Der grüne Blitz

Der grüne Blitz

Nachwort: Hamilton-Paterson, James. Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

€26,90

inkl. gesetzl. MwSt.
  • Kostenlose Lieferung ab 50 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2013

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/13,4/2,7 cm

Gewicht

518 g

Beschreibung

Rezension

"Eine romantische Entschleunigung."
Kurier Wien

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2013

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/13,4/2,7 cm

Gewicht

518 g

Auflage

3. Auflage

Reihe

mare-Klassiker

Originaltitel

Le rayon vert

Übersetzer

Cornelia Hasting

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-180-0

Das meinen unsere Kund*innen

5.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Humorvoll und lesenswert

SiCollier aus Niederaula am 08.10.2013

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Jules Verne verbinde ich in erster Linie Abenteuer, Science Fiction, Reise. Aber er konnte auch das: einen leichtfüßigen, humorvollen, von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhaltenden Liebesroman schreiben. Zu Beginn möchte ich besonders die äußerst gediegene Ausstattung des Buches hervorheben: Leineneinbahd, Fadenheftung, Lesebändchen, stabiler Pappschuber - eine wahrhaft bibliophile Ausstattung, die das Herz eines jeden Bücherfreundes höher schlagen läßt. Beim Lesen hatte ich stets das Gefühl, einen im Original deutschen Text zu lesen, der schon durch die Wortwahl und den Schreibstil in die Zeit der Handlung entführt. So bin ich auch relativ schnell „in der Geschichte angekommen“, die schon zu Beginn einen humorvollen Roman mit teilweise schrulligen Figuren verspricht. Die beiden Onkel Sam und Sib ergänzen sich so gut, daß sie meist nur in Halbsätzen sprechen, die vom jeweils anderen beendet werden. Nicht zu vergessen die Schnupftabaksdose, die immer gut gefüllt sein sollte. Aber im Vergleich zu Aristobulus Ursiclos, dem von ihnen für ihre Nichte ausgesuchten Heiratskandidaten sind sie von geradezu ausnehmender Normalität! So herrlich überspitzt dieser staubtrockene, jeglicher Romantik abholde Wissenschaftler auftritt, ist dem geneigten Leser vermutlich bald klar, daß er eher nicht die Wahl der ihm zugedachten Braut wäre. Diese, Miss Helena Campbell, ist eine aufgeweckte junge Frau, die durchaus weiß, was sie will - und wie sie es erreichen kann. Vor allem bei ihren beiden Onkeln, die ihr keinen Wunsch abschlagen können. Und so willigt sie auch ein, zu heiraten - aber nicht bevor sie den „Grünen Blitz“ gesehen hat, dessen Sichtung nach einer alten Legende befähigen soll, sich in Gefühlsdingen nie mehr zu täuschen und nicht mehr getäuscht zu werden. Der weitere Roman besteht in der Reise zu einem zur Beobachtung geeigneten Meeresufer sowie den Versuchen, den grünen Blitz zu sehen. Es wäre kein Roman von Jules Verne, wären nicht eine Unzahl von - gut lesbaren! - Beschreibungen verschiedenster Naturphänomene (die sich im Nachwort als durchweg richtig herausgestellt haben) bis hin zu dramatischen Rettungsaktionen vorhanden. Wobei die erste auf See schon eine Ahnung für den Ausgang des Buches aufkommen läßt. Im Nachwort von James Hamilton-Paterson erfährt man einiges zur zeitlichen Einordnung und den historischen Hintergründen des Romans, dessen Handlung zwar frei erfunden ist, aber dessen grünen Blitz es tatsächlich gibt! Und dieses Nachwort bringt mich auch zu meinem einsamen Kritikpunkt: Das Einzige, was ich am Ende nicht gebraucht hätte, war die persönliche Bemerkung von James Hamilton-Paterson in seinem letzten Absatz. In ihrer Nüchternheit kommt die den Äußerungen und Erklärungen eines Aristobulus Ursiclos näher, als ich es mir zum Abschluß dieses ansonsten wundervollen Buches wünschen würde. Denn, das ergibt sich schon aus der Bezeichnung „Liebesroman“, am Ende gibt es ein erfreuliches Ereignis zu vermelden, das sowohl die beiden Onkel Sam und Sib, als auch Miss Campbell und ihren Bräutigam aufs Höchste zufriedenstellt. Wer aber denn nun dieser Bräutigam ist - nun, ich möchte niemanden des Vergnügens berauben, das in diesem wohlfeilen Buche selbst nachzulesen, und werde an dieser Stelle daher eisern schweigen.

Humorvoll und lesenswert

SiCollier aus Niederaula am 08.10.2013
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Jules Verne verbinde ich in erster Linie Abenteuer, Science Fiction, Reise. Aber er konnte auch das: einen leichtfüßigen, humorvollen, von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhaltenden Liebesroman schreiben. Zu Beginn möchte ich besonders die äußerst gediegene Ausstattung des Buches hervorheben: Leineneinbahd, Fadenheftung, Lesebändchen, stabiler Pappschuber - eine wahrhaft bibliophile Ausstattung, die das Herz eines jeden Bücherfreundes höher schlagen läßt. Beim Lesen hatte ich stets das Gefühl, einen im Original deutschen Text zu lesen, der schon durch die Wortwahl und den Schreibstil in die Zeit der Handlung entführt. So bin ich auch relativ schnell „in der Geschichte angekommen“, die schon zu Beginn einen humorvollen Roman mit teilweise schrulligen Figuren verspricht. Die beiden Onkel Sam und Sib ergänzen sich so gut, daß sie meist nur in Halbsätzen sprechen, die vom jeweils anderen beendet werden. Nicht zu vergessen die Schnupftabaksdose, die immer gut gefüllt sein sollte. Aber im Vergleich zu Aristobulus Ursiclos, dem von ihnen für ihre Nichte ausgesuchten Heiratskandidaten sind sie von geradezu ausnehmender Normalität! So herrlich überspitzt dieser staubtrockene, jeglicher Romantik abholde Wissenschaftler auftritt, ist dem geneigten Leser vermutlich bald klar, daß er eher nicht die Wahl der ihm zugedachten Braut wäre. Diese, Miss Helena Campbell, ist eine aufgeweckte junge Frau, die durchaus weiß, was sie will - und wie sie es erreichen kann. Vor allem bei ihren beiden Onkeln, die ihr keinen Wunsch abschlagen können. Und so willigt sie auch ein, zu heiraten - aber nicht bevor sie den „Grünen Blitz“ gesehen hat, dessen Sichtung nach einer alten Legende befähigen soll, sich in Gefühlsdingen nie mehr zu täuschen und nicht mehr getäuscht zu werden. Der weitere Roman besteht in der Reise zu einem zur Beobachtung geeigneten Meeresufer sowie den Versuchen, den grünen Blitz zu sehen. Es wäre kein Roman von Jules Verne, wären nicht eine Unzahl von - gut lesbaren! - Beschreibungen verschiedenster Naturphänomene (die sich im Nachwort als durchweg richtig herausgestellt haben) bis hin zu dramatischen Rettungsaktionen vorhanden. Wobei die erste auf See schon eine Ahnung für den Ausgang des Buches aufkommen läßt. Im Nachwort von James Hamilton-Paterson erfährt man einiges zur zeitlichen Einordnung und den historischen Hintergründen des Romans, dessen Handlung zwar frei erfunden ist, aber dessen grünen Blitz es tatsächlich gibt! Und dieses Nachwort bringt mich auch zu meinem einsamen Kritikpunkt: Das Einzige, was ich am Ende nicht gebraucht hätte, war die persönliche Bemerkung von James Hamilton-Paterson in seinem letzten Absatz. In ihrer Nüchternheit kommt die den Äußerungen und Erklärungen eines Aristobulus Ursiclos näher, als ich es mir zum Abschluß dieses ansonsten wundervollen Buches wünschen würde. Denn, das ergibt sich schon aus der Bezeichnung „Liebesroman“, am Ende gibt es ein erfreuliches Ereignis zu vermelden, das sowohl die beiden Onkel Sam und Sib, als auch Miss Campbell und ihren Bräutigam aufs Höchste zufriedenstellt. Wer aber denn nun dieser Bräutigam ist - nun, ich möchte niemanden des Vergnügens berauben, das in diesem wohlfeilen Buche selbst nachzulesen, und werde an dieser Stelle daher eisern schweigen.

Unsere Kund*innen meinen

Der grüne Blitz

von Jules Verne

5.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Der grüne Blitz