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Generation haram

Warum Schule lernen muss, allen eine Stimme zu geben

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Beschreibung

„Das Buch von Melisa Erkurt sollte Lektüre werden in der Ausbildung von Pädagog*innen und Lehrkräften. Es zeigt präzise, pragmatisch, konstruktiv die Verfehlungen und Unwegsamkeiten der Bildungssysteme, in denen viele Kinder aus ‚bildungsfremden‘ Familien auf der Strecke bleiben … Eine Wucht!“ Saša Stanišic

Melisa Erkurt ist als Kind mit ihren Eltern aus Bosnien nach Österreich gekommen. Sie hat studiert. Sie arbeitet als Lehrerin und Journalistin. Sie hat es geschafft. Doch sie ist eine Ausnahme. Denn am Ende eines Schuljahres entlässt sie die Klasse mit dem Wissen, dass die meisten ihrer Schülerinnen und Schüler nie ausreichend gut Deutsch sprechen werden, um ihr vorgezeichnetes Schicksal zu durchbrechen. Hier wächst eine Generation ohne Sprache und Selbstwert heran, der keiner zuhört, weil sie sich nicht artikulieren kann. Über den „Kulturkampf“ im Klassenzimmer befinden einstweilen andere. Melisa Erkurt leiht ihre Stimme den Verlierern des Bildungssystems. Nicht sie müssen sich ändern, sondern das System Schule muss neue Wege gehen.

Details

Verkaufsrang

6593

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

192

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

6593

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2 cm

Gewicht

274 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07210-7

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tolles Buch

Bewertung am 23.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spricht mir aus der Seele. Genau so schaut unser Schulsytem aus. Wer die Wahrheit kennen möchte Ollte diese Buch lesen.

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Bewertung am 23.11.2021
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Spricht mir aus der Seele. Genau so schaut unser Schulsytem aus. Wer die Wahrheit kennen möchte Ollte diese Buch lesen.

Unbedingt Lesen!

Bewertung aus Wien am 04.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe diese Buch verschlungen, weil es so ehrlich ist. Wir stecken Menschen zu oft und zu schnell in Schubladen. Jedes Kind sollte eine Chance bekommen sich im Leben zu beweisen und die Möglichkeit ihr oder sein Potential zu nutzen. Schule muss besser werden!

Unbedingt Lesen!

Bewertung aus Wien am 04.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe diese Buch verschlungen, weil es so ehrlich ist. Wir stecken Menschen zu oft und zu schnell in Schubladen. Jedes Kind sollte eine Chance bekommen sich im Leben zu beweisen und die Möglichkeit ihr oder sein Potential zu nutzen. Schule muss besser werden!

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5/5

Ich möchte es allen in die Hand drücken

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Unser Bildungssystem, so wie es jetzt ist, setzt ein hohes Maß an elterlichen Privilegien voraus. Finanzielle Ressourcen, Bildung, Zeit, Sprachkenntnisse, und so weiter und so weiter. Wessen Eltern das nicht haben, tja, der muss dann halt doppelt und dreifach so hart arbeiten wie alle anderen, der schafft‘s dann halt nicht so weit, kurz: der hat dann halt Pech gehabt. Anstatt zu versuchen diese Defizite auszugleichen werden betroffene Kinder als dumm, asozial, integrationsunwillig abgestempelt, sich selbst überlassen und aufgegeben. Wer sich trotz all der Hürden durchbeißt und es „schafft“, von dem wird erwartet sich anzupassen, nicht anzuecken und dankbar zu sein. Beim Lesen musste ich unweigerlich an alle meine ehemaligen Mitschüler*innen mit Migrationshintergrund denken und all die Schwierigkeiten, mit denen sie über die Jahre konfrontiert wurden (und davon auch nur der kleine Anteil den ich direkt mitbekommen habe). Die ständig falsch ausgesprochenen Namen, die aus Prinzip schlechteren Noten auch bei gleicher Leistung, „Du schaffst es doch eh nie“ und „Willst du nicht doch auf die Hauptschule wechseln?“, sowohl von offensichtlich konservativen Lehrern wie auch von jenen, die sich selbst als „freigeistig“, „aufgeschlossen“ und „weltoffen“ bezeichnen würden. Melisa Erkurt hat mit „Generation Haram“ ein essentielles Buch für eine längst überfällige Bildungsreform vorgelegt, das nicht nur die Probleme benennt die derzeit vorherrschen, sondern auch konkrete Lösungsvorschläge bietet, um es besser zu machen. Eine wichtige Antwort auf „Kulturkampf im Klassenzimmer“ und Konsorten, charmant, zielstrebig und klar geschrieben und hoffentlich ein Buch, das in Politik, Pädagogik und Bildung breit gelesen und diskutiert werden wird. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
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Ich möchte es allen in die Hand drücken

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Unser Bildungssystem, so wie es jetzt ist, setzt ein hohes Maß an elterlichen Privilegien voraus. Finanzielle Ressourcen, Bildung, Zeit, Sprachkenntnisse, und so weiter und so weiter. Wessen Eltern das nicht haben, tja, der muss dann halt doppelt und dreifach so hart arbeiten wie alle anderen, der schafft‘s dann halt nicht so weit, kurz: der hat dann halt Pech gehabt. Anstatt zu versuchen diese Defizite auszugleichen werden betroffene Kinder als dumm, asozial, integrationsunwillig abgestempelt, sich selbst überlassen und aufgegeben. Wer sich trotz all der Hürden durchbeißt und es „schafft“, von dem wird erwartet sich anzupassen, nicht anzuecken und dankbar zu sein. Beim Lesen musste ich unweigerlich an alle meine ehemaligen Mitschüler*innen mit Migrationshintergrund denken und all die Schwierigkeiten, mit denen sie über die Jahre konfrontiert wurden (und davon auch nur der kleine Anteil den ich direkt mitbekommen habe). Die ständig falsch ausgesprochenen Namen, die aus Prinzip schlechteren Noten auch bei gleicher Leistung, „Du schaffst es doch eh nie“ und „Willst du nicht doch auf die Hauptschule wechseln?“, sowohl von offensichtlich konservativen Lehrern wie auch von jenen, die sich selbst als „freigeistig“, „aufgeschlossen“ und „weltoffen“ bezeichnen würden. Melisa Erkurt hat mit „Generation Haram“ ein essentielles Buch für eine längst überfällige Bildungsreform vorgelegt, das nicht nur die Probleme benennt die derzeit vorherrschen, sondern auch konkrete Lösungsvorschläge bietet, um es besser zu machen. Eine wichtige Antwort auf „Kulturkampf im Klassenzimmer“ und Konsorten, charmant, zielstrebig und klar geschrieben und hoffentlich ein Buch, das in Politik, Pädagogik und Bildung breit gelesen und diskutiert werden wird. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen.

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