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Warum Wale Fremdsprachen können

und andere erstaunliche Erkenntnisse über die geheimen Fähigkeiten der Tiere

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Warum Wale Fremdsprachen können

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2018

Verlag

Heyne

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/13,9/2,7 cm

Beschreibung

Rezension

»Wahre Wunder aus der Tierwelt, gut recherchiert und lebendig erzählt« Mare, Till Hein

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2018

Verlag

Heyne

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/13,9/2,7 cm

Gewicht

363 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-60444-5

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Alle Erwartungen übertreffend

Bewertung aus Rüsselsheim am 24.04.2018

Bewertungsnummer: 1099458

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Warum Wale Fremdsprachen können“- Das klingt wie der Titel zu einem Sammelsorium an unnützem Wissen; lustige oder kuriose Fakten zum Thema Tiere, über welche man sich kurz wundert und sie dann wieder vergisst. Oder um sich die ein oder andere Anekdote daraus für einen kleinen Lacher vor Publikum zu behalten. Doch weit gefehlt: In diesem Buch werden empirisch bestätigte, durch jahrelange minutiöse Forschung erlangte Thesen beschrieben. Entgegen der anfänglichen Erwartungen wird der Leser also mit einem gut recherchierten, erlebnisreichen Werk konfrontiert, welches Erkenntnisse aus Verhaltensforschung und Biologie einem breiten Publikum zugänglich macht. Mit viel Witz und Bezugnahme auf die aktuellen Entwicklungen wird, unterteilt in verschiedene Spezies wie Walen, Bienen, Hunden, Vögeln oder Affen sowie diversen weiteren Tierarten, ein vielfältiges Bild von der Intelligenz der Natur gezeichnet. Dieser Gesamtüberblick, welcher doch nur einen Ausschnitt aus dem derzeit explodierenden Sektor der Verhaltensbiologie zeigen kann, vermittelt die enormen Fortschritte, die die Forscher beispielsweise im Verständnis des Soziallebens von Walen, dem Wissen über das Nicht-Wissens eines anderen bei Hunden und Raben und der generationenübergreifenden Weitergabe von Taktiken und Kultur (wobei man durchaus von Kultur sprechen muss, wenn man dieses Buch gelesen hat) gemacht haben. Doch auch die jahrzehntelange Verleugnung tierischer Kompetenzen wird thematisiert, was die Aktualität der Tierforschung umso deutlicher macht, besonders in Zeiten, in denen unsere Beziehung zu Haustieren und das allgemeine Tierwohl in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Dieses Buch ist für jeden gedacht, der sich endlich in seinem intuitiven Wissen über die Intelligenz der Tiere bestätigt wissen oder einfach nur staunen will über die Natur in ihrer Höchstform, wie sie seit Millionen von Jahren besteht, aber erst jetzt anerkannt und noch lange nicht verstanden wird!
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Alle Erwartungen übertreffend

Bewertung aus Rüsselsheim am 24.04.2018
Bewertungsnummer: 1099458
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Warum Wale Fremdsprachen können“- Das klingt wie der Titel zu einem Sammelsorium an unnützem Wissen; lustige oder kuriose Fakten zum Thema Tiere, über welche man sich kurz wundert und sie dann wieder vergisst. Oder um sich die ein oder andere Anekdote daraus für einen kleinen Lacher vor Publikum zu behalten. Doch weit gefehlt: In diesem Buch werden empirisch bestätigte, durch jahrelange minutiöse Forschung erlangte Thesen beschrieben. Entgegen der anfänglichen Erwartungen wird der Leser also mit einem gut recherchierten, erlebnisreichen Werk konfrontiert, welches Erkenntnisse aus Verhaltensforschung und Biologie einem breiten Publikum zugänglich macht. Mit viel Witz und Bezugnahme auf die aktuellen Entwicklungen wird, unterteilt in verschiedene Spezies wie Walen, Bienen, Hunden, Vögeln oder Affen sowie diversen weiteren Tierarten, ein vielfältiges Bild von der Intelligenz der Natur gezeichnet. Dieser Gesamtüberblick, welcher doch nur einen Ausschnitt aus dem derzeit explodierenden Sektor der Verhaltensbiologie zeigen kann, vermittelt die enormen Fortschritte, die die Forscher beispielsweise im Verständnis des Soziallebens von Walen, dem Wissen über das Nicht-Wissens eines anderen bei Hunden und Raben und der generationenübergreifenden Weitergabe von Taktiken und Kultur (wobei man durchaus von Kultur sprechen muss, wenn man dieses Buch gelesen hat) gemacht haben. Doch auch die jahrzehntelange Verleugnung tierischer Kompetenzen wird thematisiert, was die Aktualität der Tierforschung umso deutlicher macht, besonders in Zeiten, in denen unsere Beziehung zu Haustieren und das allgemeine Tierwohl in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Dieses Buch ist für jeden gedacht, der sich endlich in seinem intuitiven Wissen über die Intelligenz der Tiere bestätigt wissen oder einfach nur staunen will über die Natur in ihrer Höchstform, wie sie seit Millionen von Jahren besteht, aber erst jetzt anerkannt und noch lange nicht verstanden wird!

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unglaubliche Fähigkeiten

S.A.W am 20.04.2018

Bewertungsnummer: 1098627

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Katharina Jakob beschreibt die kognitive Wende in der Verhaltensbiologie, die sich in den letzten 30 Jahren vollzogen hat. Betrachtete Konrad Lorenz die Tiere noch als Instinktwesen, deren Verhaltensrepertoire angeboren sei, so ist die heutige Forschergeneration bei genauem Hinsehen auf die erstaunlichsten Fähigkeiten von Tieren gekommen: Orcas verstehen die Sprache von Delphinen, Pottwale reden in verschiedenen Dialekten über ganze Ozeane hinweg, Raben und Papageien sind genauso intelligent wie Menschenaffen, die sprachlichen Fähigkeiten bestimmter Papageien übertreffen Schimpansen bei weitem. Da Papageien auch 60 Jahre alt werden, kommt da eine Lerngeschichte zusammen, die an die des Menschen heranreicht, wenn sie von Menschen trainiert werden, können sie in ganzen Sätzen ihre Wünsche ausdrücken. Lange hat die Überheblichkeit des Menschen den Blick auf die Tiere verstellt. Wir trauten ihnen einfach nicht zu, dass sie denken und planen können. Inzwischen sind Denken und Fühlen tierisches Allgemeingut, je nach Anpassung an die Umwelt kommt es zu verschiedenen Denk- u Wahrnehmungsformen. Sogar Tintenfische sind erstaunlich klug - einer ist sogar aus einem Labor verschwunden, indem er über das Kanalsystem den Weg ins Meer gefunden hat. Meine Tochter hat ein Jahr bei Prof Kotrschal im Wolfsforschungszentrum gearbeitet, wo Wölfe und Hunde in kognitiven Experimenten verglichen werden. Ergebnis: Wölfe sind schlauer, Hunde können die Mimik des Menschen besser lesen, als dieser selbst und sich perfekt auf ihn einstellen. Die Begeisterung meiner Tochter für die Verhaltensbiologie war ansteckend. In den letzten Jahren habe ich gelernt, die Sprache meiner Hündin zu verstehen und kann nur sagen: die redet den ganzen Tag wie ein Wasserfall - aber halt in nonverbaler Hundesprache. Wie ein Mitrezensent betont hat: Bevor wir uns zu sehr auf künstliche Intelligenz fixieren, sollten wir erst die Fähigkeiten unserer Tiere schätzen und verstehen lernen. Das würde viel zur Rettung der Natur und der Ökologie beitragen. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Kinder des Tantalus"
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unglaubliche Fähigkeiten

S.A.W am 20.04.2018
Bewertungsnummer: 1098627
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Katharina Jakob beschreibt die kognitive Wende in der Verhaltensbiologie, die sich in den letzten 30 Jahren vollzogen hat. Betrachtete Konrad Lorenz die Tiere noch als Instinktwesen, deren Verhaltensrepertoire angeboren sei, so ist die heutige Forschergeneration bei genauem Hinsehen auf die erstaunlichsten Fähigkeiten von Tieren gekommen: Orcas verstehen die Sprache von Delphinen, Pottwale reden in verschiedenen Dialekten über ganze Ozeane hinweg, Raben und Papageien sind genauso intelligent wie Menschenaffen, die sprachlichen Fähigkeiten bestimmter Papageien übertreffen Schimpansen bei weitem. Da Papageien auch 60 Jahre alt werden, kommt da eine Lerngeschichte zusammen, die an die des Menschen heranreicht, wenn sie von Menschen trainiert werden, können sie in ganzen Sätzen ihre Wünsche ausdrücken. Lange hat die Überheblichkeit des Menschen den Blick auf die Tiere verstellt. Wir trauten ihnen einfach nicht zu, dass sie denken und planen können. Inzwischen sind Denken und Fühlen tierisches Allgemeingut, je nach Anpassung an die Umwelt kommt es zu verschiedenen Denk- u Wahrnehmungsformen. Sogar Tintenfische sind erstaunlich klug - einer ist sogar aus einem Labor verschwunden, indem er über das Kanalsystem den Weg ins Meer gefunden hat. Meine Tochter hat ein Jahr bei Prof Kotrschal im Wolfsforschungszentrum gearbeitet, wo Wölfe und Hunde in kognitiven Experimenten verglichen werden. Ergebnis: Wölfe sind schlauer, Hunde können die Mimik des Menschen besser lesen, als dieser selbst und sich perfekt auf ihn einstellen. Die Begeisterung meiner Tochter für die Verhaltensbiologie war ansteckend. In den letzten Jahren habe ich gelernt, die Sprache meiner Hündin zu verstehen und kann nur sagen: die redet den ganzen Tag wie ein Wasserfall - aber halt in nonverbaler Hundesprache. Wie ein Mitrezensent betont hat: Bevor wir uns zu sehr auf künstliche Intelligenz fixieren, sollten wir erst die Fähigkeiten unserer Tiere schätzen und verstehen lernen. Das würde viel zur Rettung der Natur und der Ökologie beitragen. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Kinder des Tantalus"

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von Katharina Jakob

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