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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

28144

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2021

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

416

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch, das einem die Augen öffnet für unsere bundesrepublikanische Wirklichkeit.« ("Denis Scheck / SWR Fernsehen lesenswert")
»Mitten ins Herz der deutschen Überforderung schießt Juli Zehs neues Werk: mit viel Witz und Mitgefühl und auch mit einer großen Portion Hoffnung auf eine versöhnlichere Gesellschaft.« ("Felicitas Twickel / ZDF aspekte")
»Unaufgeregt und trotzdem politisch pointiert zeichnet sie das Porträt eines Dorfes mit aussterbender Infrastruktur, prekären Biografien, rechter Gesinnung.« ("Stephanie Metzger / Bayern2")
»Juli Zeh ist mit ›Über Menschen‹ ein großer Wurf gelungen. Der Roman packt und macht es sich und seinem Publikum nicht einfach.« ("Nadine Kreuzahler / rbb Inforadio")
»›Über Menschen‹ blickt unter die Oberfläche von Ideologien und Gesinnungen.« ("Stefan Kister / Stuttgarter Zeitung")

Details

Verkaufsrang

28144

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2021

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/4 cm

Gewicht

648 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87667-2

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Über Menschen, die keine Übermenschen sind

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 18.02.2024

Bewertungsnummer: 2134398

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf die Lektüre dieses Buchs war ich gespannt. Von Juli Zeh und dem Buch war schon viel zu hören und zu lesen, und für mich war das Buch eine Premiere dieser Autorin. Erst nach den beiden ersten Kapiteln, die sehr kopflastig daherkamen, nahm die Geschichte Fahrt auf. Das Buch schildert das Aufeinandertreffen eines Grossstadt-Kinds (mit akademischem Elternhaus) mit den Bewohnern eines Provinzkaffs, die sich dann als doch nicht so eindimensional herausstellen, wie sich dies die Protagonistin Dora anfangs vorgestellt hat. In Zentrum der Geschichte stehen neben Dora der Dorf-Nazi Gote und dessen Tochter und das langsam sich einander nähern - und einander etwas besser, und doch nur ein bisschen besser, verstehen. Vermutlich können wir uns kaum vorstellen, was es heisst, in der deutschen Provinz bzw. Abgeschiedenheit zu leben. Dennoch, die Introspektionen von Dora finde ich manchmal sehr erratisch, und für eine 36-jährige Frau mit einiger Lebenserfahrung manchmal fast naiv. Hätte ich raten müssen, Doras (fiktives) Alter hätte ich aufgrund der Geschichte deutlich jünger geschätzt. Das Buch ist trotzdem lesenswert und erinnert auch an die schwierigen Zeiten der Corona-Lockdowns (noch nicht lange ist es her…). Aufgrund des grossen Echos, die das Buch hatte, war ich insgesamt von der Lektüre aber ein wenig enttäuscht.
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Über Menschen, die keine Übermenschen sind

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 18.02.2024
Bewertungsnummer: 2134398
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf die Lektüre dieses Buchs war ich gespannt. Von Juli Zeh und dem Buch war schon viel zu hören und zu lesen, und für mich war das Buch eine Premiere dieser Autorin. Erst nach den beiden ersten Kapiteln, die sehr kopflastig daherkamen, nahm die Geschichte Fahrt auf. Das Buch schildert das Aufeinandertreffen eines Grossstadt-Kinds (mit akademischem Elternhaus) mit den Bewohnern eines Provinzkaffs, die sich dann als doch nicht so eindimensional herausstellen, wie sich dies die Protagonistin Dora anfangs vorgestellt hat. In Zentrum der Geschichte stehen neben Dora der Dorf-Nazi Gote und dessen Tochter und das langsam sich einander nähern - und einander etwas besser, und doch nur ein bisschen besser, verstehen. Vermutlich können wir uns kaum vorstellen, was es heisst, in der deutschen Provinz bzw. Abgeschiedenheit zu leben. Dennoch, die Introspektionen von Dora finde ich manchmal sehr erratisch, und für eine 36-jährige Frau mit einiger Lebenserfahrung manchmal fast naiv. Hätte ich raten müssen, Doras (fiktives) Alter hätte ich aufgrund der Geschichte deutlich jünger geschätzt. Das Buch ist trotzdem lesenswert und erinnert auch an die schwierigen Zeiten der Corona-Lockdowns (noch nicht lange ist es her…). Aufgrund des grossen Echos, die das Buch hatte, war ich insgesamt von der Lektüre aber ein wenig enttäuscht.

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Bewertung am 05.07.2023

Bewertungsnummer: 1974345

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrer geschliffenen Sprache erzählt uns Juli Zeh von Dora, die ihr bisheriges Leben über Bord geworfen hat und nun ein kleines Haus in Brandenburg bewohnt. Corona, Klimawandel, die Nachbarn und die Frage, ob man einen Neonazi mögen darf sind Thema dieses tollen Romans. Lesen!
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Bewertung am 05.07.2023
Bewertungsnummer: 1974345
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrer geschliffenen Sprache erzählt uns Juli Zeh von Dora, die ihr bisheriges Leben über Bord geworfen hat und nun ein kleines Haus in Brandenburg bewohnt. Corona, Klimawandel, die Nachbarn und die Frage, ob man einen Neonazi mögen darf sind Thema dieses tollen Romans. Lesen!

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von Juli Zeh

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Daniela Perhalt

Thalia Gmunden – SEP

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5/5

Leseempfehlung!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anfänglich hab ich etwas gebraucht um flüssig in die Geschichte einzutauchen aber dann hat sie mich schnell gepackt und tief berührt. Toller Roman der alle Graustufen und Schwarz-Weiß-Schattierungen dazwischen aufzeigt. Bei einer Kundenbewertung steht: " Juli Zeh schafft es, dass einer wie ich, der früher einen Iro hatte, um einen Nazi weint." Ich denke, dieser Satz sagt alles über das großartige Gespür und das Einfühlungsvermögen, die tolle Schreibweise der Autorin aus.
5/5

Leseempfehlung!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anfänglich hab ich etwas gebraucht um flüssig in die Geschichte einzutauchen aber dann hat sie mich schnell gepackt und tief berührt. Toller Roman der alle Graustufen und Schwarz-Weiß-Schattierungen dazwischen aufzeigt. Bei einer Kundenbewertung steht: " Juli Zeh schafft es, dass einer wie ich, der früher einen Iro hatte, um einen Nazi weint." Ich denke, dieser Satz sagt alles über das großartige Gespür und das Einfühlungsvermögen, die tolle Schreibweise der Autorin aus.

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Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

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Von Berlin nach Bracken - Über Menschen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Doras Beziehung hat während der Corona-Pandemie einen ziemlich heftigen Knacks erlitten. So schlimm ist es, dass sie kurzerhand ein Haus auf dem Land kauft und mit ihrem Hund alleine dort hin zieht - Home Office macht vieles möglich, ihre Brötchen kann die Werbetexterin auch außerhalb von Berlin verdienen. Raus aus dem Bobo-Leben, rein in die Idylle. Obwohl Dora verbissen im Garten buddelt und viele Spaziergänge unternimmt, will sich die Zufriedenheit nicht so richtig einstellen. Dora hadert mit sich, und wie! Anschluss in Bracken zu finden entpuppt sich als beinahe unmöglich, Städter werden bestenfalls belächelt. Der erste Kontakt mit dem Nazi-Nachbarn verläuft auch nicht optimal und Dora beginnt sich schon ein bisschen in der Einsamkeit zu suhlen, als plötzlich einige Dinge in ihrem Garten und Haus passieren, die sie sich nicht ganz erklären kann. Ehe Dora es bemerkt, hat sie sich mit Leuten angefreundet, über die sie bei Treffen mit Freunden in Berlin hergezogen ist. Sie erkennt, dass das Leben nicht schwarz-weiß ist. Ob Dora ihr Glück in Bracken findet, müsst ihr selbst herausfinden! Juli Zehs Roman ist zum Schmunzeln, aber auch zum Weinen. Viele Gedankengänge der Protagonistin Dora werden Lesern nicht unbekannt sein, der Roman regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. Und er ist natürlich ganz in Juli-Zeh-Manier geschrieben: nach Seite 1 schon möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen!
5/5

Von Berlin nach Bracken - Über Menschen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Doras Beziehung hat während der Corona-Pandemie einen ziemlich heftigen Knacks erlitten. So schlimm ist es, dass sie kurzerhand ein Haus auf dem Land kauft und mit ihrem Hund alleine dort hin zieht - Home Office macht vieles möglich, ihre Brötchen kann die Werbetexterin auch außerhalb von Berlin verdienen. Raus aus dem Bobo-Leben, rein in die Idylle. Obwohl Dora verbissen im Garten buddelt und viele Spaziergänge unternimmt, will sich die Zufriedenheit nicht so richtig einstellen. Dora hadert mit sich, und wie! Anschluss in Bracken zu finden entpuppt sich als beinahe unmöglich, Städter werden bestenfalls belächelt. Der erste Kontakt mit dem Nazi-Nachbarn verläuft auch nicht optimal und Dora beginnt sich schon ein bisschen in der Einsamkeit zu suhlen, als plötzlich einige Dinge in ihrem Garten und Haus passieren, die sie sich nicht ganz erklären kann. Ehe Dora es bemerkt, hat sie sich mit Leuten angefreundet, über die sie bei Treffen mit Freunden in Berlin hergezogen ist. Sie erkennt, dass das Leben nicht schwarz-weiß ist. Ob Dora ihr Glück in Bracken findet, müsst ihr selbst herausfinden! Juli Zehs Roman ist zum Schmunzeln, aber auch zum Weinen. Viele Gedankengänge der Protagonistin Dora werden Lesern nicht unbekannt sein, der Roman regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. Und er ist natürlich ganz in Juli-Zeh-Manier geschrieben: nach Seite 1 schon möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

Pia Lemberger
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