Kilo

Kilo

Der tödliche Weg des Kokains aus dem Dschungel in die Großstadt

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Beschreibung

Kokain ist nach Marihuana die beliebteste Droge der Welt. Es steckt voller verführerischer Verheißungen, verspricht Glamour, Sex, Entfesselung - und bringt doch Gewalt und Tod mit sich. Koks ist eine Ware, die gut funktionierende Vertriebswege braucht und als Quelle unermesslichen Reichtums um jeden Preis beschützt werden muss. Die Pflückerin, der Koch im Labor, die Auftragskiller der Kartelle, die Schmugglerin, die Drogenbarone und ihre Liebhaberinnen: Sie alle sind Teil eines gewaltigen und erbarmungslosen Systems. Der amerikanische Kriegsreporter und Investigativjournalist Toby Muse war 15 Jahre lang in dieser Unterwelt unterwegs und erhielt seltene Einblicke in ihre Mechanismen. In seinem Buch vollzieht er den Weg eines Kilos Koks von seinem Anbau im kolumbianischen Dschungel bis in die Nachtclubs dieser Welt nach und enthüllt dabei eindringlich die Schicksale, die an dieser tödlichen Reise beteiligt sind. KILO ist das hochbrisante und fesselnde Porträt eines Landes und seiner Bewohner im Würgegriff des Kokains - eine unvergessliche Geschichte, die uns direkt ins dunkle Herz der »weißen Göttin« führt.

Toby Muse ist ein britisch-amerikanischer Journalist, Kriegsreporter und Dokumentarfilmer, der aus Kolumbien, Irak und Syrien berichtet hat. Er war 15 Jahre lang in den zentralen Schaltstellen der kolumbianischen Drogenkartelle unterwegs und hat für sein erstes Buch KILO mit Pflückerinnen, Kurieren, U-Boot-Piloten, Auftragskillern und Drogenbaronen gesprochen.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

14.06.2021

Verlag

Penguin Random House

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Erscheinungsdatum

14.06.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

10642 KB

Originaltitel

KILO. Life and Death Inside the Columbian Cocaine Cartels -

Übersetzer

  • Katrin Harlass
  • Enrico Heinemann
  • Jörn Pinnow

Sprache

Deutsch

EAN

9783641264000

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Rezension zu "Kilo"

Zsadista am 23.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Kilo“ ist ein Buch aus der Feder des Autors Toby Muse. Kurz bevor ich das Buch erhalten habe, habe ich die Dokumentation „Schwarzmarkt“ im Fernsehen gesehen. Daher hatte ich noch recht frische Bilder zum Text im Kopf. Das Buch fängt wirklich am Anfang an. Die politische Situation in Kolumbien ist genauso schlecht wie der Arbeitsmarkt für die Leute dort. Es lohnt sich kaum, normale Felder zu bestellen. Den Bauern geht es besser, wenn sie Koka-Pflanzen anbauen. Und so nimmt das Übel im kleinsten Kreis schon seinen Anfang. Kolumbien ist zerteilt in Milizen die untereinander um die Koka Felder kämpfen. Es ist ein schmutziges und leidvolles Geschäft, gerade für die Bauern und Pflücker. Herr Muse hat sich lange auf seine Recherche nach Kolumbien begeben. Er spricht mit allen Stufen in der „Produktion“. Mit Bauen, Pflückern, Prostituierten, Vertreibern und etlichen anderen Personen über den Weg des Kokains. Er zeigt auf, was für ein schmutziges Geschäft das ist. Die Umweltverschmutzung durch in Flüsse gekippte Chemie, das Abholzen von Wäldern für neue Koka Felder, der Dreck und das Elend. Auch Mord und Korruption gibt es an jeder Ecke. Und alles nur um die Gier nach Geld anzufeuern. Eigentlich sollten sich die Umweltaktivisten einmal auf den Weg dorthin machen und dort vor Ort für die Umwelt demonstrieren. Da hätten sie mal richtig was zu tun, anstatt hier im Sicheren ihre Plakate hoch zu heben und andere zu kritisieren. Dazu kommt dann noch, was für ein Dreck dieses Kokain eigentlich ist. Ich frage mich wirklich, wie man sich so etwas in den eigenen Körper stopfen kann. Die Koka Pflanze an sich ist ja nicht das schlimmste, sondern diese ganze Chemie und das Benzin mit dem diese Paste angerührt wird. Wiegt so ein Dreck wirklich den Rausch auf, den man dann bekommt? Ich weiß es nicht und ich will es gar nicht wissen. Da kippe ich mir lieber eine Flasche Schnaps rein, bevor ich zu Drogen greife. Vor allen Dingen ist es unglaublich, wie der Wert dieser Droge von Station zu Station steigt. Die eigentlichen Bauern und Pflücker werden ja nur mit Cent-Beträgen abgespeist, was später tausende Dollar kostet. „Kilo“ ist ein unglaublich interessantes Buch. Trotz allem recht locker geschrieben, damit es gut verständlich bleibt. Die Kapitel lassen sich gut lesen und umfassen immer einen Abschnitt der Recherche. In der Mitte des Buches sind noch einige Seiten mit Bildern der Reise. Es gibt an dem Werk für mich nichts auszusetzen. Ich fand das Buch im gesamten richtig gut und informativ.

Rezension zu "Kilo"

Zsadista am 23.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Kilo“ ist ein Buch aus der Feder des Autors Toby Muse. Kurz bevor ich das Buch erhalten habe, habe ich die Dokumentation „Schwarzmarkt“ im Fernsehen gesehen. Daher hatte ich noch recht frische Bilder zum Text im Kopf. Das Buch fängt wirklich am Anfang an. Die politische Situation in Kolumbien ist genauso schlecht wie der Arbeitsmarkt für die Leute dort. Es lohnt sich kaum, normale Felder zu bestellen. Den Bauern geht es besser, wenn sie Koka-Pflanzen anbauen. Und so nimmt das Übel im kleinsten Kreis schon seinen Anfang. Kolumbien ist zerteilt in Milizen die untereinander um die Koka Felder kämpfen. Es ist ein schmutziges und leidvolles Geschäft, gerade für die Bauern und Pflücker. Herr Muse hat sich lange auf seine Recherche nach Kolumbien begeben. Er spricht mit allen Stufen in der „Produktion“. Mit Bauen, Pflückern, Prostituierten, Vertreibern und etlichen anderen Personen über den Weg des Kokains. Er zeigt auf, was für ein schmutziges Geschäft das ist. Die Umweltverschmutzung durch in Flüsse gekippte Chemie, das Abholzen von Wäldern für neue Koka Felder, der Dreck und das Elend. Auch Mord und Korruption gibt es an jeder Ecke. Und alles nur um die Gier nach Geld anzufeuern. Eigentlich sollten sich die Umweltaktivisten einmal auf den Weg dorthin machen und dort vor Ort für die Umwelt demonstrieren. Da hätten sie mal richtig was zu tun, anstatt hier im Sicheren ihre Plakate hoch zu heben und andere zu kritisieren. Dazu kommt dann noch, was für ein Dreck dieses Kokain eigentlich ist. Ich frage mich wirklich, wie man sich so etwas in den eigenen Körper stopfen kann. Die Koka Pflanze an sich ist ja nicht das schlimmste, sondern diese ganze Chemie und das Benzin mit dem diese Paste angerührt wird. Wiegt so ein Dreck wirklich den Rausch auf, den man dann bekommt? Ich weiß es nicht und ich will es gar nicht wissen. Da kippe ich mir lieber eine Flasche Schnaps rein, bevor ich zu Drogen greife. Vor allen Dingen ist es unglaublich, wie der Wert dieser Droge von Station zu Station steigt. Die eigentlichen Bauern und Pflücker werden ja nur mit Cent-Beträgen abgespeist, was später tausende Dollar kostet. „Kilo“ ist ein unglaublich interessantes Buch. Trotz allem recht locker geschrieben, damit es gut verständlich bleibt. Die Kapitel lassen sich gut lesen und umfassen immer einen Abschnitt der Recherche. In der Mitte des Buches sind noch einige Seiten mit Bildern der Reise. Es gibt an dem Werk für mich nichts auszusetzen. Ich fand das Buch im gesamten richtig gut und informativ.

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Ein Krieg, der nicht zu gewinnen ist.

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Kokain – die Droge der Reichen und Schönen, oder der, die sich dafür halten. Toby Muse begleitet ein Kilo Kokain auf seinem Weg. Pflücker im kolumbianischen Dschungel, Narco-Gangs, Drogenkartelle, Schmuggler. Auf der anderen Seite Polizei, Militär und Küstenwache. Es eine brutale und dekadente Welt, hier gibt es keine Gnade oder Hoffnung auf Erlösung. Was wäre die Lösung für dieses Problem? Kontrollierter Anbau, Vertrieb und Konsum? Der langandauernde Krieg gegen Drogen scheint wohl nicht zum Erfolg zu führen, das zeigt auch das Beispiel der Prohibition in den USA im 20. Jahrhundert. (Siehe auch: Hari, Drogen)
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