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Warum mit Phrasen Schluss sein muss

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Beschreibung

Phrasen regieren uns. Sie täuschen etwas vor, was nicht da ist: einen klugen Gedanken, eine tiefe Einsicht, eine hohe Moral. Sie sind Behauptungen, denen nicht auf den Grund gegangen werden soll, rhetorisches Lametta fast ohne Substanz.

Alexander Kissler, bekannt scharfzüngiger Autor im politischen Berlin, greift zum Rasiermesser der Logik und seziert die Begriffe hinter den Worten, die Mechanik hinter der Rhetorik, den Sinn jenseits des Unsinns. Humorvoll, pointiert und elegant stößt er das allgegenwärtige große Blabla vom Thron. Fünfzehn exemplarisch ausgewählten Sätzen von „Wir schaffen das“ bis zu „Das ist alternativlos“ verweigert er die Gefolgschaft.

»Wen beim freihändigen Gebrauch politischer Phrasen eine leichte Übelkeit erfasst, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Nach der Lektüre ist einem, wie bei einem guten Tonikum, bedeutend wohler.«

Jan Fleischhauer

»[...]15 glänzend formulierte[...]Essays mit [...]scharfsinnigen Exegesen und pointierten Ausflügen in die Geistes- und Religionsgeschichte« ("Der Tagesspiegel, Malte Lehming")
»[...]ein lesenswertes Buch über die leere Sprache vieler Politiker« ("Gabor Steingart, "Morning Briefing"")
»Phrasen seien eine «rhetorische Mehlschwitze», resümiert der «Cicero»-Redaktor Alexander Kissler in seinem neuen Buch.« ("NZZ, Reinhard Mohr")
»In Zeiten der Framing-Diskussion kommt dieses Buch eben recht: Alexander Kissler [...] hat sich politische Phrasen vorgenommen. Die seziert er ebenso klug wie gnadenlos […].« ("Alexander Will, Nordwest-Zeitung")
»Präzise präpariert der Feuilletonchef des „Cicero“, Alexander Kissler, dieses Nichts aus den Nullsätzen […]heraus.« ("Cora Stephan, achgut.com")

Alexander Kissler, Dr. phil., ist Kulturjournalist und Sachbuchautor. Seit Januar 2013 leitet er das Kulturressort "Salon" beim Cicero, dem Magazin für politische Kultur. 2015 erschien sein erfolgreiches Buch "Keine Toleranz den Intoleranten".

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2019

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2019

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2,2 cm

Gewicht

326 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-01474-6

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Stilistisch super, Inhalt zu populistisch

Julia Lennartz aus Mönchengladbach am 30.11.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Erwartungen an das Buch, als ich zu lesen anfing, waren, dass hier ein guter Autor auf humorvolle Art die typischen Sprüche von Politikern auseinander nimmt. Spätestens nach Kapitel drei wusste ich, dass dies nicht so ein Buch ist. Herr Kisslers Wortwahl ist gehoben und sein Schreibstil sehr gut und scharf. Er schafft es mit harter Argumentation die "Phrasen" der Politik zu zerfetzen, aber, für mich leider, auch die guten und richtigen Absichten, Normen und Werte die dahinter stecken. Für mich als politisch eher links orientierte Leserin war es irgendwann zu viel. Ich fühlte mich in meiner ganzen Haltung und meinem Wertesystem angegriffen. Da er in seinem Buch auch keinerlei "Phrasen" von rechts positionierten Parteien oder Politikern angreift oder hinterfragt wirkte es für mich, als ob dieses Buch eher der rechtpopulistischen Hetze dienen soll. Die Art wie es geschrieben ist, gibt einem das Gefühl als würde Herr Kissler Weltoffenheit, Vielfalt und Multinationalität als extrem negativ sehen. Ich stimme mit vielen der Aussagen nicht überein, weshalb ich das Buch auch noch nicht zu Ende lesen konnte. Was mir hier fehlt, wäre eine klarere Abgrenzung zum Rechtspopulismus. Ohne, wirkt es genau so gewollt. Als wolle er sich nicht davon abgrenzen, als stimme er mit den AFD und NPD Parolen überein. Vielleicht wäre das eine Idee fürs nächste Buch? Widerworte. Warum mit Parolen Schluss sein muss.

Stilistisch super, Inhalt zu populistisch

Julia Lennartz aus Mönchengladbach am 30.11.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Erwartungen an das Buch, als ich zu lesen anfing, waren, dass hier ein guter Autor auf humorvolle Art die typischen Sprüche von Politikern auseinander nimmt. Spätestens nach Kapitel drei wusste ich, dass dies nicht so ein Buch ist. Herr Kisslers Wortwahl ist gehoben und sein Schreibstil sehr gut und scharf. Er schafft es mit harter Argumentation die "Phrasen" der Politik zu zerfetzen, aber, für mich leider, auch die guten und richtigen Absichten, Normen und Werte die dahinter stecken. Für mich als politisch eher links orientierte Leserin war es irgendwann zu viel. Ich fühlte mich in meiner ganzen Haltung und meinem Wertesystem angegriffen. Da er in seinem Buch auch keinerlei "Phrasen" von rechts positionierten Parteien oder Politikern angreift oder hinterfragt wirkte es für mich, als ob dieses Buch eher der rechtpopulistischen Hetze dienen soll. Die Art wie es geschrieben ist, gibt einem das Gefühl als würde Herr Kissler Weltoffenheit, Vielfalt und Multinationalität als extrem negativ sehen. Ich stimme mit vielen der Aussagen nicht überein, weshalb ich das Buch auch noch nicht zu Ende lesen konnte. Was mir hier fehlt, wäre eine klarere Abgrenzung zum Rechtspopulismus. Ohne, wirkt es genau so gewollt. Als wolle er sich nicht davon abgrenzen, als stimme er mit den AFD und NPD Parolen überein. Vielleicht wäre das eine Idee fürs nächste Buch? Widerworte. Warum mit Parolen Schluss sein muss.

Ist nun endlich Schluss mit den Phrasen?

Dr. M. am 08.05.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Untertitel zu Kisslers Widerworten besitzt etwas Witziges. Glaubt dieser kluge Mann allen Ernstes, sein Buch würde zur finalen Abschaffung der Phrase beitragen? So viel Selbstüberschätzung möchte man ihm nicht unterstellen. Mit der scharfen Logik seines Textes könnte man sogar behaupten, dass die Phrase im Politischen genauso alternativlos ist, wie ein eingängiger Spruch in der Werbung. Sonst würde es sie nämlich nicht geben. Dass man sich über das intellektuelle Niveau von Kisslers Text begeistert äußern kann, wundert ebenso wenig wie die Lobpreisungen seiner gnadenlosen Entlarvungen der von ihm ausgewählten politischen Plattitüden. Allerdings wollten die Erfinder solcher Phrasen keineswegs den Preis für den Spruch mit dem höchsten geistigen Niveau einheimsen. Auf diese Weise hätten sie ihr Ziel völlig verfehlt. Eine Phrase muss eingängig und glatt sein. Sie soll schließlich keineswegs zum Nachdenken führen, sondern es gerade vermeiden. Eine Phrase muss so konstruiert sein, dass sie die Wächter des Zweifels im Gehirn einschläfert und so möglichst schnell als Wahrheit akzeptiert werden kann. Nur wenn sie vordergründig einsichtig erscheint, ist sie nützlich. Und ihr Nutzen besteht in einer möglichst andauernden Manipulation des Empfängers. Dafür ist sie gemacht. Man muss auch davon ausgehen, dass bis auf einige geistige Ausrutscher einer alternativlosen Kanzlerin hinter den meisten der im Buch sezierten Phrasen eine Agentur steht, die sich mit den betreffenden Formulierungen und ihrer Eingängigkeit professionell beschäftigt hat. Kissler wählte für dieses Buch 15 Phrasen aus, "denen widersprochen werden muss". Auch bei dieser Formulierung kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, als hätte er den Sinn der politischen Phrase nicht verstanden. Er möchte einfach beweisen, wie unrecht die Politiker hätten, die sie benutzen. Damit hebt er diese Phrasen auf ein geistiges Niveau, das sie gewiss nicht haben und auch nicht haben wollen. Vielleicht meint Kissler auch, Politiker hätten intellektuell nicht begriffen, was sie mit ihren Phrasen von sich geben. Das mag sogar so sein. Sie werden trotzdem garantiert auf ihnen beharren, selbst wenn sie sein Buch lesen würden. Was bleibt also von diesem Text? Zunächst einmal ist er lehrreich, und mitunter, nicht immer eben, auch ein intellektueller Genuss. Es macht Spaß, zuzusehen, wie Kissler die Grobschlächtigkeit politischer Phrasen enttarnt. Leider fehlt seinem Text etwas der Humor. Kissler nimmt die Phrase einfach zu ernst, versteht nicht ihren wenig intellektuellen Anspruch. Im Text stehen einige kurze Auslassungen von politischen Kabarettisten, die spitzzüngiger als Kissler den gewollten Schwachsinn von Phrasen auf den Punkt bringen. Die 15 Phrasen, die von Kissler in diesem Buch auseinandergenommen werden, lauten so: - Heimat gibt es auch im Plural - Vielfalt ist unsere Stärke - Wir schaffen das - Jeder verdient Respekt - Religion ist Privatsache - Europas Werte ertrinken im Mittelmeer - Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terror - Solidarität ist keine Einbahnstraße - Unser Reichtum ist die Armut der Anderen - Menschlichkeit kennt keine Obergrenze - Angst hat man vor dem, was man nicht kennt - Gewalt ist keine Lösung - Haltung zeigen - Das ist alternativlos - Wir müssen zur Sacharbeit zurückkehren. Offenbar ist die politische Phrase für den in Westdeutschland aufgewachsenen Autor eine neue Erfahrung. Je mehr Menschen manipuliert werden müssen, weil ihre Lebenswirklichkeit und ihr Wollen nicht mehr von der Politik reflektiert werden, desto aufdringlicher werden die politischen Phrasen. Und irgendwann mutieren sie dann schließlich zum Bumerang. Was mir an Kisslers Buch besonders gefallen hat, war die Logik, mit der er die Phrasen seziert hat. Noch besser hätte mir gefallen, wenn er sich darauf beschränkt und das dann mit Humor und Ironie gewürzt hätte. Mir erschien sein Buch ein wenig zu intellektuell. Eine Phrase entlarvt man am besten mit beißendem Witz. Der fehlt Kissler leider.

Ist nun endlich Schluss mit den Phrasen?

Dr. M. am 08.05.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Untertitel zu Kisslers Widerworten besitzt etwas Witziges. Glaubt dieser kluge Mann allen Ernstes, sein Buch würde zur finalen Abschaffung der Phrase beitragen? So viel Selbstüberschätzung möchte man ihm nicht unterstellen. Mit der scharfen Logik seines Textes könnte man sogar behaupten, dass die Phrase im Politischen genauso alternativlos ist, wie ein eingängiger Spruch in der Werbung. Sonst würde es sie nämlich nicht geben. Dass man sich über das intellektuelle Niveau von Kisslers Text begeistert äußern kann, wundert ebenso wenig wie die Lobpreisungen seiner gnadenlosen Entlarvungen der von ihm ausgewählten politischen Plattitüden. Allerdings wollten die Erfinder solcher Phrasen keineswegs den Preis für den Spruch mit dem höchsten geistigen Niveau einheimsen. Auf diese Weise hätten sie ihr Ziel völlig verfehlt. Eine Phrase muss eingängig und glatt sein. Sie soll schließlich keineswegs zum Nachdenken führen, sondern es gerade vermeiden. Eine Phrase muss so konstruiert sein, dass sie die Wächter des Zweifels im Gehirn einschläfert und so möglichst schnell als Wahrheit akzeptiert werden kann. Nur wenn sie vordergründig einsichtig erscheint, ist sie nützlich. Und ihr Nutzen besteht in einer möglichst andauernden Manipulation des Empfängers. Dafür ist sie gemacht. Man muss auch davon ausgehen, dass bis auf einige geistige Ausrutscher einer alternativlosen Kanzlerin hinter den meisten der im Buch sezierten Phrasen eine Agentur steht, die sich mit den betreffenden Formulierungen und ihrer Eingängigkeit professionell beschäftigt hat. Kissler wählte für dieses Buch 15 Phrasen aus, "denen widersprochen werden muss". Auch bei dieser Formulierung kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, als hätte er den Sinn der politischen Phrase nicht verstanden. Er möchte einfach beweisen, wie unrecht die Politiker hätten, die sie benutzen. Damit hebt er diese Phrasen auf ein geistiges Niveau, das sie gewiss nicht haben und auch nicht haben wollen. Vielleicht meint Kissler auch, Politiker hätten intellektuell nicht begriffen, was sie mit ihren Phrasen von sich geben. Das mag sogar so sein. Sie werden trotzdem garantiert auf ihnen beharren, selbst wenn sie sein Buch lesen würden. Was bleibt also von diesem Text? Zunächst einmal ist er lehrreich, und mitunter, nicht immer eben, auch ein intellektueller Genuss. Es macht Spaß, zuzusehen, wie Kissler die Grobschlächtigkeit politischer Phrasen enttarnt. Leider fehlt seinem Text etwas der Humor. Kissler nimmt die Phrase einfach zu ernst, versteht nicht ihren wenig intellektuellen Anspruch. Im Text stehen einige kurze Auslassungen von politischen Kabarettisten, die spitzzüngiger als Kissler den gewollten Schwachsinn von Phrasen auf den Punkt bringen. Die 15 Phrasen, die von Kissler in diesem Buch auseinandergenommen werden, lauten so: - Heimat gibt es auch im Plural - Vielfalt ist unsere Stärke - Wir schaffen das - Jeder verdient Respekt - Religion ist Privatsache - Europas Werte ertrinken im Mittelmeer - Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terror - Solidarität ist keine Einbahnstraße - Unser Reichtum ist die Armut der Anderen - Menschlichkeit kennt keine Obergrenze - Angst hat man vor dem, was man nicht kennt - Gewalt ist keine Lösung - Haltung zeigen - Das ist alternativlos - Wir müssen zur Sacharbeit zurückkehren. Offenbar ist die politische Phrase für den in Westdeutschland aufgewachsenen Autor eine neue Erfahrung. Je mehr Menschen manipuliert werden müssen, weil ihre Lebenswirklichkeit und ihr Wollen nicht mehr von der Politik reflektiert werden, desto aufdringlicher werden die politischen Phrasen. Und irgendwann mutieren sie dann schließlich zum Bumerang. Was mir an Kisslers Buch besonders gefallen hat, war die Logik, mit der er die Phrasen seziert hat. Noch besser hätte mir gefallen, wenn er sich darauf beschränkt und das dann mit Humor und Ironie gewürzt hätte. Mir erschien sein Buch ein wenig zu intellektuell. Eine Phrase entlarvt man am besten mit beißendem Witz. Der fehlt Kissler leider.

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