Die synchronisierte Stadt

Öffentliche Uhren und Zeitwahrnehmung, Wien 1850 bis heute

Peter Payer

„Der moderne Geist ist mehr und mehr ein rechnender geworden. So ist die Technik des großstädtischen Lebens überhaupt nicht denkbar, ohne dass alle Tätigkeiten und Wechselbeziehungen aufs pünktlichste in ein festes, übersubjektives Zeitschema eingeordnet würden.“ (Georg Simmel, 1903)

„In unserer komplizierten und bis auf das äußerste ausgenützten oder
mindestens auszunützenden Zeit ist es nicht mehr unwichtig, ob es fünf Minuten
mehr oder weniger spät ist.“ (Neue Freie Presse, 1912)
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Beschreibung

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts sind in Wien immer häufiger öffentliche Uhren anzutreffen. Sie fungieren als Repräsentationen geistlicher wie weltlicher Machtträger und helfen mit, den Alltag der Bevölkerung zu synchronisieren und die vielfältigen Aktivitäten in der rasch wachsenden Großstadt aufeinander abzustimmen. Wobei Uhrentypen mit unterschiedlichsten Antriebsmechanismen entwickelt werden: von mechanischen Turmuhren, pneumatischen und autodynamischen Ständeruhren über elektrisch betriebene Würfeluhren und die berühmte „Ankeruhr“ bis hin zu Springziffernuhren und den modernen Reklameuhren unserer Tage.

Das Werk von Peter Payer beleuchtet das vielschichtige Wechselverhältnis von Stadt und Zeit. Ursachen und Auswirkungen der „Chronometrisierung“ des öffentlichen Raumes werden erstmals umfassend am Beispiel einer mitteleuropäischen Metropole dargestellt.

Peter Payer, arbeitet seit Beginn der 1990er Jahre als Wissenschaftler, Publizist und Ausstellungskurator
im Bereich der historischen Stadtforschung. Schwerpunkt: die sozialen, ökonomischen und kulturellen Transformationen der europäischen Großstadt auf ihrem Weg in die (Post-)Moderne.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Erscheinungsdatum 26.05.2015
Verlag Holzhausen Verlag
Seitenzahl 240
Maße (L/B/H) 24,6/17,7/2,7 cm
Gewicht 922 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-902868-53-4

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Marie-Therese Reisenauer

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4/5

Von sperrig keine Spur

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Beim Untertitel des Buches, weiß man zwar sofort um was es geht, doch der Untertitel "Zur Geschichte der öffentlichen Uhr, Wien 1850 bis Heute", lässt doch eher auf ein sprödes sperriges Werk schließen. Dem ist nicht so, ganz im Gegenteil. denn die Geschichte der öffentlichen Uhren in unserer Stadt ist eng mit ihrer Ausweitung im 19. Jahrhundert und den darauf folgenden geschichtlichen Ereignissen verbunden. Wenn Sie einmal das Amalienbad von aussen betrachtet haben, wird Ihnen unzweifelhaft die äußerst pompöse Uhr, dennoch passend zum Ensemble, aufgefallen sein. Warum, wieso, weshalb, und vieles anderes entnehmen Sie diesem gar nicht sperrigem Werk.
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Von sperrig keine Spur

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Beim Untertitel des Buches, weiß man zwar sofort um was es geht, doch der Untertitel "Zur Geschichte der öffentlichen Uhr, Wien 1850 bis Heute", lässt doch eher auf ein sprödes sperriges Werk schließen. Dem ist nicht so, ganz im Gegenteil. denn die Geschichte der öffentlichen Uhren in unserer Stadt ist eng mit ihrer Ausweitung im 19. Jahrhundert und den darauf folgenden geschichtlichen Ereignissen verbunden. Wenn Sie einmal das Amalienbad von aussen betrachtet haben, wird Ihnen unzweifelhaft die äußerst pompöse Uhr, dennoch passend zum Ensemble, aufgefallen sein. Warum, wieso, weshalb, und vieles anderes entnehmen Sie diesem gar nicht sperrigem Werk.

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