Menschenwürde

Inhaltsverzeichnis

Vorwort


I. Einleitung

II. Geschichte der Bewusstwerdung der Menschenwürde



1. Griechische Antike

2. Marcus Tullius Cicero

3. Christliche Denker

4. Italienische Frührenaissance

5. Giovanni Pico della Mirandola

6. Samuel von Pufendorf

7. Immanuel Kant

8. Friedrich von Schiller

9. Bentham, Schopenhauer und Nietzsche

10. Lassalle und der Frühsozialismus

11. Die Verfassungen vor 1945

12. Die UN-Charta von 1945 und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948

13. Deutscher Widerstand, die Landesverfassungenund das Grundgesetz von 1949

14. Weitere internationale Regelungen

15. Die EU-Grundrechtecharta von 2000

16. Außereuropäische Traditionen?




III. Auffassungen der Menschenwürde



1. Selbstbestimmung über die eigenen Belange

2. Wesentliche soziale Stellung, Selbstachtung und Schutz vor Demütigungen

3. Ökonomische Bedingungen der Verwirklichung

4. Anspruch oder Ergebnis von Anerkennung bzw. Erzeugung?

5. Bündelung zentraler Interessen bzw. Rechte?

6. Ein leeres, verzichtbares Wort bzw. eine Illusion?

7. Wer ist Träger der Menschenwürde bzw. des Menschenwürdeschutzes?

8. Ist die Menschenwürde unantastbar?

9. Verpflichtet die Menschenwürde unabwägbar?

10. Besteht und verpflichtet die Menschenwürde universell?

11. Kann auf die Menschenwürde verzichtet werden?

12. Ist die Menschenwürde Grundlage der anderen Menschenrechte?

13. Ist die Menschenwürde ein Menschenrecht?

14. Vermindert der Verletzer der Menschenwürde seine eigene Würde?



IV. Anwendungen der Menschenwürde1. Dürfen Menschen ein Leben lang eingesperrt werden?

2. Darf man hungerstreikende Menschen zwangsernähren?

3. Darf der Staat Lügendetektoren einsetzen?

4. Dürfen von Terroristen gekaperte Flugzeugeabgeschossen werden?

5. Verletzen Präimplantationsdiagnostik und Selektion die Menschenwürde?

6. Darf man Menschen genetisch verändern?

7. Dürfen Menschen geklont werden?

Dank

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Beschreibung


Die Menschenwürde ist der zentrale Wert unserer Ethik und unseres Rechts. Zuletzt ins Bewusstsein getreten und im Recht verankert, hat sie sich mittlerweile vor alle Menschenrechte geschoben. Doch wieso taucht die Einsicht in die Menschenwürde erst so spät auf? Und warum hat sie diese besondere Stellung? Was ist überhaupt die Menschenwürde? Und wodurch wird sie verletzt? Schließlich: Welche Folgerungen ergeben sich aus ihr für Anwendungen in Moral und Recht?


Dietmar von der Pfordten ist Professor für Rechts- und Sozialphilosophie an der Georg-August-Universität Göttingen und Direktor der Abteilung für Rechts- und Sozialphilosophie.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.02.2016

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18/12/1 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.02.2016

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18/12/1 cm

Gewicht

118 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-68837-9

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Menschenwürde - in aller Munde und doch schwer greifbar

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 05.09.2016

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der erste Grundsatz in den Grundgesetzen vieler Menschen lautet (so oder ähnlich): "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Dieser Grundsatz stellt die Menschenwürde aufs Podest der Werte und Bestimmungen, alles andere erscheint nachrangig, wichtig ist, dass die Menschenwürde bewahrt wird in allem Tun und Erleben. Diese Sicht ist allerdings, schaut man auf den Lauf der Geschichte, eher neu, bis vor einigen Jahrzehnten war von Menschenwürde kaum je die Rede, zumindest nicht im alltäglichen Leben, aber auch sonst nicht in dieser Gewichtung. Dietmar von der Pfordten geht im vorliegenden Buch zur Menschenwürde dem Begriff nach, stellt dar, wie er historisch entstanden ist, wie er sich philosophisch entwickelt hat, wie er Einzug ins Rechtssystem gefunden hat und welches Gewicht er da hat und auch was unter dem Begriff überhaupt zu verstehen ist. Er tut das sehr fundiert, Für die Begriffsanalyse definiert von der Pfordten Teilbereiche der Menschenwürde: - die Selbstbestimmung über die eigenen Belange (grosse Menschenwürde) - die wesentliche soziale Stellung des Menschen (kleine Menschenwürde), sowie deren natürliche und damit prinzipiell unveränderliche Gleichheit als Grenzbereich (mittlere Menschenwürde) - das menschenwürdige Dasein als ökonomische Bedingung der Menschenwürde Anschliessend referiert von der Pfordten die Frage, ob auf Menschenwürde verzichtet werden kann und unter welchen Bedingungen dies der Fall wäre. Auch geht er der Frage nach, ob man, wenn man eines anderen Menschen Würde verletzt, damit automatisch seine eigene tangiert. Das abschliessende Kapitel wendet sich schliesslich aktuellen Fragen zu und setzt diese in Beziehung zur Menschenwürde. Es geht dabei um Abtreibung, Klonen, terroristische Angriffe, etc. Menschenwürde steht in der Reihe C. H. Beck Wissen, welche immer für kurze, fundierte Einführungen in relevante Themen steht. Das ist auch im vorliegenden Fall hervorragend gelungen, bietet von der Pfordten doch eine sachlich kompetente, inhaltlich fundierte, stringente Einführung zum Thema Menschenwürde. Fazit Eine sehr gute, fundierte und informative Einführung in ein wichtiges Thema unserer Zeit. Sehr empfehlenswert!

Menschenwürde - in aller Munde und doch schwer greifbar

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 05.09.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der erste Grundsatz in den Grundgesetzen vieler Menschen lautet (so oder ähnlich): "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Dieser Grundsatz stellt die Menschenwürde aufs Podest der Werte und Bestimmungen, alles andere erscheint nachrangig, wichtig ist, dass die Menschenwürde bewahrt wird in allem Tun und Erleben. Diese Sicht ist allerdings, schaut man auf den Lauf der Geschichte, eher neu, bis vor einigen Jahrzehnten war von Menschenwürde kaum je die Rede, zumindest nicht im alltäglichen Leben, aber auch sonst nicht in dieser Gewichtung. Dietmar von der Pfordten geht im vorliegenden Buch zur Menschenwürde dem Begriff nach, stellt dar, wie er historisch entstanden ist, wie er sich philosophisch entwickelt hat, wie er Einzug ins Rechtssystem gefunden hat und welches Gewicht er da hat und auch was unter dem Begriff überhaupt zu verstehen ist. Er tut das sehr fundiert, Für die Begriffsanalyse definiert von der Pfordten Teilbereiche der Menschenwürde: - die Selbstbestimmung über die eigenen Belange (grosse Menschenwürde) - die wesentliche soziale Stellung des Menschen (kleine Menschenwürde), sowie deren natürliche und damit prinzipiell unveränderliche Gleichheit als Grenzbereich (mittlere Menschenwürde) - das menschenwürdige Dasein als ökonomische Bedingung der Menschenwürde Anschliessend referiert von der Pfordten die Frage, ob auf Menschenwürde verzichtet werden kann und unter welchen Bedingungen dies der Fall wäre. Auch geht er der Frage nach, ob man, wenn man eines anderen Menschen Würde verletzt, damit automatisch seine eigene tangiert. Das abschliessende Kapitel wendet sich schliesslich aktuellen Fragen zu und setzt diese in Beziehung zur Menschenwürde. Es geht dabei um Abtreibung, Klonen, terroristische Angriffe, etc. Menschenwürde steht in der Reihe C. H. Beck Wissen, welche immer für kurze, fundierte Einführungen in relevante Themen steht. Das ist auch im vorliegenden Fall hervorragend gelungen, bietet von der Pfordten doch eine sachlich kompetente, inhaltlich fundierte, stringente Einführung zum Thema Menschenwürde. Fazit Eine sehr gute, fundierte und informative Einführung in ein wichtiges Thema unserer Zeit. Sehr empfehlenswert!

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von Dietmar der Pfordten

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    5. Giovanni Pico della Mirandola

    6. Samuel von Pufendorf

    7. Immanuel Kant

    8. Friedrich von Schiller

    9. Bentham, Schopenhauer und Nietzsche

    10. Lassalle und der Frühsozialismus

    11. Die Verfassungen vor 1945

    12. Die UN-Charta von 1945 und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948

    13. Deutscher Widerstand, die Landesverfassungenund das Grundgesetz von 1949

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    15. Die EU-Grundrechtecharta von 2000

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    1. Selbstbestimmung über die eigenen Belange

    2. Wesentliche soziale Stellung, Selbstachtung und Schutz vor Demütigungen

    3. Ökonomische Bedingungen der Verwirklichung

    4. Anspruch oder Ergebnis von Anerkennung bzw. Erzeugung?

    5. Bündelung zentraler Interessen bzw. Rechte?

    6. Ein leeres, verzichtbares Wort bzw. eine Illusion?

    7. Wer ist Träger der Menschenwürde bzw. des Menschenwürdeschutzes?

    8. Ist die Menschenwürde unantastbar?

    9. Verpflichtet die Menschenwürde unabwägbar?

    10. Besteht und verpflichtet die Menschenwürde universell?

    11. Kann auf die Menschenwürde verzichtet werden?

    12. Ist die Menschenwürde Grundlage der anderen Menschenrechte?

    13. Ist die Menschenwürde ein Menschenrecht?

    14. Vermindert der Verletzer der Menschenwürde seine eigene Würde?



    IV. Anwendungen der Menschenwürde1. Dürfen Menschen ein Leben lang eingesperrt werden?

    2. Darf man hungerstreikende Menschen zwangsernähren?

    3. Darf der Staat Lügendetektoren einsetzen?

    4. Dürfen von Terroristen gekaperte Flugzeugeabgeschossen werden?

    5. Verletzen Präimplantationsdiagnostik und Selektion die Menschenwürde?

    6. Darf man Menschen genetisch verändern?

    7. Dürfen Menschen geklont werden?

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