Die Erdfresserin

Die Erdfresserin

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Diana ist eine von vielen Frauen, die ihr Zuhause in Osteuropa verlassen, um anstelle eines männlichen Ernährers für die Familie zu sorgen. Ihr Vater ist längst verschwunden, zurück bleiben ihr behinderter Sohn, die strenge Mutter und die verbitterte Schwester. Ihren ursprünglichen Traumberuf Regisseurin gibt sie bald auf und wird Teil jener illegalen Ausländer, die im „goldenen Westen“ an Raststätten und in Rotlichtvierteln gefangen sind. Erst als sie in Wien Leo trifft, einen abergläubischen und schwerkranken Polizisten, der sie vor der Abschiebung aus Österreich rettet, scheint es, als könnte Diana ihr Schicksal nun endlich selbst in die Hand nehmen.

"Wer eine als Roman getarnte Sozialreportage erwartet, liegt denkbar falsch, und von Rührseligkeit ist „Die Erdfresserin“ noch weiter entfernt. Es handelt sich um einen dichten, mythisch aufgeladenen literarischen Text über einen Menschen in einer Extremsituation und um eine beklemmende, hochgradig unbequeme Lektüre." Sebastian Fasthuber, Falter, 25.07.12

"Mit 'Die Erdfresserin' kritisiert Julya Rabinowich die Abschottungspolitik Europas scharf und gleichzeitig poetisch. Nach den Büchern "Spaltkopf" und der "Herznovelle" beweist Rabinowich ein weiteres Mal, wie spielerisch der bittere Ernst des Lebens beschrieben werden kann." Elisabeth Gollackner, FM4, 26.07.12

"Das Besondere ist die Sprache, in der Rabinowich ihre Hauptfigur erzählen lässt. Sie ist reich, poetisch, großzügig und warm." Elisabeth Burchhardt, NDR-Kultur, 09.08.12

"Das feinsinnige Psychogramm einer einsamen, zähen Frau. Rabinowich gibt ihr Würde und zeigt eine Parallelwelt, von der wir nichts wissen wollen. Dieser Roman ist ein Zigarettenstummel, der auf fetter Wohlstandshaut ausgedrückt wird." Susanne Plecher, Sächsische Zeitung, 18.08.12

"An Dramatik fehlt es dem Buch ebenso wenig wie an starken, intensiven Szenen." Jörg Plath, Deutschlandradio, 20.08.12

"'Die Erdfresserin' überzeugt nicht nur durch die brisante Thematik und eine sensibel konturierte Hauptfigur (die gleichzeitig Erzählerin ist), sondern auch durch Julya Rabinowichs bildstarken Stil und die wirkungsvolle Komposition des Romans." Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 24.10.12

„Rabinowich hat ihren Roman kunstvoll aufgebaut, unterfüttert mit einer komplexen Motivsignatur. (…) Dabei leuchtet Rabinowich schonungslos in die verhärtete und auch durchaus abgründige Gefühlswelt ihrer Protagonistin.“ Maria Renhardt, Die Furche, 08.11.12

"Rabinowich gelingt das Kunststück, einen Roman über eine illegale Prostituierte zu schreiben und dabei völlig auf Sexszenen zu verzichten. Stattdessen erlaubt der Text einen tiefen Blick in die Gedanken, Träume und Ängste einer Frau, die wie so viele «nur einen Löffel vom Honig, ein Gläschen nur von der Milch, die in Europa fliesst», wollte." Georg Renöckl, Neue Zürcher Zeitung, 08.01.13

"Die lebendige, poetische Sprache und die scheinbare Leichtigkeit, in der die Geschichte erzählt ist, faszinieren. Ein vielschichtiges Buch, das als psychologischer Roman, aber auch als Kritik an der europäischen Migrationspolitik gelesen werden darf." Maria Fellinger-Hauer, Kirchenzeitung, 13.02.13

Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Sie ist als Schriftstellerin, Kolumnistin und Malerin tätig sowie als Dolmetscherin. Bei Deuticke erschienen Spaltkopf (2008, u. a. ausgezeichnet mit dem Rauriser Literaturpreis 2009), Herznovelle (2011, nominiert für den Prix du Livre Européen), Die Erdfresserin (2012) und Krötenliebe (2016). Mit Dazwischen: Ich veröffentlichte sie bei Hanser 2016 ihr erstes Jugendbuch. Es wurde u. a. mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis, dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis und dem Luchs (Die Zeit & Radio Bremen) ausgezeichnet sowie unter die Besten 7 Bücher für junge Leser (Deutschlandfunk) gewählt. 2019 folgte ihr Jugendbuch Hinter Glas.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2012

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2012

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,5 cm

Gewicht

375 g

Reihe

Deuticke im Zsolnay

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-06195-8

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Aufklärungsarbeit mit bedingter Intertextualität

Bewertung aus Bremen am 06.03.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rabinowich führt in "Die Erdfresserin" ein leider typisches Schicksal illegaler Einwanderinnen vor: Ständig auf der Flucht vor Polizei und Grenzposten, Prostitution, um den Teil der Familie in der Heimat zu versorgen, der noch übrig ist - eine unbarmherzige Mutter, eine sich durch Vorwürfe auszeichnende Schwester und den eigenen, geistig zurückgebliebenen Sohn. Der Roman ist geprägt durch häufige Zeitsprünge. Erzählungen aus der Vergangenheit der Hauptprotagonistin Diana mischen sich mit dem Dialog mit einem Psychologen, der ihr in ein besseres Leben verhelfen soll. Dabei greift Rabinowich immer wieder auf die jüdische Golem-Sage zurück. Zunächst nur durch Anspielungen in Form eines Buches, das sie, in einem Ledereinband, in der Bibliothek ihres vermissten Vaters gefunden hat. Dann in konkreteren Textpassagen, in denen sie selbst einen Golem erschafft, der ihr nicht gehorchen möchte und dessen Existenz selbst aus erzählerisch-fiktionaler Sicht strittig ist. Essentielle Elemente der prager Golem-Sage fallen bei Rabinowich unter den Tisch. Der von ihr erschaffene Golem ist seinem äußeren Erscheinungsbild nach zwar ein Golem, sein Entstehungsritus und seine eigentliche Bestimmung werden jedoch nicht thematisiert. Womöglich war aber auch genau das von der Autorin beabsichtigt. Das, worum es ihr vermutlich eigentlich ging, nämlich LeserInnen das tragische Schicksal der Einwanderinnen vor Augen zu führen, in den Fokus des Geschehens zu rücken.

Aufklärungsarbeit mit bedingter Intertextualität

Bewertung aus Bremen am 06.03.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rabinowich führt in "Die Erdfresserin" ein leider typisches Schicksal illegaler Einwanderinnen vor: Ständig auf der Flucht vor Polizei und Grenzposten, Prostitution, um den Teil der Familie in der Heimat zu versorgen, der noch übrig ist - eine unbarmherzige Mutter, eine sich durch Vorwürfe auszeichnende Schwester und den eigenen, geistig zurückgebliebenen Sohn. Der Roman ist geprägt durch häufige Zeitsprünge. Erzählungen aus der Vergangenheit der Hauptprotagonistin Diana mischen sich mit dem Dialog mit einem Psychologen, der ihr in ein besseres Leben verhelfen soll. Dabei greift Rabinowich immer wieder auf die jüdische Golem-Sage zurück. Zunächst nur durch Anspielungen in Form eines Buches, das sie, in einem Ledereinband, in der Bibliothek ihres vermissten Vaters gefunden hat. Dann in konkreteren Textpassagen, in denen sie selbst einen Golem erschafft, der ihr nicht gehorchen möchte und dessen Existenz selbst aus erzählerisch-fiktionaler Sicht strittig ist. Essentielle Elemente der prager Golem-Sage fallen bei Rabinowich unter den Tisch. Der von ihr erschaffene Golem ist seinem äußeren Erscheinungsbild nach zwar ein Golem, sein Entstehungsritus und seine eigentliche Bestimmung werden jedoch nicht thematisiert. Womöglich war aber auch genau das von der Autorin beabsichtigt. Das, worum es ihr vermutlich eigentlich ging, nämlich LeserInnen das tragische Schicksal der Einwanderinnen vor Augen zu führen, in den Fokus des Geschehens zu rücken.

ein europäisches Schicksal

Ursula Schrott aus Vöcklabruck am 10.07.2013

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ein brisanter Text über Diana, eine illegale Einwanderin, die versucht, sich in Wien über Wasser zu halten, um für ihre Mutter, Schwester und vor allen Dingen für ihren kranken Sohn Geld in die Ukraine zu schicken. Der Text beinhaltet viele Gedanken und Stimmungen von Diana, und zeigt sie als Kämpferin, die nicht verlieren kann und darf. Diana flieht am Ende aus einer psychiatrischen Anstalt und macht sich, völlig verwirrt auf den Weg nach Hause. Es bleibt offen, ob sie dort ankommt, oder sich schließlich im Ende des Buches in den Weiten Osteuropas verliert....ein sehr erschütterndes Buch zum Thema Asyl, dessen Ende zwar sehr surreal, aber aus der Situation und der psychischen Not der Figur durchaus nachvollziehbar ist.

ein europäisches Schicksal

Ursula Schrott aus Vöcklabruck am 10.07.2013
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ein brisanter Text über Diana, eine illegale Einwanderin, die versucht, sich in Wien über Wasser zu halten, um für ihre Mutter, Schwester und vor allen Dingen für ihren kranken Sohn Geld in die Ukraine zu schicken. Der Text beinhaltet viele Gedanken und Stimmungen von Diana, und zeigt sie als Kämpferin, die nicht verlieren kann und darf. Diana flieht am Ende aus einer psychiatrischen Anstalt und macht sich, völlig verwirrt auf den Weg nach Hause. Es bleibt offen, ob sie dort ankommt, oder sich schließlich im Ende des Buches in den Weiten Osteuropas verliert....ein sehr erschütterndes Buch zum Thema Asyl, dessen Ende zwar sehr surreal, aber aus der Situation und der psychischen Not der Figur durchaus nachvollziehbar ist.

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Annemarie Blaßnig

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5/5

Verzweiflung muß man sich leisten können

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julya Rabinowich dolmetscht in Therapiesitzungen mit AsylwerberInnen. Vieles von dem, das sie dabei zu hören bekommen hat, scheint in diesem Roman Spuren hinterlassen zu haben. Trotzdem ist er keine Sozialstudie, die das schwierige Leben einer illegal in Österreich arbeitenden Osteuropäerin schildert. Diana, die Frau, die im Mittelpunkt steht, ist eine Kämpferin, die von sich selbst behauptet, keinen Platz für Schwächen zu haben. Der Krieg, den sie führt, ist ein Krieg gegen die Armut und triste wirtschaftliche Situation in ihrem Herkunftsland, irgendwo in der postsowjetischen Provinz. Da dieser Krieg kein Asylgrund ist und auch alle anderen offiziell anerkannten Asylgründe bei ihr keine Anwendung finden, muß sie in der Illegalität arbeiten, in der Ausbeutung an der Tagesordnung steht. Wie vielen Immigrantinnen bleiben ihr die typischen weiblichen Erwerbsmöglichkeiten, Prostitution, Putzen und Pflegen. Doch Diana ist keine Frau, die demutsvoll und dankbar alles nimmt, was kriegen kann. Sie nützt eine winzig kleine Chance, um selbst zur Ausbeuterin zu werden und ihre Interessen skrupellos durchzusetzen. Doch gelingt ihr das nur für kurze Zeit, dann beginnt neuerlich der Abstieg. Gegen Ende nimmt der Roman surreale Züge an. Doch selbst auf dieser Ebene gibt es keine Hoffnung. Der Golem, diese jüdische Sagen- und Helfergestalt, wird am Ende zu Staub und Diana bleibt nur, immer wieder aufzustehen und weiterzugehen.
5/5

Verzweiflung muß man sich leisten können

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Julya Rabinowich dolmetscht in Therapiesitzungen mit AsylwerberInnen. Vieles von dem, das sie dabei zu hören bekommen hat, scheint in diesem Roman Spuren hinterlassen zu haben. Trotzdem ist er keine Sozialstudie, die das schwierige Leben einer illegal in Österreich arbeitenden Osteuropäerin schildert. Diana, die Frau, die im Mittelpunkt steht, ist eine Kämpferin, die von sich selbst behauptet, keinen Platz für Schwächen zu haben. Der Krieg, den sie führt, ist ein Krieg gegen die Armut und triste wirtschaftliche Situation in ihrem Herkunftsland, irgendwo in der postsowjetischen Provinz. Da dieser Krieg kein Asylgrund ist und auch alle anderen offiziell anerkannten Asylgründe bei ihr keine Anwendung finden, muß sie in der Illegalität arbeiten, in der Ausbeutung an der Tagesordnung steht. Wie vielen Immigrantinnen bleiben ihr die typischen weiblichen Erwerbsmöglichkeiten, Prostitution, Putzen und Pflegen. Doch Diana ist keine Frau, die demutsvoll und dankbar alles nimmt, was kriegen kann. Sie nützt eine winzig kleine Chance, um selbst zur Ausbeuterin zu werden und ihre Interessen skrupellos durchzusetzen. Doch gelingt ihr das nur für kurze Zeit, dann beginnt neuerlich der Abstieg. Gegen Ende nimmt der Roman surreale Züge an. Doch selbst auf dieser Ebene gibt es keine Hoffnung. Der Golem, diese jüdische Sagen- und Helfergestalt, wird am Ende zu Staub und Diana bleibt nur, immer wieder aufzustehen und weiterzugehen.

Annemarie Blaßnig
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Gregor Schwarzenbrunner

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4/5

Da wäre mehr drin gewesen

Bewertet: eBook (ePUB)

Rabinowich Julya ist eine hervorragende literarische Schriftstellerin. Ihre wortgewaltige Erzählung aus der sich einer illegalen Einwanderin ist fantastisch gelungen. Diane, die Hauptprotagonistin ist aus der Ukraine geflohen. Zuhause in der Ukraine warten ihre Mutter, ihre Schwester und ihr kranker Sohn auf Hilfe. Diane versucht als Schauspielerin in Wien Fuß zu fassen und landet schlussendlich auf der Straße. Am Anfang eines jeden Kapitels, wird die Protagonistin interviewt und aus diesem Gespräch entwickelt sich eine Betrachtung auf Dianes Leben. Eine interessante Erzählweise, für die Autorin aber sehr naheliegend und deswegen ein wenig langweilig. Sie ist/war nämlich Simultandolmetscherin und hat bei etlichen Therapie-Sitzungen von Asylbewerberinnen, ähnliches Leid und Erfahrungen aus erster Hand gehört. Rabinowich besitzt eine wirklich hervorragende literarische Sprache und gehört gelesen. Allerdings ist das keine Literatur die man im Bett lesen sollte. Man muss sich schon sehr auf die Geschichte im Buch konzentrieren und sich auch nicht von unwesentlichen Dingen ablenken lassen. Inhaltlich zeigt sie die Missstände der heutigen Gesellschaft gekonnt auf. Einen geschichtlichen Höhepunkt gibt es so gut wie nicht. Jedenfalls wäre mir keiner aufgefallen. Das Ende war mir auch zu lahm. Da wäre mehr drin gewesen. Eindeutig bewiesen hat Rabinowich ja, dass sie es könnte. Deswegen auch nur enttäuschte 4 von 5 möglichen Sternen.
4/5

Da wäre mehr drin gewesen

Bewertet: eBook (ePUB)

Rabinowich Julya ist eine hervorragende literarische Schriftstellerin. Ihre wortgewaltige Erzählung aus der sich einer illegalen Einwanderin ist fantastisch gelungen. Diane, die Hauptprotagonistin ist aus der Ukraine geflohen. Zuhause in der Ukraine warten ihre Mutter, ihre Schwester und ihr kranker Sohn auf Hilfe. Diane versucht als Schauspielerin in Wien Fuß zu fassen und landet schlussendlich auf der Straße. Am Anfang eines jeden Kapitels, wird die Protagonistin interviewt und aus diesem Gespräch entwickelt sich eine Betrachtung auf Dianes Leben. Eine interessante Erzählweise, für die Autorin aber sehr naheliegend und deswegen ein wenig langweilig. Sie ist/war nämlich Simultandolmetscherin und hat bei etlichen Therapie-Sitzungen von Asylbewerberinnen, ähnliches Leid und Erfahrungen aus erster Hand gehört. Rabinowich besitzt eine wirklich hervorragende literarische Sprache und gehört gelesen. Allerdings ist das keine Literatur die man im Bett lesen sollte. Man muss sich schon sehr auf die Geschichte im Buch konzentrieren und sich auch nicht von unwesentlichen Dingen ablenken lassen. Inhaltlich zeigt sie die Missstände der heutigen Gesellschaft gekonnt auf. Einen geschichtlichen Höhepunkt gibt es so gut wie nicht. Jedenfalls wäre mir keiner aufgefallen. Das Ende war mir auch zu lahm. Da wäre mehr drin gewesen. Eindeutig bewiesen hat Rabinowich ja, dass sie es könnte. Deswegen auch nur enttäuschte 4 von 5 möglichen Sternen.

Gregor Schwarzenbrunner
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