Das Selbstverständliche tun

Das Selbstverständliche tun

Die Salzburger Bäuerin Maria Etzer und ihr verbotener Einsatz für Fremde im Nationalsozialismus. Mit einem Nachwort von Brigitte Menne

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.01.2019

Verlag

Studien Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

24,2/16,7/2,4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.01.2019

Verlag

Studien Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

24,2/16,7/2,4 cm

Gewicht

556 g

Auflage

2. Mit einem Nachwort von Brigitte Menne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7065-5664-4

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Menschlichkeit war nicht gefragt

Bewertung aus Wien am 22.07.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch wird in dokumentarischem Stil, wie bei einer rein wissenschaftlichen Arbeit, das Leben der Goldegger Bäurin Maria Etzer dargestellt. Gerade aus diesem Stil, mit etlichen Faksimile-Dokumenten belegt, wird die Abartigkeit und Grausamkeit des NS-Regimes besonders bedrückend gezeigt. Maria Etzer, damals schon Witwe, bekam auf ihren Hof französiche Kriegsgefangene als Arbeitskräfte zugewiesen. Und Maria Etzer beging den Fehler diese Arbeitskräfte wie Menschen und nicht wie Feinde zu behandeln. Sie wurde denunziert, wobei auch ihre Töchter im Verdacht stehen, Anlaß für die Denunziation zu sein. Maria Etzer wurde 1943 wegen Wehrkraftzersetzung und verbotenen Umgangs mit dem Feind (damit waren sexuelle Handlungen gemeint) zu 3 Jahren schwerer Haft verurteilt. Überhaupt verursachte das NS-regime einen Riß quer durch die Familie, die Söhne schlossen sich NS-Institutionen an, Maria Etzer war immer Gegnerin der Nazis, die bis zum Schluß, auch in Haft, sogar den Hitlergruß verweigerte. Das eigentlich abstoßende Drama begann aber nach dem Krieg, wo sie um Opferfürsorge ansuchte, diese aber mit den gleichen Begründungen, mit denen sie verurteilt wurde, immer wieder abgewiesen. Es waren nach wie vor in den Ämtern die gleichen verbrecherischen Gestalten wie im Krieg am Werk. Man erinnere sich nur an Heinrich Gross, den Schlächter vom Spiegelgrund, der nach dem Krieg der führende Gerichtspsychiater wurde.
Maria Etzer ist bis heute nicht rehabilitiert worden, obwohl es derzeit große Schritte in die Barbarei von damals zurückzukehren gibt.
Bedrückend, lehrreich und lesenswert

Menschlichkeit war nicht gefragt

Bewertung aus Wien am 22.07.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch wird in dokumentarischem Stil, wie bei einer rein wissenschaftlichen Arbeit, das Leben der Goldegger Bäurin Maria Etzer dargestellt. Gerade aus diesem Stil, mit etlichen Faksimile-Dokumenten belegt, wird die Abartigkeit und Grausamkeit des NS-Regimes besonders bedrückend gezeigt. Maria Etzer, damals schon Witwe, bekam auf ihren Hof französiche Kriegsgefangene als Arbeitskräfte zugewiesen. Und Maria Etzer beging den Fehler diese Arbeitskräfte wie Menschen und nicht wie Feinde zu behandeln. Sie wurde denunziert, wobei auch ihre Töchter im Verdacht stehen, Anlaß für die Denunziation zu sein. Maria Etzer wurde 1943 wegen Wehrkraftzersetzung und verbotenen Umgangs mit dem Feind (damit waren sexuelle Handlungen gemeint) zu 3 Jahren schwerer Haft verurteilt. Überhaupt verursachte das NS-regime einen Riß quer durch die Familie, die Söhne schlossen sich NS-Institutionen an, Maria Etzer war immer Gegnerin der Nazis, die bis zum Schluß, auch in Haft, sogar den Hitlergruß verweigerte. Das eigentlich abstoßende Drama begann aber nach dem Krieg, wo sie um Opferfürsorge ansuchte, diese aber mit den gleichen Begründungen, mit denen sie verurteilt wurde, immer wieder abgewiesen. Es waren nach wie vor in den Ämtern die gleichen verbrecherischen Gestalten wie im Krieg am Werk. Man erinnere sich nur an Heinrich Gross, den Schlächter vom Spiegelgrund, der nach dem Krieg der führende Gerichtspsychiater wurde.
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von Maria Prieler-Woldan

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