Die Mitternachtsbibliothek

Roman

Matt Haig

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Beschreibung


Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Buch für Buch gefüllt mit den Wegen, die deiner hätten sein können.

Hier findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesem Ort, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, eröffnet sich für Nora plötzlich die Möglichkeit herauszufinden, was passiert wäre, wenn sie sich anders entschieden hätte. Jedes Buch in der Mitternachtsbibliothek bringt sie in ein anderes Leben, in eine andere Welt, in der sie sich zurechtfinden muss. Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist?

Matt Haig ist ein zauberhafter Roman darüber gelungen, dass uns all die Entscheidungen, die wir bereuen, doch erst zu dem Menschen machen, der wir sind. Eine Hymne auf das Leben – auch auf das, das zwickt, das uns verzweifeln lässt und das doch das einzige ist, das zu uns gehört.

"Bücher-Highlight des Jahres."

Produktdetails

Verkaufsrang 164
Einband Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.02.2021
Verlag Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl 320
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3,5 cm
Gewicht 450 g
Auflage 11. Auflage
Originaltitel The Midnight Library
Übersetzer Sabine Hübner
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28256-4

Das meinen unsere Kund*innen

4.5

282 Bewertungen

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4 Sterne

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2 Sterne

1 Sterne

Spannung geht schnell verloren

Natalie aus Wien am 16.01.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach den positiven Bewertungen wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die Idee des Buches ist eine Neue und klingt sehr interessant. Zu Beginn des Buches findet man sehr schnell Gefallen und möchte weiterlesen. Doch relativ schnell zieht sich die Geschichte in die Länge und wird mühsam. Leider den Erwartungen nicht entsprochen, wirklich schade, weil die Idee so eine Schöne ist!

Spannung geht schnell verloren

Natalie aus Wien am 16.01.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach den positiven Bewertungen wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die Idee des Buches ist eine Neue und klingt sehr interessant. Zu Beginn des Buches findet man sehr schnell Gefallen und möchte weiterlesen. Doch relativ schnell zieht sich die Geschichte in die Länge und wird mühsam. Leider den Erwartungen nicht entsprochen, wirklich schade, weil die Idee so eine Schöne ist!

Lebst Du Deine eigenen Träume oder versuchst Du, die Wünsche und Ideen Deiner liebsten Menschen mitzuleben?

Janna Werner am 11.01.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Noras Leben erscheint ihr nicht mehr lebenswert – den Job verloren, die Eltern gestorben, zum Bruder keinen Kontakt, den ehemaligen Verlobten kurz vor der Hochzeit verlassen, Kater tot, die Schwimmakarriere aufgegeben und aus der ehemals erfolgreichen Band ausgetreten. Den einzigen Ausweg sieht sie im Freitod. Auf diese Weise gerät Nora in die Mitternachtsbiliothek, in der sie mit Unterstützung der Bibliothekarin Frau Elm die Möglichkeit erhält, in ihr persönliches Buch der Reue zu sehen. Dort steht alles drin, was sie je bereut hat – ob große oder kleine Dinge. Nun hat sie die Chance, diese Ereignisse rückgängig zu machen und in die Leben hineinzuleben, in denen sie eine andere Entscheidung getroffen hat. Nach und nach fällt ihr auf, dass sie die Träume von Familie und Freunden gelebt hat und die eigenen dabei auf der Strecke blieben. Auf der Reise durch ihre viele Leben trifft Nora einen Mann, der ebenfalls in seiner eigenen Mitternachtsbibliothek ist (bzw. ist seine eine Videothek). Er nennt Menschen wie sich und Nora Slider. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Der Schreibstil ist klar, flüssig und vermeidet Ausschweifungen. Die Handlung ist schlüssig und die kleinen philosophischen Einschübe regen zum nachdenken an. So wird Nora z.B. von der Bibliothekarin der Mitternachtsbibliothek gefragt, warum sie mit dem Schwimmen aufgehört hat. Nora antwortet, dass sie (aufgrund des Erfolgs) auf einmal gesehen wurde, sie aber nicht gesehen werden wollte. Auch der Hinweis von Frau Elm, dass man sich häufig über das definiere, was man nicht ist, fand ich gut oder ihre Aufforderung, die Bedeutung nebensächlicher Dinge nie zu unterschätzen. Fazit Ich habe Die Mitternachtsbibliothek genossen, die Denkanstöße und die unkomplizierte Weise, in der der Autor Lebensfragen aufwirft. Der Satz über die Nebensächlichkeiten ist bei mir hängen geblieben, auch die Frage danach, ob ich meine eigenen Träume/Wünsche verfolge oder doch mit der ein oder anderen Sache versuche, es jemand anderem (unbewusst) recht zu machen. Für mich stellte sich nach dem Lesen die Frage, inwiefern ich einen Unterschied sehe zwischen Dingen, die ich bereue und Sachen, die ich retrospektiv einfach anders machen würde.

Lebst Du Deine eigenen Träume oder versuchst Du, die Wünsche und Ideen Deiner liebsten Menschen mitzuleben?

Janna Werner am 11.01.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Noras Leben erscheint ihr nicht mehr lebenswert – den Job verloren, die Eltern gestorben, zum Bruder keinen Kontakt, den ehemaligen Verlobten kurz vor der Hochzeit verlassen, Kater tot, die Schwimmakarriere aufgegeben und aus der ehemals erfolgreichen Band ausgetreten. Den einzigen Ausweg sieht sie im Freitod. Auf diese Weise gerät Nora in die Mitternachtsbiliothek, in der sie mit Unterstützung der Bibliothekarin Frau Elm die Möglichkeit erhält, in ihr persönliches Buch der Reue zu sehen. Dort steht alles drin, was sie je bereut hat – ob große oder kleine Dinge. Nun hat sie die Chance, diese Ereignisse rückgängig zu machen und in die Leben hineinzuleben, in denen sie eine andere Entscheidung getroffen hat. Nach und nach fällt ihr auf, dass sie die Träume von Familie und Freunden gelebt hat und die eigenen dabei auf der Strecke blieben. Auf der Reise durch ihre viele Leben trifft Nora einen Mann, der ebenfalls in seiner eigenen Mitternachtsbibliothek ist (bzw. ist seine eine Videothek). Er nennt Menschen wie sich und Nora Slider. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Der Schreibstil ist klar, flüssig und vermeidet Ausschweifungen. Die Handlung ist schlüssig und die kleinen philosophischen Einschübe regen zum nachdenken an. So wird Nora z.B. von der Bibliothekarin der Mitternachtsbibliothek gefragt, warum sie mit dem Schwimmen aufgehört hat. Nora antwortet, dass sie (aufgrund des Erfolgs) auf einmal gesehen wurde, sie aber nicht gesehen werden wollte. Auch der Hinweis von Frau Elm, dass man sich häufig über das definiere, was man nicht ist, fand ich gut oder ihre Aufforderung, die Bedeutung nebensächlicher Dinge nie zu unterschätzen. Fazit Ich habe Die Mitternachtsbibliothek genossen, die Denkanstöße und die unkomplizierte Weise, in der der Autor Lebensfragen aufwirft. Der Satz über die Nebensächlichkeiten ist bei mir hängen geblieben, auch die Frage danach, ob ich meine eigenen Träume/Wünsche verfolge oder doch mit der ein oder anderen Sache versuche, es jemand anderem (unbewusst) recht zu machen. Für mich stellte sich nach dem Lesen die Frage, inwiefern ich einen Unterschied sehe zwischen Dingen, die ich bereue und Sachen, die ich retrospektiv einfach anders machen würde.

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Was wäre wenn…

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Leben ist wie ein Baum mit vielen Abzweigungen. Was wäre, wenn man die eine oder andere Entscheidung getroffen hätte? Wie würde sich das Leben ändern? Wäre man dann glücklicher, erfolgreicher, gesünder,…. Das alles verpackt in eine Geschichte zwischen Leben und Tod ist auch als Hörbuch sehr zu empfehlen.
5/5

Was wäre wenn…

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

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3/5

Lebensbejahend & Hoffnungsvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Matt Haigs „Die Mitternachtsbibliothek“ ist ein lebensbejahender Roman, der seine LeserInnen hoffnungsvoll stimmt. Nora Seed möchte nicht mehr leben. Als sie versucht, ihrem Dasein ein Ende zu setzen, landet sie jedoch in der Mitternachtsbibliothek, einem riesigen Raum voller Bücher, die Existenzen beschreiben, die sie hätte haben können, wenn sie zu bestimmten Zeitpunkten in ihrem Leben andere Entscheidungen getroffen hätte. Mithilfe der Bibliothekarin reist Nora in diese Parallelwelten, um herauszufinden, ob sie in einer davon glücklich werden könnte. Ich finde die Idee dieses Buchs wunderbar und sehr originell. Die Geschichte regt definitiv zum Nachdenken an, hat eine gute Botschaft und könnte genau die richtige Lektüre für Zeiten sein, in welchen uns Selbstzweifel, Reue und Was-wäre-gewesen-wenn-Gedanken plagen. Ich muss jedoch gestehen, dass mir dieser Roman – obwohl er mir gut gefallen hat – teilweise zu sehr in die Lebenshilfe abdriftet. Ich habe absolut nichts gegen Bücher dieses Genres, aber in Romanen ziehe ich persönlich es vor, wenn die Botschaft der Geschichte etwas subtiler übermittelt und nicht mehrmals ausformuliert wird. „Die Mitternachtsbibliothek“ ist ein wunderbarer Roman für LeserInnen jeden Alters. Wer gerne hoffnungsvolle, aufmunternde und originelle Geschichten liest, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
3/5

Lebensbejahend & Hoffnungsvoll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Matt Haigs „Die Mitternachtsbibliothek“ ist ein lebensbejahender Roman, der seine LeserInnen hoffnungsvoll stimmt. Nora Seed möchte nicht mehr leben. Als sie versucht, ihrem Dasein ein Ende zu setzen, landet sie jedoch in der Mitternachtsbibliothek, einem riesigen Raum voller Bücher, die Existenzen beschreiben, die sie hätte haben können, wenn sie zu bestimmten Zeitpunkten in ihrem Leben andere Entscheidungen getroffen hätte. Mithilfe der Bibliothekarin reist Nora in diese Parallelwelten, um herauszufinden, ob sie in einer davon glücklich werden könnte. Ich finde die Idee dieses Buchs wunderbar und sehr originell. Die Geschichte regt definitiv zum Nachdenken an, hat eine gute Botschaft und könnte genau die richtige Lektüre für Zeiten sein, in welchen uns Selbstzweifel, Reue und Was-wäre-gewesen-wenn-Gedanken plagen. Ich muss jedoch gestehen, dass mir dieser Roman – obwohl er mir gut gefallen hat – teilweise zu sehr in die Lebenshilfe abdriftet. Ich habe absolut nichts gegen Bücher dieses Genres, aber in Romanen ziehe ich persönlich es vor, wenn die Botschaft der Geschichte etwas subtiler übermittelt und nicht mehrmals ausformuliert wird. „Die Mitternachtsbibliothek“ ist ein wunderbarer Roman für LeserInnen jeden Alters. Wer gerne hoffnungsvolle, aufmunternde und originelle Geschichten liest, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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