Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst
KIWI Band 1420

Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst

Roman

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung


In ihrem Debütroman erzählt die 25-jährige Shani Boianjiu vom Erwachsenwerden unter extrem verschärften Bedingungen.

Lea, Avishag und Yael leben in einem israelischen Dorf an der Grenze zum Libanon. Ihr Alltag ist geprägt von Unbeständigkeit, Langeweile und Krieg. Es gilt, die Zeit bis zum Militärdienst so gut es geht mit makabren Spielen und heimlichen Liebschaften totzuschlagen und mit unzulänglichen Eltern und Freundschaften zurechtzukommen. Als die Mädchen eingezogen werden, ist es mit der Kindheit von heute auf morgen vorbei. Was sie an den verschiedenen Stützpunkten bewegt, sind Waffen, Tod und Sex. Und die Frage nach Gerechtigkeit und der Macht des Stärkeren. Sie exerzieren für den Moment des großen Bang, der vielleicht nie kommt. Alle drei kämpfen mit der Einsamkeit, mit Rivalitäten und mit den schrecklichen Bildern, die sie Tag für Tag mit ansehen müssen. Und jede findet einen anderen Ausweg. Doch auch nach der Zeit beim Militär ist nichts so, wie es sein sollte.

»Die junge Israelin Shani Boianjiu hat den aufregendsten Roman des Herbstes geschrieben.« Brigitte

»Der Ton ist rau, cool, herzzerreißend. Und komisch, trotz oder wegen der nicht endenden Tragik. [...] Das Buch ist eine erschütternde Stimme gegen den Krieg.« ("Emma")
»Gezeigt zu haben, was die politische Tragödie in Nahost [...] im Kopf und im Herzen junger Israeli anrichtet, ist die ungewöhnliche und große Leistung von Shani Boianjius Debüt.« ("nzz.ch")
»Das Debüt, das begeistert!« ("New York Magazine")
»Shani Boianjiu gibt den Soldatinnen eine starke Stimme. [...] Der Roman reift mit seinen Protagonistinnen, die Sprache wird im Verlauf des Buches vielschichtiger und erwachsener.« ("Münchner Feuilleton")

Shani Boianjiu, geboren 1987 in Jerusalem, hat irakische und rumänische Wurzeln. Sie wuchs in Westgaliläa in einem Dorf an der Grenze zum Libanon auf. Während ihres zweijährigen Militärdienstes, der in Israel auch für Mädchen Pflicht ist, wurde sie als Waffenausbilderin eingesetzt. Danach studierte Boianjiu in Harvard. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in der New York Times und im New Yorker und wurde von der National Book Foundation als die jüngste Autorin unter die »5 under 35« gewählt. »Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst« ist ihr erster Roman und erscheint in 19 Sprachen..
Maria Hummitzsch, geboren 1982, studierte in Leipzig, Lissabon und Florianópolis Übersetzung, Psychologie und Afrikanistik. Sie übersetzt aus dem Englischen und Portugiesischen, u.a. Beatriz Bracher, Shani Boianjiu und David Garnett..
Ulrich Blumenbach, geboren 1964 in Hannover und aufgewachsen in Lüneburg, hat Anglistik und Germanistik in Münster, Sheffield und Berlin studiert und arbeitet seit 1993 als literarischer Übersetzer aus dem Englischen und Amerikanischen sowie als Gelegenheitslektor und -kritiker.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.06.2015

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,8 cm

Gewicht

254 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.06.2015

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,8 cm

Gewicht

254 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The People of Forever Are Not Afraid

Übersetzer

  • Maria Hummitzsch
  • Ulrich Blumenbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04755-4

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Israel anders verstehen.

Evelyn Roewekamp aus Rostock am 11.06.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Atemlos habe ich diesen Roman gelesen.Wie wenig wissen wir wirklich von Israel.Hier erzählt die Autorin das Leben von ganz jungen israelischen Mädchen und Jungen , die Träume haben, wie alle jungen Menschen auf dieser Welt, aber,dass Volk der Ewigkeit kennt keine Angst. Doch, wenn Träume sterben.

Israel anders verstehen.

Evelyn Roewekamp aus Rostock am 11.06.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Atemlos habe ich diesen Roman gelesen.Wie wenig wissen wir wirklich von Israel.Hier erzählt die Autorin das Leben von ganz jungen israelischen Mädchen und Jungen , die Träume haben, wie alle jungen Menschen auf dieser Welt, aber,dass Volk der Ewigkeit kennt keine Angst. Doch, wenn Träume sterben.

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Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst

von Shani Boianjiu

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Marie-Therese Reisenauer

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4/5

Drei Mädchen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lea, Avishag und Yael, drei Mädchen, in einer kleinen Stadt an der Grenze zum Libanon in Israel lebend. Nach ihrem Schulabschluss können sie nicht das Leben genießen, wie andere Jugendliche. Denn sie müssen ihren Militärdienst leisten, in Israel für Frauen immerhin zwei Jahre. Ob sie andere Pläne gehabt hätten ist dem Staat egal. Sie leben ständig unter der Bevormundung, die das Spldatinnensein bedingt. Das andauernde Training auf den großen Bang hin, verändert Sie. Als sie den Dienst beendet haben, sind sie andere Menschen, die jeder für sich ihren eigen Weg mit der Bewältigung der Erfahrung Heer sucht, und findet.
4/5

Drei Mädchen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lea, Avishag und Yael, drei Mädchen, in einer kleinen Stadt an der Grenze zum Libanon in Israel lebend. Nach ihrem Schulabschluss können sie nicht das Leben genießen, wie andere Jugendliche. Denn sie müssen ihren Militärdienst leisten, in Israel für Frauen immerhin zwei Jahre. Ob sie andere Pläne gehabt hätten ist dem Staat egal. Sie leben ständig unter der Bevormundung, die das Spldatinnensein bedingt. Das andauernde Training auf den großen Bang hin, verändert Sie. Als sie den Dienst beendet haben, sind sie andere Menschen, die jeder für sich ihren eigen Weg mit der Bewältigung der Erfahrung Heer sucht, und findet.

Marie-Therese Reisenauer
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Gregor Schwarzenbrunner

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3/5

Krieg, Sex & Rock'n Roll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu Beginn ist mir gleich aufgefallen, dass der sprichwörtliche rote Faden fehlt. Die Geschichte wirkt ein wenig unübersichtlich. Abwechselnd wird aus der Sicht von Lea, Avishag und Yael erzählt, wobei durch sehr wenige Unterschiede, das Lesen eher ein bisschen mühselig war. Es ist das Erstlingswerk der Schriftstellerin, deswegen sehe ich mal über gewisse Mängel hinweg. Der Schreibstil ist ganz eigen, beinahe schon poetisch. Die Protagonisten sehr oberflächig gezeichnet. Der Tod ist überall und auch die Sexualität wird thematisiert und fällt durch keine allzu sehr ausgeschmückten erotischen Beschreibungen auf, was wiederrum diese ständige Abgestumpftheit jener Protagonisten wiederspiegelt. Die fehlende Menschlichkeit und diese ständige Gleichgültigkeit ist wahrscheinlich das Element, das in diesem Roman am meisten herausragt, und an den Nerven der Leser zerrt. Von Liebe ist nur ganz selten die Rede. Der geneigte Antikriegsbuchleser wird diese Thematik schon nicht ganz fremd sein. Zwischen den Zeilen liest man aber über weite Strecken über die Langeweile beim Militärdienst, die im krassen Gegensatz steht zu den ständig vom Tod umgebenen Protagonisten. Was „Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst“ anbelangt bin ich Hin und her gerissen. Ich weiß nicht ob ich es gut oder schlecht finden soll. Allerdings halte ich mich in so einem Fall immer an das Credo: „Wenn man nach der Lektüre eines Buches nicht weiß, ob es gut oder schlecht war, dann war das Buch gut.“ Wem diese fiktive Geschichte gut gefallen hat, dem kann ich auch „Die Rosen von Sarajewo empfehlen. In diesem Buch erzählt Barbara Demick von ihren Erlebnissen aus dem Bosnienkrieg.
3/5

Krieg, Sex & Rock'n Roll

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu Beginn ist mir gleich aufgefallen, dass der sprichwörtliche rote Faden fehlt. Die Geschichte wirkt ein wenig unübersichtlich. Abwechselnd wird aus der Sicht von Lea, Avishag und Yael erzählt, wobei durch sehr wenige Unterschiede, das Lesen eher ein bisschen mühselig war. Es ist das Erstlingswerk der Schriftstellerin, deswegen sehe ich mal über gewisse Mängel hinweg. Der Schreibstil ist ganz eigen, beinahe schon poetisch. Die Protagonisten sehr oberflächig gezeichnet. Der Tod ist überall und auch die Sexualität wird thematisiert und fällt durch keine allzu sehr ausgeschmückten erotischen Beschreibungen auf, was wiederrum diese ständige Abgestumpftheit jener Protagonisten wiederspiegelt. Die fehlende Menschlichkeit und diese ständige Gleichgültigkeit ist wahrscheinlich das Element, das in diesem Roman am meisten herausragt, und an den Nerven der Leser zerrt. Von Liebe ist nur ganz selten die Rede. Der geneigte Antikriegsbuchleser wird diese Thematik schon nicht ganz fremd sein. Zwischen den Zeilen liest man aber über weite Strecken über die Langeweile beim Militärdienst, die im krassen Gegensatz steht zu den ständig vom Tod umgebenen Protagonisten. Was „Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst“ anbelangt bin ich Hin und her gerissen. Ich weiß nicht ob ich es gut oder schlecht finden soll. Allerdings halte ich mich in so einem Fall immer an das Credo: „Wenn man nach der Lektüre eines Buches nicht weiß, ob es gut oder schlecht war, dann war das Buch gut.“ Wem diese fiktive Geschichte gut gefallen hat, dem kann ich auch „Die Rosen von Sarajewo empfehlen. In diesem Buch erzählt Barbara Demick von ihren Erlebnissen aus dem Bosnienkrieg.

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von Shani Boianjiu

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