Produktbild: 40 deutsche Leuchttürme, die man gesehen haben muss

40 deutsche Leuchttürme, die man gesehen haben muss

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18874

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2018

Abbildungen

73 Abbildungen, mit 2 Übersichtskarten

Verlag

Delius Klasing

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18/12,4/1 cm

Gewicht

160 g

Farbe

Ozeanblau / Graublau

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-667-11281-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18874

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.01.2018

Abbildungen

73 Abbildungen, mit 2 Übersichtskarten

Verlag

Delius Klasing

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18/12,4/1 cm

Gewicht

160 g

Farbe

Ozeanblau / Graublau

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-667-11281-1

Herstelleradresse

Delius/Klasing
Siekerwall 21|33602|Bielefeld|DE
info@delius-klasing.de

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Sehnsuchtsorte

Dr_ M aus Sachsen am 09.08.2018

Bewertungsnummer: 1124481

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn man an der Küste Urlaub macht und in der Nähe ein Leuchtturm steht, muss man dorthin. Warum ist das so? Vielleicht, weil man glaubt, man hätte von oben eine bessere Sicht auf die Umgebung, wenn man denn überhaupt die Gelegenheit dazu bekommt? Vielleicht ist das ja tatsächlich ein Grund für die Attraktivität von Türmen überhaupt. Oder liegt es etwa daran, dass unsere ganz fernen Vorfahren auf Bäumen gelebt haben und wir in unserem genetischen Material eine versteckte Sehnsucht nach erhöhten Plätzen verspüren? Zugegeben - das ist ziemlich weit hergeholt, aber immerhin wäre es eine Erklärung für dieses seltsame Verlangen, jeden Turm zu besuchen und zu besteigen. Bei Leuchttürmen kommen dann wohl auch noch die Seefahrt und ihre Romantik dazu. Oder die des einsamen Leuchtturmwärters. Reinhard Scheiblichs Bildband über deutsche Leuchttürme stillt diese Sehnsucht nach einem weiten Blick natürlich nicht, aber er gibt dem Betrachter einen hervorragenden Überblick auf ganz andere Weise. Scheiblich stellt alle Leuchttürme an Deutschlands Küsten vor und erwähnt darüber hinaus auch noch die wenigen im Inland, die in den meisten Fällen eher eine witzige Randnotiz zu diesem Thema darstellen. Fast alle deutschen Leuchttürme an der See wurden zwischen 1815 und 1920 erbaut. Heute gibt es keine Leuchtturmwärter mehr. Wenn das Leuchtfeuer noch funktionieren soll, dann steuert man es automatisch aus der Ferne. Zunächst befasst sich der Autor mit der Geschichte der Leuchttürme, die sich fast bis zum Beginn der modernen Zeitrechnung und ins Römische Reich zurückverfolgen lässt. Danach stellt Scheiblich die Türme an der Nordsee von West nach Ost vor. In einem zweiten Teil geht er genau so für die Ostsee vor. Der Betrachter entdeckt dabei bekannte und oft fotografierte Bauwerke, wie den Leuchtturm Westerheversand auf der Halbinsel Eiderstädt, oder auch solche, die es in Fernsehserien geschafft haben, wie den Leuchtturm Falshöft ("Der Landarzt") an der Ostsee. Das mögen zwei bekannte Leuchttürme sein, sie sind aber bei weitem nicht die eindrucksvollsten. Davon kann man sich in diesem Bildband überzeugen. Manche dieser Türme sieht man nur von der Seeseite her, denn sie stehen weit im Meer, zu anderen muss man zu Land recht weit laufen, weil sie nicht ganz so einfach zugänglich sind, wie etwa der Leuchtturm Darßer Ort. Dass es der "Leuchtturm" in Moritzburg bei Dresden in diesen Band geschafft hat, ist dagegen recht lustig, denn er steht an einem Teich, auf dem August der Starke mit seinem Hofstaat in kleinen Booten Seeschlachten nachspielte oder sich anderweitig vergnügte.

Sehnsuchtsorte

Dr_ M aus Sachsen am 09.08.2018
Bewertungsnummer: 1124481
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wenn man an der Küste Urlaub macht und in der Nähe ein Leuchtturm steht, muss man dorthin. Warum ist das so? Vielleicht, weil man glaubt, man hätte von oben eine bessere Sicht auf die Umgebung, wenn man denn überhaupt die Gelegenheit dazu bekommt? Vielleicht ist das ja tatsächlich ein Grund für die Attraktivität von Türmen überhaupt. Oder liegt es etwa daran, dass unsere ganz fernen Vorfahren auf Bäumen gelebt haben und wir in unserem genetischen Material eine versteckte Sehnsucht nach erhöhten Plätzen verspüren? Zugegeben - das ist ziemlich weit hergeholt, aber immerhin wäre es eine Erklärung für dieses seltsame Verlangen, jeden Turm zu besuchen und zu besteigen. Bei Leuchttürmen kommen dann wohl auch noch die Seefahrt und ihre Romantik dazu. Oder die des einsamen Leuchtturmwärters. Reinhard Scheiblichs Bildband über deutsche Leuchttürme stillt diese Sehnsucht nach einem weiten Blick natürlich nicht, aber er gibt dem Betrachter einen hervorragenden Überblick auf ganz andere Weise. Scheiblich stellt alle Leuchttürme an Deutschlands Küsten vor und erwähnt darüber hinaus auch noch die wenigen im Inland, die in den meisten Fällen eher eine witzige Randnotiz zu diesem Thema darstellen. Fast alle deutschen Leuchttürme an der See wurden zwischen 1815 und 1920 erbaut. Heute gibt es keine Leuchtturmwärter mehr. Wenn das Leuchtfeuer noch funktionieren soll, dann steuert man es automatisch aus der Ferne. Zunächst befasst sich der Autor mit der Geschichte der Leuchttürme, die sich fast bis zum Beginn der modernen Zeitrechnung und ins Römische Reich zurückverfolgen lässt. Danach stellt Scheiblich die Türme an der Nordsee von West nach Ost vor. In einem zweiten Teil geht er genau so für die Ostsee vor. Der Betrachter entdeckt dabei bekannte und oft fotografierte Bauwerke, wie den Leuchtturm Westerheversand auf der Halbinsel Eiderstädt, oder auch solche, die es in Fernsehserien geschafft haben, wie den Leuchtturm Falshöft ("Der Landarzt") an der Ostsee. Das mögen zwei bekannte Leuchttürme sein, sie sind aber bei weitem nicht die eindrucksvollsten. Davon kann man sich in diesem Bildband überzeugen. Manche dieser Türme sieht man nur von der Seeseite her, denn sie stehen weit im Meer, zu anderen muss man zu Land recht weit laufen, weil sie nicht ganz so einfach zugänglich sind, wie etwa der Leuchtturm Darßer Ort. Dass es der "Leuchtturm" in Moritzburg bei Dresden in diesen Band geschafft hat, ist dagegen recht lustig, denn er steht an einem Teich, auf dem August der Starke mit seinem Hofstaat in kleinen Booten Seeschlachten nachspielte oder sich anderweitig vergnügte.

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40 deutsche Leuchttürme, die man gesehen haben muss

von Reinhard Scheiblich

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