Die Kriegs-Trance

Inhaltsverzeichnis

Teil 1 -

Darf ich gleich auf den Punkt kommen? -
Indiz 1 für eine Kriegs-Trance: Mitgefühl abstellen -
Indiz 2: schlechtes Gewissen -
Indiz 3: Schuldzuweisung -
Indiz 4: harte Verteidigung -
Indiz 5: Fehler bekämpfen -
Indiz 6: Angst vor Fehlern haben -
Indiz 7: Befehlston -
Indiz 8: sein Tätersein verleugnen -
Indiz 9: Nicht-Verarbeitung von Schmerzerlebnissen -
Warum wir nicht aufwachen wollen -
Vier Trance-Phänomene -

Menschen sind mitfühlende und glückliche Wesen -
Erster ungünstiger Umstand -

Wie entsteht eine Kriegs-Trance? -
Zweiter ungünstiger Umstand -
Dritter ungünstiger Umstand -
Warum verletzen wir? -

Aus der Kriegs-Trance aufwachen -
Definition von „Mitgefühl“ -
Schuldzuweisung ablegen -
Das Tätersein eingestehen -
Ich stehe nicht mehr zur Verfügung -
Krise und Mitgefühl gleichzeitig -
Kriegs-Trance-Fröhlichkeit -
Die allumfassende Formel für jede Situation -
Wo steckt noch ein unverarbeiteter Schmerz? -

Teil 2 -

Schmerzverarbeitung mit Hilfe von Happy Ends -
Nachhaltige Lösung -
Potenzialbefreiung -
Tränen-Yoga -
Der größte Feind der Menschheit: Bad Ends -
Ein Happy End lässt den Körper entspannen -
Schmerzverarbeitung bei Kindern -

Resonierende Empfindungen erkennen und nutzen -
Resonierende Empfindungen bei den Freien Systemischen Aufstellungen -
Durch Rangfolgen wird Resonanz wahrnehmbar -
Resonierende Empfindungen überall im Alltag -
Mehrdimensional fühlen lernen -
Der Spiegel-Drang und Terrorismus -
Resonierende Empfindungen praktisch einsetzen -

Freie Potenzialentfaltung für den Rest des Lebens -
Die befreienden Regeln eines empathischen Systems -
Indiz 10 für eine Kriegs-Trance: erzwungene Rangfolge -
Mitgefühl mit anderen befreit uns selbst -

Schlusswort -

Danke -
Über den Autor

Die Kriegs-Trance

Warum wir fast alle betroffen sind und wie wir daraus aufwachen

Buch (Taschenbuch)

€18,90

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Beschreibung

Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther im Austausch mit Olaf Jacobsen:
"Ihr Buch ist wirklich ausgezeichnet. Allerdings verrät der Titel nicht, was für ein Schatz sich dahinter verbirgt: eine sehr saubere und überzeugende Beschreibung unseres gegenwärtigen Zustandes und unserer vorherrschenden Beziehungskultur und eine konstruktive Beschreibung eines - und wie ich denke einzigen - Ausweges."

Olaf Jacobsen vertritt die These, dass unsere Zivilisation seit Jahrtausenden unter einer bestimmten Krankheit leidet. Er nennt diese Krankheit „Kriegs-Trance“. Eine Kriegs-Trance entsteht, wenn ein Soldat im Krieg sein Mitgefühl für sein Gegenüber abstellt, um den anderen erschießen zu können.
Auf unsere Gesellschaft übertragen: Bevor ein Mensch einen anderen Menschen verletzt, hat er unbewusst sein Mitgefühl abgestellt. Dadurch befindet er sich in einer Kriegs-Trance, aus der er handelt. Dieser Trance-Zustand wird von Generation zu Generation durch die Erziehung weitergegeben und durch Unwissenheit aufrechterhalten.

In der Neurowissenschaft wird immer deutlicher, dass der Mensch von Grund auf ein mitfühlendes, offenes und empathisches Wesen ist. Wir sehen dies bei freien Kindern. Wie kommt es dann zu Kriegs-Trancen? Wieso stellen wir unser Mitgefühl zueinander ab? Wie können sich Krieg und Terrorismus entfalten? Und warum leiden wir im Nachhinein über viele Jahre und Generationen unter Kriegserlebnissen?
Dieses Buch liefert erstmalig schlüssige, tiefgehende und aufrüttelnde Antworten. Zusätzlich zeigt es, wie wir aus Kriegs-Trance-Zuständen aufwachen, uns von verletzenden Denk- und Verhaltensmustern befreien und wieder Zugang zu unserem ursprünglich authentischen Wesen erhalten: zum selbstbestimmten, kreativen, mitfühlenden und empathischen Menschsein.

Olaf Jacobsen ist Empathie-Spezialist und Bestseller-Autor. Er gilt als Pionier der klientenzentrierten Systemaufstellung. 2003 entwickelte er die Freie Systemische Aufstellung, erfand 2014 das NeuroSonanz-Modell und leitet die von ihm begründete Empathie-Schule NeuroSonanz.
1967 geboren, Studium in Karlsruhe an der Staatlichen Hochschule für Musik und Universität (Musik und Mathematik), Dirigent, Pianist, Tenor, Musikpädagoge, intensives Studium und Erforschung eigener Gefühle, Systemischer und Psychologischer Coach, Empathie-Coach, Experte für Resonierende Empfindungen.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2016

Verlag

Olaf Jacobsen Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,3/14,9/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2016

Verlag

Olaf Jacobsen Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,3/14,9/2,2 cm

Gewicht

378 g

Auflage

2. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-936116-05-2

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Teil 1
Darf ich gleich auf den Punkt kommen?
Was für ein Begriff!
"Kriegs-Trance"!
Wir alle wissen, dass Krieg etwas furchtbar Schmerzvolles ist und schmerzvolle Folgen hat. In Literatur und im Internet wird über Kriegskinder geschrieben, die in ihrer Kindheit durch den zweiten Weltkrieg psychische Schäden erlitten haben. Ihre Kriegstraumatisierungen sind über Jahre unbewusst geblieben und haben gleichzeitig doch gewirkt - in Form von seelischen und psychosomatischen Krankheiten. Außerdem soll die Lebensgestaltung dieser Menschen durch die Kriegserlebnisse geprägt sein und sich auf die folgenden Generationen, auf die Kriegsenkel, auswirken . Heute sind wir mit Flüchtlingen aus Kriegsgebieten beschäftigt, die sich in Deutschland teilweise mit Fremdenhass konfrontiert sehen oder die in den Auffanglagern weiterhin Krieg gegeneinander führen. Außerdem haben wir immer wieder in der ganzen Welt Terroranschläge zu verkraften.
Ich werde mich in diesem Buch nicht direkt mit den Kriegskindern, Kriegsenkeln oder aktuellen Flüchtlingen und Terroristen auseinandersetzen, sondern mit dem Thema, das meiner Ansicht nach dahinter steckt. Ich schreibe über einen belastenden menschlichen Zustand in unserer Gesellschaft, der eigentlich offensichtlich ist, aber wohl doch tief vergraben unter unserem Bewusstsein liegt. Denn wir alle halten ihn für "normal". Dieser Zustand führt meines Erachtens letztendlich dazu, dass wir Menschen überhaupt Krieg gegeneinander führen müssen und dass wir es schwer haben, aus vergangenen Kriegen vollständig zu lernen. Wenn wir unseren scheinbar "normalen" Alltag mit einem Alltag des gegenseitigen Mitgefühls vergleichen würden, könnte uns dieser Krieg auslösende Zustand in unserer Gesellschaft möglicherweise bewusst werden. Ist er bewusst, dann können wir auch lösend damit umgehen.

Der Begriff Trance erinnert uns an Hypnose, an den Einstieg in das Unbewusste.
Der Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud sah das Unbewusste als eine Quelle für unangenehme Verhaltensmuster an. Er war davon überzeugt, dass unser Unterbewusstsein hauptsächlich aus Schattenseiten besteht. Es enthält verdrängte und abgewehrte vergangene Erlebnisse, die unsere Gefühle und unser Verhalten in der Gegenwart negativ beeinflussen.
Allerdings gibt es inzwischen auch andere Sichtweisen über unser Unterbewusstsein. Es ist äußerst nützlich. Ohne unser Unterbewusstsein könnten wir keine Fähigkeiten erlernen. Denn beim Üben und Trainieren von Fähigkeiten verschiebt unser Gehirn das Erlernte allmählich in den unbewussten Bereich. Wir erleben, dass wir irgendwann die trainierten und eingeübten Fähigkeiten "wie von selbst" und "ganz automatisch" ausführen können. Jeder von uns hat als Kind das Laufen gelernt und denkt beim Treppensteigen nicht mehr darüber nach, wie er das jetzt am besten macht. Viele von uns können Auto fahren, ohne noch weiter bewusst zu reflektieren, wo welches Pedal und wo welcher Gang zu finden ist. Wir fahren und schalten ganz automatisch. Inzwischen können wir sogar während des Fahrens das Radio einschalten oder uns mit jemandem unterhalten oder ein Hörspiel hören. Beim Tanzunterricht schauen wir am Anfang auf die Füße, um sie gut zu kontrollieren. Später laufen sie von selbst. Wie haben Sie Ihre Computermaus und die Tastatur am Anfang bedient?
Wir alle lernen verschiedene Dinge, weil unser trainiertes Verhalten im Gehirn allmählich automatisiert wird und wir dann unsere Aufmerksamkeit parallel dazu auf Neues konzentrieren können.

Wenn ich nun den Begriff "Krieg" und den Begriff "Trance" kombiniere, was meine ich dann damit? Bedeutet eine Kriegs-Trance, dass wir Menschen kriegerische Handlungen in unserem Alltag routinemäßig ausüben? Dass wir untereinander "ganz automatisch" Krieg führen? Weil wir es gelernt und im Gehirn automatisiert haben? Durch das Unbewusste gesteuert?
Ja. Genau das werde ich in diesem Buch zeigen und hoffe, dadurch einen großen Beitr
  • Die Kriegs-Trance
  • Teil 1 -

    Darf ich gleich auf den Punkt kommen? -
    Indiz 1 für eine Kriegs-Trance: Mitgefühl abstellen -
    Indiz 2: schlechtes Gewissen -
    Indiz 3: Schuldzuweisung -
    Indiz 4: harte Verteidigung -
    Indiz 5: Fehler bekämpfen -
    Indiz 6: Angst vor Fehlern haben -
    Indiz 7: Befehlston -
    Indiz 8: sein Tätersein verleugnen -
    Indiz 9: Nicht-Verarbeitung von Schmerzerlebnissen -
    Warum wir nicht aufwachen wollen -
    Vier Trance-Phänomene -

    Menschen sind mitfühlende und glückliche Wesen -
    Erster ungünstiger Umstand -

    Wie entsteht eine Kriegs-Trance? -
    Zweiter ungünstiger Umstand -
    Dritter ungünstiger Umstand -
    Warum verletzen wir? -

    Aus der Kriegs-Trance aufwachen -
    Definition von „Mitgefühl“ -
    Schuldzuweisung ablegen -
    Das Tätersein eingestehen -
    Ich stehe nicht mehr zur Verfügung -
    Krise und Mitgefühl gleichzeitig -
    Kriegs-Trance-Fröhlichkeit -
    Die allumfassende Formel für jede Situation -
    Wo steckt noch ein unverarbeiteter Schmerz? -

    Teil 2 -

    Schmerzverarbeitung mit Hilfe von Happy Ends -
    Nachhaltige Lösung -
    Potenzialbefreiung -
    Tränen-Yoga -
    Der größte Feind der Menschheit: Bad Ends -
    Ein Happy End lässt den Körper entspannen -
    Schmerzverarbeitung bei Kindern -

    Resonierende Empfindungen erkennen und nutzen -
    Resonierende Empfindungen bei den Freien Systemischen Aufstellungen -
    Durch Rangfolgen wird Resonanz wahrnehmbar -
    Resonierende Empfindungen überall im Alltag -
    Mehrdimensional fühlen lernen -
    Der Spiegel-Drang und Terrorismus -
    Resonierende Empfindungen praktisch einsetzen -

    Freie Potenzialentfaltung für den Rest des Lebens -
    Die befreienden Regeln eines empathischen Systems -
    Indiz 10 für eine Kriegs-Trance: erzwungene Rangfolge -
    Mitgefühl mit anderen befreit uns selbst -

    Schlusswort -

    Danke -
    Über den Autor