Die Erzählungen des Folio Club
Band 24

Die Erzählungen des Folio Club

Übersetzt von Rainer Bunz

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Herausgeber

Rainer Bunz

Verlag

Manesse

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

15,2/9,7/2 cm

Beschreibung

Rezension

»Grossartige Jugendsünden von Edgar Allan Poe.« ("NZZ Neue Zürcher Zeitung, Werner von Koppenfels")
»Ganz ganz tolle Geschichten.« ("rbb kulturradio, Frank Dietschreit")
»Um wirklich den ganzen Poe zu erfassen, lese man seine frühen, zwischen 1830 und 1835 entstandenen ›Erzählungen des Folio Club‹, die Rainer Bunz ediert, ins Deutsche übersetzt und vorzüglich kommentiert hat!« ("Die Rheinpfalz, Beilage LEO, Kai Scharffenberger")
»Nun liegen die Erzählungen, ausführlich kommentiert und mit einem informativen Nachwort von Rainer Bunz, der viele versteckte Bezüge der Zeit und der Poeschen Gegenwartsliteraturszene aufdeckt, erstmals vollständig vor. ... Diese Edition enthält alle Erstfassungen der zwölf stories, alle gut ins Deutsche gebracht. ... Zusammen: eine feine, erfreuliche Ergänzung des OEuvres von Edgar Allan Poe.« ("Buchkultur (A), Heft 5/2021, Alexander Kluy")
»Herausgeber Rainer Bunz hat die Originaltexte wieder zusammengetragen und erstmals ins Deutsche übersetzt. In dieser Rekonstruktion lässt sich nun ein witziger und belesener junger Poe entdecken, der die literarischen Moden um 1830 mit ihren Schauer- und Seefahrergeschichten satirisch aufs Korn nimmt. Beim Verständnis der zahlreichen Anspielungen helfen kundig ein Stellenkommentar und ein Nachwort.« ("Heilbronner Stimme, Christoph Feil")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2021

Herausgeber

Rainer Bunz

Verlag

Manesse

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

15,2/9,7/2 cm

Gewicht

196 g

Originaltitel

The Tales of the Folio Club

Übersetzt von

Rainer Bunz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2480-9

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Eine fundierte Edition mit abwechslungsreichen Erzählungen

Bewertung am 08.11.2021

Bewertungsnummer: 1602633

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Die Erzählungen des Folio Club“ ist ein Frühwerk von Edgar Allan Poe, das fragmentarisch überliefert ist. Es versammelt elf Erzählungen, die in eine Rahmenhandlung eingebettet sind: Die Mitglieder des Folio Clubs treffen sich, ähnlich wie E.T.A. Hoffmanns Serapionsbrüder, um sich gegenseitig ihre literarischen Stücke zu präsentieren. Während die Erzählungen vollständig überliefert sind, existiert die Rahmenhandlung in Form einer kurzen Vorrede nur in einem fragmentarischen Zustand. Die Erzählungen entstammen den verschiedensten Genres. So finden sich humoristische Erzählungen („Wie man Geld auftreibt oder: Schwindeln als eine der exakten Wissenschaften betrachtet“), Gruselgeschichten in romantischer Tradition („Der Geisterseher“, „Siope“, „Metzengerstein“), burleske Teufelshändel („Ein geplatzter Handel“, „Der Herzog de l’Omelette“) und historische Erzählungen („Epimanes“, „Eine Geschichte aus Jerusalem“). Daneben existiert eine Geisterschiffgeschichte („Das Manuskript in der Flasche“) und jeweils eine absurd-komische Erzählung über den Scheintot („Ein entschiedener Verlust“) und die Nasen-Wissenschaft („Berühmt – Eine Erzählung“). So unterschiedlich die Erzählungen auch sind: Geeint werden sie durch ihren satirischen Charakter, der auf einem hohen Niveau angesiedelt ist. Der junge Poe spielt mit Genretraditionen und persifliert diese, versteckt in seinen Figuren reale Vorbilder (v.a. Autoren) und baut Referenzen zu anderen literarischen Werken ein. Da diese satirischen Züge vergleichsweise diffizil sind, ist vieles davon aus heutiger Perspektive nicht leicht ersichtlich/erkennbar. Umso verdienstvoller ist die Arbeit von Rainer Bunz, dem Herausgeber „Der Erzählungen des Folio Club“: In einem detaillierten Anmerkungsapparat werden intertextuelle Verweise, Fremdwörter, Personen und Zitate erklärt; ein ausführliches Nachwort kontextualisiert die einzelnen Novellen vor dem Hintergrund ihrer Genretradition und erläutert den jeweiligen satirischen Zug (Anmerkungen und Nachwort nehmen ungefähr 1/3 der Manesse-Ausgabe ein). Eine weitere Besonderheit der Manesse-Ausgabe ist, dass die elf Erzählungen erstmals in Erstfassung ins Deutsche übersetzt worden sind (Im Deutschen existieren bisher nur Übersetzungen späterer Fassungen der Erzählungen, in denen Poe Hinweise auf den Erzählkontext des Folio Club tilgte). Insgesamt ist „Die Erzählungen des Folio Club“ eine wissenschaftlich fundierte Edition von Poes frühen Erzählungen, die sowohl inhaltlich abwechslungsreich sind als auch mit Witz erzählt werden.
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Eine fundierte Edition mit abwechslungsreichen Erzählungen

Bewertung am 08.11.2021
Bewertungsnummer: 1602633
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Die Erzählungen des Folio Club“ ist ein Frühwerk von Edgar Allan Poe, das fragmentarisch überliefert ist. Es versammelt elf Erzählungen, die in eine Rahmenhandlung eingebettet sind: Die Mitglieder des Folio Clubs treffen sich, ähnlich wie E.T.A. Hoffmanns Serapionsbrüder, um sich gegenseitig ihre literarischen Stücke zu präsentieren. Während die Erzählungen vollständig überliefert sind, existiert die Rahmenhandlung in Form einer kurzen Vorrede nur in einem fragmentarischen Zustand. Die Erzählungen entstammen den verschiedensten Genres. So finden sich humoristische Erzählungen („Wie man Geld auftreibt oder: Schwindeln als eine der exakten Wissenschaften betrachtet“), Gruselgeschichten in romantischer Tradition („Der Geisterseher“, „Siope“, „Metzengerstein“), burleske Teufelshändel („Ein geplatzter Handel“, „Der Herzog de l’Omelette“) und historische Erzählungen („Epimanes“, „Eine Geschichte aus Jerusalem“). Daneben existiert eine Geisterschiffgeschichte („Das Manuskript in der Flasche“) und jeweils eine absurd-komische Erzählung über den Scheintot („Ein entschiedener Verlust“) und die Nasen-Wissenschaft („Berühmt – Eine Erzählung“). So unterschiedlich die Erzählungen auch sind: Geeint werden sie durch ihren satirischen Charakter, der auf einem hohen Niveau angesiedelt ist. Der junge Poe spielt mit Genretraditionen und persifliert diese, versteckt in seinen Figuren reale Vorbilder (v.a. Autoren) und baut Referenzen zu anderen literarischen Werken ein. Da diese satirischen Züge vergleichsweise diffizil sind, ist vieles davon aus heutiger Perspektive nicht leicht ersichtlich/erkennbar. Umso verdienstvoller ist die Arbeit von Rainer Bunz, dem Herausgeber „Der Erzählungen des Folio Club“: In einem detaillierten Anmerkungsapparat werden intertextuelle Verweise, Fremdwörter, Personen und Zitate erklärt; ein ausführliches Nachwort kontextualisiert die einzelnen Novellen vor dem Hintergrund ihrer Genretradition und erläutert den jeweiligen satirischen Zug (Anmerkungen und Nachwort nehmen ungefähr 1/3 der Manesse-Ausgabe ein). Eine weitere Besonderheit der Manesse-Ausgabe ist, dass die elf Erzählungen erstmals in Erstfassung ins Deutsche übersetzt worden sind (Im Deutschen existieren bisher nur Übersetzungen späterer Fassungen der Erzählungen, in denen Poe Hinweise auf den Erzählkontext des Folio Club tilgte). Insgesamt ist „Die Erzählungen des Folio Club“ eine wissenschaftlich fundierte Edition von Poes frühen Erzählungen, die sowohl inhaltlich abwechslungsreich sind als auch mit Witz erzählt werden.

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Die Ironie des Schaurigen.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für die Fündige und den Fündigen: Frühe Texte von Edgar Allan Poe. Mit viel groteskem Witz und skurriler Ironie. Ein Überschwang an literarischen Anspielungen und Hang zum Schaurigen. Edgar Allan Poe erwies sich schon in seinen jungen Jahren als ein Autor einer literarische Philosophie des Unheimlichen.
5/5

Die Ironie des Schaurigen.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für die Fündige und den Fündigen: Frühe Texte von Edgar Allan Poe. Mit viel groteskem Witz und skurriler Ironie. Ein Überschwang an literarischen Anspielungen und Hang zum Schaurigen. Edgar Allan Poe erwies sich schon in seinen jungen Jahren als ein Autor einer literarische Philosophie des Unheimlichen.

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