Tankstellenchips

Ein Heldenepos

Antonia Michaelis

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Beschreibung

Road Novel von Antonia Michaelis über zwei ungleiche Helden und sehr viele Kühe.

In einer Sommernacht lernen sie sich kennen: Sean, Student aus dem Iran, seit zwei Monaten in Deutschland, und Davy, aus dem Heim abgehauen, auf der Suche nach einem Freund. Beide werden Zeugen eines Überfalls. Von nun an verfolgt von Verbrechern und Polizei türmen sie zusammen quer durch Deutschland: über Erdbeerfelder, unter dunklen Gewitterwolken, durch Biergärten, im Heißluftballon, mit der Bahn und auf dem Moped. Immer wieder werden sie dabei von Kühen umzingelt, das scheint ihr Schicksal zu sein. Warum sonst sollte der Wagen mit Sean und dem Abschiebebescheid ausgerechnet auf dem Weg zum Flughafen in einer Kuhherde stecken bleiben?

Klug, skurril und komisch nimmt Antonia Michaelis ihre Leser mit auf eine Deutschlandreise aus Sicht eines Flüchtlings und erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft.

Antonia Michaelis, Jahrgang 1979, in Norddeutschland geboren, in Süddeutschland aufgewachsen, zog es nach dem Abitur in die weite Welt. Sie arbeitete u.a. in Südindien, Nepal und Peru. In Greifswald studierte sie Medizin und begann parallel dazu, Geschichten für Kinder und Jugendliche schreiben. Seit einigen Jahren lebt sie nun als freie Schriftstellerin in der Nähe der Insel Usedom und hat zahlreiche Kinder und Jugendbücher veröffentlicht, facettenreich, fantasievoll und mit großem Erfolg. "Der Märchenerzähler", ihr erstes Buch für junge Erwachsene, wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Ja i
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 19.07.2018
Verlag Verlag Friedrich Oetinger
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Dateigröße 1187 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783960520665

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8 Bewertungen

5 Sterne

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4/5

Ein sehr skurriler Roadtrip

Lilli33 am 03.09.2018

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Inhalt: Zwei Jungs zur falschen Zeit am falschen Platz. Shayan, der 18-jährige Asylbewerber aus dem Iran, und der etwa achtjährige Davy, der aus dem Heim ausgerissen ist, werden Zeugen eines Verbrechens. Fortan werden sie nicht nur von den Verbrechern gejagt, sondern auch von der Polizei. Auf ihrem Weg quer durch Deutschland erleben sie die skurrilsten Dinge … Meine Meinung: Wie immer hat Antonia Michaelis ein berührendes Thema aufgegriffen. Als Leser hat man direkt Anteil an dieser abenteuerlichen Reise durch Deutschland und erhält die Möglichkeit, durch Shayans Augen quasi von außen auf die Deutschen und alles Deutsche zu schauen. Das kann einem an manchen Stellen schon die Augen öffnen. Man wird beim Lesen Zeuge einer sich immer weiter entwickelnden Freundschaft zwischen den beiden ungleichen Jungs, die einem wirklich zu Herzen gehen kann. Beide Protagonisten fand ich einfach nur absolut liebenswert. Natürlich musste ich immer wieder schmunzeln, wenn sie von einem Schlamassel in den nächsten schlitterten, wenn sie mal wieder von einer Rinderherde umzingelt waren und sich zu ihrer Rettung etwas „ausleihen“ mussten, beide ein wenig naiv in ihrem Verständnis von der Welt bzw. von Deutschland. Auf der anderen Seite war mir die Erzählung aber ein bisschen zu flapsig. Denn die Geschichte ist in jeder Hinsicht eigentlich sehr ernst, wird aber stets mit einem Augenzwinkern erzählt, was mir nicht immer angemessen erschien. Auch fand ich die Dialoge auf Dauer recht anstrengend. Shayan spricht nur gebrochen Deutsch, Davy hat einen „Sprachfehler“. Davon abgesehen, konnte mich die Autorin aber wie gewohnt mit einer faszinierenden Sprache begeistern, mit Wortspielen und Wortneufindungen, die einfach Spaß machen. Fazit: „Tankstellenchips“ beschreibt einen rasanten Roadtrip, der auf (etwas zu) humorvolle Art von den Problemen eines Asylbewerbers, den Missständen in einem Kinderheim und der Polizeigewalt im Iran erzählt. Für Jugendliche ab etwa 14 Jahren eine empfehlenswerte Lektüre.

4/5

Ein sehr skurriler Roadtrip

Lilli33 am 03.09.2018
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Inhalt: Zwei Jungs zur falschen Zeit am falschen Platz. Shayan, der 18-jährige Asylbewerber aus dem Iran, und der etwa achtjährige Davy, der aus dem Heim ausgerissen ist, werden Zeugen eines Verbrechens. Fortan werden sie nicht nur von den Verbrechern gejagt, sondern auch von der Polizei. Auf ihrem Weg quer durch Deutschland erleben sie die skurrilsten Dinge … Meine Meinung: Wie immer hat Antonia Michaelis ein berührendes Thema aufgegriffen. Als Leser hat man direkt Anteil an dieser abenteuerlichen Reise durch Deutschland und erhält die Möglichkeit, durch Shayans Augen quasi von außen auf die Deutschen und alles Deutsche zu schauen. Das kann einem an manchen Stellen schon die Augen öffnen. Man wird beim Lesen Zeuge einer sich immer weiter entwickelnden Freundschaft zwischen den beiden ungleichen Jungs, die einem wirklich zu Herzen gehen kann. Beide Protagonisten fand ich einfach nur absolut liebenswert. Natürlich musste ich immer wieder schmunzeln, wenn sie von einem Schlamassel in den nächsten schlitterten, wenn sie mal wieder von einer Rinderherde umzingelt waren und sich zu ihrer Rettung etwas „ausleihen“ mussten, beide ein wenig naiv in ihrem Verständnis von der Welt bzw. von Deutschland. Auf der anderen Seite war mir die Erzählung aber ein bisschen zu flapsig. Denn die Geschichte ist in jeder Hinsicht eigentlich sehr ernst, wird aber stets mit einem Augenzwinkern erzählt, was mir nicht immer angemessen erschien. Auch fand ich die Dialoge auf Dauer recht anstrengend. Shayan spricht nur gebrochen Deutsch, Davy hat einen „Sprachfehler“. Davon abgesehen, konnte mich die Autorin aber wie gewohnt mit einer faszinierenden Sprache begeistern, mit Wortspielen und Wortneufindungen, die einfach Spaß machen. Fazit: „Tankstellenchips“ beschreibt einen rasanten Roadtrip, der auf (etwas zu) humorvolle Art von den Problemen eines Asylbewerbers, den Missständen in einem Kinderheim und der Polizeigewalt im Iran erzählt. Für Jugendliche ab etwa 14 Jahren eine empfehlenswerte Lektüre.

3/5

Unterwegs in Germania

Eine Kundin/ein Kunde aus Groß-Gerau am 18.08.2018

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Klappentext/Inhalt: Road Novel von Antonia Michaelis über zwei ungleiche Helden und sehr viele Kühe. In einer Sommernacht lernen sie sich kennen: Sean, Student aus dem Iran, seit zwei Monaten in Deutschland, und Davy, aus dem Heim abgehauen, auf der Suche nach einem Freund. Beide werden Zeugen eines Überfalls. Von nun an verfolgt von Verbrechern und Polizei türmen sie zusammen quer durch Deutschland: über Erdbeerfelder, unter dunklen Gewitterwolken, durch Biergärten, im Heißluftballon, mit der Bahn und auf dem Moped. Immer wieder werden sie dabei von Kühen umzingelt, das scheint ihr Schicksal zu sein. Warum sonst sollte der Wagen mit Sean und dem Abschiebebescheid ausgerechnet auf dem Weg zum Flughafen in einer Kuhherde stecken bleiben? Klug, skurril und komisch nimmt Antonia Michaelis ihre Leser mit auf eine Deutschlandreise aus Sicht eines Flüchtlings und erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. persönliche Meinung: Deutschland aus der Sicht eines Flüchtlings, der gleichzeitig vor der Polizei flüchten muss, weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Sean und Davy sind wirklich ein ungleiches Paar, der eine Student aus dem Iran, der andere ein geflohenes Heimkind. Sie verbindet die Flucht und es entsteht eine innige Freundschaft, in der jeder jedem irgendwie das Leben rettet. Beide mit massiven Sprach- und Verständigungsproblemen ausgestattet verstehen bzw. missverstehen sie das Handeln der Deutschen und halten uns Lesern immer wieder mal einen Spiegel vor, was deutsche Sprichwörtlichkeit auch bedeutet könnte und wohin Missverständnisse führen. Oft sind diese für mich persönlich etwas plakativ und auch platt. Die Dialoge mit ihren unterschiedlichen Ausrucksproblemen lassen mich regelmäßig in meinem Lesefluss stoppen und machen es etwas mühsam. Als dann auch och in bayrischer Mundart geschrieben wird, bin ich eigentlich raus aus dieser im Resümee dann doch spannenden und besonderen Geschichte. Ob Jugendliche diese Querverweise auch auf deutsche Geschichte, Literatur, etc. nachvollziehen lasse ich mal im Raum stehen und hoffe auf eine gute Allgemeinbildung, da sich sonst der Witz nicht erschliesst. Eignet sich sicher gut als Schullektüre, um immer wieder zu diskutieren, denn dazu regt das Buch auf jeden Fall an.

3/5

Unterwegs in Germania

Eine Kundin/ein Kunde aus Groß-Gerau am 18.08.2018
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Klappentext/Inhalt: Road Novel von Antonia Michaelis über zwei ungleiche Helden und sehr viele Kühe. In einer Sommernacht lernen sie sich kennen: Sean, Student aus dem Iran, seit zwei Monaten in Deutschland, und Davy, aus dem Heim abgehauen, auf der Suche nach einem Freund. Beide werden Zeugen eines Überfalls. Von nun an verfolgt von Verbrechern und Polizei türmen sie zusammen quer durch Deutschland: über Erdbeerfelder, unter dunklen Gewitterwolken, durch Biergärten, im Heißluftballon, mit der Bahn und auf dem Moped. Immer wieder werden sie dabei von Kühen umzingelt, das scheint ihr Schicksal zu sein. Warum sonst sollte der Wagen mit Sean und dem Abschiebebescheid ausgerechnet auf dem Weg zum Flughafen in einer Kuhherde stecken bleiben? Klug, skurril und komisch nimmt Antonia Michaelis ihre Leser mit auf eine Deutschlandreise aus Sicht eines Flüchtlings und erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. persönliche Meinung: Deutschland aus der Sicht eines Flüchtlings, der gleichzeitig vor der Polizei flüchten muss, weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Sean und Davy sind wirklich ein ungleiches Paar, der eine Student aus dem Iran, der andere ein geflohenes Heimkind. Sie verbindet die Flucht und es entsteht eine innige Freundschaft, in der jeder jedem irgendwie das Leben rettet. Beide mit massiven Sprach- und Verständigungsproblemen ausgestattet verstehen bzw. missverstehen sie das Handeln der Deutschen und halten uns Lesern immer wieder mal einen Spiegel vor, was deutsche Sprichwörtlichkeit auch bedeutet könnte und wohin Missverständnisse führen. Oft sind diese für mich persönlich etwas plakativ und auch platt. Die Dialoge mit ihren unterschiedlichen Ausrucksproblemen lassen mich regelmäßig in meinem Lesefluss stoppen und machen es etwas mühsam. Als dann auch och in bayrischer Mundart geschrieben wird, bin ich eigentlich raus aus dieser im Resümee dann doch spannenden und besonderen Geschichte. Ob Jugendliche diese Querverweise auch auf deutsche Geschichte, Literatur, etc. nachvollziehen lasse ich mal im Raum stehen und hoffe auf eine gute Allgemeinbildung, da sich sonst der Witz nicht erschliesst. Eignet sich sicher gut als Schullektüre, um immer wieder zu diskutieren, denn dazu regt das Buch auf jeden Fall an.

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