Das Flüstern des Schnees

Das Flüstern des Schnees

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung


Wir müssen einander lieben – oder sterben ...

Es ist die klirrende Kälte, die das Glas des Schulhausthermometers zerbersten lässt. Die den reißenden Fluss mit Eis überzieht, so dass, was darin verloren ging, wie unter einer milchigen Scheibe verborgen bleibt. Die das gesamte Dorf monatelang unter einer undurchdringlichen Haube aus Schnee begräbt.

Dreißig Jahre nachdem sein Großvater wieder nach Sawgamet kam, um seine geliebte, aber lange verstorbene Frau ins Leben zurückzuholen, ist auch Stephen heimgekehrt. An diesem magischen Ort, wo die Geheimnisse der Einwohner weitergeflüstert werden, bis sie zu märchenhaften Erinnerungen gefrieren. Wo sich das Leben zu Geschichten verdichtet, und Geschichten auf einmal lebendig werden. Und wo sich nun auch Stephen der Mahnung des Großvaters stellen muss, dass wir nur die eine Wahl haben: entweder wir lieben, und zwar ganz und gar – oder uns bleibt nur der Tod.

Alexi Zentner wuchs im kanadischen Kitchener, Ontario, auf. Seine Kurzgeschichten wurden u.a. mit dem O. Henry Prize und dem Narrative Prize ausgezeichnet. Sein Debütroman »Das leise Flüstern des Schnees« war für zahlreiche der renommiertesten Literaturpreise nominiert und erscheint in 12 Ländern und 10 Sprachen. Alexi Zentner lebt inzwischen mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Töchtern in Ithaca, New York. Er hat sowohl die kanadische als auch die amerikanische Staatsbürgerschaft..
Werner Löcher-Lawrence, geb. 1956, studierte Journalismus, Literatur und Philosophie, arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Universität München und als Lektor in verschiedenen Verlagen. Er ist der Übersetzer von u.a. Ethan Canin, Patricia Duncker, Michael Ignatieff, Jane Urquhart.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.10.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.10.2013

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3,2 cm

Gewicht

497 g

Originaltitel

Touch

Übersetzer

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-75289-8

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Das etwas andere Buch

Bewertung aus Munderkingen am 27.11.2013

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu Beginn fiel es mir recht schwer in das Buch zu finden, denn die Übersetzung weißt nicht nur einige Stolpersteine auf, sondern wechselt auch immer wieder, ohne Vorwarnung, im Lesefluss die Erzählperspektive. Dies sorgt zu Beginn aber für einige Verwirrung, denn die Erzählperspektiven und Erzählzeiten ändern sich zumeist während der Kapitel, wobei dies zum Ende hin wieder abnimmt. Dafür darf man die Geschichten rund um Sawgamet auch aus drei Perspektiven kennenlernen, wobei ich finde, dass man von Stephen und seinem Vater nur wenig erfährt, deshalb scheinen sich auch nicht wirklich besonders. Dafür ist Jeannot, Stephens Großvater, umso interessanter, denn gründete Sawgamet und kennt auch die Geheimnisse und Mythen rund um Sawgamet. Schon als Kind scheint dieser wirklich besonders zu sein, den mit Hilfe seines Hundes findet er sogar einen großen Klumpen Gold in der Erde, entscheidet sich dann aber nicht dafür weiter nach Gold zu suchen, sondern sucht sich etwas Beständigeres, was ihn durch viele andere hervorhebt. Meiner Meinung darf man einige der anderen Charaktere ebenfalls kennen lernen, aber keiner von ihnen sticht so heraus wie Jeannot. Vor allem stechen aber auch die Mythen heraus, die sich rund um den Wald finden lassen. Aber auch der Schauplatz ist nicht ohne, denn schon dieser wirkt mehr als nur magisch, außerdem ist er so wundervoll beschrieben, dass man ihn immer direkt vor Augen sehen kann. Hin und wieder gab es auch magische Momente, die mich überrascht haben, aber diese kamen viel zu selten. Aber ich denke, dass der Autor die Besonderheit dieses Ortes nicht nur durch die gut gewählten Schauplätze aufzeigen wollte, denn er versuchte auch die Gefühle die dieser Ort in den vielen Menschen hervorgerufen hat aufzufangen. Diese reichten von todtraurig, über geschockt bis hin zu befreit, aber diese Gefühle konnten mich in den meisten Stellen des Buches leider nicht erreichen, vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich mich mit den Charakteren so gar nicht identifizieren konnte. Zumindest konnte mich das Ende dann wieder überzeugen, denn dieses rundete das Buch mit dem magischsten aller Momente im Buch ab. Fazit: Wer zu diesem Titel greift darf Mythen mal anders erleben, denn hier geht es mal nicht um die griechische Mythologie, die langsam ausgelaugt wird, sondern um eine ganz andere, die noch so neu und frisch wirkt. Aber man sollte nicht zu viel von dem erwarten und sich auch nicht vom Klappentext beirren lassen, wie ich es tat, denn so wurden meine Erwartungen hochgeschraubt. Leider entsprach das Buch dann gar nicht meinen Erwartungen und die Szenen, in denen die Menschen vom Schnee begraben waren wurden nur kurz abgehandelt, was mich sehr enttäuscht hat. Trotzdem hat der Autor mich in einigen wenigen Momenten mit seinem mythischen Schauplätzen und einigen Momenten gefangen genommen, weshalb das Buch vielleicht etwas für Leser wäre, die gerne neue Mythen kennen lernen und besonders viel Wert auf mythische Schauplätze legen.

Das etwas andere Buch

Bewertung aus Munderkingen am 27.11.2013
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu Beginn fiel es mir recht schwer in das Buch zu finden, denn die Übersetzung weißt nicht nur einige Stolpersteine auf, sondern wechselt auch immer wieder, ohne Vorwarnung, im Lesefluss die Erzählperspektive. Dies sorgt zu Beginn aber für einige Verwirrung, denn die Erzählperspektiven und Erzählzeiten ändern sich zumeist während der Kapitel, wobei dies zum Ende hin wieder abnimmt. Dafür darf man die Geschichten rund um Sawgamet auch aus drei Perspektiven kennenlernen, wobei ich finde, dass man von Stephen und seinem Vater nur wenig erfährt, deshalb scheinen sich auch nicht wirklich besonders. Dafür ist Jeannot, Stephens Großvater, umso interessanter, denn gründete Sawgamet und kennt auch die Geheimnisse und Mythen rund um Sawgamet. Schon als Kind scheint dieser wirklich besonders zu sein, den mit Hilfe seines Hundes findet er sogar einen großen Klumpen Gold in der Erde, entscheidet sich dann aber nicht dafür weiter nach Gold zu suchen, sondern sucht sich etwas Beständigeres, was ihn durch viele andere hervorhebt. Meiner Meinung darf man einige der anderen Charaktere ebenfalls kennen lernen, aber keiner von ihnen sticht so heraus wie Jeannot. Vor allem stechen aber auch die Mythen heraus, die sich rund um den Wald finden lassen. Aber auch der Schauplatz ist nicht ohne, denn schon dieser wirkt mehr als nur magisch, außerdem ist er so wundervoll beschrieben, dass man ihn immer direkt vor Augen sehen kann. Hin und wieder gab es auch magische Momente, die mich überrascht haben, aber diese kamen viel zu selten. Aber ich denke, dass der Autor die Besonderheit dieses Ortes nicht nur durch die gut gewählten Schauplätze aufzeigen wollte, denn er versuchte auch die Gefühle die dieser Ort in den vielen Menschen hervorgerufen hat aufzufangen. Diese reichten von todtraurig, über geschockt bis hin zu befreit, aber diese Gefühle konnten mich in den meisten Stellen des Buches leider nicht erreichen, vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich mich mit den Charakteren so gar nicht identifizieren konnte. Zumindest konnte mich das Ende dann wieder überzeugen, denn dieses rundete das Buch mit dem magischsten aller Momente im Buch ab. Fazit: Wer zu diesem Titel greift darf Mythen mal anders erleben, denn hier geht es mal nicht um die griechische Mythologie, die langsam ausgelaugt wird, sondern um eine ganz andere, die noch so neu und frisch wirkt. Aber man sollte nicht zu viel von dem erwarten und sich auch nicht vom Klappentext beirren lassen, wie ich es tat, denn so wurden meine Erwartungen hochgeschraubt. Leider entsprach das Buch dann gar nicht meinen Erwartungen und die Szenen, in denen die Menschen vom Schnee begraben waren wurden nur kurz abgehandelt, was mich sehr enttäuscht hat. Trotzdem hat der Autor mich in einigen wenigen Momenten mit seinem mythischen Schauplätzen und einigen Momenten gefangen genommen, weshalb das Buch vielleicht etwas für Leser wäre, die gerne neue Mythen kennen lernen und besonders viel Wert auf mythische Schauplätze legen.

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