Die Schönheitslinie

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Ausgezeichnet mit dem Booker Preis - Roman

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Beschreibung

Sommer 1983. Als der zwanzigjährige Nick Guest eine Dachkammer bei den Feddens im reichen Londoner Stadtteil Notting Hill bezieht, taucht er in eine ihm bis dahin völlig fremde Welt ein. Nicks Entwicklung vom kleinbürgerlichen Provinzler zum dandyhaften Kosmopoliten ist gleichzeitig ein großartiges Sittengemälde der Thatcher-Ära, für das Hollinghurst mit dem Booker-Preis ausgezeichnet wurde.

Alan Hollinghurst wurde 1954 in Stroud geboren. Er studierte in Oxford und arbeitete anschließend als Literaturkritiker für das Times Literary Supplement. Hollinghurst hat zahlreiche Preise erhalten, darunter den Sommerset Maugham Award und 2004 den Booker Prize für seinen Roman Die Schönheitslinie. Alan Hollinghurst lebt in London.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2019

Verlag

Heyne

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/4,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.03.2019

Verlag

Heyne

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/4,3 cm

Gewicht

460 g

Originaltitel

The Line of Beauty

Übersetzer

Thomas Stegers

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-47185-6

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Eine Zeitreise in eine andere Welt

Bewertung am 14.05.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein Buch. Es ist schwer, es ist detailliert, es zieht sich.. und dann weiht es einen in seine Geheimnisse ein und man taucht in seine Welt ein. . Nick, zieht im Haus seines besten Freundes ein. Dessen Vater ist Politiker und bewegt sich in Londons höchsten Kreisen. So stehen auch Nick die Türen offen: Dekadenz, Glamour, Reichtum, Macht. Vom unscheinbaren Landjungen entwickelt sich Nick zum gefeierten Dandy. Doch alle Sonnenseiten haben auch ihre Schatten. . Die Story spielt in den 80ern, Aids ist gerade in aller Munde, Homosexualität noch verpönt. Nick ist oft im Zwiespalt, lebt seine sexuelle Orientierung, genießt sein Leben, geschwängert von Drogen und Alkohol. Im Herrenhaus schwebt ein Umschwung über den konservativen Politikern, Skandale kündigen sich an, es ist ein Spiel der Reichen und Mächtigen. . Nick bewegt sich immer am Rand, hält die Balance zwischen dem Schein vor seiner „Gastfamilie“ und seinen wahren Gelüsten. Er lebt. Er hat Erfolge, er scheitert, er kämpft sich durch. . Ich fand ihn als Protagonisten herrlich - bedacht, ruhig, und zurückhaltend, dabei aber auch berechnend und manipulativ. Das Zusammenspiel mit der depressiven Tochter des Hauses, der heimlichen Liebe zum Sohn, dem erzkonservativen Vater, der ausgleichenden Mutter… eine Freude das zu lesen. . Und: das Thema HIV/Aids kommt auf. Menschen in Nicks Umkreis sterben. Die Krankheit wird zu dieser Zeit noch klein gemacht, heruntergespielt, verschwiegen. Scham dominiert Nicks Welt. Und Angst. . Was mir etwas schwer fiel: Teilweise zogen sich die Situationen. Es war niemals unspannend, doch manches Mal langatmig. Während des Lesens war es mir oft zu viel. Im Nachhinein denke ich jedoch, dass es genau richtig so war. Es gab der Geschichte die Tiefe, die sie ausmacht. . Fazit: Absolut lesenswerter Klassiker, eine kleine Zeitreise in eine unbekannte Welt.

Eine Zeitreise in eine andere Welt

Bewertung am 14.05.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein Buch. Es ist schwer, es ist detailliert, es zieht sich.. und dann weiht es einen in seine Geheimnisse ein und man taucht in seine Welt ein. . Nick, zieht im Haus seines besten Freundes ein. Dessen Vater ist Politiker und bewegt sich in Londons höchsten Kreisen. So stehen auch Nick die Türen offen: Dekadenz, Glamour, Reichtum, Macht. Vom unscheinbaren Landjungen entwickelt sich Nick zum gefeierten Dandy. Doch alle Sonnenseiten haben auch ihre Schatten. . Die Story spielt in den 80ern, Aids ist gerade in aller Munde, Homosexualität noch verpönt. Nick ist oft im Zwiespalt, lebt seine sexuelle Orientierung, genießt sein Leben, geschwängert von Drogen und Alkohol. Im Herrenhaus schwebt ein Umschwung über den konservativen Politikern, Skandale kündigen sich an, es ist ein Spiel der Reichen und Mächtigen. . Nick bewegt sich immer am Rand, hält die Balance zwischen dem Schein vor seiner „Gastfamilie“ und seinen wahren Gelüsten. Er lebt. Er hat Erfolge, er scheitert, er kämpft sich durch. . Ich fand ihn als Protagonisten herrlich - bedacht, ruhig, und zurückhaltend, dabei aber auch berechnend und manipulativ. Das Zusammenspiel mit der depressiven Tochter des Hauses, der heimlichen Liebe zum Sohn, dem erzkonservativen Vater, der ausgleichenden Mutter… eine Freude das zu lesen. . Und: das Thema HIV/Aids kommt auf. Menschen in Nicks Umkreis sterben. Die Krankheit wird zu dieser Zeit noch klein gemacht, heruntergespielt, verschwiegen. Scham dominiert Nicks Welt. Und Angst. . Was mir etwas schwer fiel: Teilweise zogen sich die Situationen. Es war niemals unspannend, doch manches Mal langatmig. Während des Lesens war es mir oft zu viel. Im Nachhinein denke ich jedoch, dass es genau richtig so war. Es gab der Geschichte die Tiefe, die sie ausmacht. . Fazit: Absolut lesenswerter Klassiker, eine kleine Zeitreise in eine unbekannte Welt.

Gesellschaftsroman aus England

Bewertung aus Göppingen (BaWü) am 02.12.2014

Bewertet: eBook (ePUB)

Alan Hollinghurst lässt in seinem Roman die Achtziger Jahre wiederauferstehen. Student Nick, Anfang Zwanzig, zieht im Elternhaus seines Studienfreunds Toby Fedden zur Untermiete ein. Tobys Eltern gehören der Upper-Class an. Der Vater ist Parlamentsabgeordneter der Torys, die Mutter stammt aus einer Adelsfamilie. Schon bald gehört Nick zur Familie, zumindest hat es den Anschein. Er nimmt an ihren Parties teil, hütet das Haus bei Abwesenheit der Feddens, verreist mit ihnen in die Ferien und kümmert sich um die manisch depressive Tochter Catherine. Nicks Homosexualität wird stillschweigend geduldet - ja bis es dann doch irgendwann zum Eklat kommt. In erster Linie ist dies ein Gesellschaftsroman der Upper-Class aus dem England der Achtziger zur Blütezeit der Thatcher-Ära. Politik ist ein großes Thema in dem Roman. Das zweite große Thema ist das Leben eines Homosexuellen im neuen Zeitalter von AIDS, wobei mir Nicks Sexualleben in dem Roman leider zu stark in die Details beschrieben wird. Das macht ihn unnötig vulgär und zieht die ansonsten schöne Sprache Hollinghursts auf ein niederes Niveau herab.

Gesellschaftsroman aus England

Bewertung aus Göppingen (BaWü) am 02.12.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Alan Hollinghurst lässt in seinem Roman die Achtziger Jahre wiederauferstehen. Student Nick, Anfang Zwanzig, zieht im Elternhaus seines Studienfreunds Toby Fedden zur Untermiete ein. Tobys Eltern gehören der Upper-Class an. Der Vater ist Parlamentsabgeordneter der Torys, die Mutter stammt aus einer Adelsfamilie. Schon bald gehört Nick zur Familie, zumindest hat es den Anschein. Er nimmt an ihren Parties teil, hütet das Haus bei Abwesenheit der Feddens, verreist mit ihnen in die Ferien und kümmert sich um die manisch depressive Tochter Catherine. Nicks Homosexualität wird stillschweigend geduldet - ja bis es dann doch irgendwann zum Eklat kommt. In erster Linie ist dies ein Gesellschaftsroman der Upper-Class aus dem England der Achtziger zur Blütezeit der Thatcher-Ära. Politik ist ein großes Thema in dem Roman. Das zweite große Thema ist das Leben eines Homosexuellen im neuen Zeitalter von AIDS, wobei mir Nicks Sexualleben in dem Roman leider zu stark in die Details beschrieben wird. Das macht ihn unnötig vulgär und zieht die ansonsten schöne Sprache Hollinghursts auf ein niederes Niveau herab.

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