Nur der Tod ist unsterblich

Nur der Tod ist unsterblich

Ein mörderischer Literatur-Krimi

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Stellen Sie sich vor, Heimito von Doderer, Erich Fried, Leo Perutz, Friedrich Torberg und Stefan Zweig treffen einander im Café Central in Wien. Dort passiert das Unvorstellbare: Die fünf Schriftsteller beschließen, eine Altherren-WG zu gründen, um gemeinsam an ihrer Unsterblichkeit zu arbeiten. Ob das gut geht? Und vor allem wie lange? Können die Greise die Schatten der Vergangenheit überwinden und ihren gemeinsamen Traum von der literarischen Unsterblichkeit verwirklichen? Als plötzlich einer nach dem anderen ermordet wird, stellt sich die Frage, ob hier ein irrer Literatenkiller am Werk ist ...

Details

Verkaufsrang

5472

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.03.2021

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

200

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5472

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.03.2021

Verlag

Carl Ueberreuter Verlag

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/2 cm

Gewicht

272 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8000-9006-8

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Amüsanter Literaturkrimi

Bewertung aus Kierling am 01.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Reinhard Gnettners "mörderischer Literturkrimi" beruht sich auf der tatsächlich schrägen Idee, 5 großartige österreichische Schriftsteller der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die sich alle biografisch an Wien-Alsergrund verknüpfen lassen, weiterleben und in einen eigens gegründeten Literatur-Senioren-WG (samt Wohnzimmer-Kaffeehaus) ziehen zu lassen. Ehrlich gesagt, war ich vor dem Lesen skeptisch, ob es aus der Idee heraus ein nicht allzu skurilles und eher unlesbares, da wirres oder unrealistisches Buch herauskommt. Das Buch lässt sich aber sehr gut lesen, einzig jene könnten sich täuschen, die sich vom Buch eher einen echten Krimi als einen sog. "Literaturkrimi" erwarten. Der Autor setzt viele Sprüche, Meinungen und echte Begebenheiten der 5 Wiener Autoren, Heimito von Doderer, Leo Perutz, Erich Fried, Stefan Zweig und Friedrich Torberg in Szene. Im Anhang kann man mehr über die Hintergründe und die Biografie der Autoren erfahren. Das Buch macht jedenfalls Lust, diese Autoren wiederzuentdecken bzw. überhaupt zu entdecken. Mir haben besonders gut die Beschreibung der alltäglichen Pflegeroutine in der WG und die Gespräche am/über das Ende des Lebens gefallen - ich nehme an, daß die persönlichen Erfahrungen des Autors aus der Altenpflege (eine mehr oder weniger überaschende Wende in seinem Lebenslauf auf dem Cover) da mit eingeflossen sind. Alles in allem eine super Lektüre vom leichteren Fach mit tieferem Sinn, besonders empfehlenswert für Leute, die sich für Österreich/Wien/Alsergrund und Literatur interessieren.

Amüsanter Literaturkrimi

Bewertung aus Kierling am 01.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Reinhard Gnettners "mörderischer Literturkrimi" beruht sich auf der tatsächlich schrägen Idee, 5 großartige österreichische Schriftsteller der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die sich alle biografisch an Wien-Alsergrund verknüpfen lassen, weiterleben und in einen eigens gegründeten Literatur-Senioren-WG (samt Wohnzimmer-Kaffeehaus) ziehen zu lassen. Ehrlich gesagt, war ich vor dem Lesen skeptisch, ob es aus der Idee heraus ein nicht allzu skurilles und eher unlesbares, da wirres oder unrealistisches Buch herauskommt. Das Buch lässt sich aber sehr gut lesen, einzig jene könnten sich täuschen, die sich vom Buch eher einen echten Krimi als einen sog. "Literaturkrimi" erwarten. Der Autor setzt viele Sprüche, Meinungen und echte Begebenheiten der 5 Wiener Autoren, Heimito von Doderer, Leo Perutz, Erich Fried, Stefan Zweig und Friedrich Torberg in Szene. Im Anhang kann man mehr über die Hintergründe und die Biografie der Autoren erfahren. Das Buch macht jedenfalls Lust, diese Autoren wiederzuentdecken bzw. überhaupt zu entdecken. Mir haben besonders gut die Beschreibung der alltäglichen Pflegeroutine in der WG und die Gespräche am/über das Ende des Lebens gefallen - ich nehme an, daß die persönlichen Erfahrungen des Autors aus der Altenpflege (eine mehr oder weniger überaschende Wende in seinem Lebenslauf auf dem Cover) da mit eingeflossen sind. Alles in allem eine super Lektüre vom leichteren Fach mit tieferem Sinn, besonders empfehlenswert für Leute, die sich für Österreich/Wien/Alsergrund und Literatur interessieren.

Über den Traum von der Unsterblichkeit

Rabena am 09.07.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor, Musiker, Werbetexter, Altenpfleger und Wahl-Wiener Reinhard Gnettner lässt in seinem Buch fünf Größen der österreichischen Literatur wieder auferstehen. Erich Fried, Stefan Zweig, Heimito von Doderer, Friedrich Torberg und Leo Perutz treffen sich hochbetagt im Café Central in Wien und trauern dem alten Zeiten hinterher. Heutzutage mag keiner mehr ihre Bücher lesen und irgendwie ist auch die Atmosphäre im Kaffeehaus nicht mehr so wie sie früher einmal war. Spontan haben sie die Idee eine Alt-Herren-WG zu Gründen und wieder zu schreiben. Damit wieder Geld ins Haus kommt und vor allem aber um mit einem letztem Werk Unsterblichkeit zu erlangen. Schnell wird ein Haus angemietet, eine Haushälterin, die sich auch mit der Altenpflege auskennt, eingestellt. Das Wohnzimmer wird zum Kaffeehaus umgestaltet und alle fühlen sich erstmal sehr wohl . Diskutierend und Kaffee trinkend basteln die fünf Literaten an ihrer Karriere, als plötzlich der erste Mord passiert. Heimito von Doderer wird eines Morgens mitsamt seines Rollstuhls tot aufgefunden. Am Fuße der Strudelhofstiege! Und bald darauf wird der nächste der alten Herren auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gebracht. Wer hat hier seine Hände im Spiel? Ist es Gevatter Tod, der hier sagt, es wird nun Zeit? Oder doch ein Killer? Meine Meinung zum Buch: Mir persönlich hat dieser doch sehr besondere Literaturkrimi viel Freude bereitet. Besonders diese genauen Beschreibungen der persönlichen Eigenheiten der fünf Literaten hat mir gut gefallen. Diese Kabbeleien und das Eigenbrötlerische kamen in meinen Augen sehr gut rüber. Ich fand es auch sehr hilfreich für Leute, die diese Literaten (noch) nicht kennen, dass im Anhang bzw. Anmerkungen des Autors und Quellen noch Einiges über die fünf "unsterblichen " Schriftsteller zu erfahren ist.

Über den Traum von der Unsterblichkeit

Rabena am 09.07.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor, Musiker, Werbetexter, Altenpfleger und Wahl-Wiener Reinhard Gnettner lässt in seinem Buch fünf Größen der österreichischen Literatur wieder auferstehen. Erich Fried, Stefan Zweig, Heimito von Doderer, Friedrich Torberg und Leo Perutz treffen sich hochbetagt im Café Central in Wien und trauern dem alten Zeiten hinterher. Heutzutage mag keiner mehr ihre Bücher lesen und irgendwie ist auch die Atmosphäre im Kaffeehaus nicht mehr so wie sie früher einmal war. Spontan haben sie die Idee eine Alt-Herren-WG zu Gründen und wieder zu schreiben. Damit wieder Geld ins Haus kommt und vor allem aber um mit einem letztem Werk Unsterblichkeit zu erlangen. Schnell wird ein Haus angemietet, eine Haushälterin, die sich auch mit der Altenpflege auskennt, eingestellt. Das Wohnzimmer wird zum Kaffeehaus umgestaltet und alle fühlen sich erstmal sehr wohl . Diskutierend und Kaffee trinkend basteln die fünf Literaten an ihrer Karriere, als plötzlich der erste Mord passiert. Heimito von Doderer wird eines Morgens mitsamt seines Rollstuhls tot aufgefunden. Am Fuße der Strudelhofstiege! Und bald darauf wird der nächste der alten Herren auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gebracht. Wer hat hier seine Hände im Spiel? Ist es Gevatter Tod, der hier sagt, es wird nun Zeit? Oder doch ein Killer? Meine Meinung zum Buch: Mir persönlich hat dieser doch sehr besondere Literaturkrimi viel Freude bereitet. Besonders diese genauen Beschreibungen der persönlichen Eigenheiten der fünf Literaten hat mir gut gefallen. Diese Kabbeleien und das Eigenbrötlerische kamen in meinen Augen sehr gut rüber. Ich fand es auch sehr hilfreich für Leute, die diese Literaten (noch) nicht kennen, dass im Anhang bzw. Anmerkungen des Autors und Quellen noch Einiges über die fünf "unsterblichen " Schriftsteller zu erfahren ist.

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Melanie Künzl

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4/5

A schene Leich ...

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So absurd die Ausgangsidee dieses kleinen aber feinen Romans auch sein mag, für Liebhaber von Literatur und Wiener Kaffeehäusern ist er auf jeden Fall ein Gewinn! Die totgeglaubten Schriftsteller Doderer, Fried, Peruz, Torberg und Zweig gründen eine Altherren-WG samt eigenem Kaffeehaus-Salon. Von ihrer polnischen Pflegerin umsorgt und vom Hausmeister pedantisch drangsaliert, philosophieren die Greise vor sich hin und planen ihr letztes großes Werk. Als Doderer am Fuß der Strudlhofstiege tot aufgefunden wird und Torberg aus dem Fenster des nahen Gymnasiums stürzt, woraufhin natürlich die Polizei dazukommt, wird fast noch ein Krimi aus der Geschichte, die sich ansonsten mit dem Leben, dem Tod und dem Leben nach dem Tod beschäftigt; wie es sich für Wien gehört, mit einer guten Portion trockenem Humor.
4/5

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So absurd die Ausgangsidee dieses kleinen aber feinen Romans auch sein mag, für Liebhaber von Literatur und Wiener Kaffeehäusern ist er auf jeden Fall ein Gewinn! Die totgeglaubten Schriftsteller Doderer, Fried, Peruz, Torberg und Zweig gründen eine Altherren-WG samt eigenem Kaffeehaus-Salon. Von ihrer polnischen Pflegerin umsorgt und vom Hausmeister pedantisch drangsaliert, philosophieren die Greise vor sich hin und planen ihr letztes großes Werk. Als Doderer am Fuß der Strudlhofstiege tot aufgefunden wird und Torberg aus dem Fenster des nahen Gymnasiums stürzt, woraufhin natürlich die Polizei dazukommt, wird fast noch ein Krimi aus der Geschichte, die sich ansonsten mit dem Leben, dem Tod und dem Leben nach dem Tod beschäftigt; wie es sich für Wien gehört, mit einer guten Portion trockenem Humor.

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