Das römische Erbe

Das römische Erbe

Wie das alte Rom unsere heutige Welt prägt

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Nehmen wir an, ein Römer aus der Antike käme mit der Zeitmaschine zu uns. Bei allen Eingewöhnungsschwierigkeiten – er würde eine Menge aus seiner Welt in unserer erkennen: Man fährt etwa auf gut ausgebauten Straßen zu professionell besetzten Gerichten, wo Rechtsanwälte Prozesse im Römischen Rechtskreis und in lateinischer Schrift ausfechten.

Die römische Kultur lebt weiter. Während des Bestehens des Imperium Romanum war die Romanisierung der eroberten Länder sehr erwünscht, denn sie sicherte die Herrschaft des Weltreiches. Römische Dichter sind bis heute eines der Vorbilder für abendländische Dichtung. Unsere Vorstellungen von Schule und Rhetorik fußen auf der römisch-hellenischen Welt. Wir verwenden Wörter wie Gips, Mörtel, Turm, Fenster, Becher, Lampe, Möbel, Engel, Feier, Kloster, Krone, Zins, Markt, Pacht, Straße, Butter, Käse, Koch, Schule, Tinte, Konjunktur, Inflation und Konkurrenz. Diese sind nur eine kleine Auswahl von Begriffen lateinischer Herkunft. Unsere Zeit teilen wir mit Monaten ein, die römische Namen tragen.

Wer die Vergangenheit kennt, versteht die Gegenwart besser. Rom ist noch heute fast überall gegenwärtig. Ob in Sprache und Literatur, im Recht und in Verwaltung, Architektur und Medizin, im Sport, in der Kunst, im Ingenieurwesen – in allen diesen Bereichen finden sich erhebliche römische Ursprünge und nicht alle sind uns bewusst. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise, die übrigens noch immer nach dem römischen Alphabet geschrieben ist.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2017

Verlag

Regionalia Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,3/16,9/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2017

Verlag

Regionalia Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,3/16,9/2,2 cm

Gewicht

392 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95540-266-2

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Philipp Brandstötter

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Das alte Rom in der heutigen Zeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei diesem Buch handelt es sich um ein wirklich interessantes Gedankenexperiment, welches mir sehr gut gefallen hat. Lese ja Einiges zu diesem Thema, daher bin ich umso begeisterter von diesem Werk. Zur Grundidee selber: Das unsere heutige moderne Welt in vielerlei Hinsicht zwar modern anmutet, jedoch viele Ideen, wissenschaftliche Errungenschaften und Erfindungen jedoch bereits seit vielen Jahrhunderten bekannt sind, ist ja nicht neu. Wenn man jedoch etwas genauer hinsieht, wird man mit Sicherheit verblüfft sein, wie modern die Zeit der römischen Antike im Vergleich zu unserer heutigen Welt ist. Mit dem Untergang der römischen Welt im 5ten Jahrhundert nach Christus ist nicht nur eine überlegene Zivilisation zugrundegegangen, auch eine enorme Menge an Wissen ging leider verloren. Erst im Rahmen der Renaissance, der Zeitspanne der Aufklärung und eben auch Neuentdeckung kamen viele Ideen und Erfindungen wieder ans Licht. Man denke nur an die große Globalisierungswelle unserer Zeit. Viele Menschen mögen zwar glauben, daß Englisch die Weltsprache schlechthin ist. Doch wenn man einen gewöhnlichen Bürger vor 2000 Jahren fragt, würde dieser nur den Kopf schütteln. Nicht Englisch, sondern Latein ist die Sprache, die man auf der ganzen bekannten Welt versteht. Erfindungen wie etwa die Bodenhetzung mögen zwar im 20ten Jahrhundert „erfunden“ worden sein, jedoch das Grundkonzept einer warmen Dusche und eines beheizten Bodens, gab es schon vor zwei Jahrtausenden. Auch das Frühstück zur Zeit des Imperium Romanum sah gar nicht so anders aus, als in unserer Zeit. Es gab Rührei oder Ei mit Speck, dazu Aufschnitte aller Art. Auch die Beilagen wie Rosinen und Weintrauben (wobei der Römer zweiteres bevorzugte) gab es zu jener Zeit. Einziger Unterschied war, daß es noch keinen Kakao oder Kaffee gab. Das sind ja bekanntlich Importartikel aus Südamerika. Auch im Straßenbau und dem öffentlichen Verkehr würde sich ein Römer der Antike schnell zurechtfinden. Probleme, wie Stau in der Stoßzeit, gab es auch schon im Alten Rom. Das ging sogar schon so weit, daß Caesar persönlich ein Dekret erließ, in dem er anordnete, welche Fahrzeuge zu welcher Tageszeit, wann und wo fahren durften. Auch die Messung der Uhrzeit war den Römern schon bekannt. Ihre Überlegenheit beim Entwickeln gefürchteter Waffen im Nah- und Fernkampf sind heute ebenso bekannt wie die Fähigkeit der Römer gewaltige Bauwerke zu erschaffen. Erfindungen wie das Aquädukt zur Wasserbeförderung anstatt Rohrleitungen, sind Ideen, die bis in das 19te Jahrhundert technisch unangefochten blieben. Habe bereits mehrere Bücher von Alexander Rudow, dem Autor des hier vorliegenden Buches, gelesen. Ich bin wirklich begeistert. Bei jedem Buch, welches er über das antike Rom schreibt, schafft er es erneut, einen damit in seinen Bann zu ziehen!
5/5

Das alte Rom in der heutigen Zeit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bei diesem Buch handelt es sich um ein wirklich interessantes Gedankenexperiment, welches mir sehr gut gefallen hat. Lese ja Einiges zu diesem Thema, daher bin ich umso begeisterter von diesem Werk. Zur Grundidee selber: Das unsere heutige moderne Welt in vielerlei Hinsicht zwar modern anmutet, jedoch viele Ideen, wissenschaftliche Errungenschaften und Erfindungen jedoch bereits seit vielen Jahrhunderten bekannt sind, ist ja nicht neu. Wenn man jedoch etwas genauer hinsieht, wird man mit Sicherheit verblüfft sein, wie modern die Zeit der römischen Antike im Vergleich zu unserer heutigen Welt ist. Mit dem Untergang der römischen Welt im 5ten Jahrhundert nach Christus ist nicht nur eine überlegene Zivilisation zugrundegegangen, auch eine enorme Menge an Wissen ging leider verloren. Erst im Rahmen der Renaissance, der Zeitspanne der Aufklärung und eben auch Neuentdeckung kamen viele Ideen und Erfindungen wieder ans Licht. Man denke nur an die große Globalisierungswelle unserer Zeit. Viele Menschen mögen zwar glauben, daß Englisch die Weltsprache schlechthin ist. Doch wenn man einen gewöhnlichen Bürger vor 2000 Jahren fragt, würde dieser nur den Kopf schütteln. Nicht Englisch, sondern Latein ist die Sprache, die man auf der ganzen bekannten Welt versteht. Erfindungen wie etwa die Bodenhetzung mögen zwar im 20ten Jahrhundert „erfunden“ worden sein, jedoch das Grundkonzept einer warmen Dusche und eines beheizten Bodens, gab es schon vor zwei Jahrtausenden. Auch das Frühstück zur Zeit des Imperium Romanum sah gar nicht so anders aus, als in unserer Zeit. Es gab Rührei oder Ei mit Speck, dazu Aufschnitte aller Art. Auch die Beilagen wie Rosinen und Weintrauben (wobei der Römer zweiteres bevorzugte) gab es zu jener Zeit. Einziger Unterschied war, daß es noch keinen Kakao oder Kaffee gab. Das sind ja bekanntlich Importartikel aus Südamerika. Auch im Straßenbau und dem öffentlichen Verkehr würde sich ein Römer der Antike schnell zurechtfinden. Probleme, wie Stau in der Stoßzeit, gab es auch schon im Alten Rom. Das ging sogar schon so weit, daß Caesar persönlich ein Dekret erließ, in dem er anordnete, welche Fahrzeuge zu welcher Tageszeit, wann und wo fahren durften. Auch die Messung der Uhrzeit war den Römern schon bekannt. Ihre Überlegenheit beim Entwickeln gefürchteter Waffen im Nah- und Fernkampf sind heute ebenso bekannt wie die Fähigkeit der Römer gewaltige Bauwerke zu erschaffen. Erfindungen wie das Aquädukt zur Wasserbeförderung anstatt Rohrleitungen, sind Ideen, die bis in das 19te Jahrhundert technisch unangefochten blieben. Habe bereits mehrere Bücher von Alexander Rudow, dem Autor des hier vorliegenden Buches, gelesen. Ich bin wirklich begeistert. Bei jedem Buch, welches er über das antike Rom schreibt, schafft er es erneut, einen damit in seinen Bann zu ziehen!

Philipp Brandstötter
  • Philipp Brandstötter
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Das römische Erbe

von Anja Stiller, Alexander Rudow

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