Märchen aus meinem Luftschutzkeller

Märchen aus meinem Luftschutzkeller

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2019

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,5/13,2/2,5 cm

Beschreibung

Rezension

„Der Roman ist in einer sehr feinsinnigen Sprache verfasst, die bei aller Ironie nicht karikiert, sondern den Hausbewohnern Empathie angedeihen lässt. Es ist der erste ins Deutsche übersetzte Roman von Tschupa, hoffentlich folgen andere; sozialkritische Literatur kann es, Teufel noch mal, gar nicht genug geben.“
neues deutschland, Mario Pschera
„Der Autor ruft eine erstaunliche atmosphärische Bandbreite auf, die von euphorisch über tragikomisch bis hin zu absurd und tief ernsthaft reicht. Auch sprachlich zieht Tschupa, der auch Lyrik verfasst, alle möglichen Register, in denen aber immer ein rotzig-punkiger Ton mitschwingt.“
Der Standard ALBUM, Ingo Petz
„humorvoll, melancholisch“
Die Presse am Sonntag, Jutta Sommerbauer
„Ein von absurder Komik getragener, herausragender Erzählband …“
Börsenblatt
„ein bunter Reigen exzentrischer Figuren und skurriler Ereignisse“
ekz. Bibliotheksservice, Dorothea Trottenberg
„ein schillerndes sprachliches wie auch thematisches Mosaik“
literaturkritik.de, Daniel Henseler
„grandios konzipiert und sprachlich sehr überzeugend“
feinerbuchstoff.com, Alexandra Wögerbauer-Flicker
„Oleksij Tschupas ,Märchen aus meinem Luftschutzkeller‘ überzeugen durch eine emotionale Bandbreite, die von Passivität und Depression über Zuversicht und Aktionismus bis hin zu Euphorie reicht. Damit einher geht eine Stilmischung, die zahlreiche Register abdeckt: Manches ist ironisch und witzig, anderes kommt zärtlich und einfühlsam daher. Dann wieder dominiert das Absurde oder gar ein brutaler Jargon. Da und dort findet sich auch Unheimliches, Magisches ... Alles zusammen erschafft ein schillerndes sprachliches wie auch thematisches Mosaik, das aber durch die gegebene Einheit von Ort und Zeit stets zusammengehalten wird.“
literaturkritik.de, Daniel Henseler
„Oleksij Tschupa überzeugt mit einer bildstarken pulsierenden Sprache ... Die Geschichten des Romans entlarven die Absurdität des menschlichen Lebens radikal, die Direktheit, mit der Oleksij Tschupa erzählt, hat etwas Schonungsloses und weckt gleichzeitig das Interesse für das Haus und die darin wohnenden Menschen in einem brütend heißen Juli im Donbass.“
Der Hotlistblog, Liliane Studer

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2019

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,5/13,2/2,5 cm

Gewicht

331 g

Originaltitel

Kazki mogo bomboschovišža

Übersetzt von

Claudia Dathe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7253-3

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Die Ost-Ukraine vor dem Krieg

Forti am 13.01.2020

Bewertungsnummer: 1283501

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Märchen aus meinem Luftschutzkeller" ist das erste Buch des ukrainischen Schriftstellers Oleksij Tschupa, das auf Deutsch erscheint. Die einzelnen Kapitel beziehen sich immer auf eine andere Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Ost-Ukraine. In Form einer Kurzgeschichte wird jeweils das Leben des oder der jeweiligen Bewohner beschrieben. Jedes Kapitel, jeder Bewohner hat seine eigene Geschichte und auch seine eigene Erzählart – sprachlich fand ich das sehr abwechslungsreich. Es versammelt sich hier ein buntes Ensemble an Persönlichkeiten, das einen Querschnitt durch die ukrainische Gesellschaft bildet. Das ganze ist natürlich sehr verdichtet und in dem einen oder anderen Fall vielleicht auch etwas überspitzt dargestellt, aber ich fand es dennoch sehr interessant, auf die Art und Weise Einblick in ein Land zu bekommen, über das die meisten von uns Deutschen doch eher wenig wissen. Ob man das Buch nun als Roman oder Kurzgeschichtensammlung bezeichnet – eine fortlaufende Handlung über das ganze Buch hinweg gibt es jedenfalls nicht. Für mich war das aber auch ok so. Das Buch spielt vor dem Ukraine-Krieg – der schon vor dem Krieg bestehende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine (bzw. zwischen Russischstämmigen und Ukrainern) wird hier auch nur minimal angedeutet. Für mich erklärt dieses Buch also nicht den Krieg, war aber dennoch ein interessanter Einblick in ein eher fremdes Land.
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Die Ost-Ukraine vor dem Krieg

Forti am 13.01.2020
Bewertungsnummer: 1283501
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Märchen aus meinem Luftschutzkeller" ist das erste Buch des ukrainischen Schriftstellers Oleksij Tschupa, das auf Deutsch erscheint. Die einzelnen Kapitel beziehen sich immer auf eine andere Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Ost-Ukraine. In Form einer Kurzgeschichte wird jeweils das Leben des oder der jeweiligen Bewohner beschrieben. Jedes Kapitel, jeder Bewohner hat seine eigene Geschichte und auch seine eigene Erzählart – sprachlich fand ich das sehr abwechslungsreich. Es versammelt sich hier ein buntes Ensemble an Persönlichkeiten, das einen Querschnitt durch die ukrainische Gesellschaft bildet. Das ganze ist natürlich sehr verdichtet und in dem einen oder anderen Fall vielleicht auch etwas überspitzt dargestellt, aber ich fand es dennoch sehr interessant, auf die Art und Weise Einblick in ein Land zu bekommen, über das die meisten von uns Deutschen doch eher wenig wissen. Ob man das Buch nun als Roman oder Kurzgeschichtensammlung bezeichnet – eine fortlaufende Handlung über das ganze Buch hinweg gibt es jedenfalls nicht. Für mich war das aber auch ok so. Das Buch spielt vor dem Ukraine-Krieg – der schon vor dem Krieg bestehende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine (bzw. zwischen Russischstämmigen und Ukrainern) wird hier auch nur minimal angedeutet. Für mich erklärt dieses Buch also nicht den Krieg, war aber dennoch ein interessanter Einblick in ein eher fremdes Land.

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Skurrile Episoden aus den einzelnen Leben eines Mehrpateienhaus.

Miro aus Wels am 31.10.2019

Bewertungsnummer: 1261971

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Haus in Makijiwka in der südlichen Ukraine steht hier im Zentrum des Geschehens. Erdgeschoss, erster, zweiter und dritter Stock. Jeweils drei Wohnungen und ihre BewohnerInnen. Wie Kurzgeschichten lesen sich die einzelnen Schicksale, die in einem brütend heißen Sommer ihr Dasein fristen. Die Hausbewohner haben wenig miteinander zu tun. Ihr einziger Berührungspunkt ist ihre Adresse. Es kümmert sie nicht, was in den anderen Wohnungen geschieht. Außer es lässt sich nicht ignorieren, so wie die alte Labuha aus Wohnung 12, die ständig feiert, zu viel trinkt und immer macht, was sie will, denn sie steht unter dem Schutz eines hochrangigen Politikers. Es gibt eine Wohngemeinschaft aus Kleinganoven, die zufällig zu Geld gekommen sind und jetzt ein Denkmal bauen möchten. Es gibt Kinder, die aufs Erwachsenwerden warten und alte Menschen, die aufs Sterben warten. Es gibt Liebe in diesem Haus und Ausweglosigkeit, Sprachlosigkeit und wiedergefunde Sprache, Freude und Leid, Gemeinschaft und Einsamkeit, Hoffnung und böse Träume. Oleksij Tschupas Figuren sind zum Teil sehr extrem. Es sind skurrile Charaktere mit ganz besonderen Vorstellungen und Ideen. Sie geben dem Buch einen Hauch Absurdität. Das Buch lässt sich am besten mit Punkrock vergleichen: es ist laut, es pulsiert vor Leben und es gibt nichts, was es nicht gibt!
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Skurrile Episoden aus den einzelnen Leben eines Mehrpateienhaus.

Miro aus Wels am 31.10.2019
Bewertungsnummer: 1261971
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Haus in Makijiwka in der südlichen Ukraine steht hier im Zentrum des Geschehens. Erdgeschoss, erster, zweiter und dritter Stock. Jeweils drei Wohnungen und ihre BewohnerInnen. Wie Kurzgeschichten lesen sich die einzelnen Schicksale, die in einem brütend heißen Sommer ihr Dasein fristen. Die Hausbewohner haben wenig miteinander zu tun. Ihr einziger Berührungspunkt ist ihre Adresse. Es kümmert sie nicht, was in den anderen Wohnungen geschieht. Außer es lässt sich nicht ignorieren, so wie die alte Labuha aus Wohnung 12, die ständig feiert, zu viel trinkt und immer macht, was sie will, denn sie steht unter dem Schutz eines hochrangigen Politikers. Es gibt eine Wohngemeinschaft aus Kleinganoven, die zufällig zu Geld gekommen sind und jetzt ein Denkmal bauen möchten. Es gibt Kinder, die aufs Erwachsenwerden warten und alte Menschen, die aufs Sterben warten. Es gibt Liebe in diesem Haus und Ausweglosigkeit, Sprachlosigkeit und wiedergefunde Sprache, Freude und Leid, Gemeinschaft und Einsamkeit, Hoffnung und böse Träume. Oleksij Tschupas Figuren sind zum Teil sehr extrem. Es sind skurrile Charaktere mit ganz besonderen Vorstellungen und Ideen. Sie geben dem Buch einen Hauch Absurdität. Das Buch lässt sich am besten mit Punkrock vergleichen: es ist laut, es pulsiert vor Leben und es gibt nichts, was es nicht gibt!

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von Oleksij Tschupa

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