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Gehen, ging, gegangen

Roman

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Beschreibung


Entdeckungsreise zu einer Welt, die zum

Schweigen verurteilt, aber mitten unter uns ist



Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist.

Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.

"(...) dieser Roman ist realistisch: Nicht weil er Verhältnisse real darstellt, sondern weil er eine literarische Wirklichkeit aufbaut, die die Weltrealität reflektiert." ("NZZ am Sonntag, Stefana Sabin")
"Jenny Erpenbeck hat das Buch der Stunde geschrieben. (...) Es ist ein trauriger Glücksfall für die deutsche Literatur, den Erpenbeck uns hier beschert." ("Der Spiegel,Elke Schmitter")
"Ich habe ganz großen Respekt für diesen Text von Jenny Erpenbeck, weil es ihr wirklich gelungen ist, Gefühlsduselei, Klischees und Schwarzweißmalerei zu meiden. Und dann bekommt man durch die Begegnung mit ihren Romanfiguren einen neuen Blick auf die Problematik." ("NDR Kultur, Ulrike Sárkány")
"Ein zutiefst menschlicher Roman, genau zur richtigen Zeit.“ ("DeutschlandRadio Kultur "Frühkritik"")
"Jenny Erpenbeck erzählt von ihren eigenen Recherchen durch das Prisma ihres Protagonisten, dabei gelingen ihr empathische Inneneinblicke in die wirklichen Probleme der Flüchtlinge, die einem zuvor nicht bewusst waren." ("ARD "Druckfrisch"")
"Ein großer Wurf und eine Besinnung auf die Grundwerte der Humanität." ("NDR "Bücherjournal", Susan Loehr")
„Es ist die Qualität dieses Romanes, dass er mit Vorurteilen bricht, hinter die Oberflächen schaut und fremde Kulturen näher bringt.“ ("Südkurier, Welf Grombacher")
"Wichtigster Roman des Jahres!" ("Für Sie, Susanne Walsleben")
"Jenny Erpenbeck findet eine Sprache für ein sprachlos machendes Problem, sie lässt zwei getrennte Welten sich leicht ineinander finden. Und gibt Hoffnung." ("Berliner Zeitung")
"Wer über Fluchtursachen etwas erfahren will, muss nur diesen Roman mit seiner klaren, schnörkellosen, wie immer bei Jenny Erpenbeck ungeheuer verdichteten Sprache lesen." ("goethe.de, Matthias Bischoff")

Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Ost-Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u. a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2015

Verlag

Knaus

Seitenzahl

352

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2015

Verlag

Knaus

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

22,3/14,6/3,5 cm

Gewicht

577 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8135-0370-8

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Überzeugt als Roman nicht ganz

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 01.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die sehr positiven Besprechungen an dieser Stelle muss ich etwas relativieren. Sicherlich ist das Thema des Romans hochaktuell und es ist Jenny Erpenbeck hoch anzurechnen, sich mit der Flüchtlingssituation zu beschäftigen, statt wie viele Autoren über die Luxusprobleme unserer privilegierten Welt zu schreiben. Das Problem ist nur, dass sie sich nicht entscheiden konnte, ob es ein Roman oder ein Sachbuch werden sollte. Erpenbeck kann ja toll schreiben, aber ihr künstlerisches Talent blitzt hier nur gelegentlich durch, weil der Stil mehr dokumentarisch ist. Die Schicksale der Menschen aus Afrika sind teilweise sehr bewegend geschildert und vielleicht hätte die Autorin besser eine Romanpause gemacht und eine reine Reportage geschrieben oder aber einen kunstvollen Text mit allen literarischen Zutaten daraus gemacht, was ja zu dem Thema auch sehr reizvoll sein kann. So ist es irgenwie weder Fisch noch Fleisch. Dennoch ist das Buch lohnenswert zu lesen, allein schon wegen des wichtigen Inhaltes.

Überzeugt als Roman nicht ganz

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 01.06.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die sehr positiven Besprechungen an dieser Stelle muss ich etwas relativieren. Sicherlich ist das Thema des Romans hochaktuell und es ist Jenny Erpenbeck hoch anzurechnen, sich mit der Flüchtlingssituation zu beschäftigen, statt wie viele Autoren über die Luxusprobleme unserer privilegierten Welt zu schreiben. Das Problem ist nur, dass sie sich nicht entscheiden konnte, ob es ein Roman oder ein Sachbuch werden sollte. Erpenbeck kann ja toll schreiben, aber ihr künstlerisches Talent blitzt hier nur gelegentlich durch, weil der Stil mehr dokumentarisch ist. Die Schicksale der Menschen aus Afrika sind teilweise sehr bewegend geschildert und vielleicht hätte die Autorin besser eine Romanpause gemacht und eine reine Reportage geschrieben oder aber einen kunstvollen Text mit allen literarischen Zutaten daraus gemacht, was ja zu dem Thema auch sehr reizvoll sein kann. So ist es irgenwie weder Fisch noch Fleisch. Dennoch ist das Buch lohnenswert zu lesen, allein schon wegen des wichtigen Inhaltes.

Dieses Buch hat den deutschen Buchpreis verdient!

Evelyn Roewekamp aus Rostock am 01.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jenny Erpenbeck ist mit diesem Buch etwas außergewöhnliches gelungen. Ein literarisches Werk zu einem hochpolitischen Thema. Diese Geschichte um Flüchtlinge und einen, etwas unbeholfenen ehemaligen Professor ist vielleicht etwas schräg, aber die Lebensgeschichten der Menschen aus Afrika greifen einen an. In hoher literarischer Qualität wird das erzählt. Die Autorin beobachtet genau, und oft vermischt sich das Absurde mit dem Realen.

Dieses Buch hat den deutschen Buchpreis verdient!

Evelyn Roewekamp aus Rostock am 01.06.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jenny Erpenbeck ist mit diesem Buch etwas außergewöhnliches gelungen. Ein literarisches Werk zu einem hochpolitischen Thema. Diese Geschichte um Flüchtlinge und einen, etwas unbeholfenen ehemaligen Professor ist vielleicht etwas schräg, aber die Lebensgeschichten der Menschen aus Afrika greifen einen an. In hoher literarischer Qualität wird das erzählt. Die Autorin beobachtet genau, und oft vermischt sich das Absurde mit dem Realen.

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