Die Musikschule der Stadt Wien im Nationalsozialismus

Eine „ideologische Lehr- und Lerngemeinschaft“

Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
40,00
40,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

€ 40,00

Accordion öffnen

eBook (PDF)

€ 39,99

Accordion öffnen

Beschreibung

Über die ideologische Gleichschaltung des Wiener Musikschulwesens im Nationalsozialismus

Nur wenige Monate nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich erfolgte im August 1938 die öffentliche Bekanntgabe der Gründung der Musikschule der Stadt Wien. Die neugegründete Musikschule übernahm dabei Vermögenswerte und teilweise auch Lehrpersonal der von den Nationalsozialisten aufgelösten Vereine Neues Wiener Konservatorium, Wiener Volkskonservatorium und Konservatorium für volkstümliche Musikpflege. Die gravierenden Folgen der ideologischen Gleichschaltung des Wiener Musikschulwesens im Nationalsozialismus sowohl für die vertriebenen Lehrenden und Studierenden als auch für das musikalische und künstlerische Verständnis ganzer Generationen werden von den AutorInnen dieses Bandes erstmals systematisch untersucht und anhand von Fallstudien beispielhaft aufgezeigt.

Mit Beiträgen von Lynne Heller | Oliver Rathkolb | Kathrin Raminger | Andrea Amort | Monika Löscher u. Stephan Turmalin | Michael Waldika | Gerold Gruber | Wolfgang Dosch |Julia Teresa Friehs | Susana Zapke

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 12.10.2020
Herausgeber Susana Zapke, Oliver Rathkolb, Kathrin Raminger, Julia Teresa Friehs, Michael Wladika
Verlag Hollitzer Wissenschaftsverlag
Seitenzahl 296
Maße (L/B/H) 24,9/18/2,7 cm
Gewicht 704 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99012-840-4

Das meinen unsere Kund*innen

0.0

0 Bewertungen

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Erste Bewertung verfassen

Unsere Kund*innen meinen

0.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Die Musikschule der Stadt Wien im Nationalsozialismus
  • Vorwort

    Einleitung

    OLIVER RATHKOLB
    Zeithistorische Anmerkungen zur Geschichte
    der Musikschule der Stadt Wien 1938–1945.
    Eine nationalsozialistische Gründung auf den Trümmern
    von drei privaten Konservatorien

    SUSANA ZAPKE
    Musik zur Volkserhebung und seelischen Kräftigung:
    Zur Programmatik der Musikschule der Stadt Wien

    KATHRIN RAMINGER
    Lehrende an der Musikschule der Stadt Wien
    Personalpolitik im NS-Regime und (Dis-)Kontinuitäten nach 1945

    ANDREA AMORT
    Rosalia Chladeks prägender Einfluss in der
    künstlerisch-pädagogischen (Aus-)Bildung der Wiener Tanzmoderne
    Unter besonderer Berücksichtigung der politischen und
    künstlerischen Wende in den 1930er-Jahren sowie ihrer
    Leitungstätigkeit am Konservatorium von 1942 bis 1952

    WOLFGANG DOSCH
    Operette: „Anschluss“, Missbrauch, Tod
    Ernst Tautenhayn in Musikschule und Theater

    SABINE MUHAR
    Die Schauspielabteilung des Neuen Wiener Konservatoriums 1933–1938

    PRIMAVERA DRIESSEN GRUBER
    (Vor)Schule der Geläufigkeit
    Annäherung an eine erste Bestandsaufnahme der NS-verfolgten
    Studierenden des Neuen Wiener Konservatoriums,
    des Volkskonservatoriums und des Konservatoriums
    für volkstümliche Musikpflege

    MICHAEL WLADIKA
    Provenienzforschung und der verdrängte
    Raub von Musikinstrumenten, Büchern und
    Notenblättern (Partituren) im Neuen Wiener
    Konservatorium, im Wiener Volkskonservatorium
    sowie im Konservatorium für volkstümliche Musikpflege
    im Jahr 1938 und der Vermögenstransfer der drei
    Vereine in die Musikschule der Stadt Wien

    MONIKA LÖSCHER
    Provenienzforschung in der Sammlung alter
    Musikinstrumente (SAM) des Kunsthistorischen Museums in Wien
    Ein Resümee

    JULIA TERESA FRIEHS
    Lehrende des Neuen Wiener Konservatoriums,
    des Wiener Volkskonservatoriums und des
    Konservatoriums für volkstümliche Musikpflege in Wien,
    die um 1938 aufgrund der politischen Situation
    Österreich verlassen mussten

    Personenregister

    Autorinnen und Autoren