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Die Inseln

Roman

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Beschreibung

Als Deen Datta, Antiquar in Brooklyn, bei einem Besuch in seiner alten Heimat Kalkutta auf eine bengalische Sage um eine Schlangengöttin stößt, lernt er die beiden jungen Männer Tipu und Rafi kennen. Tipu wird bei dem Besuch eines Schreins für die Schlangengöttin von einer Kobra gebissen. Er hat daraufhin seltsame Visionen, Deen wiederum meint, seinen Willen zu verlieren. Ein paar Monate später trifft er Rafi in Venedig wieder: Deen ist als Übersetzer hier, Rafi einer von Hunderten Klimaflüchtlingen. Er wollte gemeinsam mit Tipu noch Europa, doch hat ihn unterwegs verloren.

Deen und Rafi machen sich mithilfe einer Gruppe Aktivisten daran, ihn zu finden – und kommen dabei auch der geheimnisvollen bengalischen Legende auf die Spur.

Amitav Ghosh wurde 1956 in Kalkutta geboren und studierte Geschichte und Sozialanthropologie in Neu-Delhi. Nach seiner Promotion in Oxford unterrichtete er an verschiedenen Universitäten. Mit »Der Glaspalast« gelang dem schon vielfach ausgezeichneten Autor weltweit der große Durchbruch. Zuletzt erschien seine Romantrilogie »Das mohnrote Meer«, »Der rauchblaue Fluss« und »Die Flut des Feuers« (2016) bei Heyne. Ghosh lebt in Indien und den USA..
Rudolf Hermstein, geb. 1940, studierte Sprachen in Germersheim und ist der Übersetzer von u.a. William Faulkner, Allan Gurganus, Doris Lessing, Robert M. Pirsig und Gore Vidal. Er wurde mit dem Literaturstipendium der Stadt München sowie mehrfach mit Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds ausgezeichnet.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

Blessing

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/3,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

Blessing

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/3,8 cm

Gewicht

600 g

Originaltitel

Gun Island

Übersetzer

  • Barbara Heller
  • Rudolf Hermstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-646-7

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Die Warnsignale des Klimawandels

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 20.11.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vordergründig erzählt Amitav Gosh in “Die Inseln” eine spannende Story über die Jagd eines älteren Antiquars nach uralten Mythen und mystischen Symbolen. Gekonnt entwickelt er dabei einen magischen Realismus, in dem giftige Schlangen und bissige Spinnen ihre Symbolkraft entfalten. Doch was wie eine unterhaltsame Indiana Jones-Geschichte beginnt, wandelt sich schnell zu etwas ganz anderem: einem ambitionierten Roman über Klimawandel und Flüchtlingshilfe. Klimatisch nicht gerade vorbildlich lässt Gosh seinen Ich-Erzähler um den halben Erdball jetten, nur um ihn immer wieder mit den Folgen der weltweiten Veränderungen zu konfrontieren. Zwischendurch verweist er auch auf historische Klima-Ereignisse wie die “kleine Eiszeit” im 17. Jahrhundert, die in ganz Europa Hungersnöte, Kriege und schwere politische Verwerfungen nach sich zog. Und wohl kaum zufällig lässt er seinen Roman in Venedig enden, wo die Realität gerade alle Vorhersagen zum Untergang der Stadt überholt. So zeigt Amitav Gosh in “Die Inseln”, dass Mythos und Realität stets miteinander verbunden sind, dass wir trotz veränderter Umstände etwas aus der Geschichte lernen können und dass die Warnsignale des Klimawandels wohl kaum mehr zu überhören sind – und ihre Folgen demnächst unmittelbar vor unserer Haustür stehen könnten.

Die Warnsignale des Klimawandels

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 20.11.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vordergründig erzählt Amitav Gosh in “Die Inseln” eine spannende Story über die Jagd eines älteren Antiquars nach uralten Mythen und mystischen Symbolen. Gekonnt entwickelt er dabei einen magischen Realismus, in dem giftige Schlangen und bissige Spinnen ihre Symbolkraft entfalten. Doch was wie eine unterhaltsame Indiana Jones-Geschichte beginnt, wandelt sich schnell zu etwas ganz anderem: einem ambitionierten Roman über Klimawandel und Flüchtlingshilfe. Klimatisch nicht gerade vorbildlich lässt Gosh seinen Ich-Erzähler um den halben Erdball jetten, nur um ihn immer wieder mit den Folgen der weltweiten Veränderungen zu konfrontieren. Zwischendurch verweist er auch auf historische Klima-Ereignisse wie die “kleine Eiszeit” im 17. Jahrhundert, die in ganz Europa Hungersnöte, Kriege und schwere politische Verwerfungen nach sich zog. Und wohl kaum zufällig lässt er seinen Roman in Venedig enden, wo die Realität gerade alle Vorhersagen zum Untergang der Stadt überholt. So zeigt Amitav Gosh in “Die Inseln”, dass Mythos und Realität stets miteinander verbunden sind, dass wir trotz veränderter Umstände etwas aus der Geschichte lernen können und dass die Warnsignale des Klimawandels wohl kaum mehr zu überhören sind – und ihre Folgen demnächst unmittelbar vor unserer Haustür stehen könnten.

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von Amitav Ghosh

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