Das Heilige Blut

Das Heilige Blut

Roman der Walldürner Wallfahrt

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt, muss die junge Magd Fronika aus Mainz fliehen. Im kleinen Städtchen Dürn im Odenwald, ganz am Rande des Erzbistums, soll ihr Großonkel als Leutpriester wohnen. Nach einer gefahrvollen Reise findet sie Zuflucht im Pfarrhaus.

Doch ihr Glück währt nur kurz, wenige Tage später liegt der Priester im Sterben. Auf dem Totenbett beichtet er Fronika seine größte Sünde: Er hat das Blut Christi auf dem Altartuch vergossen und plötzlich erschien das Antlitz des Herrn auf dem Tuch, das er voller Furcht einfach versteckt hat. Seine fromme Nichte muss ihm versprechen, das Tuch zu bergen und in die richtigen Hände zu geben.

Doch an wen soll sich Fronika wenden? Als das Korporale seine heilende Kraft zu zeigen beginnt, gerät sie in höchste Gefahr, denn alle wollen sich des wundertätigen Tuchs bemächtigen, Priester und Gauner, Gläubige und Skeptiker.

Anne Grießer entwirft ein lebendiges Bild vom Streben einer jungen Frau im mittelalterlichen Walldürn zur Zeit der Anfänge der Wallfahrt, auf die sich bis heute Pilger aus Mainz, Köln und ganz Deutschland begeben.

Anne Grießer, Jahrgang 1967, ist in Walldürn geboren und aufgewachsen. In den vergangenen Jahren hat sich die in Freiburg lebende Schriftstellerin und Entertainerin als preisgekrönte Krimi-Autorin und -Herausgeberin weit über Baden hinaus einen Namen gemacht. Sie veranstaltet Krimi-Wanderungen, Dunkel-Dinners a la Crime, Bier- und Weinkrimi-Theater. Sie schreibt neben ihren Romanen und Kurzgeschichten auch Reiseführer und Sachbücher über kulturgeschichtliche Themen.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2016

Verlag

Sutton

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,5/12,3/3,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2016

Verlag

Sutton

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,5/12,3/3,8 cm

Gewicht

314 g

Auflage

2. Auflage

Reihe

Sutton Roman

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95400-190-3

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Das heilige Blut

leseratte1310 am 06.08.2014

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fronika, eine junge Magd, soll gestohlen haben. Das behauptet jedenfalls der Messdiener, der sie belästigte. Daher flieht sie von Mainz nach Dürn zu ihrem Onkel, um der Todesstrafe oder einer abgehackten Hand zu entgehen. Der Onkel ist Priester in Dürn und liegt auf dem Sterbebett, als Fronika ankommt. Er vertraut ihr noch sein Geheimnis an. Er hat ein Altartuch mit Blut, welches das Antlitz Christi zeigt. Fronika soll dieses Tuch behüten und in die richtigen Hänge geben. Schon bald ist sie wieder in Gefahr. Die Interessen sind unterschiedlich, aber viele sind hinter dem Korporale her. Es ist eine Zeit des tiefen Glaubens, aber auch des genauso tiefen Aberglaubens. Der Handel mit echten und gefälschten Reliquien ist an der Tagesordnung. Die Menschen glauben gleichzeitig an Gott und an Geister. Auch Fronika ist gläubig, was sie nicht davon abhält, Salz auszustreuen, um die Geister vom Haus fernzuhalten. Sie ist noch jung und unbedarft, aber nicht naiv. Schnell lernt sie, sich ihrer Haut zu wehren und bewahrt sich ein gesundes Misstrauen. Sie ist ein sympathischer und mitfühlender Mensch. Von den vielen anderen Figuren gefallen mir Boppo und Kuntz sehr gut, der eine mit flotten Sprüchen, der andere mit seiner raubeinigen und schlitzohrigen Art. Die mittelalterlichen Orte sind sehr gut beschrieben, genau wie die Lebensweise der Menschen zu jener Zeit. Das Buch ist flüssig zu lesen und sehr spannend. Immer wieder glaubt man den Täter zu kennen, um dann festzustellen, dass man sich irrte. Ein sehr spannender Historienkrimi.

Das heilige Blut

leseratte1310 am 06.08.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fronika, eine junge Magd, soll gestohlen haben. Das behauptet jedenfalls der Messdiener, der sie belästigte. Daher flieht sie von Mainz nach Dürn zu ihrem Onkel, um der Todesstrafe oder einer abgehackten Hand zu entgehen. Der Onkel ist Priester in Dürn und liegt auf dem Sterbebett, als Fronika ankommt. Er vertraut ihr noch sein Geheimnis an. Er hat ein Altartuch mit Blut, welches das Antlitz Christi zeigt. Fronika soll dieses Tuch behüten und in die richtigen Hänge geben. Schon bald ist sie wieder in Gefahr. Die Interessen sind unterschiedlich, aber viele sind hinter dem Korporale her. Es ist eine Zeit des tiefen Glaubens, aber auch des genauso tiefen Aberglaubens. Der Handel mit echten und gefälschten Reliquien ist an der Tagesordnung. Die Menschen glauben gleichzeitig an Gott und an Geister. Auch Fronika ist gläubig, was sie nicht davon abhält, Salz auszustreuen, um die Geister vom Haus fernzuhalten. Sie ist noch jung und unbedarft, aber nicht naiv. Schnell lernt sie, sich ihrer Haut zu wehren und bewahrt sich ein gesundes Misstrauen. Sie ist ein sympathischer und mitfühlender Mensch. Von den vielen anderen Figuren gefallen mir Boppo und Kuntz sehr gut, der eine mit flotten Sprüchen, der andere mit seiner raubeinigen und schlitzohrigen Art. Die mittelalterlichen Orte sind sehr gut beschrieben, genau wie die Lebensweise der Menschen zu jener Zeit. Das Buch ist flüssig zu lesen und sehr spannend. Immer wieder glaubt man den Täter zu kennen, um dann festzustellen, dass man sich irrte. Ein sehr spannender Historienkrimi.

Rezension zu "Das Heilige Blut"

Zsadista am 21.07.2014

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fronika eine junge Magd aus Mainz hat durch die Pest ihre Eltern verloren und wohnt bei ihrer Ziehmutter Mechthild, eine Verwandte von ihr. Durch ein Missverständnis und der Lüge eines Messdieners wird sie des Diebstahls bezichtigt und steht vor der Verurteilung. Jedoch kann sie mit Hilfe aus dem Kerker fliehen und geht nach Düren, wo ihr Großonkel als Leutpriester wohnt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wird sie im Pfarrhaus aufgenommen und als Haushaltshilfe angestellt. Die Ereignisse überschlagen sich, als ihr Großonkel Fronika auf dem Sterbebett ein Geheimnis anvertraut. Er ist im Besitzt einer heiligen Reliquie, ein Altartuch das mit dem Blute Christi getränkt ist. Es ist seit Jahren versteckt und er offenbart ihr die Geschichte um das Tuch und das Versteck. Ab diesem Zeitpunkt ist Fronika’s Leben nicht mehr sicher. Mehr als eine Person trachtet ihr nach dem Leben und ist auf der Suche nach dem Tuch. Was rät Fronika’s Gewissen ihr, mit dem Tuch zu tun? Wird sie sich für das Richtige entscheiden? Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war mir nicht klar, dass es eine soweit wahre Geschichte über die Walldürner Wallfahrt ist. Wobei mich dieser Tatbestand nicht am weiter lesen hinderte, auch wenn ich alles andere als gläubig bin. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, so will man immer noch ein weiteres Kapitel lesen und kann kaum aufhören. Die Geschichte selbst war eine typische Geschichte, die um 1390 spielt. Intrigen, Verleumdungen, Männerherrschaft und religiöser Übereifer. Außerdem könnte man die Geschichte auch in die Sparte Krimi stellen, da man immer am ermitteln ist, wer der Täter sein könnte.

Rezension zu "Das Heilige Blut"

Zsadista am 21.07.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fronika eine junge Magd aus Mainz hat durch die Pest ihre Eltern verloren und wohnt bei ihrer Ziehmutter Mechthild, eine Verwandte von ihr. Durch ein Missverständnis und der Lüge eines Messdieners wird sie des Diebstahls bezichtigt und steht vor der Verurteilung. Jedoch kann sie mit Hilfe aus dem Kerker fliehen und geht nach Düren, wo ihr Großonkel als Leutpriester wohnt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wird sie im Pfarrhaus aufgenommen und als Haushaltshilfe angestellt. Die Ereignisse überschlagen sich, als ihr Großonkel Fronika auf dem Sterbebett ein Geheimnis anvertraut. Er ist im Besitzt einer heiligen Reliquie, ein Altartuch das mit dem Blute Christi getränkt ist. Es ist seit Jahren versteckt und er offenbart ihr die Geschichte um das Tuch und das Versteck. Ab diesem Zeitpunkt ist Fronika’s Leben nicht mehr sicher. Mehr als eine Person trachtet ihr nach dem Leben und ist auf der Suche nach dem Tuch. Was rät Fronika’s Gewissen ihr, mit dem Tuch zu tun? Wird sie sich für das Richtige entscheiden? Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war mir nicht klar, dass es eine soweit wahre Geschichte über die Walldürner Wallfahrt ist. Wobei mich dieser Tatbestand nicht am weiter lesen hinderte, auch wenn ich alles andere als gläubig bin. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, so will man immer noch ein weiteres Kapitel lesen und kann kaum aufhören. Die Geschichte selbst war eine typische Geschichte, die um 1390 spielt. Intrigen, Verleumdungen, Männerherrschaft und religiöser Übereifer. Außerdem könnte man die Geschichte auch in die Sparte Krimi stellen, da man immer am ermitteln ist, wer der Täter sein könnte.

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Das Heilige Blut

von Anne Griesser

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