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Sterben im Sommer

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung


Seinen letzten Sommer verbringt der Vater am Balaton, in Ungarn, der alten Heimat. Noch einmal sitzt er in seinem Paradiesgarten unter der Akazie, noch einmal steigt er zum Schwimmen in den See. Aber die Rückreise erfolgt im Rettungshubschrauber und Krankenwagen, das Ziel eine Klinik in Frankfurt am Main, wo nichts mehr gegen den Krebs unternommen werden kann. Es sind die heißesten Tage des Sommers, und die Tochter setzt sich ans Krankenbett. Mit Dankbarkeit erinnert sie sich an die gemeinsamen Jahre, mit Verzweiflung denkt sie an das Kommende. Sie registriert, was verloren geht und was gerettet werden kann, was zu tun und was zu schaffen ist. Wie verändert sich jetzt das Gefüge der Familie, und wie verändert sie sich selbst? Was geschieht mit uns im Jahr des Abschieds und was im Jahr danach? In »Sterben im Sommer« erzählt Zsuzsa Bánk davon.

Ihr melancholisch-sanfter, poetischer Grundton berührt in dieser Liebeserklärung an den Vater auf besonders passende Weise. ("Nordwest-Zeitung")
›Sterben im Sommer‹ ist ein essentielles Buch. Zsuzsa Bánk schreibt in intensiven Bildern. ("Bayerisches Fernsehen")
Ein Thema, das wie gemacht ist für Bánks innerlichen Erzählstil, ihre leise, flüsternde Prosa, die sich wellenförmig fortschreibt. Es ist ein sehnender Ton, bittersüß [...] ("Wiener Zeitung")
Wenn Zsuzsa Bánk über die letzten gemeinsamen Tage schreibt, über das Hinnehmen, das Vermissen, so ist es Vaters Biografie und Erinnerung an die Kindheit. ("Kurier")
›Sterben im Sommer‹ ist eine poetische Annäherung an das Unfassbare, eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Verlust eines geliebten Menschen und doch so allumfassend menschlich. ("Nürnberger Zeitung")
Anstelle des schweren Pathos der Trauer, berührt das Buch mit leiser
Melancholie: Wir fühlen mit, weil auch wir gemeint sind. ("Basler Zeitung")
Jedes einzelne Lebensende hat existenzielle Wucht und bietet Stoff für ganze Romane. Im Kern ist es das, was Zsusza Bánk uns vor Augen führt. ("Berliner Zeitung")
Die Sprache [...] ist schlank, glasklar, ungetrübt von Klischees und billigen Abschiedsplattitüden, umso deutlicher kommen die schmerzhafte Unruhe und tiefe Wehmut an die Oberfläche. ("Kleine Zeitung")
Geradezu schonungslos offen schreibt Zsuzsa Bánk über ihre Gedanken und über ihre Gespräche mit der Familie. ("Rhein-Neckar-Zeitung")
Dies ist zweifellos eines der traurigsten Bücher des Jahres. Aber auch eines der literarischsten und tröstlichsten. ("Landshuter Zeitung und Straubinger Tagblatt")

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman »Der Schwimmer« wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für »Unter Hunden« aus ihrem Erzählungsband »Heißester Sommer« erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis. Auch ihre Romane »Die hellen Tage« und »Schlafen werden wir später« wurden große Erfolge. Zuletzt erschien »Sterben im Sommer«.Literaturpreise:Open Mike-Preis 2000Jürgen-Ponto-Preis 2002aspekte-Literaturpreis 2002Deutscher Bücherpreis 2003Mara Cassens Preis 2003Bettina-von-Arnim-Preis 2003Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung 2004

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.09.2020

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13,6/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.09.2020

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/13,6/2,7 cm

Gewicht

352 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397031-9

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hat mich nicht berührt

Bewertung aus Bern am 10.11.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Abhandlung über das Sterben des Vaters und der Trauer ist der Inhalt des Buches. Der Autorin ist es nicht gelungen mich zu fesseln oder betroffen zu machen. Es ist ihre Sicht, sehr persönlich und auch recht repetitiv. Kann das Buch nicht empfehlen.

hat mich nicht berührt

Bewertung aus Bern am 10.11.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Abhandlung über das Sterben des Vaters und der Trauer ist der Inhalt des Buches. Der Autorin ist es nicht gelungen mich zu fesseln oder betroffen zu machen. Es ist ihre Sicht, sehr persönlich und auch recht repetitiv. Kann das Buch nicht empfehlen.

Erfahrungsbericht, Trauerverarbeitung und Familiengeschichte.

Rezensent aus BW am 18.09.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es geht um Krankheit, Sterben und Tod, es geht ums Loslassen. Es geht um die Akzeptanz des Verlusts und um das Gefühl der Ohnmacht. „Sterben im Sommer“ ist aber auch eine Familiengeschichte. Eindringlich und einfühlsam, wehmütig, zärtlich und dankbar erzählt Zsuzsa Bánk vom Leben und Sterben ihres betagten Vaters und auch von der Zeit danach, dem Trauerjahr. „Sterben im Sommer“ ist ein sehr emotionaler Roman, der jedoch zu keinem Zeitpunkt kitschig oder rührselig wird. Im Januar 2018 erfährt die Familie von der Rückkehr des Krebses, was sie nicht davon abhält, sondern geradezu bestärkt, den Sommer wieder in Ungarn am Plattensee zu verbringen. 1956 sind ihre Eltern aus politischen Gründen aus dem Land geflüchtet, das bis zuletzt Sehnsuchtsort geblieben ist. In der alten Heimat angekommen, sitzt der Vater im Sommer 2018 lesend unter den Akazien oder er schwimmt im Balaton. Seine Schmerzen versucht er vor den Seinen zu verbergen. Aber der Aufenthalt wird schließlich von seiner fortschreitenden Erkrankung überschattet, er bekommt Fieber, er muss operiert werden, der Rettungshubschrauber wird gerufen und zuletzt geht es im Drei-Länder-Eck zwischen Slowakei, Österreich und Ungarn von Arzt zu Arzt, von Krankenhaus zu Krankenhaus. Schließlich: Frankfurt am Main. Dann: Der Sieg des Krebses. Das Buch ist gleichermaßen berührend, herzerwärmend und poetisch, wie traurig, persönlich und authentisch. Die Autorin verarbeitet ihre Trauer literarisch und verdaut damit gleichzeitig auch ihre Wut auf all das Bürokratische, das erledigt werden muss, obwohl Trauer, Angst und Hilflosigkeit die Angehörigen in so einem Ausnahmezustand lähmen. Obwohl es ein trauriges Buch ist, ist es auch ein Buch, das Mut macht und von Zuversicht und Hoffnung handelt. Es ist schwere, aber gut verdauliche Kost! Die Autorin schreibt darüber, dass der Tod eines geliebten Menschen zwar Lücken hinterlässt, dass man aber auch Kraft schöpfen kann aus Erinnerungen, Erlebnissen und Ritualen. Ein absolut lesenswertes Buch!

Erfahrungsbericht, Trauerverarbeitung und Familiengeschichte.

Rezensent aus BW am 18.09.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es geht um Krankheit, Sterben und Tod, es geht ums Loslassen. Es geht um die Akzeptanz des Verlusts und um das Gefühl der Ohnmacht. „Sterben im Sommer“ ist aber auch eine Familiengeschichte. Eindringlich und einfühlsam, wehmütig, zärtlich und dankbar erzählt Zsuzsa Bánk vom Leben und Sterben ihres betagten Vaters und auch von der Zeit danach, dem Trauerjahr. „Sterben im Sommer“ ist ein sehr emotionaler Roman, der jedoch zu keinem Zeitpunkt kitschig oder rührselig wird. Im Januar 2018 erfährt die Familie von der Rückkehr des Krebses, was sie nicht davon abhält, sondern geradezu bestärkt, den Sommer wieder in Ungarn am Plattensee zu verbringen. 1956 sind ihre Eltern aus politischen Gründen aus dem Land geflüchtet, das bis zuletzt Sehnsuchtsort geblieben ist. In der alten Heimat angekommen, sitzt der Vater im Sommer 2018 lesend unter den Akazien oder er schwimmt im Balaton. Seine Schmerzen versucht er vor den Seinen zu verbergen. Aber der Aufenthalt wird schließlich von seiner fortschreitenden Erkrankung überschattet, er bekommt Fieber, er muss operiert werden, der Rettungshubschrauber wird gerufen und zuletzt geht es im Drei-Länder-Eck zwischen Slowakei, Österreich und Ungarn von Arzt zu Arzt, von Krankenhaus zu Krankenhaus. Schließlich: Frankfurt am Main. Dann: Der Sieg des Krebses. Das Buch ist gleichermaßen berührend, herzerwärmend und poetisch, wie traurig, persönlich und authentisch. Die Autorin verarbeitet ihre Trauer literarisch und verdaut damit gleichzeitig auch ihre Wut auf all das Bürokratische, das erledigt werden muss, obwohl Trauer, Angst und Hilflosigkeit die Angehörigen in so einem Ausnahmezustand lähmen. Obwohl es ein trauriges Buch ist, ist es auch ein Buch, das Mut macht und von Zuversicht und Hoffnung handelt. Es ist schwere, aber gut verdauliche Kost! Die Autorin schreibt darüber, dass der Tod eines geliebten Menschen zwar Lücken hinterlässt, dass man aber auch Kraft schöpfen kann aus Erinnerungen, Erlebnissen und Ritualen. Ein absolut lesenswertes Buch!

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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden - SEP

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5/5

Überwältigend.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine sehr persönliche und emotionale Familiengeschichte. Einfühlsam, berührend und poetisch wird das letzte Lebensjahr des Vaters der Autorin geschildert. Man spürt die Liebe zu den Eltern und zur alten Heimat - aber auch Wut, Verzweiflung und Trauer- in jedem Satz. Sprachlich ist es ein wahrer Schatz. Eines der schönsten und traurigsten Bücher, die ich je gelesen habe.
5/5

Überwältigend.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine sehr persönliche und emotionale Familiengeschichte. Einfühlsam, berührend und poetisch wird das letzte Lebensjahr des Vaters der Autorin geschildert. Man spürt die Liebe zu den Eltern und zur alten Heimat - aber auch Wut, Verzweiflung und Trauer- in jedem Satz. Sprachlich ist es ein wahrer Schatz. Eines der schönsten und traurigsten Bücher, die ich je gelesen habe.

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Ingrid Führer

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Loslassen - Abschied nehmen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachhause oder palliativ – Hospiz. Chemo oder nicht, übergeben wir ihn den Tod. Sterben jetzt oder später. Diese Entscheidung muss sie treffen, ein sehr persönliches Buch der Autorin. Eine sehr berührende Vater Tochter Geschichte, der letzte Weg den sie mit ihrem Vater geht. Doch er stirbt alleine oder wollte er alleine sterben. Denn wenn jemand bei ihm war konnte er nicht gehen, deswegen war sie so oft bei ihm. Abschied nehmen. Ich war den Tränen nahe. Ein sehr schönes Buch. Leseempfehlung!!! Als Hörbuch, tolle Stimme. !!
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Loslassen - Abschied nehmen

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Nachhause oder palliativ – Hospiz. Chemo oder nicht, übergeben wir ihn den Tod. Sterben jetzt oder später. Diese Entscheidung muss sie treffen, ein sehr persönliches Buch der Autorin. Eine sehr berührende Vater Tochter Geschichte, der letzte Weg den sie mit ihrem Vater geht. Doch er stirbt alleine oder wollte er alleine sterben. Denn wenn jemand bei ihm war konnte er nicht gehen, deswegen war sie so oft bei ihm. Abschied nehmen. Ich war den Tränen nahe. Ein sehr schönes Buch. Leseempfehlung!!! Als Hörbuch, tolle Stimme. !!

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