Gebrauchsanweisung für Lissabon

Gebrauchsanweisung für Lissabon

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Beschreibung

Eine Reise in eine der angesagtesten Destinationen Europas.
Martin Zinggl besuchte vor über 15 Jahren erstmals Lissabon und kehrt seitdem immer wieder in die Hauptstadt der Kachelkunst zurück. Er nimmt uns mit über den Tejo, zu den miradouros mit dem besten Ausblick und auf eine Fahrt mit der legendären Elektrotram 28E. Er lüftet das Geheimnis salzgetrockneten Kabeljaus, erzählt vom strengen Regiment der Kellner und beschwört die melancholischen Klänge des Fado herauf. Mit ihm besuchen wir Orte, die (noch) keine Touristenattraktionen sind, sowie das Lissabonner Umland: Wir surfen am Hausstrand, folgen James Bond nach Estoril und spazieren durch den Märchenwald von Sintra. Doch keine Sorge - egal, wohin es geht, das nächste pastel de nata ist nicht weit!
»Der Autor ist kein Bewunderer Lissabons, sondern ein >ihrem Charme Verfallener, ein Freund<« Mare Magazin

Martin Zinggl, geboren 1983 in Wien, Ethnologe, freiberuflicher Reporter und Filmemacher, reist und schreibt seit 2007 für österreichische und internationale Medien. Im Dienst von »Ärzte ohne Grenzen« besuchte er diverse Krisenherde. 2013 erschien sein Erstlingswerk »Warum nicht Mariazell? Als Ethnologe in Tuvalu«, 2016 folgte »Lesereise Nepal. Im Land der stillen Helden« und zuletzt »Lesereise Lissabon. In der Wehmut liegt die Kraft«. Wenn er nicht unterwegs ist, lebt Zinggl in Wien.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

02.06.2020

Verlag

Piper

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Erscheinungsdatum

02.06.2020

Verlag

Piper

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

5303 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783492996167

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Interessante Einblicke

Sikal am 22.08.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Autor Martin Zinggl zeigt mit dieser Gebrauchsanweisung einen Rundum-Blick auf Lissabon. Er lässt uns eintauchen in Licht und Schatten, Kunst und Kultur, Natur, Landschaft und die Fußballleidenschaft. Mittlerweile zählt Lissabon wohl zu den beliebtesten Destinationen Europas. Dass die Bewohner dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten, versteht sich von selbst. Der Autor gibt uns hier jedenfalls interessante Einblicke in Themen, die die Stadt ausmachen. Wir begleiten ihn beim Surfen oder bei einem Straßenfest. Er erzählt uns über die „laissez-faire-Haltung“ der Bewohner, über Wohnungen, die Durchhaltevermögen beim Mieter erfordern. Man erfährt einiges über die Haltung der Kellner, über Fado, Geschäftsverhalten, Spezialitäten oder wie man der Elektrotram 28E ausweicht. Mit Humor erzählt Martin Zinggl über die Lebenseinstellung der Portugiesen und wie man als Mitteleuropäer lernt damit umzugehen. Immerhin kann er bereits auf eine 15-jährige Lissabon-Erfahrung zurückblicken – und immer noch ist er begeistert von der Stadt, wie man hier lesen kann. Und mit seiner Begeisterung reißt er den Leser mit und man meint, mit ihm durch die engen, teilweise rutschigen oder auch steilen Gassen zu flanieren. Das Buch lässt mich nun mit einer gewissen Wehmut zurück – am liebsten würde ich gleich die Koffer packen. Doch so weiß ich nun zumindest, welches Reiseziel unbedingt noch auf die Urlaubsliste gehört. Gerne vergebe ich für diesen Ausflug 5 Sterne.

Interessante Einblicke

Sikal am 22.08.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Autor Martin Zinggl zeigt mit dieser Gebrauchsanweisung einen Rundum-Blick auf Lissabon. Er lässt uns eintauchen in Licht und Schatten, Kunst und Kultur, Natur, Landschaft und die Fußballleidenschaft. Mittlerweile zählt Lissabon wohl zu den beliebtesten Destinationen Europas. Dass die Bewohner dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten, versteht sich von selbst. Der Autor gibt uns hier jedenfalls interessante Einblicke in Themen, die die Stadt ausmachen. Wir begleiten ihn beim Surfen oder bei einem Straßenfest. Er erzählt uns über die „laissez-faire-Haltung“ der Bewohner, über Wohnungen, die Durchhaltevermögen beim Mieter erfordern. Man erfährt einiges über die Haltung der Kellner, über Fado, Geschäftsverhalten, Spezialitäten oder wie man der Elektrotram 28E ausweicht. Mit Humor erzählt Martin Zinggl über die Lebenseinstellung der Portugiesen und wie man als Mitteleuropäer lernt damit umzugehen. Immerhin kann er bereits auf eine 15-jährige Lissabon-Erfahrung zurückblicken – und immer noch ist er begeistert von der Stadt, wie man hier lesen kann. Und mit seiner Begeisterung reißt er den Leser mit und man meint, mit ihm durch die engen, teilweise rutschigen oder auch steilen Gassen zu flanieren. Das Buch lässt mich nun mit einer gewissen Wehmut zurück – am liebsten würde ich gleich die Koffer packen. Doch so weiß ich nun zumindest, welches Reiseziel unbedingt noch auf die Urlaubsliste gehört. Gerne vergebe ich für diesen Ausflug 5 Sterne.

Eintauchen in das Leben in Lissabon - mit all seinen schönen aber auch seinen weniger guten Seiten

annlu am 11.06.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Lissabon wartet mit vielen Titeln auf – doch worauf lässt sich wirklich ein, wer die Stadt besucht oder dort eine Weile wohnt. Abseits des Tourismustroubles taucht der Leser hier in die portugiesische Hauptstadt ein, genießt kurze Anekdoten, in denen Beschreibungen von Sehenswertem und Wissenswertem mit dem lissabon´schen Lebensgefühl und persönlichen Erlebnissen des Autors vermischt werden. Das Buch ist kein Reiseführer, gibt selten Tipps, sondern vielmehr Einblicke in ein Lissabon abseits typischer Reiseerlebnisse. Der Autor hat selbst in Lissabon gelebt und damit auch die Seiten der Stadt erlebt, die ein ambivalentes Verhältnis zu ihr hervorgerufen haben. In seinen Beschreibungen bezieht er den Leser direkt mit ein. Mit ihm geht man ins Gasthaus, rechnet dabei die Behäbigkeit der Kellner mit ein und beweist zwangsläufig Geduld, besucht authentische Fadosänger, die sich nichts aus der neuen Renaissance des Gesangs machen, taucht in die Geschichte der Stadt ebenso ein, wie man sich über die Tücken der Mietwohnung/Streiks/besonderen Logik der Einwohner ärgert. Dabei bewegt man sich durch das historische Lissabon, durch das touristisch überlaufene genauso, wie durch Viertel, die gerade wieder hip werden und solche, die von Touristen eher ausgelassen werden. Veränderung steht der Beständigkeit gegenüber – historisch Gewachsenes den neuen, schnelllebigen Zeiten. Der Autor trifft sich mit Bekannten, nimmt zufällige Begegnungen auf, um sein Wissen über die Stadt wiederzugeben oder bietet dem Leser nähere Einblicke, in dem er die Personen aufsucht, die hinter den touristischen Zielen stehen. Die Eindrücke, die hier geboten werden, sind sehr vielfältig und oft durch persönlich Erlebtes geprägt. Eine kurze Episode im Eisenwarenladen etwa oder ein Gespräch mit dem Lieblingsbarbesitzer sind nicht typisch für Reise-/Stadtbeschreibungen. Und doch zeigen sie dem Leser eine der zahlreichen Facetten der Stadt und ihrer Einwohner. Ob eine Reise einen besseren Eindruck der Hauptstadt Portugals bieten würde, sei dahingestellt. Für mich kam jedenfalls das Gefühl heraus, dass man bestimmte Aspekte als Gast (und sei es auch ein solcher, der länger in Lissabon lebt) nie ganz nachvollziehen kann. Umso mehr haben mich die ambivalenten Beschreibungen interessiert, diejenigen, die auch mal die Geduld des Autors auf die Probe stellen, die gegen seine Einstellungen stehen und die sich nicht auf Wissen und Angelesenes beziehen. Fazit: Als Reiseführer ist das Buch nicht geeignet und auch gar nicht geplant. Vielmehr bekommt der Leser eine Mischung aus Wissenswertem über die Stadt (was bei einem Reiseführer wohl ebenso ist) gepaart mit Eindrücken und kurzen Episoden aus dem Leben in Lissabon. Für mich war es den – gedanklichen – Ausflug wert.

Eintauchen in das Leben in Lissabon - mit all seinen schönen aber auch seinen weniger guten Seiten

annlu am 11.06.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Lissabon wartet mit vielen Titeln auf – doch worauf lässt sich wirklich ein, wer die Stadt besucht oder dort eine Weile wohnt. Abseits des Tourismustroubles taucht der Leser hier in die portugiesische Hauptstadt ein, genießt kurze Anekdoten, in denen Beschreibungen von Sehenswertem und Wissenswertem mit dem lissabon´schen Lebensgefühl und persönlichen Erlebnissen des Autors vermischt werden. Das Buch ist kein Reiseführer, gibt selten Tipps, sondern vielmehr Einblicke in ein Lissabon abseits typischer Reiseerlebnisse. Der Autor hat selbst in Lissabon gelebt und damit auch die Seiten der Stadt erlebt, die ein ambivalentes Verhältnis zu ihr hervorgerufen haben. In seinen Beschreibungen bezieht er den Leser direkt mit ein. Mit ihm geht man ins Gasthaus, rechnet dabei die Behäbigkeit der Kellner mit ein und beweist zwangsläufig Geduld, besucht authentische Fadosänger, die sich nichts aus der neuen Renaissance des Gesangs machen, taucht in die Geschichte der Stadt ebenso ein, wie man sich über die Tücken der Mietwohnung/Streiks/besonderen Logik der Einwohner ärgert. Dabei bewegt man sich durch das historische Lissabon, durch das touristisch überlaufene genauso, wie durch Viertel, die gerade wieder hip werden und solche, die von Touristen eher ausgelassen werden. Veränderung steht der Beständigkeit gegenüber – historisch Gewachsenes den neuen, schnelllebigen Zeiten. Der Autor trifft sich mit Bekannten, nimmt zufällige Begegnungen auf, um sein Wissen über die Stadt wiederzugeben oder bietet dem Leser nähere Einblicke, in dem er die Personen aufsucht, die hinter den touristischen Zielen stehen. Die Eindrücke, die hier geboten werden, sind sehr vielfältig und oft durch persönlich Erlebtes geprägt. Eine kurze Episode im Eisenwarenladen etwa oder ein Gespräch mit dem Lieblingsbarbesitzer sind nicht typisch für Reise-/Stadtbeschreibungen. Und doch zeigen sie dem Leser eine der zahlreichen Facetten der Stadt und ihrer Einwohner. Ob eine Reise einen besseren Eindruck der Hauptstadt Portugals bieten würde, sei dahingestellt. Für mich kam jedenfalls das Gefühl heraus, dass man bestimmte Aspekte als Gast (und sei es auch ein solcher, der länger in Lissabon lebt) nie ganz nachvollziehen kann. Umso mehr haben mich die ambivalenten Beschreibungen interessiert, diejenigen, die auch mal die Geduld des Autors auf die Probe stellen, die gegen seine Einstellungen stehen und die sich nicht auf Wissen und Angelesenes beziehen. Fazit: Als Reiseführer ist das Buch nicht geeignet und auch gar nicht geplant. Vielmehr bekommt der Leser eine Mischung aus Wissenswertem über die Stadt (was bei einem Reiseführer wohl ebenso ist) gepaart mit Eindrücken und kurzen Episoden aus dem Leben in Lissabon. Für mich war es den – gedanklichen – Ausflug wert.

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