Läuft bei mir (nicht) - Wie du deiner Depression auf die Nerven gehst

Läuft bei mir (nicht) - Wie du deiner Depression auf die Nerven gehst

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Beschreibung

Das Leben wäre so einfach, wenn es nicht so schwer wäre. Der Moment, in dem ein Herz bricht, kann kurz sein. Der Weg aus dem Herzschmerz heraus unglaublich lang. Bella Mackie liegt am Boden: Sie ist Ende zwanzig, in ihrer Ehe gerade gescheitert und kämpft mit tief verwurzelten Ängsten und Depressionen. Bis sie eines Tages einfach aufsteht und losläuft. Erst schleppend, dann immer leichtfüßiger.
Schonungslos ehrlich erzählt Bella, wie sie so lange lief, bis ihrer Depression die Puste ausging: Vom erlösenden Moment, wenn man nicht mehr weiß, ob einem nun Tränen oder Schweißtropfen übers Gesicht laufen. Dabei war Sport so ziemlich das Letzte, was ihr zuvor bei all den Zweifeln und Ängsten durch den Kopf ging …

Bella Mackie ist eine britische Journalistin. Sie schreibt u.a. für die Vogue, das Vice Magazine und den Guardian. »Läuft bei mir [nicht]« (Jog On«) ist ihr erstes Buch, das es auf Anhieb auf Platz 2 der Sunday-Times-Bestellerliste schaffte - direkt nach Michelle Obama.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3,2 cm

Gewicht

376 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.02.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3,2 cm

Gewicht

376 g

Auflage

1

Originaltitel

Jog On

Übersetzer

Johanna Wais

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95967-391-4

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Klare Leseempfehlung

Christina Amberg aus Stuttgart am 14.03.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein Eindruck: Zitat (S. 14): „Trotz meiner sorgfältigen Strategien und Vorsichtsmaßnahmen (im Klartext: absolute Kontrolle über alles und irrationales Denken an allen Ecken und Enden – wie gesagt, eine echte Spaßkanone auf Partys) war nun das Schlimmste eingetreten. Das System, das ich mir seit meiner Kindheit aufgebaut hatte, hatte mich weder vor Schmerz, noch vor Demütigung geschützt. Im Gegenteil, es hat sie sogar in hohem Maße befördert.“ Wie der Klappentext verrät, ist Bella Mackie ziemlich schonungslos, während sie dem Leser erzählt, wie sich die ersten Anzeichen ihrer Krankheit schon in ihrer Kindheit zeigten, wie sie Bewältigungsstrategien nutzte, die es nicht besser, sondern schlimmer machten oder wann und wie sie anfing umzudenken. Mir gelang der Einstieg in das Buch sehr gut und ich mochte den Schreibstil und die Art und Weise der Autorin sehr. Das Buch ließ sich leicht lesen und ich kam zügig voran. Was mir auch gut gefiel, war die sarkastische Ader, die hin und wieder da miteingeflossen ist. Allerdings kann mir gut vorstellen, dass es evtl. Leser gibt, die diese Art vielleicht nicht mögen und sich evtl. angegriffen fühlen könnten. Man merkt aber, dass es die Autorin in keiner Weise böse meint, sondern dass das ihre Art ist, wie sie mit der Krankheit umgeht. Sie vermittelt in ihrem Buch ziemlich gut, wie es den meisten Betroffenen von Angststörungen geht, so dass auch ein gesunder Mensch dies eigentlich gut nachvollziehen kann. Außerdem erwähnt sie auch ein paar Möglichkeiten, wie man sich als Betroffener helfen lassen kann. So locker flockig, wie die Autorin schreibt, ist das Thema allerdings nicht. Man spürt während des Lesens deutlich, dass sie keine leichte Zeit hatte und ziemlich am Ende war. Das sie aber nun, u. a. durch das Laufen, ihren Weg gefunden hat, mit ihrer Krankheit klarzukommen und damit zu leben. Da ich mich sehr für das Thema Psychologie interessiere und schon einiges gelesen habe, habe ich zu dem Thema nicht viel Neues hier erfahren, aber ich fand das Buch doch recht interessant, da ich bisher selten solche Bücher von Betroffenen gelesen habe und fand es zu keinem Zeitpunkt langweilig oder zu langatmig. Fazit: Ein sehr interessantes Buch über das Laufen gepaart mit psychischen Krankheiten. Auch wenn es für mich nicht viel Neues beinhaltete, fand ich es sehr interessant ein „Fachbuch“ aus der Sicht eines Betroffenen zu lesen. Ein Buch, das trotz ernstem Thema locker flockig lesbar ist, ein wenig mit Sarkasmus glänzt (den man hier eindeutig mögen sollte) und den Betroffenen ein Gefühl gibt, endlich mal verstanden zu werden oder einem gesunden Menschen klar und deutlich zu vermittelt, wie es Patienten mit Angststörungen geht. Klare Leseempfehlung.

Klare Leseempfehlung

Christina Amberg aus Stuttgart am 14.03.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein Eindruck: Zitat (S. 14): „Trotz meiner sorgfältigen Strategien und Vorsichtsmaßnahmen (im Klartext: absolute Kontrolle über alles und irrationales Denken an allen Ecken und Enden – wie gesagt, eine echte Spaßkanone auf Partys) war nun das Schlimmste eingetreten. Das System, das ich mir seit meiner Kindheit aufgebaut hatte, hatte mich weder vor Schmerz, noch vor Demütigung geschützt. Im Gegenteil, es hat sie sogar in hohem Maße befördert.“ Wie der Klappentext verrät, ist Bella Mackie ziemlich schonungslos, während sie dem Leser erzählt, wie sich die ersten Anzeichen ihrer Krankheit schon in ihrer Kindheit zeigten, wie sie Bewältigungsstrategien nutzte, die es nicht besser, sondern schlimmer machten oder wann und wie sie anfing umzudenken. Mir gelang der Einstieg in das Buch sehr gut und ich mochte den Schreibstil und die Art und Weise der Autorin sehr. Das Buch ließ sich leicht lesen und ich kam zügig voran. Was mir auch gut gefiel, war die sarkastische Ader, die hin und wieder da miteingeflossen ist. Allerdings kann mir gut vorstellen, dass es evtl. Leser gibt, die diese Art vielleicht nicht mögen und sich evtl. angegriffen fühlen könnten. Man merkt aber, dass es die Autorin in keiner Weise böse meint, sondern dass das ihre Art ist, wie sie mit der Krankheit umgeht. Sie vermittelt in ihrem Buch ziemlich gut, wie es den meisten Betroffenen von Angststörungen geht, so dass auch ein gesunder Mensch dies eigentlich gut nachvollziehen kann. Außerdem erwähnt sie auch ein paar Möglichkeiten, wie man sich als Betroffener helfen lassen kann. So locker flockig, wie die Autorin schreibt, ist das Thema allerdings nicht. Man spürt während des Lesens deutlich, dass sie keine leichte Zeit hatte und ziemlich am Ende war. Das sie aber nun, u. a. durch das Laufen, ihren Weg gefunden hat, mit ihrer Krankheit klarzukommen und damit zu leben. Da ich mich sehr für das Thema Psychologie interessiere und schon einiges gelesen habe, habe ich zu dem Thema nicht viel Neues hier erfahren, aber ich fand das Buch doch recht interessant, da ich bisher selten solche Bücher von Betroffenen gelesen habe und fand es zu keinem Zeitpunkt langweilig oder zu langatmig. Fazit: Ein sehr interessantes Buch über das Laufen gepaart mit psychischen Krankheiten. Auch wenn es für mich nicht viel Neues beinhaltete, fand ich es sehr interessant ein „Fachbuch“ aus der Sicht eines Betroffenen zu lesen. Ein Buch, das trotz ernstem Thema locker flockig lesbar ist, ein wenig mit Sarkasmus glänzt (den man hier eindeutig mögen sollte) und den Betroffenen ein Gefühl gibt, endlich mal verstanden zu werden oder einem gesunden Menschen klar und deutlich zu vermittelt, wie es Patienten mit Angststörungen geht. Klare Leseempfehlung.

Laufen gegen die Depression

Mareike Kollenbrandt aus Titz am 01.04.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Sport soll ja im Allgemeinen gut sein gegen negative Verstimmungen und Depressionen. Wer allerdings schon mal mit diesen fiesen Zeitgenossen zu tun hatte, weiß das dass nicht so einfach ist und der Weg von der Depression zu Sport ein sehr schwieriger sein kann. Bella ist Ende 20, ihre Ehe ist vorbei und Ängste und Depressionen bestimmen ihr Leben. Und auch bei ihr war das Aufstehen alles andere als einfach. Beim ersten Mal dauerte ihr Laufprogramm grade mal ein paar Minuten. Aber sie blieb dran und mit der Zeit wurde es tatsächlich immer besser. Ein Buch das allen Mut macht, die mit Ängsten , Depressionen oder anderen psychischen Problemen zu kämpfen haben. Vielen Dank dafür!

Laufen gegen die Depression

Mareike Kollenbrandt aus Titz am 01.04.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Sport soll ja im Allgemeinen gut sein gegen negative Verstimmungen und Depressionen. Wer allerdings schon mal mit diesen fiesen Zeitgenossen zu tun hatte, weiß das dass nicht so einfach ist und der Weg von der Depression zu Sport ein sehr schwieriger sein kann. Bella ist Ende 20, ihre Ehe ist vorbei und Ängste und Depressionen bestimmen ihr Leben. Und auch bei ihr war das Aufstehen alles andere als einfach. Beim ersten Mal dauerte ihr Laufprogramm grade mal ein paar Minuten. Aber sie blieb dran und mit der Zeit wurde es tatsächlich immer besser. Ein Buch das allen Mut macht, die mit Ängsten , Depressionen oder anderen psychischen Problemen zu kämpfen haben. Vielen Dank dafür!

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