Every (deutsche Ausgabe)

Roman

Dave Eggers

(6)
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Beschreibung


Nach »Der Circle« legt Dave Eggers mit »Every« eine rasante Fortschreibung seines Weltbestsellers vor - ein hochbrisanter Thriller

Der Circle ist die größte Suchmaschine gepaart mit dem größten Social-Media-Anbieter der Welt. Eine Fusion mit dem erfolgreichsten Onlineversandhaus brachte das reichste und gefährlichste – und seltsamerweise auch beliebteste – Monopol aller Zeiten hervor: Every.

Delaney Wells ist »die Neue« bei Every und nicht gerade das, was man erwarten würde in einem Tech-Unternehmen. Als ehemalige Försterin und unerschütterliche Technikskeptikerin bahnt sie sich heimlich ihren Weg, mit nur einem Ziel vor Augen: die Firma von innen heraus zu zerschlagen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem nicht gerade ehrgeizigen Wes Kavakian, sucht sie nach den Schwachstellen von Every und hofft, die Menschheit von der allumfassenden Überwachung und der emojigesteuerten Infantilisierung zu befreien. Aber will die Menschheit überhaupt, wofür Delaney kämpft? Will die Menschheit wirklich frei sein?

Wie schon bei »Der Circle« weiß Dave Eggers wie kein zweiter unsere Wirklichkeit so konsequent weiterzudenken, dass einem der Atem stockt beim Lesen. Man kann nur inständig hoffen, dass die Realität nicht schneller voranschreitet, als Dave Eggers schreiben kann.

»Eggers entwirft eine spekulative politische Ökonomie und lässt unsere wichtigsten Gegenwartsdiskurse aufeinanderprallen.«

Produktdetails

Verkaufsrang 2735
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 07.10.2021
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Seitenzahl 592
Maße 21,3/14,3/4,6 cm
Gewicht 680 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel The Every
Übersetzer Klaus Timmermann, Ulrike Wasel
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-00112-9

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Eine Fortsetzung, die an vielen Stellen schwächelt!
von maskedbookblogger am 20.10.2021

Das Buch sowie der Film „The Circle“ aus dem Jahr 2017 galten für mich als einer der hauptsächlichen Gründe, weswegen ich mich mit dem Lesen beschäftigt habe. Schon damals hat der Autor Eggers mit dem Buch ein schreckenerregendes Szenario entwickelt, welches mir unter die Haut gegangen ist. Dass eine Fortsetzung zu „The Circle“ ... Das Buch sowie der Film „The Circle“ aus dem Jahr 2017 galten für mich als einer der hauptsächlichen Gründe, weswegen ich mich mit dem Lesen beschäftigt habe. Schon damals hat der Autor Eggers mit dem Buch ein schreckenerregendes Szenario entwickelt, welches mir unter die Haut gegangen ist. Dass eine Fortsetzung zu „The Circle“ mit „Every“ erscheinen wird, war mir bis dato noch total unbekannt. Umso mehr freue ich mich auf diese Fortsetzung! In „Every“ wird es mal wieder schräg. Nachdem der Circle in den USA für so viel Aufsehen gesorgt hat, fusioniert der erfolgreiche Social-Media-Anbieter mit dem erfolgreichsten Online-Versandhaus namens Every. Mitten im Geschehen befindet sich die Protagonistin Delaney, die bei Every als ehemalige Försterin nun eingestellt ist. Ihr Ziel bei der Firma: Every von innen aus zu zerstören. Zusammen mit einem Kollegen namens Wes erhofft sich Delaney mehr über die Firma herauszufinden. Aber macht es überhaupt Sinn so einen Aufwand zu betreiben? Was ist, wenn die Menschheit “diese“ Freiheit so leben möchte? Eggers ist es meiner Meinung nach gelungen, an den Circle handlungstechnisch aber auch thematisch anzuknüpfen. So finde ich es gelungen, dass man sich auf ein sporadisches Wiedersehen mit Mae aus dem ersten Band freuen kann. Diesmal wird es aber vom Szenario komplexer. Der Circle und alles damit Verbundene hat sich extrem weiterentwickelt. Es waren teilweise Aspekte analysiert, die wir uns als Leser in unserer gegenwärtigen Zeit in keiner Weise vorstellen können. In Vergleich zu dem Circle hatte ich beim Lesen aber das Gefühl, dass trotz längerer Seitenzahl, die Geschichte nicht so tiefgründig ausgearbeitet worden ist. Besonders stark nahm ich dies bei der Charaktergestaltung war, da diese hier eher schwach ausfällt und man meiner Meinung nach Delaney und Co. eher oberflächlich kennenlernen darf. Hier hätte ich es mir gewünscht, dass hier der Autor einen größeren Zeitraum einplanen würde, um die Figuren besser kennenzulernen. Handlungstechnisch fand ich die Geschichte grob gesagt: gut. Ich fand, dass obwohl es auch hier an Tiefe gefehlt hat, war die Geschichte und das damit verbundene Szenario einer zukünftigen Welt interessant. Hier finde ich aber, dass man ein Interesse an der Thematik beim Lesen mitbringen muss, da man sonst Gefahr aufläuft, dass man sich auf die Geschichte nicht einlassen kann und sich eventuell langweilen wird. Sonst kann ich noch zu dem Schreibstil sagen, dass dieser einfach und flüssig ist. Fazit: Persönlich muss ich sagen, dass mir „Every“ im Vergleich zu „The Circle“ weniger gefallen hat. Mir fehlte es an Struktur sowie an Tiefe an manchen Stellen. Auch wenn die Story interessant ist, glaube ich, dass es an manchen Stellen doch zu viel des Guten ist. Ich bewerte das Buch mit 3 Sternen, Tendenz nach unten.

Vorausschauend
von J. Kaiser am 17.10.2021

Klapptext: Der Circle ist die grösste Suchmaschine gepaart mit dem grössten Social-Media-Anbieter der Welt. Eine Fusion mit dem erfolgreichsten Onlineversandhaus brachte das reichste und gefährlichste – und seltsamerweise auch beliebteste – Monopol aller Zeiten hervor: Every. Fazit: Das Buch ist eine echte Herausforderung. Da w... Klapptext: Der Circle ist die grösste Suchmaschine gepaart mit dem grössten Social-Media-Anbieter der Welt. Eine Fusion mit dem erfolgreichsten Onlineversandhaus brachte das reichste und gefährlichste – und seltsamerweise auch beliebteste – Monopol aller Zeiten hervor: Every. Fazit: Das Buch ist eine echte Herausforderung. Da wird doch eine Situation geschildert, gegen die sich viele Menschen vehement zu wehren versuchen. Die totale Überwachung. Im Buch haben diese den Namen Trogs. Delaney Wells ist neu im Unternehmen. Sie ist eine ehemalige Försterin und eine Skeptikerin gegenüber vielen Techniken. Man liest, wie sie sich heimlich einen Weg bahnt, mit einem einzigen Ziel. Sie will die Firma zerschlagen. Sie beginnt die Schwachstellen zu suchen. Dabei hilft ihr Wes Kavakian. Die beiden haben die Hoffnung, die Menschheit vor der totalen Überwachung zu befreien. Es stellt sich immer mehr die Frage in den Vordergrund. Will die Menschheit wirklich davon frei sein? Der Spass beim Lesen ist, die Steigerung des technologischen Fortschrittes. Das Buch ist nicht sehr weltfremd. Haben doch die Grossmächte schon lange solche Programme im Einsatz Empfehlenswert.

Was für ein dystopischer Roman!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sehr gut hat mir gefallen, dass der Mensch aus Bequemlichkeit und Angst immer mehr bereit ist, seine Freiheit zu opfern. Genau hier setzt der Roman an und hier sollte sich jeder Leser die Frage stellen, ob das wirklich noch in einer so ferner Zukunft liegt. Eine Geschichte, die auf jedenfalls wachrüttelt.


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