzel gepredigt und anschließend den Huren gefrönt. Die Story um den Tod von Toni Steiner hat mir gut gefallen. Es war jetzt nicht so dermaßen eine Mordermittlung, wie in so manch anderen historischen Krimis. Aber gerade das fand ich genau richtig. Was will auch schon ein Wachmann, der zum Hauptmann befördert wurde, groß ermitteln? Da kann man froh sein, dass er überhaupt darüber nachdenkt, nachfragt und nicht alles so hinnimmt, wie es auf den ersten Blick aussieht. Den Ausgang des Buches fand ich etwas schade, passte aber ins Gesamtbild und des Lebens in dieser Zeit. Daher gibt es für mich an dem Buch nichts zu meckern. Vielleicht den Titel, den ich mir irgendwie schlecht merken konnte. Ich kann auch kein Latein und fand zwischen dem Titel und Inhalt auch keinen Zusammenhang. Der Fuchs hatte auch nicht wirklich etwas mit der Story zu tun, da er nur zweimal kurz auftauchte und keine Rolle spielte. Trotzdem gibt es von mir volle Sternezahl.

Rezension zu "Mente Alienari"

Zsadista am 24.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hernal, ein Vorort Wiens 1683. Es ist eine unruhige Zeit. Die Osmanen dringen immer weiter nach Wien vor und die Vororte sind der Gefahr, von Überfällen ausgesetzt. In dieser Zeit wird der normale Wachmann Florentinus Moser zum Hauptmann befördert. Er soll für die Sicherheit von Hernal und seinen Einwohnern sorgen. Die Sache ist nicht so einfach, wie man denkt. Die reichen Herrschaften haben etwas Besseres zu tun, als ihre Arbeiter zum Wachdienst abzustellen. Sie sind eher dabei, ihr Hab und Gut zusammen zu packen und nach Wien zu flüchten. Auch sind der Gemeinderatsvorsteher David Brandel und der örtliche Pfarrer Lukas Gruber nicht gerade zufrieden mit dem Hauptmann Moser. Viel zu ernst nimmt er seine Aufgaben. Vor allen Dingen, als Toni Steiner, der Sohn der Wirtin, tot aufgefunden wird. Moser bittet den von der Gilde ausgeschlossenen Bader Alois Wolf um Hilfe in der Sache. Da es seltsam ist, dass der starke Steiner-Sohn so einfach ermordet werden konnte. Und so beginnt das Unheil seinen Lauf. „Mente Alienari“ ist ein historischer Krimi aus der Feder der Autorin Monika Grasl. Die Autorin versteht es außerordentlich gut, die Zeit um 1683 darzustellen. Es ist der Anfang des Großen Türkenkriegs und so wird die Szenerie auch gut dargestellt. Am Anfang sind die Osmanen noch eher eine weit entfernte Erscheinung, die im Laufe der Geschichte immer bedrohlicher näher rückt. Die Figuren Moser und Wolf haben mir gut gefallen. Beide haben ihre Ecken und Kanten und kommen mit der Obrigkeit nicht wirklich klar. Dafür müssen es auch beide auf ihre Weise am Ende, bzw. am Anfang ausbaden. Es wird auch klar aufgezeigt, was sich die Herren mit Geld oder Kirche im Rücken alles leisten können, wofür das gemeine Volk bluten und leiden muss. Und wieder muss ich mich fragen, warum die heilige Kirche so viel Zuspruch bekommt. Gut, früher war halt, wer nicht für sie ist, ist des Satans. Kann sich sozusagen auch gleich selbst verbrennen. Gerade der Pfarrer ist wieder ein Paradebeispiel. Sonntags wird heilig von der Kanzel gepredigt und anschließend den Huren gefrönt. Die Story um den Tod von Toni Steiner hat mir gut gefallen. Es war jetzt nicht so dermaßen eine Mordermittlung, wie in so manch anderen historischen Krimis. Aber gerade das fand ich genau richtig. Was will auch schon ein Wachmann, der zum Hauptmann befördert wurde, groß ermitteln? Da kann man froh sein, dass er überhaupt darüber nachdenkt, nachfragt und nicht alles so hinnimmt, wie es auf den ersten Blick aussieht. Den Ausgang des Buches fand ich etwas schade, passte aber ins Gesamtbild und des Lebens in dieser Zeit. Daher gibt es für mich an dem Buch nichts zu meckern. Vielleicht den Titel, den ich mir irgendwie schlecht merken konnte. Ich kann auch kein Latein und fand zwischen dem Titel und Inhalt auch keinen Zusammenhang. Der Fuchs hatte auch nicht wirklich etwas mit der Story zu tun, da er nur zweimal kurz auftauchte und keine Rolle spielte. Trotzdem gibt es von mir volle Sternezahl.

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