Glück im Alter

Glück im Alter

Zu Besuch bei 21 glücklichen Menschen im Alter von 65 bis 95 Jahren

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2012

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

160

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2012

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

28,9/23,9/2 cm

Gewicht

1070 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7025-0668-1

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5.0

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Andreas Kumpf: Glück im Alter

Friedrich Buchmann am 01.06.2012

Bewertungsnummer: 780776

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erst im Alter wird es offenbar: Hat man glücklich gelebt? Der Psychologe Andreas Kumpf nimmt die Spur des Glücklichseins auf, fahndet in 21 völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen nach dem Geheimnis der Zufriedenheit. Ist Glück Zufall? Fleiß? Oder nur eine Frage der Bescheidenheit? Die Interviews bringen es zutage: Die Persönlichkeit scheint der Generalschlüssel zu sein. Aber mit keinem anderen Wort wird in dieser Zeit mehr Missbrauch betrieben. Und kein Leben ist frei von Schatten, selbst das glücklichste. „Zu Besuch bei 21 glücklichen Menschen im Alter von 65 bis 95 Jahren“, verspricht der Untertitel. Und das ist das hervortretend Schöne an diesem Buch, dass es das Gefühl der Begegnung vermittelt, eines persönlichen Gesprächs, einer vertrauten Einweisung. Die durchgängigen Schwarz-Weiß-Fotografien fangen dabei viel Stimmung der jeweiligen Lebensatmosphäre ein: Man nimmt unmittelbar Einblick in die Wohnbereiche, und immer wieder fällt der Blick auf etwas Interessantes und unendlich Persönliches: ein Schreibmaschinenblatt, auf dem man handschriftlich ergänzt einen Goethe-Vers liest, eine alte Fensterbank, auf der zwei Teddybären sitzen. Ja, auch der Kitsch gehört, wie es scheint, zum glücklichen Menschen. So schaut man sich mit diesem Buch ein bisschen im Leben um, aus der sicheren Entfernung des Besuchers und Beobachters. Und fast ganz beiläufig stolpert man über das Glück und über die vielen Wege dahin, was wir zumindest für das Glück halten, denn eines stellt sich in den Gesprächen heraus: Glück an sich gibt es eigentlich gar nicht. Es kommt nicht von irgendwoher, weil es im Grunde überall ist. Unter dieser unlösbaren Fragegestellung ist es ein sehr eigentümliches und zugleich – im wahrsten Sinne – „geglücktes“ Buch, das der Salzburger Anton Pustet Verlag hier veröffentlicht. Zwar weiß man am Ende nicht so recht, ob es sich bei der Glücklichsein-Frage nun um eine Art geheimes Sachwissen handelt oder nicht vielmehr um etwas immer unbewusst Gelebtes, das man gar nicht fassen kann. So ist das Buch alles andere als ein Sachbuch, vielmehr ein Lebenslesebuch, das in seinen 21 Menschenkapiteln genauso fantastisch ist wie ein großer Abenteuerroman.
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Andreas Kumpf: Glück im Alter

Friedrich Buchmann am 01.06.2012
Bewertungsnummer: 780776
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erst im Alter wird es offenbar: Hat man glücklich gelebt? Der Psychologe Andreas Kumpf nimmt die Spur des Glücklichseins auf, fahndet in 21 völlig unterschiedlichen Lebensentwürfen nach dem Geheimnis der Zufriedenheit. Ist Glück Zufall? Fleiß? Oder nur eine Frage der Bescheidenheit? Die Interviews bringen es zutage: Die Persönlichkeit scheint der Generalschlüssel zu sein. Aber mit keinem anderen Wort wird in dieser Zeit mehr Missbrauch betrieben. Und kein Leben ist frei von Schatten, selbst das glücklichste. „Zu Besuch bei 21 glücklichen Menschen im Alter von 65 bis 95 Jahren“, verspricht der Untertitel. Und das ist das hervortretend Schöne an diesem Buch, dass es das Gefühl der Begegnung vermittelt, eines persönlichen Gesprächs, einer vertrauten Einweisung. Die durchgängigen Schwarz-Weiß-Fotografien fangen dabei viel Stimmung der jeweiligen Lebensatmosphäre ein: Man nimmt unmittelbar Einblick in die Wohnbereiche, und immer wieder fällt der Blick auf etwas Interessantes und unendlich Persönliches: ein Schreibmaschinenblatt, auf dem man handschriftlich ergänzt einen Goethe-Vers liest, eine alte Fensterbank, auf der zwei Teddybären sitzen. Ja, auch der Kitsch gehört, wie es scheint, zum glücklichen Menschen. So schaut man sich mit diesem Buch ein bisschen im Leben um, aus der sicheren Entfernung des Besuchers und Beobachters. Und fast ganz beiläufig stolpert man über das Glück und über die vielen Wege dahin, was wir zumindest für das Glück halten, denn eines stellt sich in den Gesprächen heraus: Glück an sich gibt es eigentlich gar nicht. Es kommt nicht von irgendwoher, weil es im Grunde überall ist. Unter dieser unlösbaren Fragegestellung ist es ein sehr eigentümliches und zugleich – im wahrsten Sinne – „geglücktes“ Buch, das der Salzburger Anton Pustet Verlag hier veröffentlicht. Zwar weiß man am Ende nicht so recht, ob es sich bei der Glücklichsein-Frage nun um eine Art geheimes Sachwissen handelt oder nicht vielmehr um etwas immer unbewusst Gelebtes, das man gar nicht fassen kann. So ist das Buch alles andere als ein Sachbuch, vielmehr ein Lebenslesebuch, das in seinen 21 Menschenkapiteln genauso fantastisch ist wie ein großer Abenteuerroman.

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von Andreas Kumpf

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