Zur Dogmatik der Binnengliederung von Deliktsgruppen.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Einführung in den Gegenstand der Untersuchung: Skizzierung der problematischen Fragestellungen sowie Umgrenzung des Untersuchungsgegenstandes – Gang und Ziel der Untersuchung

2. Zur Struktur von Qualifikationstatbeständen

Der Tatbestand als vertyptes Unrecht – Typik des Qualifikationstatbestandes und Abgrenzung zu anderen Gesetzgebungstechniken

3. Die verfassungsrechtlich bedingte Notwendigkeit von Strafrahmenabstufungen

Defizite in der bisherigen Erörterung – Die verfassungsrechtlichen Vorgaben bezüglich der Weite von Strafrahmen – Die Notwendigkeit der Strafrahmenabstufung sowie gesetzgeberische Umsetzungsalternativen

4. Die Anforderungen an die Binnengliederung einer Deliktsgruppe (inkl. gesetzgeberischer Verpflichtung zur Schaffung eines Qualifikationstatbestandes)

Die verfassungsrechtliche Begrenzung des gesetzgeberischen Gestaltungsspielraums durch den strengen strafrechtlichen Parlamentsvorbehalt – Die Lückenhaftigkeit der gesetzgeberischen Entscheidung bei Verwendung der Regelbeispielstechnik – Grundrechtswesentlichkeit – Die Entstehung eines wesensfremden Unrechtstypus durch Addition von Unrechtselementen

5. Folgen der Verwendung der »falschen« Gesetzestechnik (Form – Inhalt – Inkongruenz)

Beschreibung eines wesensfremden Unwerttypus in einem Regelbeispiel – Vertypung einer bloßen Unrechtssteigerung (Modifikation des grunddeliktischen Unwerttypus) als qualifiziertes Delikt – Der Blick auf die Gesamtkonzeption: Konvergenz der beiden entwickelten Ansätze zu den Eckpunkten der verfassungsrechtlichen Begrenzung des gesetzgeberischen Gestaltungsspielraums – Zusammenfassung: Zuordnung der Regelungsmaterien zu den verschiedenen Regelungstechniken sowie Folgen der Nichtbeachtung der herausgearbeiteten Grundsätze – Komplementärnormbildung de lege ferenda im Lichte der verfassungsrechtlichen Vorgaben

6. Der Ertrag der vorliegenden Grundlegung in Hinblick auf die Auslegung von Qualifikationstatbeständen (vertikal-systematische Auslegung)

Verwendung materialer Gesichtspunkte zur Begründung einer restriktiven Auslegung – Das Verhältnis der vertikal-systematischen Auslegung zur negativen Typenkorrektur

7. Anwendungsbeispiele für eine vertikal-systematische Auslegung

Gefährliche Körperverletzung gemäß
224 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 2 StGB: Begehung einer Körperverletzung mittels eines anderen gefährlichen Werkzeugs – Der Geheimnisverrat in der Absicht, einen anderen zu schädigen (
203 Abs. 5 Var. 3 StGB) – Das Mordmerkmal der Mordlust

8. Folgerungen für die Definition der sonstigen »besonders schweren Fälle«

Stand der Diskussion zu den sonstigen »besonders schweren Fällen« – Stellungnahme

9. Die Gestaltung des Sonderstrafrahmens, speziell der Weite des Sonderstrafrahmens, sowie die Teilnichtigkeit von (Sonder-)Strafrahmen

Vorgaben an die Weite von Sonderstrafrahmen – Teilnichtigkeit führt nicht zu Gesamtnichtigkeit – Zur Teilnichtigkeit von Grunddelikten/-strafrahmen – Übersicht: Die Vorgaben des Schuldgrundsatzes – in seiner Ausprägung als Stringenzgebot – bezüglich der Strafrahmengestaltung sowie die Überprüfung von Strafrahmen in Hinblick auf ihre Weite

10. Die Strukturierung einer Deliktsgruppe unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlichen Vorgaben

11. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis, Stichwortregister
Band 320

Zur Dogmatik der Binnengliederung von Deliktsgruppen.

Dissertationsschrift

Buch (Taschenbuch)

144,50 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Duncker & Humblot

Seitenzahl

657

Maße (L/B/H)

23,3/15,6/3,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Duncker & Humblot

Seitenzahl

657

Maße (L/B/H)

23,3/15,6/3,8 cm

Gewicht

995 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-428-15326-8

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  • Zur Dogmatik der Binnengliederung von Deliktsgruppen.
  • 1. Einleitung

    Einführung in den Gegenstand der Untersuchung: Skizzierung der problematischen Fragestellungen sowie Umgrenzung des Untersuchungsgegenstandes – Gang und Ziel der Untersuchung

    2. Zur Struktur von Qualifikationstatbeständen

    Der Tatbestand als vertyptes Unrecht – Typik des Qualifikationstatbestandes und Abgrenzung zu anderen Gesetzgebungstechniken

    3. Die verfassungsrechtlich bedingte Notwendigkeit von Strafrahmenabstufungen

    Defizite in der bisherigen Erörterung – Die verfassungsrechtlichen Vorgaben bezüglich der Weite von Strafrahmen – Die Notwendigkeit der Strafrahmenabstufung sowie gesetzgeberische Umsetzungsalternativen

    4. Die Anforderungen an die Binnengliederung einer Deliktsgruppe (inkl. gesetzgeberischer Verpflichtung zur Schaffung eines Qualifikationstatbestandes)

    Die verfassungsrechtliche Begrenzung des gesetzgeberischen Gestaltungsspielraums durch den strengen strafrechtlichen Parlamentsvorbehalt – Die Lückenhaftigkeit der gesetzgeberischen Entscheidung bei Verwendung der Regelbeispielstechnik – Grundrechtswesentlichkeit – Die Entstehung eines wesensfremden Unrechtstypus durch Addition von Unrechtselementen

    5. Folgen der Verwendung der »falschen« Gesetzestechnik (Form – Inhalt – Inkongruenz)

    Beschreibung eines wesensfremden Unwerttypus in einem Regelbeispiel – Vertypung einer bloßen Unrechtssteigerung (Modifikation des grunddeliktischen Unwerttypus) als qualifiziertes Delikt – Der Blick auf die Gesamtkonzeption: Konvergenz der beiden entwickelten Ansätze zu den Eckpunkten der verfassungsrechtlichen Begrenzung des gesetzgeberischen Gestaltungsspielraums – Zusammenfassung: Zuordnung der Regelungsmaterien zu den verschiedenen Regelungstechniken sowie Folgen der Nichtbeachtung der herausgearbeiteten Grundsätze – Komplementärnormbildung de lege ferenda im Lichte der verfassungsrechtlichen Vorgaben

    6. Der Ertrag der vorliegenden Grundlegung in Hinblick auf die Auslegung von Qualifikationstatbeständen (vertikal-systematische Auslegung)

    Verwendung materialer Gesichtspunkte zur Begründung einer restriktiven Auslegung – Das Verhältnis der vertikal-systematischen Auslegung zur negativen Typenkorrektur

    7. Anwendungsbeispiele für eine vertikal-systematische Auslegung

    Gefährliche Körperverletzung gemäß
    224 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 2 StGB: Begehung einer Körperverletzung mittels eines anderen gefährlichen Werkzeugs – Der Geheimnisverrat in der Absicht, einen anderen zu schädigen (
    203 Abs. 5 Var. 3 StGB) – Das Mordmerkmal der Mordlust

    8. Folgerungen für die Definition der sonstigen »besonders schweren Fälle«

    Stand der Diskussion zu den sonstigen »besonders schweren Fällen« – Stellungnahme

    9. Die Gestaltung des Sonderstrafrahmens, speziell der Weite des Sonderstrafrahmens, sowie die Teilnichtigkeit von (Sonder-)Strafrahmen

    Vorgaben an die Weite von Sonderstrafrahmen – Teilnichtigkeit führt nicht zu Gesamtnichtigkeit – Zur Teilnichtigkeit von Grunddelikten/-strafrahmen – Übersicht: Die Vorgaben des Schuldgrundsatzes – in seiner Ausprägung als Stringenzgebot – bezüglich der Strafrahmengestaltung sowie die Überprüfung von Strafrahmen in Hinblick auf ihre Weite

    10. Die Strukturierung einer Deliktsgruppe unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlichen Vorgaben

    11. Zusammenfassung

    Literaturverzeichnis, Stichwortregister