Gesprächsforen im Internet - Eine deskriptive Analyse über die Nutzung von Suizidforen Sind User einer Gefahr ausgesetzt oder können sie einen Nutzen daraus ziehen?
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
39,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
154 (Printausgabe)
Dateigröße
3154 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640299447
Kaum ein Mensch kann sich heutzutage das Internet mehr aus dem Leben wegdenken, zumal sich unser Alltag immer mehr "online" abspielt, als im realen Leben. Menschen kaufen Lebensmittel und andere Waren im Internet ein, er- und versteigern Dinge bei Online-Auktionen, lesen die neuesten Nachrichten im "web" und buchen ihre Urlaubsreisen online. Zwischendurch werden E-Mails gelesen und geschrieben und/oder man unterhält sich mit einem neuen oder alten Chat-Partner (Winkel, 2005). Nach Ott und Eichenberg (1999, S. 19) "steht [das Internet] mittlerweile [...] an der Schwelle zu einem neuen Massenkommunikationsmedium". Egal ob aus beruflichen oder privaten Gründen - 9,9 Millionen Deutsche nutzen es regelmäßig. Castells (2001) spricht in diesem Zusammenhang von einer "informationstechnologischen Revolution" (zitiert nach Fiedler, 2003, S. 22), zumal es in vielen Bereichen zu nachhaltigen Veränderungen geführt hat.
Aufgrund der Dienste, Anwendungen und Nutzungsmöglichkeiten des Netzes, können sich Menschen sowohl Zugänge zu Ressourcen unterschiedlichster Themen verschaffen (Informationsmedium), als auch sich per E-Mail, Chat, Videokonferenzen und weiteren Kommunikationsmitteln via Internet unterhalten (Kommunikationsmedium) (Eichenberg, 2004a). Ebenso besteht die Möglichkeit, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die eine ernsthafte und persönlich bedeutsame Relevanz haben. Menschen unterhalten sich über Inhalte, "die im Alltag tabuisiert und verdrängt werden, die Angst machen und Hilflosigkeit auslösen" (Winkel, 2005, S. 14), weil sie sich im Netz durch die Anonymität sicher fühlen. Hierzu gehört neben Krankheiten, Sterben und Tod vor allem das Thema "Suizid", welches "trotz einer gewissen Tabuisierung - Teil der gesellschaftlichen Alltagskommunikation ist" (Fiedler & Neverla, 2003, S. 558). [...]
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