Reise in die Nacht

Roman

Guido Guerrieri Band 1

Gianrico Carofiglio

Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
9,99
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Taschenbuch

€ 10,30

Accordion öffnen
  • Reise in die Nacht / Avvocato Guido Guerrieri Bd.1

    Goldmann

    Sofort lieferbar

    € 10,30

    Goldmann

eBook (ePUB)

€ 9,99

Accordion öffnen

Beschreibung

Spannend, bewegend, preisgekrönt: der Beginn der erfolgreichsten italienischen Krimiserie der letzten Jahre

Avvocato Guido Guerrieri, frisch geschieden und erschüttert von einer tiefen Lebenskrise, übernimmt einen fast aussichtslosen Fall: Er verteidigt einen des Mordes angeklagten Immigranten aus dem Senegal, der ohne seine Hilfe verloren wäre. Es beginnt ein Nerven zerreißender Kampf gegen rassistische Vorurteile, eine voreingenommene Justiz und eine erdrückende Last von Anklagepunkten ...

"Eine neue kraftvolle Stimme, von der wir noch viel hören werden."

Produktdetails

Verkaufsrang 15209
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 11.03.2009
Verlag Random House ebook
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Dateigröße 1345 KB
Originaltitel Testimone inconsapevole
Übersetzer Claudia Schmitt
Sprache Deutsch
EAN 9783641023874

Weitere Bände von Guido Guerrieri

Das meinen unsere Kund*innen

4.0

3 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

super Anfang, leicht enttäuschendes Ende

Bewertung aus Husum am 18.01.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

auf der Suche nach einem intelligenten, spannenden und bestenfalls humorvollen Krimi, landete ich auf Umwegen bei diesem Buch. Die Probeseiten waren die besten, die ich seit langem gelesen habe: voller Wortwitz und Situationskomik mit einer interessanten und sympathischen Hauptfigur, der Sprachstil gehoben aber flüssig und spannend zu lesen. Dazu die guten Rezensionen, also gekauft. Leider war das Buch dann für meinen Geschmack mindestens 200 Seiten zu kurz! Die Geschchte ist gut, der Anwalt entwickelt sich - aber: den meisten Randfiguren fehlt die Tiefe, man erfährt null Hintergründe von den meisten Beteiligten, ihren Beziehungen zueinander etc. - nicht einmal über das Verbrechen selbst! Das so hoch gelobte Schlussplädoyer war ok, aber brillant fand ich es nicht... vielmehr musste ich die Enttäuschung verdauen, dass es noch so viel zu erzählen (und dann mit Vergnügen zu lesen) gegeben hätte! Mein Fazit: ein toller Autor, ein Buch, das Spaß macht - aber man sollte nicht zu viel erwarten, das Niveau der ersten Seiten hält es nicht und inhaltlich bleibt vieles auf der Strecke.

super Anfang, leicht enttäuschendes Ende

Bewertung aus Husum am 18.01.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

auf der Suche nach einem intelligenten, spannenden und bestenfalls humorvollen Krimi, landete ich auf Umwegen bei diesem Buch. Die Probeseiten waren die besten, die ich seit langem gelesen habe: voller Wortwitz und Situationskomik mit einer interessanten und sympathischen Hauptfigur, der Sprachstil gehoben aber flüssig und spannend zu lesen. Dazu die guten Rezensionen, also gekauft. Leider war das Buch dann für meinen Geschmack mindestens 200 Seiten zu kurz! Die Geschchte ist gut, der Anwalt entwickelt sich - aber: den meisten Randfiguren fehlt die Tiefe, man erfährt null Hintergründe von den meisten Beteiligten, ihren Beziehungen zueinander etc. - nicht einmal über das Verbrechen selbst! Das so hoch gelobte Schlussplädoyer war ok, aber brillant fand ich es nicht... vielmehr musste ich die Enttäuschung verdauen, dass es noch so viel zu erzählen (und dann mit Vergnügen zu lesen) gegeben hätte! Mein Fazit: ein toller Autor, ein Buch, das Spaß macht - aber man sollte nicht zu viel erwarten, das Niveau der ersten Seiten hält es nicht und inhaltlich bleibt vieles auf der Strecke.

Ein italienischer Grisham? ... Nein, besser.

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 14.05.2009

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Um im heutigen Einheitsbrei noch Bücher zu finden, die sich mit einem intelligenten und eigenständigen Plot von der Masse abheben, muss man meist lange suchen. In diesem Fall ist mir der Titel quasi direkt in den Schoß gefallen, was mehr als glückliche Fügung war, denn Gianrico Carofiglios Autorendebüt "Reise in die Nacht" ist zweifelsohne ein absoluter Volltreffer. Der Autor, seit vielen Jahren Staatsanwalt in seiner Heimatstadt Bari und Vorreiter im Kampf gegen die dortige Mafia, schafft es auf Anhieb, sich mit seiner ihm eigenen Stimme einen Platz im Genre zu erobern. Und lässt dabei sicherlich ein nicht unerhebliches Maß an eigenen Erfahrungen in die Geschichte mit einfließen. Die Story sei schnell angerissen: Der Leser erlebt die Geschichte aus der Sicht des Ich-Erzählers Avvocato Guido Guerrieri, der gerade eine schwere persönliche Krise durchlebt. Seine Frau hat ihn verlassen und ohne es sich eingestehen zu wollen, schliddert er in eine tiefe Depression. Die psychischen Probleme drohen ihn handlungsunfähig zu machen. In dieser Zeit bekommt er ein neues Mandat, das auf den ersten Blick nur wenig Überraschungen verspricht. Guerrieri soll den Senegalesen Abdou Thiam vertreten, dem ein Kindesmord zur Last gelegt wird. Dabei spricht die klare Beweislage in allen Punkten gegen ihn. Obwohl es aussichtslos scheint, bringt der Avvocato auf Wunsch seines Mandanten den Fall vors Schwurgericht. Eine lebenslängliche Freiheitsstrafe droht nun bei Verurteilung, doch je länger der Prozess dauert, umso mehr gewinnt Guerrieri den Eindruck, dass sein Mandant tatsächlich unschuldig ist. Vor Gericht entwickelt sich der Fall schließlich zu einem Justizdrama, bei der der von eigenen Problemen gebeutelte Avvocato seine ganze Erfahrung mit in die Waagschale werfen muss... Was wie ein typischer John Grisham klingt, hat auf den zweiten Blick so gar nichts mit ihm gemeinsam. Ein Unterschied? Carofiglio ist besser. Obwohl gerade kurze 288 Seiten lang, fesselt das Buch vom Deckblatt bis zur Rückseite, und das obwohl wir es hier nicht mit einem klassischen Krimiaufbau zu tun haben. Einen Mord gibt es nämlich nur am Beginn und polizeiliche oder detektivische Ermittlungsarbeit fehlt gänzlich. Stattdessen liegt das Hauptaugenmerk allein auf der Figur Guerrieri, die dem Leser unwillkürlich in der kurzen Zeit ans Herz wächst. Mit klarer, schöner, oftmals sehr ironischer Sprache, unterhält uns Carofiglio, und kann dabei auf ein Actionfeuerwerk oder gestapelte Leichenberge komplett verzichten. All dies wird für den Spannungsaufbau nicht benötigt, der seine Kraft aus dem intelligenten Plot zieht: Ein Anwalt der ohne viel Getöse und falsche Political Correchtness gegen einen rassistischen Justizapparat kämpft und dabei einen Spagat zwischen Gerechtigkeitskampf und privatem Glück zu vollziehen versucht. Seit langem ist mir nicht mehr ein solcher Sympathieträger begegnet, der angenehm erfrischend aus der Reihe tanzt und sich im Allerlei der Serienhelden seinen eigenen Platz erobert. Das der aussichtslose Fall am Ende mit einem genialen, wiewohl beeindruckenden Plädoyer abschließt, setzt dem gelungenen Erstling die Krone auf. Insgesamt ist "Reise in die Nacht" ein echter Hingucker mit neuer, engagierter Stimme, der Fans von Gerichtskrimis ohne Zweifel beeindrucken und gefallen wird. Unbedingte Kauf- und Leseempfehlung!

Ein italienischer Grisham? ... Nein, besser.

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 14.05.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Um im heutigen Einheitsbrei noch Bücher zu finden, die sich mit einem intelligenten und eigenständigen Plot von der Masse abheben, muss man meist lange suchen. In diesem Fall ist mir der Titel quasi direkt in den Schoß gefallen, was mehr als glückliche Fügung war, denn Gianrico Carofiglios Autorendebüt "Reise in die Nacht" ist zweifelsohne ein absoluter Volltreffer. Der Autor, seit vielen Jahren Staatsanwalt in seiner Heimatstadt Bari und Vorreiter im Kampf gegen die dortige Mafia, schafft es auf Anhieb, sich mit seiner ihm eigenen Stimme einen Platz im Genre zu erobern. Und lässt dabei sicherlich ein nicht unerhebliches Maß an eigenen Erfahrungen in die Geschichte mit einfließen. Die Story sei schnell angerissen: Der Leser erlebt die Geschichte aus der Sicht des Ich-Erzählers Avvocato Guido Guerrieri, der gerade eine schwere persönliche Krise durchlebt. Seine Frau hat ihn verlassen und ohne es sich eingestehen zu wollen, schliddert er in eine tiefe Depression. Die psychischen Probleme drohen ihn handlungsunfähig zu machen. In dieser Zeit bekommt er ein neues Mandat, das auf den ersten Blick nur wenig Überraschungen verspricht. Guerrieri soll den Senegalesen Abdou Thiam vertreten, dem ein Kindesmord zur Last gelegt wird. Dabei spricht die klare Beweislage in allen Punkten gegen ihn. Obwohl es aussichtslos scheint, bringt der Avvocato auf Wunsch seines Mandanten den Fall vors Schwurgericht. Eine lebenslängliche Freiheitsstrafe droht nun bei Verurteilung, doch je länger der Prozess dauert, umso mehr gewinnt Guerrieri den Eindruck, dass sein Mandant tatsächlich unschuldig ist. Vor Gericht entwickelt sich der Fall schließlich zu einem Justizdrama, bei der der von eigenen Problemen gebeutelte Avvocato seine ganze Erfahrung mit in die Waagschale werfen muss... Was wie ein typischer John Grisham klingt, hat auf den zweiten Blick so gar nichts mit ihm gemeinsam. Ein Unterschied? Carofiglio ist besser. Obwohl gerade kurze 288 Seiten lang, fesselt das Buch vom Deckblatt bis zur Rückseite, und das obwohl wir es hier nicht mit einem klassischen Krimiaufbau zu tun haben. Einen Mord gibt es nämlich nur am Beginn und polizeiliche oder detektivische Ermittlungsarbeit fehlt gänzlich. Stattdessen liegt das Hauptaugenmerk allein auf der Figur Guerrieri, die dem Leser unwillkürlich in der kurzen Zeit ans Herz wächst. Mit klarer, schöner, oftmals sehr ironischer Sprache, unterhält uns Carofiglio, und kann dabei auf ein Actionfeuerwerk oder gestapelte Leichenberge komplett verzichten. All dies wird für den Spannungsaufbau nicht benötigt, der seine Kraft aus dem intelligenten Plot zieht: Ein Anwalt der ohne viel Getöse und falsche Political Correchtness gegen einen rassistischen Justizapparat kämpft und dabei einen Spagat zwischen Gerechtigkeitskampf und privatem Glück zu vollziehen versucht. Seit langem ist mir nicht mehr ein solcher Sympathieträger begegnet, der angenehm erfrischend aus der Reihe tanzt und sich im Allerlei der Serienhelden seinen eigenen Platz erobert. Das der aussichtslose Fall am Ende mit einem genialen, wiewohl beeindruckenden Plädoyer abschließt, setzt dem gelungenen Erstling die Krone auf. Insgesamt ist "Reise in die Nacht" ein echter Hingucker mit neuer, engagierter Stimme, der Fans von Gerichtskrimis ohne Zweifel beeindrucken und gefallen wird. Unbedingte Kauf- und Leseempfehlung!

Unsere Kund*innen meinen

Reise in die Nacht

von Gianrico Carofiglio

4.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Reise in die Nacht