Neununddreißigneunzig

39,90 – Roman

Frédéric Beigbeder

(9)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
11,90
11,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Taschenbuch

€ 11,90

Accordion öffnen
  • Neununddreißigneunzig

    Piper

    Sofort lieferbar

    € 11,90

    Piper

eBook (ePUB)

€ 9,99

Accordion öffnen
  • Neununddreißigneunzig

    ePUB (Piper)

    Sofort per Download lieferbar

    € 9,99

    ePUB (Piper)

Beschreibung

Octave Parango hat einen Topjob in einer noblen Pariser Werbeagentur, Geld und Luxus ohne Ende – und die Schnauze so voll, dass ihm davon schlecht würde, gäbe es nicht den Koks, die Frauen und den Zynismus. Schonungslos verdammt er seine Welt, in der einfach alles käuflich ist, er selbst eingeschlossen. Doch eines Nachts, bei Dreharbeiten zu einem Werbespot in Florida, entlädt sich sein ganzer Hass in einer ungeheuerlichen Gewalttat …

Produktdetails

Verkaufsrang 6743
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 10.11.2011
Verlag Piper
Seitenzahl 272
Maße 18,5/11,8/2,5 cm
Gewicht 255 g
Auflage 5. Auflage
Originaltitel 99 Francs
Übersetzer Brigitte Grosse
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27352-7

Buchhändler-Empfehlungen

Der beworbene Joghurt

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Der Titel ist hier Programm - Neununddreißigneunzig - war der Preis für diesen Roman, als er das erste Mal veröffentlicht wurde. Im Französischen Original 99 Francs – also der damaligen Währungen des Landes. Der Titel drückt für mich den Zynismus und den Hochmut von Frédéric Beigbeder aus, den er der Werbebranche und der Konsumgesellschaft entgegenbringt. Dabei war er selber lange in dieser Branche tätig. Wie kann es anders sein, es wurde dem Autor nach Erscheinen des Romans gekündigt, das wird dessen Auflage allerdings nur noch mehr Auftrieb gegeben haben und verleiht dem ganzen einen dramatischen Touch. Der Erfolg gibt ihm recht, dieser Roman avancierte schnell zu einem Bestseller und wurde in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends auch sehr erfolgreich verfilmt. Erzählt wird aus der Sicht von Octave und seiner zwiespältigen Gefühle gegenüber der Werbebranche. Der Roman trieft vor Zynismus und ist fragmentarisch erzählt. Es wird ein Leben am Limit beschrieben, und war dann doch nicht so provokant, wie ich es mir anfangs vorgestellt habe. Seine Verachtung für seinen Beruf quillt schon zwischen den Zeilen deutlich hervor und hat auch etwas sehr Satirisches, Komisches an sich. Der rote Faden in der Geschichte ist der Werbedreh zu einem Joghurt und es drängte sich mir die Frage auf, ob es sich hier nicht um eine sehr, sehr lange Abrechnung mit der Werbebranche handelt und nicht um ein literarischen Roman. Mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn ein etwas schaler Nachgeschmack haften blieb. Tatsächlich ist es so, dass der Roman und auch die Verfilmung autobiografische Züge trägt und Frédéric Beigbeder von Michelle Houllebecq aufgefordert worden ist einen Roman zu schreiben, was hinter den Kulissen der Werbung vorgeht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
6
2
1
0
0

"Die Welt ist irreal, außer wenn sie zum Kotzen ist."
von einer Kundin/einem Kunden am 15.07.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Frédéric Beigbeders Skandalroman aus dem Jahr 2001 hat auch dieser Tage kaum an Aktualität verloren. Dem Franzosen wies man nach dem Erscheinen seiner 272 Seiten starken Lektüre die Tür und das, obwohl er nach zehn Jahren in einer der renommiertesten Werbeagenturen der Welt eher auf eine lobende Anerkennung aus war. Des Autors A... Frédéric Beigbeders Skandalroman aus dem Jahr 2001 hat auch dieser Tage kaum an Aktualität verloren. Dem Franzosen wies man nach dem Erscheinen seiner 272 Seiten starken Lektüre die Tür und das, obwohl er nach zehn Jahren in einer der renommiertesten Werbeagenturen der Welt eher auf eine lobende Anerkennung aus war. Des Autors Alter Ego Octave Parango ist von seinem Beruf als Texter derart ausgebrannt, gelangweilt und angeekelt, dass er sich, mit einer fristlosen Kündigung als klares Ziel vor Augen, in seinem Buch schonungslos über Kokainsucht, Heuchelei und Korruption innerhalb "der Schönsten aller Welten", der Werbebranche auslässt. Dabei herausgekommen ist ein widerlich-ehrlicher Roman, der das Konsumverhalten des Menschen rigoros infrage zu stellen und dennoch zu unterhalten weiß. Eine Gesellschaftskritik, die so bitter ist, dass man nach Beendigung der Lektüre, seinem eigenem Einkaufsverhalten kritischer als ohnehin schon gegenüberstehen wird. Lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 14.07.2017
Bewertet: anderes Format

Großartige, böse und lustige Abrechnung mit der Werbebranche und ihren Mechanismen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Aurich am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Beigbeders Welt ist schlecht, kalt und amoralisch. Bitterböser und finster geht es dort zu. Oder? Stellenweise fast zu krass, konnte ich nicht aufhören zu lesen.


  • artikelbild-0