Ilias und Odyssee

Text der Ausgabe letzter Hand von 1821. Nachw. v. Ernst Heitsch u. Günter Häntzschel

Homer

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Beschreibung

Johann Heinrich Voß prägte mit seinen Übersetzungen das Homer-Bild der deutschen Leser. Er schuf die weithin akzeptierten deutschen Fassungen der homerischen Epen »Ilias« und »Odyssee«, die inzwischen längst kanonisch geworden sind. Zeit seines Lebens hat er sich damit beschäftigt und seine Übertragungen dabei zum Teil stark überarbeitet. In späteren Auflagen war es sein Bestreben, sich dem griechischen Original wieder stärker anzunähern als in seinen Erstfassungen. Diesem jahrzehntelangen Ringen um den besten »deutschen Homer« wird in dieser Ausgabe Rechnung getragen: Sie bietet erstmals wieder seit 1821 den Text der fünften Auflage, der letzten zu Voß' Lebzeiten erschienenen. Im Sinne der authentischen Wiedergabe des ungewöhnlichen Sprachduktus wurde auf eine orthographische Modernisierung bewusst verzichtet.
In je einem eigenen Nachwort beleuchten der Gräzist Ernst Heitsch und der Germanist Günter Häntzschel die Epen Homers und ihre Übersetzungen aus Voß' Hand.

Homer (Homeros, etwa 7. oder 8. Jhd. v. Chr.) ist das größte Mysterium der frühen abendländischen Literaturgeschichte: Weder ist bekannt, wann er geboren wurde, wann er gestorben ist noch ob es ihn überhaupt gegeben hat. So wird z. B. angenommen, dass es sich weniger um eine reale Person als um einen künstlerischen Stil handelt, der von einer Gruppe von Dichtern gepflegt wurde. Homers »Ilias« ist bevölkert von berühmten Mythen wie etwa dem Raub der Helena durch Paris oder dem Kampf zwischen Achilles und Hektor. Daneben steht Odysseus, der es schafft, den Trojanischen Krieg mit seiner List – dem Trojanischen Pferd – für die Griechen zu entscheiden. Die »Odyssee«, Homers zweites Epos, handelt von Odysseus’ darauffolgender langer und beschwerlicher Heimkehr. Dabei muss sich der Held beispielsweise gegen den Zyklopen Polyphem oder die Sirenen behaupten. Homer gehört zu den fundamentalen Mythenstiftern der abendländischen Tradition. So bearbeiten Nachfolger den trojanischen Sagenkreis, indem sie ihn etwa wie in »Nostoi« mittels weiterer Rückreisen von Helden wie Agamemnon oder Menelaos anreichern, oder ihn wie in »Batrachomyomachia«, auch bekannt unter »Der Froschmäusekrieg«, parodieren.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.10.2010
Verlag Reclam, Philipp
Seitenzahl 1008
Maße 19,8/13,3/4,3 cm
Gewicht 797 g
Reihe Reclam Bibliothek
Übersetzer J. H. Voss
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-010777-5

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Eine prosaische Übertragung der homerischen Epen
von Zitronenblau am 22.04.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe vor Jahren die Ilias und die Odyssee gelesen und wollte wieder schnell und einfach in den Stoff kommen. Diese Ausgabe macht es möglich! Der Übersetzer Lempp übertrug beide Epen auf ca. 1.000 Seiten. Die Sprache ist hierbei wirklich sehr einfach, wenn nicht tirvial. Ich denke, mit diesen beiden Bänden dürfte niemand V... Ich habe vor Jahren die Ilias und die Odyssee gelesen und wollte wieder schnell und einfach in den Stoff kommen. Diese Ausgabe macht es möglich! Der Übersetzer Lempp übertrug beide Epen auf ca. 1.000 Seiten. Die Sprache ist hierbei wirklich sehr einfach, wenn nicht tirvial. Ich denke, mit diesen beiden Bänden dürfte niemand Verständnisprobleme haben. Da meine Erinnerung an die Hampe-Übersetzung schon etwas verblasst ist (ich glaube Voß habe ich nie gelesen), habe ich einige Stellen abgeglichen, insbes. den Schiffskatalog. Und siehe da: die Inhalte werden nicht zer- oder verrissen - kein Wunder, die Prosa lässt ja auch mehr Platz und ist nicht metrisch determiniert. Zum Inhalt werde ich an dieser Stelle nichts weiter sagen. Anmerkungen mache ich noch zu den Erläuterungen. Natürlich stellt sich hier die Frage, wie viel Register und Erläuterung soll "angesetzt" werden. Klar ist, dass die vorliegende Fassung so simpel ausgearbeitet ist, dass jedem die Geschichte eingeht. Aber ich werte diese Homer-Prosa als Einstieg in das Werk und in diesem Lichte sind die Hintergrundbemerkungen zu unvollständig. Stattdessen werden Erläuterungen, die in der Ilias gemacht wurden, auch in der Odyssee aufgeführt (z.B. Argos) - obschon dies damit argumentiert wird, dass jemand die Werke "umgekehrt" liest, wobei natürlich die Ilias vor der Odyssee gelesen werden sollte. Das Nachwort von Michael Schroeder ist recht schmal, wirklich nur notwendig in seinen Angaben (zu Homer, zu den Epen, zur Homerischen Sprache etc.). Die Ausgabe an sich ist natürlich sehr schön, fast zu schön für die (ich nenne es mal stark simplifizierte) Prosaübertragung. Für Einsteiger und Auffrischer, die sich nicht gleich wieder mit den Hexametern eindecken möchten, empfehlenswerte Ausgabe mit wenigen Abstrichen.

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    Odyssee

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    Vierundzwanzigster Gesang

    Anhang
    Editorische Notiz
    Homer, Ilias und Odyssee (von Ernst Heitsch)
    Die Homer-Übersetzungen von Johann Heinrich Voß (von Günter Häntzschel)