Wintergeschichten

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Beschreibung

Ein Tannenbaum des Schicksals, der die Gaben verteilt, eine Schlittenfahrt, feiertägliche Erregung, Könige-Spiel, Wodka, Kaviar und Lachs: Tiefer Winter herrscht in diesen einzigartigen Geschichten, die gerade durch ihre klare Sprache besonders ergreifend sind: »Wenn der erste Schnee fällt, am Tag der ersten Schlittenfahrt, ist es angenehm, die weiße Erde, die weißen Dächer zu sehen, es atmet sich weich und wunderbar, und dann erinnert man sich an die Jugendjahre.«

Anton Cechov wurde 1860 in Taganrog, Südrussland, geboren, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und studierte dank eines Stipendiums in Moskau Medizin. Den Arztberuf übte Cechov nur kurze Zeit aus. Der Erfolg seiner Theaterstücke und Erzählungen machte ihn finanziell unabhängig. Seine Lungentuberkulose jedoch erzwang immer häufigere Aufenthalte in südlichem Klima, so dass Cechov auf die Krim übersiedelte. 1901 heiratete er die Schauspielerin Olga Knipper. Er starb 1904 in Badenweiler.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2019

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.10.2019

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2,2 cm

Gewicht

283 g

Auflage

2. Auflage

Übersetzer

Peter Urban

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07076-7

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Interessant und stimmungsvoll

Circlestones Books Blog am 16.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Von unseren Füßen bis hinab zur Erde erstreckt sich eine abschüssige Fläche, in der sich die Sonne betrachtet wie in einem Spiegel. An unserer Seite ein kleiner Schlitten, mit hellrotem Stoff ausgeschlagen.“ (Zitat Seite 17) Inhalt Dieses Buch enthält fünfundzwanzig Erzählungen von Anton Čechov. Es sind Geschichten, die in der Winterzeit spielen. Von der Entstehung her finden wir in dieser Sammlung frühe Erzählungen, entstanden zwischen 1880 und 1887, und Texte aus den späten Schaffensjahren von 1889 bis 1903. Thema und Handlung In diesen Geschichten, geschrieben in einer klaren Erzählsprache, erleben wir Schlittenfährten durch den tiefen Schnee und die Kälte des russischen Winters, aber auch fröhliche, üppige Feste zwischen gesellschaftlichen Pflichten und diversen Wirrnissen und persönlichen Eitelkeiten. Auch die tiefe Kluft zwischen Armut und Reichtum ist ein Thema dieser Geschichten, die eines gemeinsam haben: sie alle spielen in der einsamen, winterlichen Landschaft, in abgelegenen Dörfern und Kleinstädten der russischen Provinz. Es ist eine interessante Vielfalt von Charakteren und ihren Erlebnissen, von Alltagssituationen, Verhalten und Gefühlen, die Čechov aufzeigt, in einer Bandbreite zwischen komisch, traurig und hoffnungsvoll, aber immer knapp und realistisch. Oft ist es nur eine Episode, das Ende ist offen. Ausgewählt wurden die Erzählungen von Christine Stemmermann, wobei mir auch die Reihenfolge besonders gut gefällt, es beginnt mit Schlittenfahrten zu Winterbeginn, führt zu den besonderen Tagen vor Weihnachten, zum Fest selbst und schließt mit dem Jahreswechsel, den ersten Tagen des neuen Jahres. Der letzte Text, „“Die Dame mit dem Hündchen“, spielt zu Beginn im Sommer und ist eine seiner bekanntesten Geschichten. Alle Geschichten wurden von Peter Urban neu übersetzt und sind überzeugend angenehm zu lesen. Fazit Eine interessante, stimmungsvolle Sammlung von fünfundzwanzig Erzählungen von Anton Čechov, die uns in kalte, schneereiche russische Winter Ende des 19. Jahrhunderts entführen.

Interessant und stimmungsvoll

Circlestones Books Blog am 16.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Von unseren Füßen bis hinab zur Erde erstreckt sich eine abschüssige Fläche, in der sich die Sonne betrachtet wie in einem Spiegel. An unserer Seite ein kleiner Schlitten, mit hellrotem Stoff ausgeschlagen.“ (Zitat Seite 17) Inhalt Dieses Buch enthält fünfundzwanzig Erzählungen von Anton Čechov. Es sind Geschichten, die in der Winterzeit spielen. Von der Entstehung her finden wir in dieser Sammlung frühe Erzählungen, entstanden zwischen 1880 und 1887, und Texte aus den späten Schaffensjahren von 1889 bis 1903. Thema und Handlung In diesen Geschichten, geschrieben in einer klaren Erzählsprache, erleben wir Schlittenfährten durch den tiefen Schnee und die Kälte des russischen Winters, aber auch fröhliche, üppige Feste zwischen gesellschaftlichen Pflichten und diversen Wirrnissen und persönlichen Eitelkeiten. Auch die tiefe Kluft zwischen Armut und Reichtum ist ein Thema dieser Geschichten, die eines gemeinsam haben: sie alle spielen in der einsamen, winterlichen Landschaft, in abgelegenen Dörfern und Kleinstädten der russischen Provinz. Es ist eine interessante Vielfalt von Charakteren und ihren Erlebnissen, von Alltagssituationen, Verhalten und Gefühlen, die Čechov aufzeigt, in einer Bandbreite zwischen komisch, traurig und hoffnungsvoll, aber immer knapp und realistisch. Oft ist es nur eine Episode, das Ende ist offen. Ausgewählt wurden die Erzählungen von Christine Stemmermann, wobei mir auch die Reihenfolge besonders gut gefällt, es beginnt mit Schlittenfahrten zu Winterbeginn, führt zu den besonderen Tagen vor Weihnachten, zum Fest selbst und schließt mit dem Jahreswechsel, den ersten Tagen des neuen Jahres. Der letzte Text, „“Die Dame mit dem Hündchen“, spielt zu Beginn im Sommer und ist eine seiner bekanntesten Geschichten. Alle Geschichten wurden von Peter Urban neu übersetzt und sind überzeugend angenehm zu lesen. Fazit Eine interessante, stimmungsvolle Sammlung von fünfundzwanzig Erzählungen von Anton Čechov, die uns in kalte, schneereiche russische Winter Ende des 19. Jahrhunderts entführen.

Schöne Einstimmung auf den Winter und Weihnachten

Buecherseele79 am 27.12.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch sind 25 Geschichten über den Winter, die Weihnachtzeit im russischen Land von Anton Cechov erschienen, sie eigenen sich also fast als kleinen Leseadventskalender bis nach Weihnachten. Ich persönlich habe bisher keine Geschichten oder Bücher des Autors gelesen, muss aber gestehen dass seine Geschichten zum Winter mich erheitert haben, fasziniert, es ist auch vieles mit Humor sowie zum Nachdenken umgesetzt. Herausragend ist seine Art des Schreibens sowie des Erzählens. Der Autor bringt einem den kalten und oft unerbittlichen Winter näher mit seinem Schnee, seinem Frost, die kalten Nächte, die Schneestürme, die Gefahren die in solch Temperaturen liegen. Man kuschelt sich dann noch tiefer in seine eigene Decke und genießt Tee und Buch umso mehr. In seinem Buch wirft der Autor ein Licht auf jede Gestalt, ob arm oder reich, ob sie in einem kleinen Dorf leben, in einer großen Stadt, große Familien oder alleine, Pflichtgefühl oder Freiheiten, sie alle erleben verschiedene Dinge im Winter, vor Weihnachten, während oder danach. Und während einige Geschichten zum Lachen sind, so sind andere wiederum da um selbst über eigene Dinge nachzudenken. Leicht hat es in den Geschichten keiner, jeder wird von gewissen Dingen geplagt. Interessant fand ich die Gepflogenheiten, die menschliche Darstellung, die Bräuche aus Russland. Interessant umgesetzt war für mich die längere Geschichte „Ein Weiberreich“, etwas gruselig war für mich die Geschichte „Der Zerrspiegel“ und zum lachen und schmunzeln war auf jeden Fall die Geschichte „Neujahrsfolter“ und „Betrüger wider Willen“. Es ist für jeden Leser etwas dabei, dieses Buch erfreut sich am Winter und den Erzählungen dazu. Es macht Lust und große Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres, es weckt Sehnsüchte und Liebe, es lässt einen innehalten und hin und wieder schmunzeln. Für mich selbst ein sehr schönes und vor allem passendes Buch zur Vorweihnachtszeit und jedem Liebhaber von dieser schönsten Jahreszeit sowie dem Winter kann ich dieses Buch ans Herz legen.

Schöne Einstimmung auf den Winter und Weihnachten

Buecherseele79 am 27.12.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch sind 25 Geschichten über den Winter, die Weihnachtzeit im russischen Land von Anton Cechov erschienen, sie eigenen sich also fast als kleinen Leseadventskalender bis nach Weihnachten. Ich persönlich habe bisher keine Geschichten oder Bücher des Autors gelesen, muss aber gestehen dass seine Geschichten zum Winter mich erheitert haben, fasziniert, es ist auch vieles mit Humor sowie zum Nachdenken umgesetzt. Herausragend ist seine Art des Schreibens sowie des Erzählens. Der Autor bringt einem den kalten und oft unerbittlichen Winter näher mit seinem Schnee, seinem Frost, die kalten Nächte, die Schneestürme, die Gefahren die in solch Temperaturen liegen. Man kuschelt sich dann noch tiefer in seine eigene Decke und genießt Tee und Buch umso mehr. In seinem Buch wirft der Autor ein Licht auf jede Gestalt, ob arm oder reich, ob sie in einem kleinen Dorf leben, in einer großen Stadt, große Familien oder alleine, Pflichtgefühl oder Freiheiten, sie alle erleben verschiedene Dinge im Winter, vor Weihnachten, während oder danach. Und während einige Geschichten zum Lachen sind, so sind andere wiederum da um selbst über eigene Dinge nachzudenken. Leicht hat es in den Geschichten keiner, jeder wird von gewissen Dingen geplagt. Interessant fand ich die Gepflogenheiten, die menschliche Darstellung, die Bräuche aus Russland. Interessant umgesetzt war für mich die längere Geschichte „Ein Weiberreich“, etwas gruselig war für mich die Geschichte „Der Zerrspiegel“ und zum lachen und schmunzeln war auf jeden Fall die Geschichte „Neujahrsfolter“ und „Betrüger wider Willen“. Es ist für jeden Leser etwas dabei, dieses Buch erfreut sich am Winter und den Erzählungen dazu. Es macht Lust und große Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres, es weckt Sehnsüchte und Liebe, es lässt einen innehalten und hin und wieder schmunzeln. Für mich selbst ein sehr schönes und vor allem passendes Buch zur Vorweihnachtszeit und jedem Liebhaber von dieser schönsten Jahreszeit sowie dem Winter kann ich dieses Buch ans Herz legen.

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