Die Einsamkeit der Seevögel

Roman

Gøhril Gabrielsen

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Beschreibung

Eine Wissenschaftlerin reist mitten im Winter an den äußersten Zipfel Norwegens, um das Verhalten der Seevögel zu untersuchen.
Ganz allein, umgeben von Schnee, tosendem Meer und rauer Natur, wartet sie auf die Rückkehr der Vögel. Und auf ihren Geliebten, der mit ihr die Einsamkeit teilen will. Doch warum verschiebt er seine Ankunft immer wieder? Woher kommen die seltsamen Geräusche in ihrer Hütte? Und war es der Wind, der ihr in der Dämmerung über den Körper strich, oder ist sie doch nicht allein?

Mit atmosphärischer Sprengkraft und Dichte erzählt Gøhril Gabrielsen von einer Frau, die sich in der Einsamkeit selbst zu verlieren droht - in einer Sprache klar und scharf wie ein Diamant.

Produktdetails

Verkaufsrang 29259
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 12.08.2019
Verlag Insel Verlag
Seitenzahl 170 (Printausgabe)
Dateigröße 2189 KB
Auflage 1. Auflage
Originaltitel Ankomst
Übersetzer Hannah Granz, Hanna Granz
Sprache Deutsch
EAN 9783458763994

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5/5

Sie ist bis ans Ende der Welt geflohen – selbst in dieser Einöde verfolgt sie toxische Männlichkeit. Atemberaubend, verstörend, intensiv.

SternchenBlau am 24.10.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

Wer bei „Die Einsamkeit der Seevögel“ eine pittoreske Naturmediation erwartet, ein Loblied auf die Symbiose von Mensch und Natur, ist hier falsch. Auch, wenn die Naturbeschreibungen der Autorin Gøhril Gabrielen absolut eindrucksvoll sind, ihre Sprache poetisch ist und sich wunderschön liest. Das Buch ist für mich atemberaubender als mancher Thriller, manchmal hat es mir schier die Luft abgeschnürt. Und gerade das Überraschende des Buches hat es für mich so eindrucksvoll gemacht. Die tiefe Bedeutung der Geschichte ist leider ein Spoiler und auch der Grund, warum ich dringend eine Content Note voranstellen muss. Erst recht, weil sich dieses Thema zunächst fast unmerklich einschleicht, bis man als Leser*in nach und nach erst das ganze Ausmaß begreift. Wer solch einer Content Note nicht bedarf und nicht gespoilert werden möchte, sollte nun nicht weiterlesen. CN / Content Note / Triggerwarnung: missbräuchliche, gewalttätige Beziehung, sexuelle Gewalt, PTBS Eine Wissenschaftlerin begibt sich in die Einsamkeit an den äußersten Zipfel von Norwegen, um das Verhalten der Seevögel zu untersuchen, denn diese werden durch die Klimakrise immer weniger. Schon durch diesen Fakt wird klar, dass selbst dieser abgeschiedene Winkel nicht unabhängig ist von dem Treiben der Menschen. Die Ich-Erzählerin ist es erst recht nicht. Sie ist bis ans Ende der Welt geflohen – und selbst in dieser Einöde verfolgt sie toxische Männlichkeit. Es überrascht mich zwar nicht, schockiert mich aber dennoch immer wieder, wenn wie hier deutlich wird, wie normal diese Erfahrung für viele Frauen ist. Die Autorin Gøhril Gabrielen nutzt diese Erfahrungen nicht einfach, um den Plot spannender zu machen oder der Protagonistin eine simple „Backstory-Wound“ zu verpassen, was leider in Literatur und Film noch viel zu oft passiert. Die Autorin beschreibt eine Erfahrung, die das Leben von Frauen und als Frauen gesehenen leider immer noch viel zu häufig ausmacht. Die Protagonistin, stellvertretend für diese gesamte Grupe, wird zu einer gefährdeten Art wie Dreizehenmöwe, Eissturmvogel oder Sturmmöwe. Und so liest sich das dann im Buch: „Darin steht nur ein Satz. Ein kurzer. Mir wird bewusst, dass ich ihn schon viele Male zuvor gelesen und gehört habe, wenn auch in anderen Variationen: Glaub nicht, dass du mir je entkommst.“ Wie die Klimakrise verseucht auch toxische Männlichkeit selbst jenen entrückten Ort. Wenn man sich den Hass gegen Greta Thunberg anhört, merkt man, wie sehr beide immer zusammenhängen. Der Kampf, der der Ich-Erzählerin aufgezwungen wurde, ist nicht der „Men versus Nature“. Die Ich-Erzählerin gibt sich ab und an sexuellen Tagträumen hin, die für mich absolut stimmig in die Erzählung passen. Aber ich kann mir vorstellen, dass diese für einige Leser*innen verstörend wirken können. Ebenso wie der Umgang der Protagonistin mit Mutterschaft, was sich viel aus ihrem Trauma erklärt. Die Autorin umkreist damit ebenso die Frage, warum wir in unserer Gesellschaft anderer Erwartungen haben als an Väter. Das Ende kann man als unbefriedigend empfinden, aber manches Trauma klärt sich vermutlich nie. Fazit „Die Einsamkeit der Seevögel“ finde ich ein sehr wichtiges Buch, poetisch und intensiv, aber auch atemberaubend und verstörend. Darum auf alle Fälle die Content Note beachten. Das Buch ist sicherlich nicht für jede*n etwas, aber ich möchte es wirklich empfehlen. 5 von 5 Sternen.

5/5

Sie ist bis ans Ende der Welt geflohen – selbst in dieser Einöde verfolgt sie toxische Männlichkeit. Atemberaubend, verstörend, intensiv.

SternchenBlau am 24.10.2019
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Wer bei „Die Einsamkeit der Seevögel“ eine pittoreske Naturmediation erwartet, ein Loblied auf die Symbiose von Mensch und Natur, ist hier falsch. Auch, wenn die Naturbeschreibungen der Autorin Gøhril Gabrielen absolut eindrucksvoll sind, ihre Sprache poetisch ist und sich wunderschön liest. Das Buch ist für mich atemberaubender als mancher Thriller, manchmal hat es mir schier die Luft abgeschnürt. Und gerade das Überraschende des Buches hat es für mich so eindrucksvoll gemacht. Die tiefe Bedeutung der Geschichte ist leider ein Spoiler und auch der Grund, warum ich dringend eine Content Note voranstellen muss. Erst recht, weil sich dieses Thema zunächst fast unmerklich einschleicht, bis man als Leser*in nach und nach erst das ganze Ausmaß begreift. Wer solch einer Content Note nicht bedarf und nicht gespoilert werden möchte, sollte nun nicht weiterlesen. CN / Content Note / Triggerwarnung: missbräuchliche, gewalttätige Beziehung, sexuelle Gewalt, PTBS Eine Wissenschaftlerin begibt sich in die Einsamkeit an den äußersten Zipfel von Norwegen, um das Verhalten der Seevögel zu untersuchen, denn diese werden durch die Klimakrise immer weniger. Schon durch diesen Fakt wird klar, dass selbst dieser abgeschiedene Winkel nicht unabhängig ist von dem Treiben der Menschen. Die Ich-Erzählerin ist es erst recht nicht. Sie ist bis ans Ende der Welt geflohen – und selbst in dieser Einöde verfolgt sie toxische Männlichkeit. Es überrascht mich zwar nicht, schockiert mich aber dennoch immer wieder, wenn wie hier deutlich wird, wie normal diese Erfahrung für viele Frauen ist. Die Autorin Gøhril Gabrielen nutzt diese Erfahrungen nicht einfach, um den Plot spannender zu machen oder der Protagonistin eine simple „Backstory-Wound“ zu verpassen, was leider in Literatur und Film noch viel zu oft passiert. Die Autorin beschreibt eine Erfahrung, die das Leben von Frauen und als Frauen gesehenen leider immer noch viel zu häufig ausmacht. Die Protagonistin, stellvertretend für diese gesamte Grupe, wird zu einer gefährdeten Art wie Dreizehenmöwe, Eissturmvogel oder Sturmmöwe. Und so liest sich das dann im Buch: „Darin steht nur ein Satz. Ein kurzer. Mir wird bewusst, dass ich ihn schon viele Male zuvor gelesen und gehört habe, wenn auch in anderen Variationen: Glaub nicht, dass du mir je entkommst.“ Wie die Klimakrise verseucht auch toxische Männlichkeit selbst jenen entrückten Ort. Wenn man sich den Hass gegen Greta Thunberg anhört, merkt man, wie sehr beide immer zusammenhängen. Der Kampf, der der Ich-Erzählerin aufgezwungen wurde, ist nicht der „Men versus Nature“. Die Ich-Erzählerin gibt sich ab und an sexuellen Tagträumen hin, die für mich absolut stimmig in die Erzählung passen. Aber ich kann mir vorstellen, dass diese für einige Leser*innen verstörend wirken können. Ebenso wie der Umgang der Protagonistin mit Mutterschaft, was sich viel aus ihrem Trauma erklärt. Die Autorin umkreist damit ebenso die Frage, warum wir in unserer Gesellschaft anderer Erwartungen haben als an Väter. Das Ende kann man als unbefriedigend empfinden, aber manches Trauma klärt sich vermutlich nie. Fazit „Die Einsamkeit der Seevögel“ finde ich ein sehr wichtiges Buch, poetisch und intensiv, aber auch atemberaubend und verstörend. Darum auf alle Fälle die Content Note beachten. Das Buch ist sicherlich nicht für jede*n etwas, aber ich möchte es wirklich empfehlen. 5 von 5 Sternen.

5/5

Der Sinn und Irrsinn der Einsamkeit

Eine Kundin/ein Kunde aus Leipzig am 16.04.2021

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Der Stil des Hörbuches ist schwer zu beschreiben, im Grunde ohne Pauken und Trompeten aber trotzdem mit viel Knall. Sehnsucht, Trauer, Schmerz, Wut, Schaam, Angst hier kommt alles zusammen und wird vermischt. Das erzeugt beim Höhren einen unglaublichen Sog.

5/5

Der Sinn und Irrsinn der Einsamkeit

Eine Kundin/ein Kunde aus Leipzig am 16.04.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Der Stil des Hörbuches ist schwer zu beschreiben, im Grunde ohne Pauken und Trompeten aber trotzdem mit viel Knall. Sehnsucht, Trauer, Schmerz, Wut, Schaam, Angst hier kommt alles zusammen und wird vermischt. Das erzeugt beim Höhren einen unglaublichen Sog.

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5/5

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Eine Frau fernab jeglicher Zivilisation, wunderschöne Natur, Kälte, Vögel und vor allem eins, sehr viel Zeit. Zeit für die Gedanken, Hoffnungen, Erwartungen und Ängste. Ein stilles, aber sehr intensives, atemberaubendes Buch. Mir hat es unglaublich gut gefallen.
5/5

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