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Die Sonnsteins Band 1

Lottes Träume

Roman

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Beschreibung


Wenn die ersten Schneeflocken fallen, beginnen die Träume zu glänzen. Der zauberhafte Auftakt einer außergewöhnlichen Serie.

Als Lotte 1904 in Wien ankommt, ist für sie noch alles neu und fremd. Bisher hat sie mit ihrem Vater in dem kleinen Ort Mürzzuschlag gewohnt und von der großen Stadt nicht viel mitbekommen. Aber ihre Zeit in den Bergen und auf Skiern ist ihr jetzt hilfreich. In dem kleinen Bergsportladen in der Kaiserstraße bekommt sie deshalb gleich eine Anstellung, denn der Skisport ist erst im Kommen, nur die wenigsten kennen sich mit den neuartigen Brettern aus. Dass das auch etwas für Frauen ist, kann man sich schon gar nicht vorstellen. Aber Lotte lässt sich davon nicht beirren, und als dann noch ein junger Herr bei ihr seine Skier bestellt und Gefallen an ihr findet, befürchtet sie, dass das alles nur ein Traum sein könnte …

»Ein Roman zum Träumen vor einer winterlichen Kulisse.« ("Das BLV – Wochenzeitung")

Beate Maly, geboren und aufgewachsen in Wien, arbeitete zunächst als Kindergärtnerin und in der Frühförderung, bevor sie mit dem Schreiben begann. Neben Geschichten für Kinder und pädagogischen Fachbüchern hat sie inzwischen elf historische Romane geschrieben und fünf historische Krimis.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

544

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/4,8 cm

Gewicht

470 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-0732-0

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Spannende und erfrischende Winterlektüre

Bérénice Bernal am 06.07.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wien um die Jahrhunderwende, eine Frau, die ein Sportgeschäft leitet und sich auf Wintersport für Mann und Frau spezialisiert. Als sie auf Empfehlung ihrer Verkäuferin Lotte "Damenskihosen" vermarktet, ist die Angelegenheit sehr skandalös!

Spannende und erfrischende Winterlektüre

Bérénice Bernal am 06.07.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wien um die Jahrhunderwende, eine Frau, die ein Sportgeschäft leitet und sich auf Wintersport für Mann und Frau spezialisiert. Als sie auf Empfehlung ihrer Verkäuferin Lotte "Damenskihosen" vermarktet, ist die Angelegenheit sehr skandalös!

Ein richtig schöner Schmöker!

Monika Schulte aus Hagen am 09.03.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir schreiben das Jahr 1904. Als Lottes Vater plötzlich stirbt, steht sie alleine da. Im beschaulichen und kleinen Ort Mürzzuschlag gibt es keine Zukunft mehr für die junge Frau, die nichts so sehr liebt, als in den Bergen zu wandern und Ski zu fahren. So packt Lotte ihre wenigen Habseligkeiten und fährt nach Wien. Hier hofft sie auf eine Anstellung als Verkäuferin. Mehr oder weniger einem Zufall ist es zu verdanken, dass sie tatsächlich eine Stelle im Bergsportladen von Mizzi Kauba bekommt. Auch Mizzi Kauba liebt den Bergsport. In Lotte sieht sie eine Person, die ihr behilflich sein kann, das Geschäft voranzutreiben. Leicht hat es Lotte jedoch nicht, denn die Konkurrenz ist groß und eine Neiderin befindet sich direkt unter den Kolleginnen. Auch mit der Chefin ist es alles andere als einfach. Schon das kleinste Vergehen wird strengstens bestraft. Lotte verliebt sich in Jakob Sonnstein, einem jungen Arzt, der sich in einem Hospital um kranke Kinder kümmert, manchmal mehr, als sein Chef es gerne sehen würde. Auch Jakob fühlt sich zu Lotte hingezoge, doch Jakob ist bereits mit der besten Freundin seiner Schwester verlobt und die Familie ist auf deren Mitgift angewiesen. "Lottes Träume" - ein richtig schöner Schmöker über zwei Frauen, die mehr sein wollen, als nur das Anhängsel eines Ehemannes. Sie wollen selbständig sein. Sie wollen ihr eigenes Geld verdienen. Sie wollen ihre Träume leben. Alles andere als einfach in einer Zeit, in der die Männer über alles bestimmen. Frauen auf Skiern? In Hosen?! Ein Skandal! Der Roman, nicht nur eine Geschichte aus einer vergangenen Zeit, sondern auch ein hervorragendes Sittengemälde einer Zeit, die uns nur noch aus Geschichtsbüchern bekannt ist. Mizzi Kauba ist übrigens eine historisch verbürgte Person. "Lottes Träume" - der erste Teil einer Reihe und garantiert ein kurzweiliges Lesevergnügen!

Ein richtig schöner Schmöker!

Monika Schulte aus Hagen am 09.03.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir schreiben das Jahr 1904. Als Lottes Vater plötzlich stirbt, steht sie alleine da. Im beschaulichen und kleinen Ort Mürzzuschlag gibt es keine Zukunft mehr für die junge Frau, die nichts so sehr liebt, als in den Bergen zu wandern und Ski zu fahren. So packt Lotte ihre wenigen Habseligkeiten und fährt nach Wien. Hier hofft sie auf eine Anstellung als Verkäuferin. Mehr oder weniger einem Zufall ist es zu verdanken, dass sie tatsächlich eine Stelle im Bergsportladen von Mizzi Kauba bekommt. Auch Mizzi Kauba liebt den Bergsport. In Lotte sieht sie eine Person, die ihr behilflich sein kann, das Geschäft voranzutreiben. Leicht hat es Lotte jedoch nicht, denn die Konkurrenz ist groß und eine Neiderin befindet sich direkt unter den Kolleginnen. Auch mit der Chefin ist es alles andere als einfach. Schon das kleinste Vergehen wird strengstens bestraft. Lotte verliebt sich in Jakob Sonnstein, einem jungen Arzt, der sich in einem Hospital um kranke Kinder kümmert, manchmal mehr, als sein Chef es gerne sehen würde. Auch Jakob fühlt sich zu Lotte hingezoge, doch Jakob ist bereits mit der besten Freundin seiner Schwester verlobt und die Familie ist auf deren Mitgift angewiesen. "Lottes Träume" - ein richtig schöner Schmöker über zwei Frauen, die mehr sein wollen, als nur das Anhängsel eines Ehemannes. Sie wollen selbständig sein. Sie wollen ihr eigenes Geld verdienen. Sie wollen ihre Träume leben. Alles andere als einfach in einer Zeit, in der die Männer über alles bestimmen. Frauen auf Skiern? In Hosen?! Ein Skandal! Der Roman, nicht nur eine Geschichte aus einer vergangenen Zeit, sondern auch ein hervorragendes Sittengemälde einer Zeit, die uns nur noch aus Geschichtsbüchern bekannt ist. Mizzi Kauba ist übrigens eine historisch verbürgte Person. "Lottes Träume" - der erste Teil einer Reihe und garantiert ein kurzweiliges Lesevergnügen!

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von Beate Maly

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Birgit Matthews

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5/5

Starke Frauen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die junge Lotte Seidl verlässt nach dem Tod ihres geliebten Vaters die steirischen Berge und macht sich auf nach Wien um dort Arbeit zu finden. Sie findet eine Anstellung bei Mizzi Langer-Kauba, der Geschäftsinhaberin eines Sportladens. Lotte, die von ihrem Vater schon früh in die Kunst des Schifahrens eingeführt wurde, hat in Wien mit vielen Anfeindungen zu kämpfen. Der Bergsport und Schisport Anfang des 20. Jahrhunderts war rein den Männern zugänglich. Frauen, die in Hosen Berge auf zwei Brettern runterrutschen waren einfach nur skandalös. Und so kreiert Lotte gemeinsam mit ihrer Chefin Schimode für Frauen. Hosen mit einem knielangen Rock darüber. Niemand will jedoch ihre Kreationen herstellen. Der Roman ist voll von historischen Fakten wie z. Bsp. das erste stattfindende alpine Schirennen am Muckenkogel, bei dem die erste Frau antreten durfte. Auch werden die gesellschaftlichen Verhältnisse und Zustände Österreichs um 1900 sehr eindrucksvoll dargestellt. Der Bau der Ringstraße, das erste Einkaufszentrum mit Rolltreppe, der aufkommende Hass gegen Juden, Armut auf den Straßen und der Kampf der Frauen um Anerkennung und Gleichberechtigung. Ich freue mich auf eine Fortsetzung.
5/5

Starke Frauen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die junge Lotte Seidl verlässt nach dem Tod ihres geliebten Vaters die steirischen Berge und macht sich auf nach Wien um dort Arbeit zu finden. Sie findet eine Anstellung bei Mizzi Langer-Kauba, der Geschäftsinhaberin eines Sportladens. Lotte, die von ihrem Vater schon früh in die Kunst des Schifahrens eingeführt wurde, hat in Wien mit vielen Anfeindungen zu kämpfen. Der Bergsport und Schisport Anfang des 20. Jahrhunderts war rein den Männern zugänglich. Frauen, die in Hosen Berge auf zwei Brettern runterrutschen waren einfach nur skandalös. Und so kreiert Lotte gemeinsam mit ihrer Chefin Schimode für Frauen. Hosen mit einem knielangen Rock darüber. Niemand will jedoch ihre Kreationen herstellen. Der Roman ist voll von historischen Fakten wie z. Bsp. das erste stattfindende alpine Schirennen am Muckenkogel, bei dem die erste Frau antreten durfte. Auch werden die gesellschaftlichen Verhältnisse und Zustände Österreichs um 1900 sehr eindrucksvoll dargestellt. Der Bau der Ringstraße, das erste Einkaufszentrum mit Rolltreppe, der aufkommende Hass gegen Juden, Armut auf den Straßen und der Kampf der Frauen um Anerkennung und Gleichberechtigung. Ich freue mich auf eine Fortsetzung.

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Frauen und Skisport – ein Skandal ?!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die begeisterte Bergsportlerin und Skifahrerin Lotte, behütet aufgewachsen in einem kleinen Bergdorf in Tirol, kommt in die große Stadt Wien..... – an sich wäre dieser Plot noch nicht weiter beachtenswert, wenn wir nicht das Jahr 1904 schreiben würden. Frauen, die Skifahren und Bergsteigen – unmöglich, ja ein Skandal! Doch Lottes Traum, diese Sportarten auch für Frauen gesellschaftsfähig zu machen, bekommt tatkräftige Unterstützung durch die ambitionierte Geschäftsfrau Mizzi Kauba, in deren Geschäft sie ihre erste Anstellung antritt. Beate Maly, eine ohnehin im Genre des historischen Romans erfahrene Schriftstellerin, zeichnet in diesem Roman mit leichter Hand das Bild einer spannenden Epoche am Beginn des 20. Jahrhunderts, in der nicht nur Frauen um ihre Anerkennung kämpfen müssen, sondern sich zugleich die Schatten eines aufkommenden und immer deutlicher werdenden Antisemitismus über die Geschichte legen. Auch soziale Konflikte werden nicht ausgespart. Dies führt jedoch keineswegs zu einer schweren Kost, sondern zu gut lesbarer Unterhaltung, die dazu anregen kann, tiefer in die Materie einzusteigen. Geschickt verwebt die Autorin Fiktion (Lotte Seidl) mit historisch belegten Persönlichkeiten. So existierte das von besagter Mizzi Kauba geführte Bergsportgeschäft in der Kaiserstraße tatsächlich. Es wurde 1983 von Bergfuchs-Wien übernommen wurde, womit der Ort des Geschehens in der Tat noch heute existiert. (Ich hatte ohnehin bei der Lektüre ständig das bekannte Wiener Geschäft in der Nähe des Westbahnhofs vor Augen, ohne mir sicher zu sein, ob es mit dem im Roman vorkommenden identisch ist. Dies habe ich erst nach der Lektüre zu meiner Freude entdeckt.) Die Liebesgeschichte, die sich um die Hauptprotagonistin Lotte entspinnt, hielt sich für mich erfreulicherweise sanft im Hintergrund, sondern vielmehr fesselte mich das Schicksal der in diesem Roman vorkommenden Frauen mit ihren so unterschiedlichen Lebensentwürfen und Entwicklungen. Fazit: Eine ideale Winterlektüre, leicht wie eine Schneeflocke, für alle Freunde und Freundinnen des historischen (Frauen-)Romans, aber auch für absolute Skimuffel wie mich.
5/5

Frauen und Skisport – ein Skandal ?!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die begeisterte Bergsportlerin und Skifahrerin Lotte, behütet aufgewachsen in einem kleinen Bergdorf in Tirol, kommt in die große Stadt Wien..... – an sich wäre dieser Plot noch nicht weiter beachtenswert, wenn wir nicht das Jahr 1904 schreiben würden. Frauen, die Skifahren und Bergsteigen – unmöglich, ja ein Skandal! Doch Lottes Traum, diese Sportarten auch für Frauen gesellschaftsfähig zu machen, bekommt tatkräftige Unterstützung durch die ambitionierte Geschäftsfrau Mizzi Kauba, in deren Geschäft sie ihre erste Anstellung antritt. Beate Maly, eine ohnehin im Genre des historischen Romans erfahrene Schriftstellerin, zeichnet in diesem Roman mit leichter Hand das Bild einer spannenden Epoche am Beginn des 20. Jahrhunderts, in der nicht nur Frauen um ihre Anerkennung kämpfen müssen, sondern sich zugleich die Schatten eines aufkommenden und immer deutlicher werdenden Antisemitismus über die Geschichte legen. Auch soziale Konflikte werden nicht ausgespart. Dies führt jedoch keineswegs zu einer schweren Kost, sondern zu gut lesbarer Unterhaltung, die dazu anregen kann, tiefer in die Materie einzusteigen. Geschickt verwebt die Autorin Fiktion (Lotte Seidl) mit historisch belegten Persönlichkeiten. So existierte das von besagter Mizzi Kauba geführte Bergsportgeschäft in der Kaiserstraße tatsächlich. Es wurde 1983 von Bergfuchs-Wien übernommen wurde, womit der Ort des Geschehens in der Tat noch heute existiert. (Ich hatte ohnehin bei der Lektüre ständig das bekannte Wiener Geschäft in der Nähe des Westbahnhofs vor Augen, ohne mir sicher zu sein, ob es mit dem im Roman vorkommenden identisch ist. Dies habe ich erst nach der Lektüre zu meiner Freude entdeckt.) Die Liebesgeschichte, die sich um die Hauptprotagonistin Lotte entspinnt, hielt sich für mich erfreulicherweise sanft im Hintergrund, sondern vielmehr fesselte mich das Schicksal der in diesem Roman vorkommenden Frauen mit ihren so unterschiedlichen Lebensentwürfen und Entwicklungen. Fazit: Eine ideale Winterlektüre, leicht wie eine Schneeflocke, für alle Freunde und Freundinnen des historischen (Frauen-)Romans, aber auch für absolute Skimuffel wie mich.

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