Die Tulpenkönigin
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Die Tulpenkönigin

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Die Tulpenkönigin

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20739

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Verkaufsrang

20739

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.03.2019

Verlag

Via tolino media

Seitenzahl

370 (Printausgabe)

Dateigröße

383 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783739445137

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Lebendig geschriebene Geschichte mit zwei Schwachpunkten

Bewertung aus Kronberg am 31.10.2019

Bewertungsnummer: 1261951

Bewertet: eBook (ePUB)

„Die Tulpenkönigin“ hat mich durch das farbenfrohe und äußert gelungene Titelbild gleich angesprochen, auch die Geschichte machte mich neugierig. Durch den eingängigen Schreibstil war ich gleich in der Geschichte drin, ein spannender Prolog bietet Aussicht auf aufregende Entwicklungen, bevor wir dann im ersten Kapitel erst einmal einige Monate zurückgehen. Auch hier spricht der farbige Erzählstil an. Viele zeitgenössische Details werden im ganzen Buch hindurch eingeflochten und zwar so, daß die Beschreibungen nie die Geschichte überlagern. So sieht man das fiktive Örtchen Bruikelaar richtiggehend vor sich; die lebhafte Szeneriegestaltung funktioniert aber auch bei den anderen Handlungsorten hervorragend. Gerade Bruikelaar aber wurde mir beim Lesen richtig vertraut und durch Verwendung weniger Handlungsorte dort wurden auch diese mir erfreulich bekannt. Die Schenke „Citadel“ ist so ein stets wiederkehrendes Motiv, in dem sich Feiern, Versteigerungen und andere Transaktionen, Auseinandersetzungen und anderes Dorfleben stattfinden. Auch die Charaktere sind gut entwickelt, haben Konturen. Ohne große Beschreibungen erkennen wir aus kleinen Handlungen schon viel über sie. So sind Onkel und Tante der Hauptperson Mareikje in einer liebevollen Ehe verbunden, was sofort spürbar ist und gelungen vermittelt wird. Auch Mareikjes treues Dienerpaar steigt lebendig von den Seiten. Bis in kleine Nebenrollen funktioniert die Charakterbildung. So hat man farbige Charaktere an Schauplätzen, die man beim Lesen vor sich sieht – eine ausgezeichnete Mischung. Die Thematik hat mir ebenfalls zugesagt. Dieser Tulpenwahnsinn bietet sich für einen Roman nun wirklich an und – soweit ich das beurteilen kann – wurde hier sorgfältig recherchiert. Ein informatives Nachwort bietet uns historische Hintergrundinformationen und sogar eine Literaturliste. Das ist leserfreundlich und zeugt von intensiver Befassung mit dem historischen Hintergrund. Ich habe hier einiges gelernt und das auf angenehme Weise. Um die Tulpenthematik herum finden sich weitere Themen – Kunst, soziales Umfeld, Beziehungen, Prostitution, Alltagsleben, auch den großen Käsemarkt in Gouda besuchen wir. Alles bildet ein erfreuliches Ganzes. Die Liebesgeschichte nimmt zum Glück nicht zu viel Umfang ein und wird auch nicht zu zuckrig, denn beides ist nicht mein Fall. Allerdings findet sich in Mareijkes Beziehungsleben dann auch der erste Wermutstropfen des Buches. Mareikje, zu Beginn des Buches 19 Jahre alt, ist in Wim verliebt, einem mehr als doppelt so alten Maler. Diese Verliebtheit zu Beginn der Geschichte ganz plötzlich geschehen, ohne daß ich als Leser nachvollziehen konnte, was sie an Wim anzieht. Dies wird innerhalb der Geschichte auch weiterhin nicht vermittelt. Mareikje ist eben in ihn verliebt und fertig. Das fand ich nicht überzeugend, aber es war auch nicht unbedingt störend, da dieser Teil der Geschichte nicht so viel Raum einnimmt. Ausgesprochen störend ist aber ihre Haltung zu dem jungen Pitt. Der ist, das merken wir in der Geschichte sofort, der Bösewicht der Geschichte und er hat eine Vorliebe für Vergewaltigung. Er taucht zu genau diesem Zweck bei Mareikje auf und kann nur mit Müh und Not und der Hilfe zweier weiterer Personen davon abgehalten werden. Und Mareikje, die – wie gesagt – Wim liebt und gerade fast von Pitt vergewaltigt wurde? Die findet das irgendwie schön und denkt auch ein wenig lustvoll an Pitt. Das fand ich irritierend und als Botschaft bedenklich. Damit ist es nicht getan, denn wann immer Pitt in der Nähe Mareikjes ist, steht ihm der Sinn nach weiterer Vergewaltigung. Das gelingt ihm auch einmal, in dem er sich einfach auf und in die schlafende Mareikje zwingt. Die wacht auf und… findet’s toll. Begrüßt Pitt bei der nächsten Begegnung auch freundlich, woraufhin er sich ihr umgehend wieder aufzwingt, ihre Abwehr, ihre Bitten, das zu lassen, mit dem klischeehaften „Ach komm, du willst es doch auch“ abwiegelt. Und Mareikje? (Notabene: immer noch in Wim verliebt) findet es, nachdem ihre Gegenwehr rücksichtslos niedergekämpft wurde, auch wieder ziemlich klasse. Das ist eine ziemlich üble Aussage, die hier vermittelt wird und dieser Punkt hat das Buch die fünf Sterne gekostet, die ich ansonsten gerne vergeben hätte. Ein weiterer Punkt, der mir das Lesevergnügen ein wenig beeinträchtigt hat: Mareikje, ein bislang von der Welt recht abgeschieden lebendes Mädchen, geht – wie man dem Klappentext schon entnehmen kann – nach Amsterdam, um am Tulpenboom teilzuhaben. Und ohne Vorbereitung, ohne Hilfe, ohne Beratung, ohne Lernkurve ist sie sofort versierte Tulpenhändlerin. Schon bei der allerersten Verhandlung agiert sie, als ob sie seit 20 Jahren nichts anderes machen würde, bezwingt mühelos wesentlich Erfahrenere, steigt innerhalb von ein paar Monaten ohne Rückschläge zur reichen, über die Stadt hinaus bekannte Tulpenhändlerin auf. Das ist unrealistisch, hätte anders gehandhabt werden können. Daß sie nachher ihr Schicksal jemandem anvertraut, der noch nie Grund dazu gab, ihm zu vertrauen, ist ebenfalls unlogisch und nicht glaubhaft. „Ich weiß nicht warum, aber ich vertraue dir“, sagt sie und der Leser weiß auch nicht, warum und fühlt sich ein wenig veräppelt, weil die Plausibilität der Geschichte geopfert wurde Insgesamt aber las ich die Geschichte Mareikjes und jener in ihrem Umfeld sehr gerne. Es gab keine Längen, nichts Überflüssiges, das Erzähltempo blieb gut. Die Themenvielfalt gefiel mir, ebenso wie die historischen Details und insbesondere diese kleine Welt von Bruikelaar, die uns so lebensecht vorgestellt wird. Ohne die zwei o.e. Schnitzer wäre das für mich der perfekte historische Roman gewesen.
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Lebendig geschriebene Geschichte mit zwei Schwachpunkten

Bewertung aus Kronberg am 31.10.2019
Bewertungsnummer: 1261951
Bewertet: eBook (ePUB)

„Die Tulpenkönigin“ hat mich durch das farbenfrohe und äußert gelungene Titelbild gleich angesprochen, auch die Geschichte machte mich neugierig. Durch den eingängigen Schreibstil war ich gleich in der Geschichte drin, ein spannender Prolog bietet Aussicht auf aufregende Entwicklungen, bevor wir dann im ersten Kapitel erst einmal einige Monate zurückgehen. Auch hier spricht der farbige Erzählstil an. Viele zeitgenössische Details werden im ganzen Buch hindurch eingeflochten und zwar so, daß die Beschreibungen nie die Geschichte überlagern. So sieht man das fiktive Örtchen Bruikelaar richtiggehend vor sich; die lebhafte Szeneriegestaltung funktioniert aber auch bei den anderen Handlungsorten hervorragend. Gerade Bruikelaar aber wurde mir beim Lesen richtig vertraut und durch Verwendung weniger Handlungsorte dort wurden auch diese mir erfreulich bekannt. Die Schenke „Citadel“ ist so ein stets wiederkehrendes Motiv, in dem sich Feiern, Versteigerungen und andere Transaktionen, Auseinandersetzungen und anderes Dorfleben stattfinden. Auch die Charaktere sind gut entwickelt, haben Konturen. Ohne große Beschreibungen erkennen wir aus kleinen Handlungen schon viel über sie. So sind Onkel und Tante der Hauptperson Mareikje in einer liebevollen Ehe verbunden, was sofort spürbar ist und gelungen vermittelt wird. Auch Mareikjes treues Dienerpaar steigt lebendig von den Seiten. Bis in kleine Nebenrollen funktioniert die Charakterbildung. So hat man farbige Charaktere an Schauplätzen, die man beim Lesen vor sich sieht – eine ausgezeichnete Mischung. Die Thematik hat mir ebenfalls zugesagt. Dieser Tulpenwahnsinn bietet sich für einen Roman nun wirklich an und – soweit ich das beurteilen kann – wurde hier sorgfältig recherchiert. Ein informatives Nachwort bietet uns historische Hintergrundinformationen und sogar eine Literaturliste. Das ist leserfreundlich und zeugt von intensiver Befassung mit dem historischen Hintergrund. Ich habe hier einiges gelernt und das auf angenehme Weise. Um die Tulpenthematik herum finden sich weitere Themen – Kunst, soziales Umfeld, Beziehungen, Prostitution, Alltagsleben, auch den großen Käsemarkt in Gouda besuchen wir. Alles bildet ein erfreuliches Ganzes. Die Liebesgeschichte nimmt zum Glück nicht zu viel Umfang ein und wird auch nicht zu zuckrig, denn beides ist nicht mein Fall. Allerdings findet sich in Mareijkes Beziehungsleben dann auch der erste Wermutstropfen des Buches. Mareikje, zu Beginn des Buches 19 Jahre alt, ist in Wim verliebt, einem mehr als doppelt so alten Maler. Diese Verliebtheit zu Beginn der Geschichte ganz plötzlich geschehen, ohne daß ich als Leser nachvollziehen konnte, was sie an Wim anzieht. Dies wird innerhalb der Geschichte auch weiterhin nicht vermittelt. Mareikje ist eben in ihn verliebt und fertig. Das fand ich nicht überzeugend, aber es war auch nicht unbedingt störend, da dieser Teil der Geschichte nicht so viel Raum einnimmt. Ausgesprochen störend ist aber ihre Haltung zu dem jungen Pitt. Der ist, das merken wir in der Geschichte sofort, der Bösewicht der Geschichte und er hat eine Vorliebe für Vergewaltigung. Er taucht zu genau diesem Zweck bei Mareikje auf und kann nur mit Müh und Not und der Hilfe zweier weiterer Personen davon abgehalten werden. Und Mareikje, die – wie gesagt – Wim liebt und gerade fast von Pitt vergewaltigt wurde? Die findet das irgendwie schön und denkt auch ein wenig lustvoll an Pitt. Das fand ich irritierend und als Botschaft bedenklich. Damit ist es nicht getan, denn wann immer Pitt in der Nähe Mareikjes ist, steht ihm der Sinn nach weiterer Vergewaltigung. Das gelingt ihm auch einmal, in dem er sich einfach auf und in die schlafende Mareikje zwingt. Die wacht auf und… findet’s toll. Begrüßt Pitt bei der nächsten Begegnung auch freundlich, woraufhin er sich ihr umgehend wieder aufzwingt, ihre Abwehr, ihre Bitten, das zu lassen, mit dem klischeehaften „Ach komm, du willst es doch auch“ abwiegelt. Und Mareikje? (Notabene: immer noch in Wim verliebt) findet es, nachdem ihre Gegenwehr rücksichtslos niedergekämpft wurde, auch wieder ziemlich klasse. Das ist eine ziemlich üble Aussage, die hier vermittelt wird und dieser Punkt hat das Buch die fünf Sterne gekostet, die ich ansonsten gerne vergeben hätte. Ein weiterer Punkt, der mir das Lesevergnügen ein wenig beeinträchtigt hat: Mareikje, ein bislang von der Welt recht abgeschieden lebendes Mädchen, geht – wie man dem Klappentext schon entnehmen kann – nach Amsterdam, um am Tulpenboom teilzuhaben. Und ohne Vorbereitung, ohne Hilfe, ohne Beratung, ohne Lernkurve ist sie sofort versierte Tulpenhändlerin. Schon bei der allerersten Verhandlung agiert sie, als ob sie seit 20 Jahren nichts anderes machen würde, bezwingt mühelos wesentlich Erfahrenere, steigt innerhalb von ein paar Monaten ohne Rückschläge zur reichen, über die Stadt hinaus bekannte Tulpenhändlerin auf. Das ist unrealistisch, hätte anders gehandhabt werden können. Daß sie nachher ihr Schicksal jemandem anvertraut, der noch nie Grund dazu gab, ihm zu vertrauen, ist ebenfalls unlogisch und nicht glaubhaft. „Ich weiß nicht warum, aber ich vertraue dir“, sagt sie und der Leser weiß auch nicht, warum und fühlt sich ein wenig veräppelt, weil die Plausibilität der Geschichte geopfert wurde Insgesamt aber las ich die Geschichte Mareikjes und jener in ihrem Umfeld sehr gerne. Es gab keine Längen, nichts Überflüssiges, das Erzähltempo blieb gut. Die Themenvielfalt gefiel mir, ebenso wie die historischen Details und insbesondere diese kleine Welt von Bruikelaar, die uns so lebensecht vorgestellt wird. Ohne die zwei o.e. Schnitzer wäre das für mich der perfekte historische Roman gewesen.

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von Martina Sahler

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