Kryptozän

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.08.2016

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.08.2016

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/2,2 cm

Gewicht

298 g

Originaltitel

Las constelaciones oscuras

Übersetzt von

Timo Berger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8031-3280-2

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Schmerzhaft für informatisch und technisch Interessierte - ohne echten Höhepunkt

Leonard aus Münster, Westf. am 30.03.2022

Bewertungsnummer: 1684900

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin Informatiker, daher hielt jemand es für eine gute Idee, mir diesen Roman zu schenken. Es erzählt die Geschichte des jungen Hackers Cassio, der in den südamerikanischen 80ern aufwächst und alle Klischees erfüllt, die ein Computer-Freak in den Augen der Öffentlichkeit in sich vereinen kann: Pech beim anderen Geschlecht, Übergewicht, schlechte Körperhygiene, mangelhafte Sozialkompetenz und so weiter. Früh macht er sich einen Namen in der internationalen Hacker-Szene, hat innovative Ideen, wie man neuartige Computerviren designen müsste und bricht seine Promotion zu diesem Thema ab, um an einem mehr oder weniger geheimen Projekt zu forschen, das - so viel sei verraten - Genetik und Informatik miteinander vereinen soll. Drumherum ist eine Geschichte von Forschern und Botanikern gewebt, die Ende des 19. Jahrhunderts im Dschungel Stämme mit unheimlich lüsternden Frauen ausfindig machen und später botanische Sammlungen anlegen und mit Kreuzungen von Planzen und Lebenwesen experimentieren, ohne, dass der Zusammenhang mit Cassios Geschichte wirklich deutlich würde. Und während diese Geschichten erzählt werden, deren Ziel oder Höhepunkt auf den letzten Seiten kurz angerissen wird und dabei viele Fragen unbeantwortet lässt, blutet gerade den Angehörigen derjenigen Personen das Herz, die man wohl zur Zielgruppe eines solchen Romans zählen würde: Die Fans der (Natur-)Wissenschaften. Das Buch entlehnt nämlich Fachbegriffe schamlos ihrem tatsächlichen Anwendungsgebiet und verzerrt vollkommen ihre Bedeutung; etwa philosophiert Cassio darüber, wie sein Algorithmus sich unbemerkt in einem System tarnen könne, sodass niemand in der Lage sei, ihn zu entdecken, nur um zum richtigen Zeitpunkt eine neue Gestalt anzunehmen, die irgendetwas zu tun in der Lage sei. Ebenso werden unter anderem Botnetze, verteilte Systeme und Datenbanken völlig aus ihrem Sachzusammenhang gerissen und bloß als populäre Kampfbegriffe genutzt. Als dann auch noch von soundso viel "Grad Kelvin" geschrieben wurde und der eigentlich spannende Kern der Geschichte, der ganz am Ende angeschnitten wird, nicht einmal plausibel zu erklären versucht wird, war klar, dass die Autorin nicht allzu viel von dem wusste, über das sie so viele Seiten schrieb. Apropos lüsternde Frauen: Die - von diesen Mängeln abgesehen - recht kurzweilige Geschichte ist gespickt mit einer Menge Sex, Lust und Nacktheit. Wer also nicht vom Fach ist und die Vorstellung ertragen kann, nachher weniger über Informatik zu wissen als vorher, kann sich schon ein paar Stunden ganz nett hiermit vertreiben. Mehr aber auch nicht.
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Schmerzhaft für informatisch und technisch Interessierte - ohne echten Höhepunkt

Leonard aus Münster, Westf. am 30.03.2022
Bewertungsnummer: 1684900
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich bin Informatiker, daher hielt jemand es für eine gute Idee, mir diesen Roman zu schenken. Es erzählt die Geschichte des jungen Hackers Cassio, der in den südamerikanischen 80ern aufwächst und alle Klischees erfüllt, die ein Computer-Freak in den Augen der Öffentlichkeit in sich vereinen kann: Pech beim anderen Geschlecht, Übergewicht, schlechte Körperhygiene, mangelhafte Sozialkompetenz und so weiter. Früh macht er sich einen Namen in der internationalen Hacker-Szene, hat innovative Ideen, wie man neuartige Computerviren designen müsste und bricht seine Promotion zu diesem Thema ab, um an einem mehr oder weniger geheimen Projekt zu forschen, das - so viel sei verraten - Genetik und Informatik miteinander vereinen soll. Drumherum ist eine Geschichte von Forschern und Botanikern gewebt, die Ende des 19. Jahrhunderts im Dschungel Stämme mit unheimlich lüsternden Frauen ausfindig machen und später botanische Sammlungen anlegen und mit Kreuzungen von Planzen und Lebenwesen experimentieren, ohne, dass der Zusammenhang mit Cassios Geschichte wirklich deutlich würde. Und während diese Geschichten erzählt werden, deren Ziel oder Höhepunkt auf den letzten Seiten kurz angerissen wird und dabei viele Fragen unbeantwortet lässt, blutet gerade den Angehörigen derjenigen Personen das Herz, die man wohl zur Zielgruppe eines solchen Romans zählen würde: Die Fans der (Natur-)Wissenschaften. Das Buch entlehnt nämlich Fachbegriffe schamlos ihrem tatsächlichen Anwendungsgebiet und verzerrt vollkommen ihre Bedeutung; etwa philosophiert Cassio darüber, wie sein Algorithmus sich unbemerkt in einem System tarnen könne, sodass niemand in der Lage sei, ihn zu entdecken, nur um zum richtigen Zeitpunkt eine neue Gestalt anzunehmen, die irgendetwas zu tun in der Lage sei. Ebenso werden unter anderem Botnetze, verteilte Systeme und Datenbanken völlig aus ihrem Sachzusammenhang gerissen und bloß als populäre Kampfbegriffe genutzt. Als dann auch noch von soundso viel "Grad Kelvin" geschrieben wurde und der eigentlich spannende Kern der Geschichte, der ganz am Ende angeschnitten wird, nicht einmal plausibel zu erklären versucht wird, war klar, dass die Autorin nicht allzu viel von dem wusste, über das sie so viele Seiten schrieb. Apropos lüsternde Frauen: Die - von diesen Mängeln abgesehen - recht kurzweilige Geschichte ist gespickt mit einer Menge Sex, Lust und Nacktheit. Wer also nicht vom Fach ist und die Vorstellung ertragen kann, nachher weniger über Informatik zu wissen als vorher, kann sich schon ein paar Stunden ganz nett hiermit vertreiben. Mehr aber auch nicht.

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von Pola Oloixarac

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